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25.11.2006, 23:11 von KopiProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kündigungsfristen Eigenbedarf
Habe im Jan. eine vermietete ETW ersteigert, um selber dort einzuziehen. Ohne die Unterlagen der Zwangsverwaltung schon bekommen zu haben, habe ich w/ der knappen Frist für das Sonderkündigungsrecht bereits im Jan. zum 30.4. gekündigt. Mitte Feb. hab ich dann endlich die Unterlagen bekommen u. mußte feststellen, dass, wenn auch nicht praktisch so doch theoretisch außer der dort wohnhaften Mieterin noch ein weiterer Mieter die Wohnung bewohnt. Dieser Mieter ist dem Mietverhältnis 1999 beigetreten, also vor mehr als 5 Jahren. Dementsprechend habe ich im Mai, als die Whg. mit Ablauf des April nicht hergegeben wurde, also noch einmal (nunmehr ohne das Sonderkündigungsrecht)mit einer Frist von 6 Monaten zum Ablauf Nov.06 gekündigt. Vor einer Woche habe ich die beiden Mieter aufgefordert, mir einen Termin zwecks Wohnungsübergabe zu benennen,woraufhin mich ein Brief ihres Anwalts erreicht, wonach auch meine zweite Kündigung die erforderl. Frist nicht einhält, denn das ursprüngl. Mietverhältnis wurde im April 1998 gegründet, wonach sich eine Kündigungsfrist von 9 Monaten ergibt. Richtig ist, dass das MV 1998 begründet wurde, jedoch ist der Erstmieter 1999 ausgezogen u. im Gegenzug der jetzige "dienstälteste" Mieter eingezogen. Sinn dieser Fristenabstufung war m.M. für den Gesetzgeber, dem besonders in seiner Wohnung/ Umgebung verwurzelten Mieter etwas mehr Zeit für die veränderte Lebenssituation zu gewähren. Welche Frist trifft nunmehr zu, die 6- oder die 9-monatige?
Kopi
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