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25.03.2008, 08:53 von ratlosefrauProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kündigungsrechte bei WG mit Vermieter
Hallo,

ein Vermieter will in seinem 1-Familienhaus wohnen und nicht selbst benötigte Räume vermieten (mit Küchen- und Badmitbenutzung).
Gibt es in diesem Fall besondere Kündigungsrechte des Vermieters (falls z.B. ein Mitbewohner ihm nicht "gefallen" sollte - immerhin teilt man sich Küche und Bad und das sollte gut funktionieren), oder ist es in diesem Fall besser, befristete Mietverträge abzuschliessen, die bei Bedarf verlängert werden können?

ratlose Frau
Alle 4 Antworten
25.03.2008, 10:45 von CMAX_65
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Hi,

Es ist übrigens eine Universitätsstadt, hier ist die Zahl der Zimmersuchenden naturgemäss gross, so dass die Eröffnung einer WG kein Problem sein sollte.

warum nicht, finde ich keine so schlechte Idee. So wissen sie wenigstens immer was Sache ist und könnwn ggfalls die Reissleine ziehen, falls es aus dem Ruder läuft.

Wünche ein gutes Händchen bei der Mitbewohnerauswahl !

MFG
25.03.2008, 09:22 von ratlosefrau
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Hallo CMAX_65,

danke für den Link.

Hallo cavalier,

klar, besser wäre es ohne Mieter. Aber die Geschichte geht inetwa so:
Vermieter hatte Mietnomaden im Haus. Er will nicht mehr vermieten, zieht selber ein, braucht jedoch Mieteinnahmen, um zum einen den Renovierungskredit für die Wiederbewohnbarkeit des Hauses zurückzuzahlen, zum anderen braucht es Mieteinnahmen zum Erhalt, zum dritten gehört das Haus mehreren Leuten, welche wenigstens ein bisschen Geld "sehen" wollen.

Daher die Idee, für einige Zeit in einer WG zu leben, der Vermieter erhofft sich hier mehr Möglichkeiten zur Selbsthilfe, falls er noch mal eine Niete ziehen sollte (Strom abklemmen oder so - die Justiz hilft dem Vermieter ja nicht).

Später will er vielleicht wieder ausziehen und das Haus komplett vermieten, wenn er wieder den Mut dazu hat und der Kredit zurückbezahlt ist. In diesem Fall wäre es praktisch, nicht warten zu müssen, bis die anderen Mieter "natürlich" flukturiert sind, sondern wenn man sie kündigen kann ...

Und wie schon geschrieben: Falls einem ein Mieter nicht passt, sollte dieser möglichst einfach zu kündigen sein. 6 Monate wären auszuhalten ... da hat der Vermieter zuvor mehr aushalten müssen.

Es ist übrigens eine Universitätsstadt, hier ist die Zahl der Zimmersuchenden naturgemäss gross, so dass die Eröffnung einer WG kein Problem sein sollte.

ratlose Frau
25.03.2008, 09:10 von cavalier
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Die Kündigungsfrist verlängert sich in diesem Fall um drei Monate.
Das bedeutet mind. 6 Monate Kündigungsfrist. Ganz schön lange, wenn man mit dem Mieter (dazu noch in der eigenen Wohnung) nicht klar kommt.

ist es in diesem Fall besser, befristete Mietverträge abzuschliessen
Nee, besser ist keinen Mieter.
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