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07.11.2004, 21:37 von StefanProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kein Lüfter im Bad, mit Fenster ist keine Pflicht

Ich habe ein Tageslichtbad, aber keinen Elektroentlüfter. Mein Rechtsanwalt hatte micht beraten und gesagt, daß mein Vermieter keine Modernisierungsumlage mit 11% machen kann, weil das für eine Modernisierung noch viel zu wenig und zu dürftig ist. Dazu gibt es noch nicht einmal ein Urteil. Sonst gibt es für jeden Unsinn ein Urteil. Da bin ich aber sehr beruhigt. Wenn ich meinen Wunsch meinem Vermieter sagen will, muß ich vorher noch wissen, ob man für den elektroentlüfter Drehstrom, Wechselstrom oder Frequenzstrom braucht. Ich fehlt die Voraussetzung für den Einbau. Ich weiß nur, daß das Bad eine eigene Sicherung hat. Vielleicht kennt sich jemand darin aus.

vielen herzlichen Dank für euren Rat.

Stefan
Alle 2 Antworten
10.11.2004, 17:39 von wow4
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09.11.2004, 10:39 von Herr Sonder-Bar
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Ein irreführender Eintrag in einem Internet-Telefonbuch hat den bayerischen Justizminister Dr. Manfred Weiß (CSU) auf den Plan gerufen. Wer in dem Telefonverzeichnis mit den Begriffen „Gericht“ oder „Amts Gericht“ nach den Justizbehörden in München, Augsburg oder Nürnberg sucht, der stößt nach Angaben des Ministers vom Donnerstag auf den Eintrag „Amts Gerichte – Hauptgerichte und Nebengerichte“. Bei der Wahl einer kostenpflichtigen Nummer erhält man Tipps zur Zubereitung verschiedener „Haupt- und Nebengerichte“ wie „spanischem Hackfleischtopf“ oder „gedämpftem Tafelspitz“.
DNT Der neue Tag 24.1.03

Kommentar: Aus der Sicht der derzeit –besonders vom BaySTMJ- arg gebeutelten Gerichtsvollzieher sollten diese Gerichte wie „spanischem Hackfleischtopf“ oder „Durchführungsbestimmungs-Allerlei“ keine Überraschung für den Herrn Minister sein. Hackfleisch ist das Gericht des Demotivationsmenüs, welches die Ministerialbürokratie entgegen anderslautender Lippenbekenntnisse als Fürsorge den GV gegenüber täglich in neuen Schattierungen kocht. Eintopf ist, wenn man alle Argumente in denselben wirft und den Deckel zumacht, ohne nachzudenken, was dann hinterher serviert werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Köche auch rechtzeitig merken, wenn das Gericht fertig ist, nicht dass hier noch etwas anbrennt. Evtl. ist dann alles nur noch falscher Hase.

Oder
Steckt dahinter der bei Anordnung von Sofortvollzug gegen Mitarbeiter der so dringlich beschriebene ordentliche Haushaltsvollzug, daß man –ggf. als verdeckter Betreiber- nun schon den maroden Haushalt des ach so herausragenden Bayerns mit einer 0190-er-Nummer finanzieren muss. Hier wird verwechselt, dass nach BGH nur Anwälte eine Beratungshotline mit dieser Verbindung unterhalten dürfen. Dann allerdings haben die Praxisempfehlungen dieses Telefonbuchs wenigstens einen praktisch-brauchbaren Nährwerts. Insoweit kommt aus dem BaySTMJ in letzter Zeit nur noch Schonkost. So eine Nummer hat schon was für sich. Ex-CSU-Mitglieder haben dies ja eingehend auf Staatskosten studiert und lange diniert, eh man es gemerkt hat.
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