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22.12.2006, 20:53 von sigus36Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kosten eines Rechtsstreits
hallo
in diesem Fall geht es um eine Wohnung, die ich vom 1.11.2000 bis 30.4.2002 gemietet hatte.
Beim Auszug haben wir uns, sprich Vermieter und ich darüber schriftlich geeinigt, dass beide Parteien keinerlei Forderungen mehr haben, wenn die volle Kaution der Vermieterseite zusteht.
Während der Mietdauer hatte ich bedauerlicherweise einen
Rechtstreit mit dem Vermieter wegen Mietrückstände.
Die entstandenen Kosten des Mietsstreits in Höhe von 681 € plus die Mietrückstände hatte ich dann beglichen.
Im März 2003 hat der Anwalt des Vermieters eine Nachfestsetzung der Kosten des Rechtstreits
beantragt.Und nochmals 320 € gefordert, da aber die Justizkasse von den obigen 681 € ca. 224€ übernommen hatte und ich schon die volle Summe beglichen hatte waren nur noch ca. 90 € offen, die ich nicht bezahlt hatte.
Nun habe ich am 20.12.2006 vom Anwalt des Vermieters eine
Rechnung zugestellt bekommen.
Nun soll ich bis zum 31.12.2006 die Restsumme in Höhe von 200 € (eben die 90 € plus Zinsen) bezahlen, ansonsten droht er mit Zwangsvollstreckung.
Ist dies noch zulässig? Obwohl laut Vereinbarung beide Parteien keine Forderungen mehr stellen können ?
wer kann mir einen Rat geben?
soll ich zahlen, damit endlich Ruhe ist?
vielen dank im Voraus
Alle 5 Antworten
23.12.2006, 10:56 von frischebrise
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Hallo,
dieses wünsche ich Ihnen ebenso und ruhige ebenso.
22.12.2006, 23:48 von sigus36
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Danke für Ihre rasche Antwort.
Frohe Weihnachtstage wünsche ich Ihnen.
MfG
22.12.2006, 23:30 von frischebrise
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Hallo,
wenn Sie eine schriftliche Vereinbarung mit dem VM haben, dass mit der Kautionüberlassung keinerlei finanzielle Ansprüche - WECHSELSEITIG - mehr bestehen, so hat der VM und der Anwalt auch keine rechtliche Handhabe mehr.
Sie haben ja die Betriebs- und Heizkosten auch beglichen.

Wenn der geschilderte Fall so ist, handelt der VM nicht korrekt und sollte mit der Vereinbarung der Kautionsüberlassung konfrontiert werden.
22.12.2006, 22:58 von sigus36
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hallo
nein Restschulden waren keine mehr.
Habe die Mietbeträge auf Heller und Pfennig bezahlt.
Er hat damals einen Passus in den Mietvertrag eingebaut in dem
er den Hängeboden im Bad und die eingebaute Duschvorhangstange, was beides bei Einzug schon in der Wohnung
eingebaut war, sozusagen mir aufbürdet.
Und dann wollte er meine fristgerechte Kündigung nicht akzeptieren, da ich eben diese Gegenstände beim
Auszug nicht ordnungsgemäß ausbauen und die dadurch entstandenen Schäden beheben ließ.
Leider konnte ich mich damals nicht dagegen wehren da ich da
noch keinen Rechtschutz hatte.
Und so haben wir uns eben darauf geeinigt, daß er die Kaution
behält, meiner Meinung nach hat er die Kaution ergaunert,
und beide Seiten keine Forderungen mehr stellen.
Bis auf die Betriebs- und Heizungskosten, die wurden separat
nochmal abgerechnet.
Danke für eure Antwort
22.12.2006, 22:07 von frischebrise
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Hallo,
hat der Vermieter mit Ihrer Kaution denn die Kosten decken können, oder mußte er die Kaution noch für Restschuldbeträge einsetzen.

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