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24.12.2006, 13:01 von zockerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kündigung Kabel, Instalation Satelitenanlage
ich habe in meinen Objekten seit Jahren Kabelanschlüsse
instaliert. Die Mieter haben eine Abnahmeverpflichtung im Mietvertrag.
Parabolantennen sind vertraglich ausgeschlossen.

Jetzt will der Kabelanbieter die Preise unangemessen erhöhen.
Ich habe der Preiserhöhung wiedersprochen und habe keine Antwort erhalten.
Bei dieser Arroganz des Kabelanbieters habe ich die Schnauze voll, ich möchte meinen Mietern aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen nicht noch weitere Kosten aufs Auge drücken.

Jetzt meine Frage:
1. Hat jemand Erfahrung mit der Umstellung von Kabel auf Satelit.(größere Anlage ca. 50 Einheiten)
2. Kann man durch eine zentrale große Anlage eine bessere
Qualität des Empfanges anbieten.
3.Wie könnte die vertragliche Gestaltung aussehen. Ich glaube
es müsste ein Vertrag losgelöst vom Mietvertrag sein.

MfG. Zocker
Alle 24 Antworten
28.12.2006, 12:36 von Sledge_Hammer
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Hallo johanni,

ich bin auch nur Laie :-)

1) man kann über den Kabelanbieter auch einen DSL ähnlichen Internetanschluß bekommen.(bei Kabelanschluß)

2)DSL Internet über Sat , meines Wissens sehr teuer und nur für Firmen interessant( lohnt für privat nicht)

3) Vodafone zuhause --> Flat für Tel und Internet über D2 Netz allerdings glaube ich nur mit 384 kb/s recht langsam

Mfg S. Hammer
28.12.2006, 12:23 von johanni
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Hallo Hammer,

das ist es ja, was mich so verunsichert. Die Aussagen, die ich bekomme, beziehen sich auf DSL Anschluss im Zusammenhang mit Fernsehen über Satanlage

LG Johanni
28.12.2006, 12:12 von Sledge_Hammer
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@johanni - bitte nicht DSL und Kabelfernsehen verwechseln :-))

@ Zocker ---->> Persönliche Nachricht mit Bezugsquelle

MFG S. Hammer
28.12.2006, 11:48 von johanni
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Hallo,

führe gerade Gespräche mit sogn. Fachleuten. Ich muss meine Technik umstellen, da ich von den Versorgern keinen DSL Anschluss bekommen kann auf Grund der Ortslage.

Nun wird mir empfohlen, eine Satanlage zu installieren. Hier gehen die Meinungen stark auseinander.

Ist es denn nun so, dass an der bisherigen Versorgung, d.h. da wo der Kabelanschluss war, die Leitung von der Satanlage anzuschliessen ist? Dieses alles ohne weitere Kabelverlegung?
Die Versorgung sollte dann für 6 Geräte dienen?

LG Johanni
28.12.2006, 11:02 von ChristophL
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Wunder der Technik!

28.12.2006, 10:59 von zocker
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Sleage Hammer

kannst du mir die Daten des Herstellers geben
Tel. oder e- mail

MfG

Zocker
28.12.2006, 08:46 von Sledge_Hammer
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@ Zocker

Einheiten können fast ohne Ende angeschlossen werden. Ich habe derzeit 4 WE mit ca. 16 Dosen angeschlossen.

Nach dem Gerät( 4 Ausgänge) kann man noch Kabelverteiler oder normale vorhandene Verstärker einsetzen. Ist wie bei Kabel nur das man dig. Receiver braucht. Terristische Programme und Premiere kann eingespeist werden. Für die " ÖSIS" gibt es ein extra Modul.

Mfg S. Hammer
27.12.2006, 21:13 von zocker
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nochmal eine Frage zum GP 31 D.

Wieviel Einheiten kann ich anschließen?

Wie hoch sind die Kosten pro Einheit wenn eine
sternförmige Kabelverteilung vorhanden ist?

Können auch mehrere Sateliten empfangen werden?

MfG.

Zocker

27.12.2006, 13:28 von Sledge_Hammer
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@ Sommer -->PN

@ guter Vermieter -->> Smart GP31D läuft einwandfrei

Mfg S. Hammer
26.12.2006, 17:31 von gutervermieter
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Sommer schrieb:

Satellitenschüssel hatte ich auch mal im Kopf aber das schnell verworfen. Für jeden Fernseher braucht es ein einzelnes Kabel von der Schüssel in die WE - das ist Irrsinn!
Und teuer ist das Ganze auch...


Stimmt so nicht. Es gibt von verschiedenen Herstellern sog. "Einkabel-Lösungen". Gedacht war das vor allem für Altbauten, in denen das Antennenkabel der einzelnen WE in Reihe geschaltet war. Zum Umbau braucht man nur spezielle Dosen, und im Receiver muß eine Spg. abgestellt werden.
26.12.2006, 16:18 von Sommer
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Also ich bin auch bei Kabel Deutschland - allerdings konnte ich einzelne Wohnungen abmelden, die nachweislich technisch nicht angeschlossen worden sind (die Verkabelung wurde mal selbst und nicht durch Kabel Deutschland gemacht). Dadurch habe ich den Preis drücken können.

Aktuell sinds wohl knapp 10 € je WE.
Klar, sofern umlegbar, ist mir das wurscht wie teuer der Kram wird. Leider ist das eben in den meisten WEs einfach nicht gemacht worden...

Aber mit Geduld und Spucke...

S.
25.12.2006, 20:46 von Vermieterheini1
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Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind User, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
25.12.2006, 19:03 von Sommer
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Korrekt, das Risiko habe ich immer, daß das ein Richter wieder kassiert - allerdings sollte er mir dann mal sagen, wie man das rechtlich besser lösen kann. Wenn ich eine Buchse draufsetze, akzeptiert das der Kabelbetreiber nicht (weil man die ja abmachen könne) und nimmt die WE nicht aus der Berechnung raus. Aufgrund der Verkabelungsart ist eine Einzelabtrennung am Kabeltuner technisch nicht möglich. Einfach nicht erwähnen (so nach dem Prinzip: Keine gewährleistete Eigenschaft der Mietsache also keine Erbringungs- und Instandhaltungspflicht) geht auch nicht denn selbst wenn was im MV nicht erwähnt ist und trotzdem vorhanden ist, besteht damit ein gewisser Nutzungsanspruch.

Die von mir gefundene Lösung ist für mich die bisher beste, weil dadurch eine Leistung eine direkte Gegenleistung enthält und letztlich beide Seiten nur der potentiellen Einstellung dieses Leistungsaustausches zustimmen.

Ich hoffe einfach auch mal, daß es nicht vor den Richter geht - und wenn doch dann muß ich eben das Netz modernisieren lassen und dem Quertreiber einen Einzelanschluß bezahlen - kommt mich auch immer noch billiger als dieser Hausanschluß.

S.
25.12.2006, 13:32 von Vermieterheini1
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25.12.2006, 13:06 von frischebrise
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Hallo,

vielleicht ist noch ein kleiner Zusatz erlaubt.
Es gab schon einmal bessere Zeiten und besseres Verständnis zwischen Mieter/Vermieter.

infojo schrieb.
Zitat:
Mieter verstehen gute Taten nicht! ( mehr )

25.12.2006, 13:05 von Sommer
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Oh, wadde, das habe ich auch probiert.

Bei mir ist das noch besser: Hier ist das Kabel im Rahmen einer Bruttokaltmiete mit im Mietpreis integriert; die Steigerungen konnte ich nicht weitergeben.

Hatte den Leuten dann auch angeboten, DVB-T einfach mal zu testen und Kompensation beim Kauf der DVB-T-Receiver zugesagt.
Typischerweise lehnten die Leute mit den tollsten Wohnungen ab; die in den einfacheren, preiswerten Wohnungen sagten zu.

Ich löse das jetzt auf "biologischem Wege" und weise die Kabelgebühren je WE in jedem neuen MV als extra BK aus; in Kombination mit einem Passus der mir die Einstellung des Angebotes erlaubt (wobei dann diese BK entfallen). Und natürlich kann ich so auch die Steigerungen weitergeben.

Satellitenschüssel hatte ich auch mal im Kopf aber das schnell verworfen. Für jeden Fernseher braucht es ein einzelnes Kabel von der Schüssel in die WE - das ist Irrsinn!
Und teuer ist das Ganze auch...

Hat viel Zeit und Nerven gekostet und leider nur einen Teil gebracht - den Rest musste ich über Mieterhöhungen nach BGB reinholen; anders wollten sie es ja nicht...

S.
25.12.2006, 12:36 von infojoe
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Hallo JollyJumper,

genau das ist bei mir passiert. Mieter will wieder Kabel und läßt durch den "Mieterbund" behaupten, meine SAT-Anlage, mit fast 30 Kabelprogrammen, über eine Hauskabelstation (wie Kabelfernsehen) und zusätzlich in jeder Wohnung 2x digital und analog SAT, mit über 1000 Prgrammen ASTRA/Eutelsat, wäre nur ein "Ersatz".

Mieter verstehen gute Taten nicht!

Gruß
infojoe
25.12.2006, 11:28 von JollyJumper
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Hallo Zocker

Zitat:
"Die Mieter haben eine Abnahmeverpflichtung im Mietvertrag."


Das Problem ist dass Du damit wohl auch eine Lieferverpflichtung hast.
Bei ca. 50 WE halte ich es für ausgeschlossen, dass nicht irgendeiner doch Kabel aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund haben möchte, weil vielleicht sein spezieller Lieblings-Sender nur über Kabel zu empfangen ist.
Dass bedeutet dass Du auch ein zweites Hausnetz zur Verteilung an die WE's installieren müsstest, was wieder kostet.
Irgendwelche Blockierer gibt es meiner Ansicht nach immer und die haben Anspruch auf der vertraglich vereinbarten "Status Quo".

Ich habe das Thema bei mir im Haus auch durch.
Vor ca. 3 Jahren als hier in Berlin DVBT verfügbar wurde, habe ich den Leuten angeboten Kabelfernsehen abzuschaffen. (Kabelfernsehen war mietvertraglich vereinbart)
Jeder sollte sich dass das erforderliche Zubehör fürs digitale Fernsehen selbst besorgen.
Bei einer Gebühr von ca. 10.- € im Monat hätte sich das sicher schnell amortisiert, für jeden Mieter.

Die Prognose war, dass bei der ersten Ausbaustufe ca. 16-20 Sender verfügbar sein sollen (gegenüber ca. 35 über Kabel) und natürlich alle wichtigen bzw. großen Sender!
Logisch dass irgendwelche "Randgruppen-" und/oder Teleshopsender vielleicht gefehlt hätten!
Aber wer braucht die schon...

Der Ablauf war dann folgender:

Schreiben gemacht mit Zusammenstellung möglicher Kosten + Erläuterungen und an die Mieter verteilt mit der Bitte um Rückmeldung binnen 3 Wochen.
Da die Zeit für Mieter die offensichtlich nicht ausreichend war noch mal alle separat angesprochen und erklärt.
Resultat:
Zunächst fanden alle die Prognose gut die laufenden monatlichen Kosten zu kappen und haben fast alle zugestimmt.
Dies Thema wurde seinerzeit aber auch in der Presse thematisiert und die Berichte waren alle eigentlich so, dass gesagt wurde:
DVBT sehr gut, aber möglicherweise ist in der Anfangszeit eine ausreichende Versorgung nicht immer gewährleistet. Man solle doch vielleicht noch abwarten!
Damit ging es dann los.
Haben sie das gelesen...,
Hmm man weiß ja nicht...,
Wollen wir vielleicht nicht doch erst mal beim Kabelfernsehen bleiben...
Eifrige Diskussionen im Treppenhaus und letzten Endes wollten alle zur Sicherheit doch lieber erst mal Kabelfernsehen behalten!!!
Zitat: "Vielleicht kann man in 2 Jahren ja noch mal schauen ob das funktioniert" und "Außerdem ist es doch vertraglich vereinbart"

Ich habe viel Zeit mit Schreiben, Diskussionen und Gesprächen verplempert.
Vielleicht weil es mein erstes Jahr als Vermieter war (bis dahin war ich wie die meisten Menschen auch Mieter gewesen) hatte ich wohl die Illusion jeder Mensch müsste in Zeiten stetig steigender Betriebs- und Heizkosten daran interessiert sein Kosten zu reduzieren.
Anfängerfehler!!!
Generell muss man nach ca. 3 Jahren sagen, lauft das DVBT- Fernsehen in Berlin, von Anfang an, mit vernünftiger Senderzahl.
Ich werde aber einen Teufel tun und noch mal den Leuten hier eine Reduktion der monatlichen kosten anbieten!!!
Mittlerweile sind die Kosten für das Kabelfernsehen bei ca. 12.-€ und die nächste Erhöhung wird wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen.
Warum auch -> siehe oben "Außerdem ist es doch vertraglich vereinbart"

Und Die Moral von der Geschicht:
"Wenn nicht unbedingt erforderlich (bzw. rechtlich vorgeschrieben) frage Deinen Mieter nicht"

Frohe Weihnachten an ALLE
25.12.2006, 07:15 von Vermieterheini1
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Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
24.12.2006, 21:51 von zocker
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war es nicht möglich, vorab einen Vertrag abzuschließen für die Bereitstellung des hauseigenen Netzes wo ein entsprechender
Gewinn einkalkuliert ist.

MfG.

24.12.2006, 21:45 von zocker
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Um 1,60€ pro Einheit zuzüglich MwSt. Erhöhung.
24.12.2006, 17:20 von CMAX_65
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Hallo "zocker",

was genau verstehen Sie unter

Zitat:
Jetzt will der Kabelanbieter die Preise unangemessen erhöhen


Von € xx,00 auf yy,oo wieviel % ?

Sonst würde ich noch abwarten, was mit den Privaten Sendern passiert. Nicht aus dem Ärger heraus - was verständliche wäre - überstürzt handeln !

MFG
24.12.2006, 16:16 von ChristophL
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Es sollen tatsächlich Gebürhen für das SAT Fernsehen erhoben werden. Nur stehen die im keinen verhältnis zu den hohen Kabelgebühren. Man munkelt das so etwa 3 bis 4 Euro im Monat fällig werden. Dafür soll die Qualität steigen, mal sehen was passiert.

Gruß Christoph
24.12.2006, 14:20 von infojoe
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Hey,

es ist eine aufwendige digitale Hauskabelstation notwendig. Pro Kanal (Programm) muß man mit 300,- bis 500,- EURO rechnen. Im nächsten Jahr drohen noch Gebühren der Sender SAT, RTL ec..Jeder Mieter muß durch eine Vertragsänderung zustimmen. Umgelegt werden können nicht die Erstellungskosten, sondern nur Wartung und Instandhaltung. Schwierig ist die Umlage im Zuge einer Modernisierung. Will ein Mieter nicht, so kann er weitehin auf Kabel bestehen.
Ich habe so etwas gemacht und keinen Dank erhalten, kann die Kosten nicht umlegen.

Gruß

infojoe
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