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17.11.2007, 09:43 von BillProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Mehrfamilienhaus und Hartz
Habe ein 3 Familienhaus,1 Wohnung wird verm.in der anderen Wohnung wohnt die Pflegetante wir wohnen oben 4 Personen 115 qm.Das Haus hat gesamt 232 qm. Nun wurde mir gesagt wenn ich weiter Hartz bekommen möchte ist das absofort ein Darlehen. Dies habe ich abgelehnt, denn dadurch verschulde ich mich noch mehr. Wir zahlen Kredit aufs Haus 600€ ,Miete 300€,dann die Unkosten Strom , Wasser Gas usw.Mein Mann bekommt EU Rente wir haben 2 Kinder.Da ich nun kein Hartz mehr bekomme ist das unser Ruin.Ist das wirklich so die berechnen mir die gesamten qm und sagen zuviel qm, aber ich bewohnen doch die unteren Wohnung garnicht.Wer kann Helfen ??????
Alle 5 Antworten
19.11.2007, 11:52 von prinzregent
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Du hast bisher HarzIV bekommen ? Nach meiner Rechtsauffassung war das illegal, weil du zuerst dein Vermöegen verwerten musst.

Dir stehen nur 120 qm zu, alles darueberhinaus muss verwertet werden.

Auf gut deutsch: Du must das Mietshaus verkaufen, das Geld verwerten ( ausgeben ) und wenn du pleite bist, bekommst du HarzIV.

Aber ich bin kein Sachbearbeiter und kein Richter.

Du findest die besten Infos unter www.tacheles-sozialhilfe.de Am besten kaufst du dir gleich das Buch ALG2, findest du auch da auf dem Startfenster.

Ich kann dir sagen, ich kenne einige Leute in gleicher Situation, die haben ihr Haus verkauft und sind mit dem Geld ausgewandert. Stichwort: Paraguay. Von deinem Geld kannst du da leben wie ein Kaiser. Alternativ bietet sich Malaysia an, die werben sogar und geben dir preiswerte Kredite und Visa.

Wie gesagt, du must erst dein Vermoegen verwerten, bevor du ALG2 bekommst. Sollte ein Richter AUCH zu meiner Ansicht kommen, kein Problem, dann verkaufst du dein Haus und zahlst einfach die ungerechtfertigt erhaltenen Sozialleistungen zurueck. DAs hat sogar eine gute Seite, jetzt bist du HAus und Sorgen los und hast sicherlich Anspruch auf HarzIV !

Zuletzt, es gilt was Johanni sagt:
Zitat:
Niemals auf mündliche Ausagen von Mitarbeitern verlassen sondern grundsätzlich auf Bescheide bestehen. Die Anliegen sollten auch immer schriftlich an das Amt gestlelt werden.
19.11.2007, 10:27 von johanni
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Hallo,

vielleicht mal ein hilfreicher Hinweis in Angelegenheiten die die Arge betreffen:

Niemals auf mündliche Ausagen von Mitarbeitern verlassen sondern grundsätzlich auf Bescheide bestehen. Die Anliegen sollten auch immer schriftlich an das Amt gestlelt werden.

Nur auf Grund von Bescheiden sind Rechtsmittel möglich, d.h. Widerspruch Beshwerde etc.

Gerne wimmeln die Mitarbeiter mündlich ab, meine Erfahrungen sind die, das oftmals die Mitarbeiter gar keine Kenntnis von der Rechtslage haben. In dem Moment, wo auf einen schriftlichen Bescheid bestanden wird, ändert sich dann ganz schnell die Verhaltensweise der Mitarbeiter.

Liegt dann der Bescheid vor, d.h. die beantragten Mittel werden nicht genehmigt, sofort ohne Zeitverzögerung zu einem Fachanwalt für Sozialrecht. Dieser beantragt dann i.d.R. auch die Beratungshilfen.

Also nicht bange machen lassen von Mitarbeitern der Arge!!

Aus der Praxis kann ich nur sagen, dass sobald ein entsprechendes Schreiben eines Fachanwaltes der Arge vorliegt, das Amt ganz " wundersam" dann seine Arbeit zur Zufriedenheit erledigt!!!!

Johanni

19.11.2007, 10:07 von Sommer
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Im Zweifelsfalle: Prozeßkostenhilfe beantragen und klagen - aber erst wenn Dir das Amt sowas schriftlich gegeben hat!

S.
17.11.2007, 18:00 von johanni
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Hallo Bill,

Du sagt, das Amt sagt? Hast Du einen entsprechenden Bescheid vorliegen?

Johanni
17.11.2007, 10:46 von stefan_nuernberg
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Also wenn ihr vermietet, dürfte diese Fläche natürlich für Euch nicht angerechnet werden, aber genauso natürlich werden die Mieteinnahmen als Einkommen gewertet.

Ich würde mich zum Thema Hartz IV an den VdK (Sozialverband) wenden, die sind darin echt fit, mehrere Mieter von mir haben mit deren Hilfe schon Erfolge gegen die ARGE gefeiert. Adresse müsste wohl im Telefonbuch oder Internet zu finden sein.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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