> zur Übersicht Forum
24.05.2007, 15:13 von DummerchenProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietbetrug
Hallo zusammen,

kann mir jemand von euch sagen, unter welchen Voraussetzungen ich eine Anzeige wegen Mietbetrug stellen kann?

Danke schon mal für die Antworten.
Alle 9 Antworten
30.05.2007, 18:11 von Jutetuetchen
Profil ansehen
Du meinst jetzt von de ARGE aus dass die Dir hätten das mitteilen müssen ?

Die teilen einem gar nichts mit das hätten Dir die Mieter mitteilen müssen.

Aber hier z.B. werden NK Nachzahlungen übernommen - wenn die Wohnung z.B. 11qm zu gross wäre dann würde das entsprechend von der ARGE "umgerechnet" und abgezogen und Mieterlie müsste den Differenzbetrag aus eigener Tasche hinzuzahlen (wie auch die Miete die den zulässigen Betrag übersteigen würde)

LG
30.05.2007, 14:30 von Dummerchen
Profil ansehen
Danke für die Hilfe,

es kommt noch dazu, dass das Amt meinen Mietern bereits im November mitgeteilt hat, dass Sie für eine NK und BK Nachzahlung nicht aufkommen, weil die Wohnung für 2 Personen 11m² zu groß ist. Wäre das bei einer unterschriebenem Abtretungserklärung nicht mitteilungspflichtig??
26.05.2007, 00:07 von ADele
Profil ansehen
Hallo Dummerchen,
ich habe einen Mieter wegen Mietbetruges angezeigt und er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.
Diese Leute zahlten vom Mietbeginn bis zur Zwangsräumung nach 6 Monaten keinen einzigen Euro Miete.
Für das Gericht war das eindeutig vorsätzlich.

Deine Mieter haben immer wieder mal was gezahlt und ich schließe mich den bisherigen Antworten an, dass Du damit wenig Chancen mit einer Anzeige hast.

Viele Grüße Adele
24.05.2007, 18:43 von Cora
Profil ansehen
Hallo

eine Anzeige wegen Mietbetrug sehe ich da auch nicht.

Dein Mieter hat anscheinend keine Lust (oder Geld) deine Forderungen zu zahlen. Da hilft nur Mahnung, Mahnbescheid und ggf. Urkundenklage.

Gruß
24.05.2007, 16:29 von peter98
Profil ansehen
Ich sehe hier auch keine Anzeichen für eine Anzeige wegen Eingehungsbetrug.
Da muss schon bei der Anmietung der Vorsatz vorliegen, dass keine oder nicht die vollständige Miete gezahlt wird oder aufgrund fehlender Mittel nicht gezahlt werden kann.
Dies kann meist auch nur nachgewiesen werden, wenn entsprechend falsche Angaben in einer Selbstauskunft gemacht oder falsche/gefälschte Unterlagen vorgelegt wurden.
24.05.2007, 15:57 von CMAX_65
Profil ansehen
Mietbetrug im Sinne von "Eingehungsbetrug" liegt hier sicherlich nicht vor.

Ihr Problem ist eine Teilmiete + NK+BK Nachzahlungen. Die müssen sie per Mahnbescheid anmahnen, dies beweisen können und eventuell in das Gerichtsverfahren übergehen (wenn dem Mahnbescheid widersprochen wird).

MFG

24.05.2007, 15:50 von Jutetuetchen
Profil ansehen
Puuuh - das glaube ich nicht wirklich dass Du Anzeige erstatten kannst - muss ich mich allerdings auch selber erstmal schlau machen - will nichts falsches sagen.

Ich vermute dass Du das ganz normale Programm durchziehen musst ......

Google doch mal - vielleicht findest Du irgendwas bevor Du noch weitere Antworten bekommst...

LG
24.05.2007, 15:44 von Dummerchen
Profil ansehen
Danke für Deine schnelle Antwort. Es geht immer noch um meinen "Super-Mieter". Miete für 10/06 ist anteilig offen, 11/06 - 04/07 ist gezahlt, Betriebs- und Nebenkostennachberechnung für 2006 ist offen und Differenz zwischen dem alten und dem neunen Betriebs- und Nebenkostenabschlag für 05/07 ist ebenfalls offen.

Den Link würde ich somit erstmal als nicht zutreffend einschätzen. Die Frage die sich mir stellt ist, ob ich, wenn sich jetzt trotz Zahlungsaufforderung, Abmahnung und Mahnung nix tut, eine Anzeige wegen Mietbetrug starten kann.
24.05.2007, 15:32 von Jutetuetchen
Profil ansehen
Hallo Dummerchen,

wenn dem Mieter vor Vertragsabschluss bekannt war dass er die Miete nicht zahlen kann ! Hat er falsche Angaben bei der Selbstauskunft gemacht - vielleicht kannst Du ein bisschenmehr schreiben?

schau mal hier:

http://www.baurechtsexperte.de/bei-mietbetrug-muss-vorsatz-vorliegen/

Grüsse
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter