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21.08.2007, 20:16 von hansemannProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kündigungszeitpunkt überschritten
Mein Mieter hat zum 31. Juli gekündigt, hat aber erst am 14. August die Schlüssel übergeben, weil der Maler zu diesem Zeitpunkt erst fertig wurde. Muss er nun noch die gesamte Miete für August bezahlen oder nur bis zum 14. August?
Alle 34 Antworten
26.08.2007, 15:50 von vollprofi
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Eine altruistische und soziale Denkweise wie kathi2007 sie hat, ist sicherlich sehr lobenswert und lässt natürlich jeder vernünftige, „mitdenkende“ VM in einem gesunden Anteil einfließen.
V. a., wenn man keine finanzielle Last hat und keine Bankkredite o. ä abbezahlen muss, sieht man die Mieter-Angelegenheiten lockerer.
Lauern jedoch noch Gläubiger hinter den Kulissen, müssen die Zügel selbstverständlich etwas straffer gezogen werden, denn Banker interessieren sich nicht für löbliche Lebensweisen und Futterspenden ihrer Kunden.

Deshalb, kathi2007, unterstreiche ich Ihre Notiz nochmal:
„Rechtlich ist doch die Sache relativ klar: Wenn ein Mieter zu einem bestimmten Termin kündigt, dann hat die Wohnung ab diesem Tag in einem mängel,- und mieterfreien Zustand zu übergeben sein.“
Punkt, Kirk Ende!

Für eventuelle „aber“ und „wenn“ findet man die Antworten im MV bzw. in den Paragraphen BGB § 546 ff (danke RMHV).

Immer wieder wird versucht, Mietwohnungen gedanklich und praktisch anders zu behandeln als andere Waren, Gegenstände oder Dienstleistungen. Das ist aber ein Irrglaube.
Entscheidet man sich als 20 Jahren treuer BMW-Kunde mit allen Kundendiensten bei seinem Händler nun für einen Mercedes, erhält man vom BMW-Händler auch keine Abschiedstankfüllung.
Auch nach 1000 treuen Aldi-Einkäufen und immer „anständiger“ Bezahlung an der Kasse erhält man dort keinen Geschenkkorb!
Ein Mietobjekt ist eine kaufmännisch-wirtschaftliche Angelegenheit. Alles andere läuft unter der Rubrik „Altruismus“.
25.08.2007, 11:04 von RMHV
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Zitat:
Adele » 25.08.07 10:07 «
Zitat:

Ich habe auch schon Mietern 3 mietfreie Monate eingeräumt. Allerdings wusste ich bisher immer warum ich das mache



ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum man das macht.

Viele Grüße Adele


Da lebt jemand offenbar auf der Insel der Glücklichen...
Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus erweitert den Horizont beträchtlich. Wer es sehen will wird feststellen, dass es in vielen Gegenden in Deutschland einen beträchtlichen Wohnungsleerstand gibt und die Wohnungen u.U. nur mit beträchtlichen Zugeständnissen zu vermieten sind. In welcher Form irgendwelche Zugeständnisse erfolgen oder ob man lieber Leerstand in Kauf nimmt, ist eine unternehmerische Entscheidung. Diese Entscheidung muss selbstverständlich jeder für sich selbst treffen.

25.08.2007, 10:07 von ADele
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Zitat:
Ich habe auch schon Mietern 3 mietfreie Monate eingeräumt. Allerdings wusste ich bisher immer warum ich das mache


ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum man das macht.

Viele Grüße Adele
25.08.2007, 08:42 von RMHV
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Zitat:
kathi2007 » 24.08.07 20:42 «
Rechtlich ist doch die Sache relativ klar: Wenn ein Mieter zu einem bestimmten Termin kündigt, dann hat die Wohnung ab diesem Tag in einem mängel,- und mieterfreien Zustand zu übergeben sein.


Wenn de Sache rechtlich klar ist frage ich mich, warum offenbar trotzdem niemand die Rechtsgrundlage kennt...

BGB
§ 546 Rückgabepflicht des Mieters
(1) Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache nach Beendigung des Mietverhältnisses zurückzugeben.


Das nur mal so nebenbei. Das eigentliche Theman ist die Nutzungsentschädigung bei verspäteter Rückgabe. Auch dafür gibt es eine gesetzlich Grundlage.

BGB
§ 546a Entschädigung des Vermieters bei verspäteter Rückgabe
(1) Gibt der Mieter die Mietsache nach Beendigung des Mietverhältnisses nicht zurück, so kann der Vermieter für die Dauer der Vorenthaltung als Entschädigung die vereinbarte Miete oder die Miete verlangen, die für vergleichbare Sachen ortsüblich ist.


Diese Nutzungsentschädigung bis zum Tag der Rückgabe steht dem Vermieter also durch Gesetz zu. Alle bisher angestellten Überlegungen über eine bereits erfolgte oder nicht erfolgte Neuvermietung waren also völlig überflüssig.

Sollte aber der Vermieter so dusselig sein und das Abnahmeprotokoll und die Übergabe der Wohnung am allerletzten Tag zusammen durchzuführen hat der Mieter doch gar keine Möglichkeit mehr etwaige Mängel noch in seiner Mietzeit durchzuführen. Hätte der Vermieter dann schon für den nächsten Tag einen eventuellen Nachmieter dann würde das richtig teuer (wenn Neumieter nämlich schon aus seiner alten Wohnung raus muss, heisst das Ersatzwohnung, Möbel zwischenlagern, etc. für 2 Wochen) für den Vermieter, denn dann war er selbst schuld!!!



Sorry, aber das ist wohl die dümmlichste Argumentation, die ich mir vorstellen kann. Der Mieter ist zur Rückgabe der Mietsache in vertragsgemäßem Zustand verpflichtet. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, ist er Schadensatzpflichtig. Es ist nicht Sache des Vermieters den Mieter vor den Folgen seiner eigenen Handlung zu schützen. Ob der Vermieter im Vorfeld die den Versuch macht, die Entstehung eines Schadens zu verhindern, ist ein anderes Thema.

Zitat:
kathi2007 » 24.08.07 20:42 «
Unter persönlichem Standpunkt seh ich das so: Warum sollte ich einem Mieter mit dem ich über Jahre hinweg gut ausgekommen bin (auch das gibts) nicht die Möglichkeit lassen länger zu renovieren, als seine Mietzeit ist. Vorausgesetzt der nächste Mietvertrag fängt erst einen Monat später an. Er zahlt dann halt die NK und das wars.


Warum sollte der Mieter denn in der Zeit nach dem Ende des Mietverhältnisses Nebenkosten bezahlen? Warum überlässt man dem Mieter die Mietsache nicht für die letzten 3 Monate einfach mietfrei? Schließlich ist man doch über Jahre hinweg gut mit dem Mieter ausgekommen...
Auch diese Vorstellung verdient eigentlich nur die Bewertung unsinnig. Der Mieter schuldet für die Zeit der Vorenthaltung Nutzungsentschädigung und eventuell auch Schadenersatz. Wer etwas verschenken will, mag das gerne tun...

Zitat:
kathi2007 » 24.08.07 20:42 «
Wir haben auch schon Leuten ne Wohnung drei Wochen vor eigentlichem Mietbeginn kostenfrei zum renovieren überlassen. Warum? Weil die Wohnung SOWIESO leergestanden hätte!!!! Von einer leerstehenden Wohnung hat niemand was und warum nicht als VM seinem zukünftigen Mieter entgegenkommen? Es kostet nichts, es macht von Anfang an eine gute Stimmung zwischen VM und M und gut is.


Ich habe auch schon Mietern 3 mietfreie Monate eingeräumt. Allerdings wusste ich bisher immer warum ich das mache. Bei Beginn des Mietverhältnisses waren das Zugeständnisse, die zum Abschluss eines Vertrags führen sollten. Die Alternative war Leerstand. Bei Beendigung des Mietverhältnisses sollte man allerdings erkennen, dass die Verhältnisse genau umgekehrt sind. Leerstand liegt vor und in dieser Situation soll es auch nur ansatzweise sinnvoll sein, dem ausziehenden Mieter die Nutzungsentschädigugn zu schenken? Der ausziehende Mieter ist ohnehin weg und wird damit in der Zukunft auch keinerlei Zahlungen zu leisten haben. Wenn man schon Geschenke macht oder machen muss, dann doch nur an Stellen, an denen man als Vermieter im Anschluss auch noch etwas davon hat durch den Bestand eines Mietverhältnisses.
24.08.2007, 23:12 von Mortinghale
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Zitat:
Liegt ja in seinem eigenen Interesse


Das ist richtig, aber seine Pflicht ist es nicht.

Genauso ist der Vermieter auch nicht gehalten, genau wie manch deutsche Gerichte den Mieter für grenzdebil bzw. sich im Status eines unmündigen Kindes befindend einzuschätzen.
Wenn er darauf vertraut, daß der Mieter sich an seine vertraglichen Pflichten hält, kann ihm das nicht anschließend wirksam vorgeworfen werden ("Mensch, Sie wußten doch, daß Sie es mit einem Mieter zu tun haben").

Abgesehen davon, wenn eine Wohnung gleich für den nächsten Tag wieder vermietet wird, haben vorher doch Besichtigungen (zumindest mit Mietinteressenten) stattgefunden, bei denen das Gröbste schon erkannt und geklärt sein dürfte.

Der Hauptgrund für solche Probleme düften idR gar keine Unstimmigkeiten zwischen Mieter und Vermieter sein, sondern, daß Mieter den Arbeits(zeit)aufwand für Renovierungsarbeiten oft hemmungslos unterschätzen und mit der Renovierung viel zu spät beginnen.

24.08.2007, 22:01 von kathi2007
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Lieber Morti,
klar weiss der perfekte Mieter das und wenn zu dem perfekten Mieter noch der perfekte Vermieter kommt haben wir ne runde Sache. Aber wer ist schon perfekt?!
Und auf wessen Seite die Schuld liegt, wäre hier die Frage, aber da der ursprüngliche Fragesteller hier nicht mehr postet bleibt das wohl offen. Denn auch der Vermieter hat hier eigentlich das Interesse und die Pflicht das Abgabeprotokoll einige Wochen vorher zu erstellen. Liegt ja in seinem eigenen Interesse. Logischerweise.
Beispiel: Mieter kündigt fristgerecht am 31.März zum 30.Juni. Vermieter inseriert Wohnung zum 01.Juli. VM findet M der ab dem 1.Juli abschliesst. VM macht Abgabeprotokoll und Übernahme am 30.Juni, findet aber erhebliche Mängel, die noch behoben werden müssen. Das geht doch nicht!!! DENN: neuer Mieter zieht ja schon am nächsten Tag ein. Und sorry Morty, aber das VM und M über etwaige Mängel kontrovers denken ist ja bekannt. Wenn also VM Protokoll erst am letzten Tag erstellt isser selber schuld, nicht der Mieter. Und das sag ich als Vermieter. Rechte und Pflichten SOLLTEN auf beiden Seiten bekannt sein, sind sie halt leider nicht.
24.08.2007, 21:01 von Mortinghale
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Liebe Kathi,

kostenfrei vorher und kostenfrei nachher sind zwei vollkommen verschiedene Dinge.

Der Mieter weiß doch, wie er die Wohnung zurückzugeben hat und welche Mängel vorliegen, weiß auch der Mieter wohl am besten.
Wenn er also nicht im Vorfeld mit dem Vermieter eine Besichtigung zur Klärung von evtl. Zweifelsfragen vereinbart, also lieber auf Glück spielt, muß er damit rechnen und es hinnehmen, daß er dabei auch Pech haben kann.

24.08.2007, 20:42 von kathi2007
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Aaaalso: zum einen ist es vielleicht schon aufgefallen, dass den ursprünglichen Fragesteller die Beantwortung seiner Frage null mehr zu interessieren scheint und sich hier trotzdem die Köpfe wegen Müll heissgeschrieben werden. Vor allem reden alle irgendwie aneinander vorbei (fällt auf hier im Forum, denn das passiert oft)
Rechtlich ist doch die Sache relativ klar: Wenn ein Mieter zu einem bestimmten Termin kündigt, dann hat die Wohnung ab diesem Tag in einem mängel,- und mieterfreien Zustand zu übergeben sein. Sollte aber der Vermieter so dusselig sein und das Abnahmeprotokoll und die Übergabe der Wohnung am allerletzten Tag zusammen durchzuführen hat der Mieter doch gar keine Möglichkeit mehr etwaige Mängel noch in seiner Mietzeit durchzuführen. Hätte der Vermieter dann schon für den nächsten Tag einen eventuellen Nachmieter dann würde das richtig teuer (wenn Neumieter nämlich schon aus seiner alten Wohnung raus muss, heisst das Ersatzwohnung, Möbel zwischenlagern, etc. für 2 Wochen) für den Vermieter, denn dann war er selbst schuld!!!
Unter persönlichem Standpunkt seh ich das so: Warum sollte ich einem Mieter mit dem ich über Jahre hinweg gut ausgekommen bin (auch das gibts) nicht die Möglichkeit lassen länger zu renovieren, als seine Mietzeit ist. Vorausgesetzt der nächste Mietvertrag fängt erst einen Monat später an. Er zahlt dann halt die NK und das wars. Wir haben auch schon Leuten ne Wohnung drei Wochen vor eigentlichem Mietbeginn kostenfrei zum renovieren überlassen. Warum? Weil die Wohnung SOWIESO leergestanden hätte!!!! Von einer leerstehenden Wohnung hat niemand was und warum nicht als VM seinem zukünftigen Mieter entgegenkommen? Es kostet nichts, es macht von Anfang an eine gute Stimmung zwischen VM und M und gut is.
24.08.2007, 19:55 von Mortinghale
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Wann auch immer; auf jeden Fall zu spät.

Und das ist ja wohl nicht Schuld des Vermieters, oder ?

24.08.2007, 19:43 von hase
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Richtig.
Deshalb möchte ich wissen, wann festgestellt wurde, was noch zu erledigen ist.

Gruß
Hase
24.08.2007, 13:54 von Mortinghale
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Zitat:
Vielleicht ging es zeitlich ja gar nicht anders?


Und wer hat das zu vertreten ?

Der Mieter hat die Wohnung am letzten Tag des Mietverhältnisses vertragsgerecht zurückzugeben.

Je mehr dazu noch zu erledigen ist, desto früher muß er eben damit anfangen.

24.08.2007, 12:00 von hase
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Kann denn bei Renovierung von Nutzung gesprochen werden?

Mich würde interessieren, wann die Wohnungsübergabe (Besichtigung, Protokoll) stattgefunden hat, was dabei hinsichtlich einer Renovierung und der Rückzahlung der Mietkaution vereinbart wurde.
Vielleicht ging es zeitlich ja gar nicht anders?

Gruß
Hase
23.08.2007, 17:00 von ADele
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Ich muß mal eine Lanze für die Mieter brechen!

Die Mehrzahl verläßt die Wohnung ordentlich renoviert wie es vereinbart war und meistens findet die Wohnungsübergabe bereits vor dem Monatsletzten statt.
Sie wollen dann dafür auch ordentlich gelobt werden, was ich immer mache


Viele Grüße Adele
23.08.2007, 13:41 von cavalier
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Hallo vollprofi,

Zitat:
Für die ist es dann "normal", wenn deren WHG desaströs verlassen wurde und "etwas besonderes", wenn sie normal verlassen wurde.

Und sind froh, dass sie überhaupt wieder über die Wohnung verfügen können.
23.08.2007, 13:19 von vollprofi
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Hallo Cora, natürlich. Das kreide ich aber nicht nur solchen Mietern, sondern auch der Gleichgültigkeit vieler VM an.
Aufgrund der steigenden Zahl flegelhaft verlassener Wohnungen werden die VM sensibilisiert bzw. abgehärtet. Für die ist es dann "normal", wenn deren WHG desaströs verlassen wurde und "etwas besonderes", wenn sie normal verlassen wurde.
22.08.2007, 19:46 von Cora
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Hallo vollprofi

Zitat:
"Also freu dich, dass dein MIeter die Wohnung ordentlich renoviert hat und du sie in neuem Glanz vermieten kannst."
@Cora: Ist das nicht selbstverständlich?



nee, in der heutigen Zeit ist das nicht mehr selbstverständlich, leider
22.08.2007, 16:07 von vollprofi
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"Also freu dich, dass dein MIeter die Wohnung ordentlich renoviert hat und du sie in neuem Glanz vermieten kannst."
@Cora: Ist das nicht selbstverständlich?
Wenn man ein geleastes Auto nach 2 Jahren zurück gibt, sagt der Händler auch nicht "Haja, ist halt ringsrum verdallt, verkratzt und zerfetzt - Sie bekommen trotzdem den Schwacke-Restwert."!
Wenn man ein Fahrrad oder Rasenmäher von jemandem ausleiht, bringt man diese doch nicht kaputt zurück und sagt "seien Sie doch zufrieden, hätte schlimmer kommen können..."

Eine verlängerte Wohnraumnutzung (hier ganze 2 Wochen) wird als Duldung (seitens des VM) behandelt und der Mieter muss die Warmmiete für 14 Tage bezahlen (bzw. bis zur Schlüsselübergabe).

Geht es dem VM zusätzlich noch um "Nutzungsausfallentschädigung", muss er belegen, dass ein neuer Mieter zum 01.08. einziehen wollte (Zeugnis: neuer Mieter).
22.08.2007, 14:19 von Cora
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Hallo

wäre mal interessant zu wissen ob hansemann schon einen Nachmieter hatte.

Ansonsten kann ich auch Besichtigungen vornehmen während in der Wohnung gearbeitet wird - nur mal so am Rande erwähnt - und der neue Mieter freut sich auf eine frisch gestrichene Wohnung.

Also, ich bleibe bei meiner Meinung: war kein Nachmieter in Sicht, ist kein Schaden entstanden.

Gruß
22.08.2007, 11:36 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Brauche ich nicht formulieren, denn ich sehe nicht, dass hansemann hier überhaupt Ansprüche geltend machen kann, denn er hatte ja keinen Schaden.

Wie kommen Sie denn darauf?

Die Wohnung ist nicht geräumt.

Wie nennen Sie das denn, legale Hausbesetzung, Zwangsenteigung? ......

22.08.2007, 11:31 von Senial
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cora hat doch schon alles geschrieben, an der Stelle sollte man wirklich nicht päpstlicher als der Papst sein.

und zu eurem "hätte"

der wenn ich, der könnt ich und der hätte ich, das waren 3 blöde.
22.08.2007, 10:34 von Mortinghale
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Es geht hier doch garnicht um einen Schaden. Der Mieter hat die Wohnung verspätet zurückgegeben und muß für die Verspätungszeit bezahlen.

Ansonsten brauchte ja kein Mieter, der in einer Wohnung lebt, die sonst leerstehen würde, überhaupt Miete zahlen.

22.08.2007, 10:28 von Augenroll
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Zitat:
Wie würdest Du es denn formulieren ?


Brauche ich nicht formulieren, denn ich sehe nicht, dass hansemann hier überhaupt Ansprüche geltend machen kann, denn er hatte ja keinen Schaden.
22.08.2007, 10:09 von Mortinghale
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Ehe wir jetzt weiter herumrätseln.

Wie würdest Du es denn formulieren ?

22.08.2007, 09:55 von Augenroll
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Zitat:
Schadensersatz für entgangene Einnahmen folgt immer aus einem "hätte".


Sehe ich überhaupt nicht so, dann könnte man ja alles mögliche behaupten.
22.08.2007, 09:52 von cavalier
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@Augenroll

Zitat:
Ach hätte ich doch letzten Sa die richtigen Zahlen getippt, wäre ich jetzt auch reich."

Und ich hatte die richtigen Zahlen aber nicht getippt.

Aber wenn ich getippt hätte, wäre der Gewinn auch ja an den Falschen (Vermieter) gegangen.

Also ist doch alles wieder in Ordnung.
22.08.2007, 09:47 von Mortinghale
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Schadensersatz für entgangene Einnahmen folgt immer aus einem "hätte".

Und wenn der Vermieter dem Mieter die Überziehung nicht kostenfrei zugesichert hat, braucht er bis zum 14. überhaupt nichts nachzuweisen.

Erst ein darüber hinaus gehender Schaden müßte nachgewiesen werden.

22.08.2007, 09:41 von Augenroll
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Zitat:
Wenn die Wohnung zum 1. fertig gewesen wäre, hätte man schon Besichtigungen durchführen können und die Wohnung evtl. bereits ab 15. wieder vermieten können.



Das ist jedoch vom Vermieter nachzuweisen. Sonst besteht kein Anspruch auf Schadenersatz. Ein "hätte" reicht da nicht. Außerdem hätte der Vermieter ja auch schon Besichtigungen mit potentiellen Neumietern durchführen können.

"Ach hätte ich doch letzten Sa die richtigen Zahlen getippt, wäre ich jetzt auch reich."
22.08.2007, 09:09 von Mortinghale
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Wenn die Wohnung zum 1. fertig gewesen wäre, hätte man schon Besichtigungen durchführen können und die Wohnung evtl. bereits ab 15. wieder vermieten können.

Jetzt kann man erst am 15. überhaupt mit der Mietersuche anfangen.

Und das nur, weil der Mieter es nicht geschafft hat, die Wohnung zum Vertragsende vertragsgerecht zurückzugeben.

Und warum hat er das nicht geschafft ?

Weil er sich Geld sparen wollte.

21.08.2007, 23:19 von Cora
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Hallo Morti

Zitat:
Wenn dem Mieter die Überziehung nicht kostenfrei zugesichert wurde, besteht schon ein Anspruch


Anspruch hin, Anspruch her - wir sind doch nicht die raffgierigen Vermieter, die aus jedem Recht Profit schlagen wollen, oder?

Also, so einer bin ich jedenfalls nicht.

Und wenn man keinen Nachmieter hat, der am nächsten 1. einziehen wollte, es aber nicht konnte, wo ist dann ein Schaden?

Gut's Nächtle
21.08.2007, 23:00 von Mortinghale
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Wenn dem Mieter die Überziehung nicht kostenfrei zugesichert wurde, besteht schon ein Anspruch.

21.08.2007, 22:58 von Cora
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Hallo Hansemann,

man kann aus deiner Frage schließen, dass die Wohnung noch nicht wieder vermietet ist und auch so schnell kein Mieter in Sicht.

Also freu dich, dass dein MIeter die Wohnung ordentlich renoviert hat und du sie in neuem Glanz vermieten kannst.

Ist es so, hattest du keinen Schaden, kannst also auch keine Ausfallentschädigung verlangen.

21.08.2007, 20:59 von Gipsy
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Muss er nun noch die gesamte Miete für August bezahlen oder nur bis zum 14. August?

Da kannst du die Miete taggenau berechnen.

Gipsy
21.08.2007, 20:58 von kathi2007
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Für mich klingt das so: der Mieter hat fristgerecht schon vor dreieinhalb Monaten gekündigt, du hast wahrscheinlich einen Nachmieter gesucht, aber keinen gefunden, der die Wohnung ab dem 1.08 übernehmen will. Dein Mieter wusste das und hat gefragt, ob er länger Zeit hat mit renovieren (ist ja immer bisschen ne hektische Sache mit alter Wohnung renovieren und in neue einziehen)und du hast ja gesagt. Dann ist das ne Kulanzsache. Wenn das so gelaufen ist würde ich keinerlei Miete mehr verlangen für den Monat, denn die Wohnung stünde ja sowieso leer. War es anders dann klär uns auf
21.08.2007, 20:57 von Mortinghale
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Miete muß er garnicht zahlen, sondern Nutzungsausfallentschädigung.

Welcher Schaden ist Dir denn entstanden ?

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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