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19.03.2007, 14:13 von Eigenheim74Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mietaufhebungsvertrag - was danach?
Hallo liebe Mitvermieter,

wir haben mit unserem Mieter einen Mietaufhebungsvertrag zum 31.03.2007. Dieser läuft ja nun bald ab, jedoch macht unser Mieter keine Anstallten auszuziehen. Zumindest sind uns keine Absichten bekannt. Werde ihm heute noch einen Brief zukommen lassen, in der wir mitteilen das wir auf den Auszug bestehen und keine Verlängerung dulden wollen.

Was passiert wenn er nicht auszieht? Gleich Räumungsklage einreichen? Irgendwelche Fristen die zu beachten sind?
Wie sieht es mit dem Mietvertrag aus, der ist ja dann nichtig (oder?) Erhöhte nutzungskosten für die Wohnung? Miete will ich ja nicht erhöhen, ich will ihn überhaubt nicht mehr als Mieter.

Potential zum Mietnomaden sehe ich als vorhanden. Beim Vorbesitzer hat der gute Mann ca. 2000,-€ an Nachzahlungskosten für Betriebskosten. Er ist Hartz IV empfänger. Wohnt alleine mit seiner Tochter und Enkel in einer grossen 5 Zimmerwohnung. Tochter und Enkel wollten ausziehen, suchen nach einer von Amtswegen finanzierten Wohnung.

Auszugswille ist da, sonst hätte er wohl den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnet. Nur nimmt er alles sehr locker, kümmert sich auch dementsprechend kaum darum.

Für Tipps und Ratschläge wäre ich sehr verbunden.

MfG
Alle 7 Antworten
19.03.2007, 16:34 von Augenroll
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@Eigenheim:
Zitat:
Erklären Sie mir bitte noch, was die Mietminderung gerechtfertigt?

Unter diesen Umständen, ist eine Mietminderung offenbar wirklich nicht gerechtfertigt, da haben Sie Recht.

Außerdem, ich nehme Sie doch ernst. Ich wollte Sie lediglich auf die falsche Schreibweise hinweisen, denn es war kein simpler Tippfehler (Widerspruch, Wiederholung, widerlegen, wiedergeben).

Ich dachte nur aufgrund Ihrer Beiträge, Ihr Mieter nimmt Sie nicht ernst. Das ist doch viel wichtiger als dieses Forum hier.

PS. Ich habe mir jedenfalls keine selbstreferenziellen Beiträge aufgemacht, so wie andere hier.
19.03.2007, 16:24 von Eigenheim74
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Hallo nochmal,

@Augenroll

Die Terasse ist nach unten hin undicht. Der Saal unten ist nicht vermietet, wird selber benutzt. Der Mieter muss lediglich seine Terrassenmöbel wegräumen, welche er bei dieser Witterung ohnehin nicht benutzt. Seinem Kaninchenstall haben wir die Möglichkeit eingeräumt, diese erstmal zu lassen, so das die Terrasse erst zur Hälfte abgeräumt, abgedichtet, neu verlegt und dann die andere Hälfte im selben Verfahren.
Denke wir kommen ihm hierbei sehr entgegen.

Erklären Sie mir bitte noch, was die Mietminderung gerechtfertigt?

Zitat:
Verzeihung. Aber wer so schreibt, braucht sich nicht wundern, wenn er nicht ernstgenommen wird.


Bitte ingorieren Sie meine Beiträge künftig, wenn Tippfehler oder Rechtschreibfehler Sie stören sollten.

Apropos "Ernstgenommen", bezüglich meiner Person existiert hier kein extra Thread. Bitte zuerst selber an die Nase fassen.

@HansJürgen

Vielen Dank für die hilfreiche Information, betrachte meine Frage als beantwortet. Ich bedanke mich bei Ihnen.

MfG
19.03.2007, 16:13 von Augenroll
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@Eigenheim:
Zitat:
Da die Terrasse undicht ist, muss diese neu mit Bitumen abgedichtet werden. Meiner Telefonischen bitte, die Terrasse zu räumen, damit Handwerker arbeiten können kam er sehr patzig rüber. Von wegen sei ja nicht seine Schuld. Er meinte er kümmert sich darum und legte auf.

Ja aber was verlangen Sie denn noch mehr, es wird ja nun wirklich nicht seine Schuld sein. Haben Sie dafür eine Mietminderung angeboten (würde sich aber so gehören, der Mieter kann ja nichts dafür)?

Zitat:
wiedersprochen.

Verzeihung. Aber wer so schreibt, braucht sich nicht wundern, wenn er nicht ernstgenommen wird.

19.03.2007, 16:04 von Hansjuergen
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@Eigenheim74:

Im Internet gefunden, vielleicht hilft es weiter:

Zitat:
Gibt ein Mieter nach Beendigung eines Mietverhältnisses die gemieteten Räume nicht heraus, kann der Vermieter eine Herausgabe der Räume nur mittels Räumungsklage erreichen. Das Mietrecht lässt nicht zu, dass sich der Vermieter durch eigenmächtige Handlungen in den Besitz der Wohnung bringt.

Nach Beendigung des Mietverhältnisses wird der Vermieter den Mieter zunächst auffordern, die Wohnung zu räumen und die Schlüssel der Wohnung zu übergeben. Kommt der Mieter dieser Aufforderung nicht nach, muss der Vermieter Räumungsklage vor dem Amtsgericht am Wohnort erheben. Erst mit Vorlage eines Räumungsurteils des Gerichts aufgrund der erhobenen Räumungsklage kann der Vermieter eine Räumung der Wohnung durch den Gerichtsvollzieher erzwingen.


Gruß Hans-Jürgen
19.03.2007, 15:46 von Eigenheim74
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Hallo,

@Augenroll

mir geht es auch um "danach".

@Hansjürgen

Ja einer stillschweigenden Verlängerung wurde wiedersprochen.

Wir haben auch öfters nachgefragt, als Antwort kam immer "wir suchen noch".

Zur Zeit ist die Kommunikation etwas "kälter".

Da die Terrasse undicht ist, muss diese neu mit Bitumen abgedichtet werden. Meiner Telefonischen bitte, die Terrasse zu räumen, damit Handwerker arbeiten können kam er sehr patzig rüber. Von wegen sei ja nicht seine Schuld. Er meinte er kümmert sich darum und legte auf.

Künftig will ich alles schriftlich mitteilen.

wichtig wären mir, was als nächstes kommen soll. Kann ich nach Ablauf der Frist Räumungsklage einreichen?

MfG

19.03.2007, 15:31 von Hansjuergen
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@Eigenheim74:

Haben Sie im Auflösungsvertrag einer stillschweigenden Verlängerung des Mietvetrages gem. § 545 BGB widersprochen?

Meine Mieter sollen am 30.04.2007 "raus" sein. Ich habe schon "viel Papier" von den Mietern unterschreiben lassen und rufe mindestens einmal die Woche an und frage, ob eine neue Wohnung schon gefunden wurde und weise mit Nachdruck auf den Auszugstermin hin.

Gruß Hans-Jürgen
19.03.2007, 14:21 von Augenroll
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Hallo,

es sind ja nun noch ein paar Tage hin, Sie können eh nichts machen bis dahin. Könnten Sie ihm Umzugshilfe anbieten, das würde Sie vielleicht Ihrem Ziel etwas näher bringen?
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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