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21.01.2007, 14:30 von fritziProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kosten für Mahnungschreiben
hallo,

kann der VM entstandene Kosten wegen gerechtfertigten Mahnungen, Abmahnungen und Schriftverkehr vom Mieter als Schadenersatz einfordern?
Wenn ja, welche Höhe ist außer dem Briefporto für Schriftverkehr gerechtfertigt?

Danke
Alle 8 Antworten
23.01.2007, 21:02 von ChristophL
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Ich habe es auch aus einem Teil eines Mustermietvertrages.

Gruß Christoph
23.01.2007, 14:23 von chum
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Wenn einer der Mieter die 2te Mahnung erhält berechne ich - im Schreiben € 5,-- Mahngebühren.
Aber ich konzentriere mich auf Wichtiges, d.h. dass der Mieter das zahlt weshalb er gemahnt wurde.

Ob dann einige Mieter die Mahngebühren zahlen oder nicht ist mir egal.

Die Mahngebühren sollen nur ein kleines "Druckmittel" sein, welches signalisieren soll dass es jetzt höchste Zeit ist die Forderung mir gegenüber zu begleichen.
23.01.2007, 10:25 von Anita
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@ChristophL

Das ist aus meinem Mietvertrag

Gruß Anita
23.01.2007, 07:16 von fritzi
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in meinem Mietvertrag ist das Feld "Mahngebühren" nicht ausgefüllt!
ich dachte, ich kann ähnlich wie ein Anwalt Kosten geltend machen, denn Verschulden trifft den Mieter und nach Mietrecht muss man ja immer erst Abmahnen und mahnen und mahnen. Wer soll denn immer die Kosten tragen.
21.01.2007, 17:10 von cavalier
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Hallo fritzi,

für Mahnungen kannst Du eine Mahngebühr erheben, weil im Mietvertrag klar ein Termin für die fälligen Mieten u. NK vereinbart sind (z.B. am 3. Werktag). Übrigens ist dieses im Mietvertrag vereinbart. z.B. 2,50 €

Für Schriftverkehr etc. kannst Du keine Gebühren erheben. Dieses ist im Geschäftsverkehr nicht üblich.
21.01.2007, 17:02 von ChristophL
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Ich habe es gleich im Mietvertrag vereinbart, dass bei einer Mahnung Gebühren fällig werden.

Gruß Christoph
21.01.2007, 16:09 von Anita
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Das habe ich dazu gefunden.

Zitat:
Bei verspäteter Zahlung ist der Vermieter berechtigt, für jede schriftliche Mahnung eine Mahngebühr von 2,50 € zuzüglich Verzugszinsen zu verlangen. Diese betragen 5 % über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 247 BGB, wenn nicht im Einzelfall der Vermieter einen höheren oder der Mieter einen niedrigeren Schaden nachweist.


Für Abmahnungen berechne ich übrigens kein Porto. Ich glaub auch nicht das dies rechtens wäre.

Gruß Anita
21.01.2007, 16:01 von CMAX_65
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Hallo fritzi,

Zitat:
Abmahnungen


mit einer Abmahnung sanktionieren Sie ein vertragswidriges Verhalten, z.B. verspätete Mietzahlung, Lärm, unzulässigen Gebrauch der Mietsache etc.

Darüberhinaus einen Schadensersatz für Schreibauslagen zu erheben halte ich für unrealistisch. Wie hoch soll denn der Schaden sein, was folgt ist Streit wegen ein paar Euros ??? !!!

Zitat:
Mahnungen


Bei Mahnungen, insbesondere bei wiederholten Mahnungen z.B. wegen Mietrückständen, würde ich bei der ersten Mahnung nur Porto berechnen, bei weiteren auch Verzugszinsen und eine gestaffelte Mahnpauschale!

Ob es darüber Gerichtsurteile gibt, ist mir nicht bekannt, einfach mal googeln !

Ist jedenfalls mein Vorschlag !

MFG
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