> zur Übersicht Forum
11.03.2007, 20:44 von wolftil66Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kostenloses heißes Wasser?
Hallo!
Habe seit zwei Jahren eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung auf dem Dach. Mein Mieter (Einliegerwohnung) lacht, da er nun kostenlos warmes Brauchwasser erhält (die Sonne stellt ja keine Rechnung). Gibt es eine Möglichkeit, die Kostenersparnis umzulegen (Wärmemengenzähler ist vorhanden)? Im Netz habe ich nur etwas gelesen, dass ich die Miete erhöhen kann. Möchte ich aber nicht, da der Mieter Kaltmiete genug bezahlt, aber nur wenig Nebenkosten (70 € bei 55 qm monatlich).
Wer hilft mir weiter? Vielen Dank im Voraus!
Alle 32 Antworten
16.03.2007, 09:24 von Augenroll
Profil ansehen
@frischebrise:

Ich habe geschrieben:
Zitat:
Ihre Ausführungen sind polemisch, katzenjammerhaft und von Doppelmoral geprägt.


Sie haben das so kommentiert:
Zitat:
Aber diese plakativen, ideologischen Wortfetzen aus einem ehemals bankrotten Staatsgefüge zu präsentieren und die perfide Herleitung und Verbindung z.B. zum Kapitalismus, Besitzende, Tyrannen sollten nicht unwidersprochen bleiben.


Ich kann mir nicht helfen. Irgendwie passt das nicht zusammen.
16.03.2007, 09:04 von Augenroll
Profil ansehen
@peter98:
Zitat:
Ich kann ihn deshalb nicht mehr ernst nehmen und ignoriere ihn einfach.

Ich lege keinerlei Wert darauf, dass Sie mich ernstnehmen. Denn es reicht mir, wenn Sie mich lesen und das tun Sie ja offenbar regelmässig. DANKE!

Und dass Sie mich nicht ignorieren, habe ich Ihnen bereits nachgewiesen.
16.03.2007, 09:00 von Augenroll
Profil ansehen
@frischebrise:

Na da habe ich wohl direkt ins Schwarze getroffen.
Zitat:
Wohl aber werden die Annehmlichkeiten der Demokratie voll ausgeschöpft und das Sozialwesen genossen.

Wenn Sie mir soetwas pauschal ohne Nachweise vorwerfen, könnte ich Ihnen Ausnutzung von Steuergesetzen und Fördermitteln vorwerfen. Denn so nutzen Vermieter die Gesellschaft im Allgemeinen für sich, und dabei geht es um erheblich höhere Beträge.

Zitat:
Es macht deutlich, dass einige immer noch mehr der Diktatur des Proletariats anhängen, als einer Demokratie.

Dass Sie gleich weit zu einem politischen Rundumschlag ausholen, lässt tief in Ihre Seele blicken.

Geht Ihr **sch denn schon soweit auf Grundeis, dass Sie gleich so humorlos und affektiert reagieren müssen???

Zitat:
Dafür steckt zu viel Schweiß der Aufbaujahre der Kleinvermieter dahinter, die sich ihr oder Ihre Häuser redlich und hart erarbeitet haben.

Das weiß ich und erkenne es auch an, das habe ich schon sehr oft auch in diesem Forum gesagt. Zeigen Sie mir bitte, wo ich alle Vermieter über einen Kamm geschert haben soll!

15.03.2007, 17:52 von peter98
Profil ansehen
@frischebrise

es ist zwar anerkennenswert, dass du dir die Mühe machst, solch polemische Ergüsse zu kommentieren, aber bei Augenroll scheint dies hoffnungslose Müh.

Verschiedene Forumsteilnehmer haben ihn vielfach darauf hingewiesen, dass es auf beiden Seiten (Vermieter und auch Mieter) Schwarze Schafe gibt. Er hat durch seine rege Teilnahme am Forum sicherlich auch mitbekommen, dass es hier genügend Vermieter gibt, die auch Rat suchenden Mietern weiterhelfen.

Er hackt aber immer wieder auf das gleich Klischee herum und wird es auch in Zukunft nicht lassen.
Ich kann ihn deshalb nicht mehr ernst nehmen und ignoriere ihn einfach.
15.03.2007, 15:46 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

Hm, überlege wirklich lange, ob man überhaupt auf eine derart unsachliche Antwort überhaupt - und wenn - ob ein sachliche oder eine unsachliche Antwort erforderlich ist.

Augenroll schrieb:
Zitat:
@frischebrise, @Sommer:
Ihre Ausführungen sind polemisch, katzenjammerhaft und von Doppelmoral geprägt


Hätten Sie etwas Sinnvolles und Sachliches zu der Diskussion beigesteuert und mit Kritik versehen und Ihre Sicht der Dinge dargelegt, hätte man es durchaus verstanden.

Aber diese plakativen, ideologischen Wortfetzen aus einem ehemals bankrotten Staatsgefüge zu präsentieren und die perfide Herleitung und Verbindung z.B. zum Kapitalismus, Besitzende, Tyrannen sollten nicht unwidersprochen bleiben.

Es macht deutlich, dass einige immer noch mehr der Diktatur des Proletariats anhängen, als einer Demokratie.

Wohl aber werden die Annehmlichkeiten der Demokratie voll ausgeschöpft und das Sozialwesen genossen.

@ Augenroll schrieb:
Zitat:
Es ist gut, dass mal etwas Bewegung durch steigende Verkäufe in den Immobilienmarkt kommt. Viel zu viele haben schon jahrzehntelang nur den Rahm abgeschöpft, weil auch kein Mietermangel herrschte. Und die größten Tyrannen findet man ja wohl unter den Leuten, die nur ein Mietshaus haben und sich Wunderwas drauf einbilden.



Dieser Argumentation in Verbindung mit dem Forum für Vermieter darf und muß so nicht stehengelassen werden.

Dafür steckt zu viel Schweiß der Aufbaujahre der Kleinvermieter dahinter, die sich ihr oder Ihre Häuser redlich und hart erarbeitet haben.
15.03.2007, 14:02 von Augenroll
Profil ansehen
@frischebrise, @Sommer:
Ihre Ausführungen sind polemisch, katzenjammerhaft und von Doppelmoral geprägt.

Die großen Gesellschaften nachen sich auch gegenseitig Konkurrenz und das Sterben der Tante-Emma-Läden hat im Endeffekt auch niemanden interessiert. Ich habe auch schon total inkompetente Rechtsabteilungen bei großen Gesellschaften erlebt.

Es ist gut, dass mal etwas Bewegung durch steigende Verkäufe in den Immobilienmarkt kommt. Viel zu viele haben schon jahrzehntelang nur den Rahm abgeschöpft, weil auch kein Mietermangel herrschte. Und die größten Tyrannen findet man ja wohl unter den Leuten, die nur ein Mietshaus haben und sich Wunderwas drauf einbilden.

Nur mal so am Rande.
15.03.2007, 13:23 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

@ Sommer, mir ging es nun weniger um das Recht haben, sondern nur einmal um die Darlegung und kritische Hinterfragung einer Entwicklung, die offenbar zu weiteren Beeinträchtigungen sowohl der Vermieter als auch später bei den Mieter führen wird.
Ja, und da hast du einen sehr guten Gedankenansatz formuliert.

Zitat:
Das Ergebnis wird eine unpersönliche, genormte Behandlung sein - eine Einheitsbehandlung a la Citibank und Co.
Nix mal mehr mit so eben besprechen und das ganze auf dem kurzen Dienstweg klären...



wie das bei vielen Kleinvermieter bisher möglich war.

Bei großen Wohnungbaugesellschaften darf der Mieter dann mal nach einem Termin nachfragen und deren Rechtsabteilung mit geschliffenen Juristen werden dann den Mietervereinen sagen, wolang es geht.

Das Paradoxe an der Sache ist, dass die M. an dieser Entwicklung selber mitschuld tragen.
15.03.2007, 11:20 von Sommer
Profil ansehen
@ frischebrise,
tja, recht hast Du - so wird es kommen. Zunehmende "Konsolidierung" wie wir es überall beobachten - im Einzelhandel gibt es nur noch Ketten, die dann auch auf wenige Riesen wie ALDI, Metro und Co. zurückgehen.
So wird das auch im Vermieterwesen passieren - ein einzelner Vermieter kann das gar nicht mehr leisten was Gerichte und Rechtssprechung aufbürden - inzwischen braucht es eine eigene Rechtsabteilung, eine eigene Betriebskostenabrechnungsabteilung, eine Handwerkertruppe usw...da bekommt man als Einzelkämpfer doch kaum noch hin.

Das Ergebnis wird eine unpersönliche, genormte Behandlung sein - eine Einheitsbehandlung a la Citibank und Co.
Nix mal mehr mit so eben besprechen und das ganze auf dem kurzen Dienstweg klären...

S.
15.03.2007, 09:34 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

es muß zur Kenntnis genommen werden, dass zur Realisierung von energiesparenden Maßnahmen - egal welcher Art - Investitionen erforderlich sind.

Das erforderliche investive Kapital ist jedoch nicht mehr von den derzeitigen Alteigentümer - im Kleinvermieterbereich - aufzubringen.
Die Gründe liegen an zunehmenden mieterfreundlichen Gesetzen, deren vereinzelte Auswirkung, die zu einem starken Rückgang der Rendite mit der Folge eines erhöhten Risikos führten.

Zunehmend mehr und mehr Vermieter stoßen die Immobilie ab, auch weit unter Marktwert.

Investoren haben dies erkannt und kaufen zunehmend - für kleines Geld - Standortbezogene Immobilien mit dem einzigen Gedanken, kurz- mittelfristig Rendite zu erwirtschaften.

Förderprogramme werden genutzt, knallharte Verträge in jeder Form, folgen. Die Folgen werden langsam ersichtlich.

Etwas unverständlich nun der Katzenjammer, da langsam die Götterdämmerung zu der Erkenntnis führt, dass es in Zukunft nur noch große Vermietungshaie am Markt geben wird, die richtig zulangen. ( Von den Mieter )

In der Übergangszeit kämpfen die Kleinvermieter einen aussichtslosen Kampf mit Prozesshansel - die ihre Kosten zum Nulltarif beziehen - der VM dagegen - darf einen Vorschuss zur Räumung von ca. 5000 Euro hinblättern.

Selbst wenige VM - die ihre Immobilie evtl. umstellen wollen -auf energiesparende Heizquellen, werden zunehmend von M. daran abgehalten, die meinen, VM soll jede zusätzliche Pumpe, z.B. für den Solarkreislauf und erforderliche Hilfsmittel zum Betreiben der Anlage aus eigener Tasche bezahlen.

Da doch die Sonne zum Nulltarif arbeitet, dürften hier doch keine weiteren Kosten anfallen zum Betreiben. Notfalls wird wieder gestritten.

Als ob es die Pflicht des VM sei, den Lehrer in der Grundschule zu ersetzen oder Nachhilfe für versäumte Schulstunden zu geben.

15.03.2007, 09:29 von Augenroll
Profil ansehen
@bernd:
Zitat:
hier wirds grad so dunkel....

Der war auch gut.

Contracting ist zurecht in Verruf geraten, da in den allermeisten Fällen die Mieter dabei ordentlich draufzahlen mussten. Im Gegenzug hätte nämlich die Grundmiete gesenkt werden müssen, was aber (fast) nie (freiwillig) erfolgte.

Die Mieter wissen die geringen HK/WWk durchaus zu schätzen und sind dafür auch bereit, höhere Grundmieten zu zahlen (bei Neuvermietungen). Allerdings sollte der Vermieter die Vorteile auch herausstellen können und die BK/HK-Abrechungen der vergangenen Jahre als Argumentationshilfe parat haben.
15.03.2007, 08:51 von Bernd
Profil ansehen
hehe der war gut, hier wirds grad so dunkel....

Leider gibt es zu der Abrechnungsproblemetik von BHKWs und regenerativen Energien mit dem heutigen Gesetzestexten zum Heizkostenabrechnug keine Lösung für diese Kostenprobleme.
Der Gesetzgeber will mehr Ökologie und geringere Verbrauchszahlen, aber da die Investkosten alleine bei den Vermietern hängen bleiben und nur die Mieter einen Vorteil des geringeren Verbrauchs haben, ist grade bei "Altbauten" wenig Interesse vorhanden in die immer noch teureren Lösung des Energiesparens zu investieren.
Auch wenns einige nicht glauben wollen , ohne eine angemessene Vergütung macht keiner (oder kaum einer) etwas ohne was davon zu haben.
Da sind Vermieter und Mieter sowie der Rest der Menschheit über einen Kamm zu scheren!

Einzige momentane Lösung für solche Probleme sind Contractingverträge.
Leider sind diese, durch einige Heuschrecken, mit einem sehr schlechten Ruf behaftet.
Schon alleine der Hinweis innerhalb einer geplanten Modernisierung unter diesem Aspekt führt meistestens zu einer sofortigen und nicht mehr disskussionsfähigen Ablehnung.

Wobei es mehrere Beispiellösungen gibt, wo beide Seiten profitiert haben.
15.03.2007, 08:32 von Augenroll
Profil ansehen
Ich habe eine Sonne im Herzen, und die gehört nur mir mir ganz allein.

Ps. Es ist eben unter philosophischen Gesichtspunkten nicht egal, ob die Sonne Allen oder Niemanden gehört. Das war mir eben ziemlich wichtig.
14.03.2007, 19:58 von Sommer
Profil ansehen
Zitat:
Die Sonne gehört niemanden. Das ist ein himmelweieter Unterschied. Und das ist keine glückselige Erkenntnis, sondern offenbar ein Tatsache.


Nein, das ist eine Unverschämtheit - mir gehört die Sonne und zwar schon ziemlich lange....hatte sie vor zweieinhalb Jahren einem windigen Typen beim Doko abgenommen...war ein toller Abend, er hatte keine Chance gegen diese Traumblätter.

Seither ärgere ich mich auch über diese unverschämten Solarstromheinis die hier meine mühsam erzockte Sonnenenergie teuer an den Endkunden bringen. Schreibe gerade gesalzene Abmahnungen und plane ein Lizenzmodell. Einmal Sonnenbaden 0,1 ct pro Person pro Sommer dachte ich, Mengenrabatt für z.B. Seebäder wäre möglich...und eine ganz kleine Abgabe auf jedes Photovoltaikmodul...

Also Obacht was ihr hier leichtfertig schreibt sonst schalte ich sie mal aus und dann könnt ihr Euch im Dunklen weiter zoffen!

S.
14.03.2007, 16:54 von Augenroll
Profil ansehen
@aubergine:
Zitat:
Augenroll kommt ja zu der glückseligen Erkenntnis, dass die Sonne allen gehört und demzufolge hier auch nichts berechnet werden kann.

Ich habe geschrieben: Die Sonne gehört niemanden. Das ist ein himmelweieter Unterschied. Und das ist keine glückselige Erkenntnis, sondern offenbar ein Tatsache.

Versuchen Sie mal nicht, mir in derart perfider Weise die Worte zu verdrehen um hier Stimmung gegen mich zu machen und vom Thema abzulenken. das kommt nicht an!

Ich hatte doch wohl zu keinem Zeitpunkt Umlage Betriebsstrom, Wartung, Modernisierung, Erhöhung Grundmiete ausgeschlossen.



Ps. Mal Absätze machen, liest sich besser.
14.03.2007, 15:25 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

bei den Beispielen zur nachhaltigen Einsparung von Energie können die Kosten dieser Maßnahmen mit 11%/p/a auf die Mieter als Mietaufschlag umgelegt werden.

Hierbei ist jedoch ein spezielles formales Vorgehen erforderlich.

Zitat:
§ 559 BGB (Mieterhöhung wegen Modernisierung)


14.03.2007, 14:46 von pbsenn
Profil ansehen
Meiner Meinung nach ist bei der derzeitigen Gesetzeslage dafür ausschließlich ein Aufschlag bei der Kaltmiete vertretbar. Würde ich bei einem bewohnten Haus die Heizungsanlage auf Erdwärme umstellen, würden auch hierfür die Rahmenbedingungen für eine Mieterhöhung nach Modernisierung gelten.

Gruß

Torsten
14.03.2007, 14:35 von avocado
Profil ansehen
Das Thema ist interessant. Was ist wenn jemand ein "Null- oder Niedrigenergiehaus" vermietet, bei dem durch Erdwärme und Solaranlage der Bezug von Fremdenergie auf ein Minimum zurückgeht. Augenroll kommt ja zu der glückseligen Erkenntnis, dass die Sonne allen gehört und demzufolge hier auch nichts berechnet werden kann. Dies trifft für Wind- und Wasserenergie ebenfalls zu, genauso für Erdwärme und Gezeitenkraftwerke. Komisch nur, dass für solar- und windkrafterzeugten Ökostrom zuweilen sogar etwas mehr bezahlt werden muss (siehe Strom-Ökotarife), obwohl der "Rohstoff" kostenlos ist. Ich meine, dass in so einem Fall der Vermieter, unabhängig vom Vermietgeschäft, als "Energieunternehmer" angesehen werden kann, der die erzeugte Energie weiterverkauft. D.h den zusätzlichen Investitionen und dem zusätzlichen Unterhaltsaufwand für derartige Anlagen müsste auch eine Gewinnerzielungsmöglichkeit beim Energieverkauf gegenüberstehen. Unterm Strich könnte das durchaus dazu führen, dass die Energiekosten für den Mieter vergleichsweise günstiger sind. Eine ähnliche Problematik ergibt sich doch auch bei Blockheizkraften, die zudem noch Strom erzeugen. Gibt es hier eine gesetzliche Regelung in Bezug auf Vermietung?
14.03.2007, 14:22 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo @Forum
@pbsenn,

vielleicht wäre es besser, der Verfasser würde seine Infrastruktur an der Solaranlage selber erläutern, ehe hier evtl. rumspekuliert wird. ( ich nehme mich da nicht aus )

In jedem Fall sind die Fixkosten der Betriebsbereitstellung und Haltung bei einer Solarbrauchwasseranlage um ein Vielfaches höher als bei konventionellen Anlagen und hierüber gilt es sich Gedanken zu machen, denn ab 12° d.H. gibt es nach 4-5 Jahren die ersten größeren Wartungskosten, neben den schon genannten sekundärfixkosten.

Hier neben einem geeigneten Umlageschlüssel auch die richtigen Erfassungsgeräte zu haben, macht Sinn.

Meiner Meinung nach wäre der WW- Zähler dass richtige direkt zuzuordnende Instrument.

14.03.2007, 11:41 von pbsenn
Profil ansehen
@ frischebriese

soweit korrekt.

Wenn man jedoch die Aussage von wolftil66

Zitat:
(die Sonne stellt ja keine Rechnung).


in den Mittelpunkt rückt, scheint es hier um die primären Kosten der Warmwassererwärumung zu gehen und nicht um die sekundären, die damit im Zusammenhang stehen.

Wenn er diese sekundären Kosten gemeint hat, ist die Erfassung über den Wärmemengenzähler und deren Abrechnung sicherlich korrekt.

Ich mutmaße nun einfach mal, dass die Betriebsstromkosten für die Warmwasserbereitung bislang vermutlich im Rahmen des Allgemeinstroms abgerechnet wurden.

Gruß

Torsten
14.03.2007, 10:36 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

jetzt wird es etwas konfus.

Gehen wir noch einmal zurück zur Ausgangslage:

@wolftil66 schrieb:
Zitat:
Habe seit zwei Jahren eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung auf dem Dach. Mein Mieter (Einliegerwohnung) lacht, da er nun kostenlos warmes Brauchwasser erhält (die Sonne stellt ja keine Rechnung). Gibt es eine Möglichkeit, die Kostenersparnis umzulegen


Zitat:
Im Netz habe ich nur etwas gelesen, dass ich die Miete erhöhen kann. Möchte ich aber nicht, da der Mieter Kaltmiete genug bezahlt, aber nur wenig Nebenkosten (70 € bei 55 qm monatlich).
Wer hilft mir weiter? Vielen Dank im Voraus!


wolftil66 hat eine Erhöhung der Kaltmiete ausgeschlossen.

Weil er sie als ausreichend erachtet.( evtl. Mietspiegel, evtl. formaler Fehler bei der Ankündigung der Maßnahme ??)

Einigkeit im Forum scheint über das ungeeignete Instrument der Erfassung über Wärmemengenzähler zu bestehen.
Deshalb ausgeblendet.

Es ist davon auszugehen, dass die Kosten für die Erwärmung des Warmwassers für die Heizung/kombiniert mit Warmwasser für Brauchwasser rechtswirksam vereinbart wurden.

Was steht denn dagegen, dass VM die Kosten der Warmwassererwärmung auf den M. umlegt?

Die Umlegung setzt natürlich geeignete Erfassungsgeräte voraus und darüber wurde hier schon sinnvoll geschrieben von einigen Forumsteilnehmer.

Und die Solarkollektoren arbeiten auch nicht zum Nulltarif, wie schon so oft ausgeführt wurde.

Die E- Pumpen zum internen Kreislauf + externer Kreislauf ziehen Strom. Der Mischer muß gewartet werden.
Das erhitzte Brauchwasser fällt Kalk aus. Die Ventile versalzen. Die Bypassthermostate müssen gängig gehalten werden.

In Gegenden mit hohem Karbonatanteil im Wasser ist eine Wasserenthärtungsanlage vorzuschalten.

Ich finde es als VM legitim, einen angemessenen Obulus für diese Leistung vom M. erwarten zu können. Und zwar verbrauchsabhängig. Nicht nur vor dem Hintergrund des geltenden Rechtes.

Ein fader Beigeschmack ist die nachträgliche Geltendmachung.
Hier sollte schon in einem sachlichen Gespräch im Vorfeld mit dem M. gesprochen werden.

14.03.2007, 08:22 von Augenroll
Profil ansehen
Kann pbsenn nur zustimmen.

Was soll überhaupt der Wärmemengenzähler bewirken?

er kann zwar gut die Effektivität der Anlage nachweisen, aber er kann doch hier nicht dazu dienen, irgendwelche Verbräuche zu verteilen. Oder hängen mehrere Parteien dran, die jeder einen Zähler haben?

Den Wärmemengenzähler würde ich sonst als Mieter gar nicht bezahlen, da er überflüssig ist (Wirtschaftlichkeitsprinzip).

Eine Wasseruhr ist klar, um den Wasserverbrauch zu beziffern, aber ein Wärmemengenzähler? (Es sei denn, es ist ein Kombigerät, dann anteilig umlegbar.)
14.03.2007, 07:50 von pbsenn
Profil ansehen
@ prinzregent

Zitat:
oder extra durch eine Warmwasseruhr berechnen.


Verstehe ich nicht.... welche Kosten sollen dann rechtswirksam darüber abgerechnet werden?

Diese Solaranlage gehört auch meiner Meinung nach zwecks Refinanfzierung in die Kaltmiete eingerechnet.

Mit der Betriebskostenabrechnung hat das gute Dinge rein gar nichts zu tun.

Gruß

Torsten
13.03.2007, 10:20 von Augenroll
Profil ansehen
Zitat:
nur so am rande - als vermieter kann man gut an den kosten der sogenannten zweiten miete drehen!!! sollte man tun - ob es allerdings wirklich gedankt wird ist machmal fraglich.


Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die BK/HK klein zu halten. Viele Mieter können die Abrechnungen durchaus nachvollziehen und kennen sich mittlerweile auch mit Heizkosten- und Betriebskostenspiegeln aus, und vergleichen. Auch bei Neuvermietungen könnte es im Vergleich zu anderen Wohnungsanbietern eine Rolle spielen.

Und letztendlich bei Leerstand hat der Vermieter auch weniger Kosten.
12.03.2007, 18:51 von Mieterliebe
Profil ansehen
bei mir:

günstigste NK / qm 1,28 inkl. hzg ohne warmwasser

teuerste NK / qm 1,75 inkl. allem

habe zb. einige häuser in einem versicherungspool versichert - günstig für meine mieter

zb. haftpflicht für 6 familienhaus - ca. 21 euro
gebäudeversicherung 181 euro (würtemberische)

nur so am rande - als vermieter kann man gut an den kosten der sogenannten zweiten miete drehen!!! sollte man tun - ob es allerdings wirklich gedankt wird ist machmal fraglich.

bestimmt werden wir in zukunft auch an den gaskosten schrauben können.

grüße
12.03.2007, 10:47 von prinzregent
Profil ansehen
Zitat:
kostenlos warmes Brauchwasser


an deiner Stelle würde ich das entweder auf die Miete umschlagen ( Wohnwertverbesserung als Sondermerkmal wie im Mietpreisspiegel )
oder
extra durch eine Warmwasseruhr berechnen.

Aber das würde ich bei einem neuen Mieter machen, wenn du das bisher nicht berechnet hast kannst du schlecht den Mietvertrag im nachhinein abändern.
12.03.2007, 10:26 von Melanie
Profil ansehen
Zitat:
Ich kann Ihr Ansinnen verstehen, hier zur Investition aber auch für spätere Instandhaltung einen Obulus vom M. zu erhalten.


Im Grunde kann ich das zwar auch verstehen!
ABER:
Zitat:
Habe seit zwei Jahren eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung auf dem Dach.

Doch nicht nach 2 Jahren!!!
Entweder mach ich dann gleich ne Mieterhöhung wegen Modernisierung, oder (falls der Mieter nach der Installation der Solaranlage einzog) berücksichtige ich es bei der Neuvermietung!
Nach 2 Jahren plötzlich auf den Trichter zu kommen das man gern was für die Solaranlage hätte finde ich befremdlich.
12.03.2007, 09:30 von frischebrise
Profil ansehen
Hallo,

Zitat:
Habe seit zwei Jahren eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung auf dem Dach. Mein Mieter (Einliegerwohnung) lacht, da er nun kostenlos warmes Brauchwasser erhält (die Sonne stellt ja keine Rechnung). Gibt es eine Möglichkeit, die Kostenersparnis umzulegen


Ich kann Ihr Ansinnen verstehen, hier zur Investition aber auch für spätere Instandhaltung einen Obulus vom M. zu erhalten.

Da die Betriebskosten rechtswirksam vereinbart wurden, feht es jetzt nur noch an einer verbrauchsabhängigen Erfassung des WW.

Prüfen Sie ob vom Dach aus 2 Leitungen oder nur 1 Leitung WW abzweigt. Wenn oben 2 Leitungen - jede Wohnung separart - im Zulauf je 1 Warmwasserzähler einbauen. ( Dieses ist verhältnismäßig einfach zu realisieren )

Ist das nicht der Fall und Sie müßten in jede Wohnung - evtl. mit Aufwand - die Zähler installieren, dann würde ich davon Abstand nehmen und den Gesamtwarmwasserverbrauch nach qm umlegen. Dieses setzt eine WW- Uhr am Hauptstrang voraus zur Erfassung.

12.03.2007, 09:14 von Augenroll
Profil ansehen
Da die Sonne wohl niemanden gehört, können Sie die Erwärmung des Wassers doch auch nicht über Umwegen dem Mieter in Rechnung stellen. Wer kommt denn auf solche Ideen???

Allerdings gehört Ihnen die Solaranlage. Deren Kosten könne Sie in die Grundmiete bzw. Modernisierungsumlage und den BK-Vereinbarungen mit einfließen lassen.
11.03.2007, 21:58 von wolftil66
Profil ansehen
Übrigens, vielen Dank für Eure Mühe!!!
11.03.2007, 21:57 von wolftil66
Profil ansehen
...muss dazu sagen, dass die 70 € alles beinhalten (alle umlegbaren Kosten lt.Betriebskostenverordnung)! Dabei handelt es sich um eine fast Neubauwohnung mit gehobener Ausstattung (FB-Hzg, Echtholzparkett) mit eigenem 300 qm großen Garten + Terrasse in Bestlage im oberbayerischen Wintersportort. Haben noch eine 2.Wohnung in der Nähe, Kleinstadt, 60 qm, Nebenkosten 160,- € monatlich. Das ist meines Erachtens viel..., aber Hausmeister, Gebäudereinigung und co schlagen zu!
11.03.2007, 21:42 von Anita
Profil ansehen
70 € NK bei 55 m² genug

Wenn man die Kosten für die Warmwasseraufbereitung rausrechnet - JA.

Ansonsten sagt man so Pi mal Daumen 2 € NK/m².

Ich würde die Kostenersparnis der Solaranlage nicht versuchen auf den Mieter umzulegen.

Bei Suche nach einem evtl. Neumieter wäre das ein gutes Argument.

Gruß Anita
11.03.2007, 21:00 von Mieterliebe
Profil ansehen
also bei 55 qm 70 € nebenkostenvorauszahlung halte ich für genug

wenn du magst, dann frage deinen mieter doch einmal, was es ihm wert ist, dass du das wasser über deine anlage erwärmst.

den wasserverbrauch wird wohl, wenn du schon einen wärmezähler eingebaut hast, bezahlen. ergo geht es ja nur um die erwärmung.

sonst würde ich mich freuen einen mieter zu haben, der eine gute kaltmiete pünktlich bezahlt

grüße

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter