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04.12.2007, 21:30 von villaportaProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Miete per Mietspiegel vs. Vergleichswohnungen
Liebes Forum,

folgende Frage tut sich mir auf:

Mietshaus 8 WE, die Miete ist halbweg im Rahmen,, allerdings im Rahmen des Mietspiegels, der bis zu ca. 5,30/qm hergibt. De Facto kann man aber in der Gegend keine Wohnung anmieten, die innerhalb des Mietspiegels liegt, sondern nur zu einem Preis von ca. 7,50 - 8,00 Euro/qm.

Gilt bei einem solchen Sachverhalt auch die Massgabe, dass eine Mieterhöhung möglich ist, wenn ich nachweise, dass es z. B. 3 vergleichbare Wohnungen gibt, die eine höhere Miete kosten - nämlich die Marktmiete - und das ich aufgrund des Nachweises höherer Mieten die Miete erhöhen kann?

Hat da jemand Erfahrung?

Vielen Dank für Eure Tipps,

Gruesse

Villaporta
Alle 1 Antworten
04.12.2007, 21:50 von Sommer
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Also m.E. bist Du nicht an den Mietpreisspiegel gebunden - lt. BGB hast Du drei Möglichkeiten: Spiegel, Vergleichswohnungen oder Gutachten.

Allerdings weht einem erfahrungsgemäß ein harter Anwaltswind ins Gesicht da Vergleichswohnungen eben wirklich sehr penibel geprüft sein müssen um dann eben wirklich vergleichbar zu sein. Vor Gericht endet das in der Regel mit dem beliebten Vergleich...
Da denkt man eben gleich an diese Sache da im Nikolaiviertel was ja noch "skandalöser" war da öffentlicher Wohnungsbetreiber.

Andere Alternativen gibt es natürlich auch - eben teuer neu vermieten (dann musst Du Dich ja nicht an den Spiegel halten) oder die Ausstattung hochfahren - ist ja ganz goldig was der Mietpreisspiegel da so als Mehrwert einstuft...vom "Strukturheizkörper" bis hin zum "abschließbaren Müllplatz". Zudem ist es natürlich durchaus dehnbar was man denn so unter einem "aufwendig gestaltetes Umfeld" verstehen kann.

S.
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