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27.07.2007, 12:07 von Coco1975Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|kein Sat Empfang!
Also folgendes Problem: Ich bin vor knapp 3 Wochen hier in die neue Wohnung eingezogen. Soweit so gut. Das Haus(Mehrfamilienbau) hat eine Gemeinschaftsanlage für Sat-Empfang, den ich laut Mietvertrag auch mitzahle. Natürlich möchte man sich auch gerne mal vor den Fernseher setzen(kann wegen vorzeitiger Wehen eh nix anderes machen...). Also Antennenkabel in die Buchse, ab in den reciever und angeschaltet. Aber nix kommt. Ich habe eine Senderleistung von nur 32%, also viel zu wenig für Bild und Ton. Haben darauf mehrere Kabel sowie Reciever ausprobiert, aber nix! Also Fernsehtechniker kommen lassen(auf meine Kosten). Tja, was der mir erzählte, verschlug mir den Atem! In diesem haus ist seid 5-6 Jahren das Thema Satanlage bekannt, aber die ganzen Wohnungseigentümer können sich nicht einigen, da die Erneuerung wohl um die 30000 Euro kosten würde. Ok, teuer, verstehe ich. Aber muss sowas neuen Mietern verschwiegen werden? In dem Haus ist eine sogenannte Einkabellösung, ich bin die letzte an der Strippe und bekomme daher absolut nix mit! Fast 95% der Mieter sind mittlerweile auf DVBT umgestiegen, damit sie überhaupt fernsehen können. Super! Jetzt soll ich mir also auf meine Kosten noch Antenne und Reciever dafür kaufen? Und trozdem weiter Anlagengebühr zahlen? Mir wurde gesagt, es gäbe da ein Urteil, welches besagt, das der Vermieter für mindestens 21 Programme für Fernsehen sorgen muss, das sei so gesetzlich vorgeschrieben und auch schließlich ein Grundrecht. Wer kann mir da helfen, ich weis nicht weiter. Muss ich jetzt wirklich die Kosten für ne DVBT Anlage berappen(für mich großes Problem, lebe von Hartz4)?
Alle 12 Antworten
28.07.2007, 13:07 von Mortinghale
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Liebe Cora,

und was ist, wenn demnächst noch einer "rauswill" (unter Hinweis darauf, daß die anderen ja auch "rausdurften") ?

28.07.2007, 11:48 von Cora
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Hallo

Zitat:
Ich habe sogar Mieter, die jetzt wollen, dass ich den Kabelanschluß kündige (was dann für die, die Kabel behalten wollen leider teurer wird)




die habe ich auch, weil iesy so nett um 57% erhöht hat.
Für die anderen Mieter wird aber nichts teurer, da die Gebühren von 6-10 Anschlüssen berechnet sind und es noch 6 Anschlüsse sind bzw. verbleiben.

Gruß
28.07.2007, 10:02 von Mortinghale
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Hallo Mara

Zitat:
Ich habe sogar Mieter, die jetzt wollen, dass ich den Kabelanschluß kündige (was dann für die, die Kabel behalten wollen leider teurer wird)


Da wäre ich jetzt aber äußerst vorsichtig.

28.07.2007, 08:10 von maralena
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Zitat:
Seit DVB-T einführung allerdings auch kein Thema mehr.



Eben!

Ich habe sogar Mieter, die jetzt wollen, dass ich den Kabelanschluß kündige (was dann für die, die Kabel behalten wollen leider teurer wird), weil eben DVBT kostenlos zur Verfügung steht und auch funktioniert...
27.07.2007, 19:51 von Jobo
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Also wenn Gebühren für Satelitenanlage verlangt werden, so muss da auch ein Empfang möglich sein.

Zum Thema Kosten, man kann eine Gemeinschaftsantennenanlage auch mieten. Deshalb fallen dann auch die Mietkosten dafür an.

Vorraussetzung für einen Satelittenempfang ist jedoch, dass auch eine Schüssel auf dem Dach ist.

Bei uns im Haus konnten wir uns auch nicht einigen eine Zentrale Satelittenalage zu installieren. Wir hätten die Kabel erneuern müssen und da war die Mehrheit icht dafür. Allerdings wurde es per Beschluß genemigt, dass Mitbewohner ihre Schüssel am Dach montieren können.
Seit DVB-T einführung allerdings auch kein Thema mehr.

Jobo
27.07.2007, 16:59 von maralena
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Zitat:
In den Nebenkosten sind trozdem Gebühren für die Sateliten-Gemeinschaftsantenne beinhaltet



Verstehe ich nicht - ich habe 2 Häuser mit SAT Gemeinschaftsanlagen und da fallen NULL Gebühren an - wo sollen die herkommen? Die SAT-Schüssel wird ein einziges Mal angeschafft und das wars. Mieter muss lediglich Receiver kaufen.

????

Gebühren fallen nur bei Kabelanschluß an und die sind ganz schön saftig - jedenfalls bei meinem Anbieter.

???

Falls all das sooo kompliziert ist und die SAT Anlage nicht nutzbar ist, würde ich auch NIX dafür zahlen (bitte klär mich einer auf: warum sollten hierfür Gebühren anfallen - Wartung oder was?)

--> DVBT Box kaufen - gibts für 80-90 € schon sehr gute und funktioniert auch mit Stabantenne suuuuper, wenn Du nicht gerade im Keller wohnst (ich denke mal das geht sogar bei Hartz IV - bezahl keine NK mehr für die SAT-Anlage, kannste ja gut begründen und dann gleicht sich das auch wieder aus)

????

Gruß
Mara
27.07.2007, 16:53 von Mortinghale
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Zitat:
In den Nebenkosten sind trozdem Gebühren für die Sateliten-Gemeinschaftsantenne beinhaltet


Wie hoch sind die denn ?

27.07.2007, 16:20 von Coco1975
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also, im Mietvertrag steht:
1. Soweit für Fernsehen und Rundfunk keine Gemeinschaftsantenne oder kein Kabelanschluß vorhanden ist, darf der Mieter auf eigene Kosten eine Einzel- Außenantenne anbringen, wobei Art und Weise und Folgen in einem Antennenvertrag zu regeln sind.
2. Der Mieter erklärt sich schon jetzt bezgl der Mietsache mit der Installation eines Kabelanschlusses bzw einer Gemeinschaftsantenne oder einer Satelitenanlage einverstanden.

Fakt ist, die ganzen Wohnungseigentümer streiten sich seid Jahren um die Kosten für die Satellitenanlage. Durch diesen Streit ist natürlich nix gemacht worden an der Anlage, da die sich nicht einigen können. Kabel ist hier nicht möglich, eigene Sat-Antenne darf natürlich nicht außen am Haus angebracht werden(und im zimmer ist es natürlich nicht zumutbar, einen Spiegel da an die Wand zu machen, sieht ja auch mehr als blöd aus!)
In den Nebenkosten sind trozdem Gebühren für die Sateliten-Gemeinschaftsantenne beinhaltet! Es kommt aber rein gar nix aus der Dose, auch kein Radio!
Schlimm, wenn man in einem Bau wohnt, der etliche Wohnungen hat und gleichzeitig etliche Vermieter*grrrr....
27.07.2007, 13:33 von Augenroll
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Hallo Coco1975,

es kommt wesentlich darauf an, ob der Empfang irgendwie im Mietvertrag schriftlich zugesichert wurde.

Gibt es nur eine mündliche (schwer beweisbare) Zusicherung vom Vermieter, kannst Du nichts machen. Offensichtlich hat Dir jedoch der Vermieter den schlecten Empfang arglistig verschwiegen, denn sicherlich wusste er davon.

Wenn eine schriftliche Zusicherung erfolgte, so kannst Du die Miete mindern.

Schreibe bitte mal, was im Mietvertrag steht!
27.07.2007, 12:28 von Mortinghale
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Seltsamerweise wurde mir seinerzeit von der beauftragten Firma mitgeteilt, daß für SAT-Anlagen gar keine Einkabellösung (Baumstruktur) möglich sei. Desweiteren seien die alten Kabel einer Hausantennenanlage für SAT qualitativ nicht geeignet.

27.07.2007, 12:19 von johanni
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Hallo,

wenn vertraglich eine Sat-Anlage vereinbart, hast Du auch das Recht, diese Anlage funktionstüchtig zu empfangen.

Offenbar fehlt ein Verstärker an der Anlage. Diese Leistungen hat der Vermieter zu erbringen.

Johanni
27.07.2007, 12:12 von Mortinghale
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Zitat:
Mir wurde gesagt, es gäbe da ein Urteil, welches besagt, das der Vermieter für mindestens 21 Programme für Fernsehen sorgen muss, das sei so gesetzlich vorgeschrieben und auch schließlich ein Grundrecht.


Von wem ?

Stimmt auf jeden Fall nicht.

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