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28.06.2007, 12:26 von prinzregentProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Katzenpipi - DG als Katzenklo
Mieter zog Sept. 2001 ins Einfamilienhaus ein. Der Spitzboden untem Dach wurde 1994 mit Spanplatten ca. 28 mm ausgelegt und diente als Rumpelkammer. Die neuen Mieter zägten ein Loch in die Tür die zum Boden führt und gaben den Spitzboden zwei Katzen. Offensichtlich pissten diese 7 Jahre lang ich weis nicht wo rein.

Als meine Frau den Spitzboden betrat musste Sie zur Toilette rennen. Das Ekelgefühl der Katzenpisse war so stark, dass Sie sich übergab.

Meine Frau kann das Haus kaum betreten, weil z.T. starker Toilettengeruchgeruch ist und ab dem 1. OG das Pipi der Katzen zu riechen ist.

Die Abnahme des Hauses ist Ende Juli 2007, es ist also noch Zeit für den Mieter was zu tun.

Aber: wie ist der Katzenpissegeruch aus dem Haus zu bekommen ?
Alle 28 Antworten
30.06.2007, 20:04 von Mortinghale
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Auch Richter, wenn sie nichts zu erben haben, können schon mal auf die 'Augenroll'-Schiene geraten.

30.06.2007, 18:34 von Cora
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Hallo

[QUOTESo ist es. Da helfen nur schriftliche Belege, Bilder, ein Fachanwalt und - wer am besten "argumentieren" kann der gewinnt. Das war schon bei Cicero so.
]

nachdem wir das Haus übernommen hatten, stellte ich fest, dass ein Mieter MM in Höhe von ca. 5900 DM nicht gezahlt hatte.
Auf meine Anfrage : dafür habe er Einbauten bezahlt.
Auf meine Anfrage was: teilte er mir die entsprechenden Sachen mit, die aber einen weitaus höheren Wert hatten.

Ich suchte dann alle Rechnungen zusammen und stellte fest, dass die Gegenstände vom damaligen Eigentümer bezahlt wurden.
Interessierte den Mieter und dessen Anwalt nicht, es kam zur Klage.

Wir legten alle Rechnungen und Kontoauszüge als Beweis vor.
Der Mieter, nicht dumm, sagte er habe sich geirrt, es wären ja nicht diese Sachen gewesen sondern andere.

Wieder fand ich die Rechnungen und legte alles vor.

Das Spiel ging 4 x, jedes Teil, was der Mieter anführte, konnte ich durch Rechnung belegen.

1. Verhandlung habe ich verloren
2. Berufung vor LG: es wurde - trotz vorliegender schriftlicher Beweise - ein Vergleich vom LG vorgeschlagen, die Hälfte + Zinsen + Teilung der Kosten.

Das Ganze zog sich bis dato über 2 Jahre hin.
Auf Anraten meines RA habe ich dem Vergleich mit knirschenden Zähnen zugestimmt.

Ich frage mich heute noch: was für Beweise muss ich eigentlich bringen um Recht zu bekommen???

Hatte dann noch so einen ähnlichen Fall, da ging es aber um weitaus mehr - aber das würde ein Roman.

Gruß
30.06.2007, 14:13 von prinzregent
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@ Melanie

Du solche schlimmen Buden vermietest das nur SOLCHES Gesocks sie nimmt?

Ich hab an Doppelverdiener vermietet: Mann ist beim Fernsehen, Frau im öffentlichen Dienst. Der Mann ist sehr nett und angenehm.

Das Haus ist saniert worden ( Totalneuaufbau ) 1994.

Ein wunderbares Schmuckkästchen. Damit alle was zu lachen haben, zeig ich euch mal wie das Laminat aussieht.
http://photosbyengel.fotopic.net/c1315185.html

Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Die Katzenpipi kann ich euch nicht reinstellen. Wir sollten froh sein dass es noch kein GeruchsPC gibt lach

Das Haus steht im Speckgürtel von Berlin.

... und meine besetzte Wohnung liegt in Berlin Köpenick.

@ Jolli Jumper

Dein Problem kenn ich auch. Auch meine Mieter wollen fast immer ihre "Renovierung" und ihre "Einbauten" bezahlt haben. Sogar wenn die Stuck aus dem Jahre 1908 abschlagen ! wollen die dann noch die "neue Decke" bezahlt haben. Denn das war ja soooo viel Arbeit.
Und mein Mieter, der vor 7 Jahren einzog ( vgl. Bild ) hat alles NEU renoviert erhalten. ( steht im Vertrag !!! ) und jetzt kommt er nach 7 Jahren und meint, da wär aber DAMALS das und das nicht in Ordnung gewesen ... oh Mann oh Mann.

Machen wir es kurz, jeder Mieter versucht mit ALLEN Tricks nix zu zahlen. Von diesem Streit leben Vereine und Rechtsanwälte.

@ taxpert

sagte: "Auf hoher See und vor Gericht liegen wir alle in Gottes Hand!"

So ist es. Da helfen nur schriftliche Belege, Bilder, ein Fachanwalt und - wer am besten "argumentieren" kann der gewinnt. Das war schon bei Cicero so.
Houselord oder Hausbesitzer oder kleine private Vermieter haben nix zu lachen. ... weil niemand einem ALG2 Empfänger oder einem "Überschuldenten" in die Tasche greifen kann. Aber jedem Hausbesitzer kann was weggenommen werden. Also wird da zugegriffen.

Zitat:
das liegt bei den Beteiligten an der mangelnden Erfahrung


Desweiteren liegt es aber auch daran, daß die Gegenanwälte, wenn sie sachlich nichts mehr drauf haben, die Sache hemmungslos "vernebeln" und die "Streitpunkte" auf Nebenkriegsschauplätze verlagern und ihnen hierbei seitens der Richter viel zu viel Spielraum gelassen wird.

Teilweise hat man den Eindruck, daß die Richter dies sogar recht gern sehen, weil es ihnen umsomehr die Möglichkeit eröffnet, den Kläger in einen Vergleich zu drängen.

29.06.2007, 21:53 von Fixfeier
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Hallo,

Zitat:
warst du schon mal vor Gericht? Und zwar als Kläger?
Dann wüsstest du nämlich welche in den Augen normaler Menschen "bescheuerte Argumente" vor Gericht zählen und den Richtern auch anerkannt werden


das liegt bei den Beteiligten an der mangelnden Erfahrung. Man kennt leider die Spielregeln (Zusammenhänge zwischen den div. Gesetzen und ihren einzelnen Paragrafen) zu wenig. Barbara Salesch ist im Kopf und bedauerlicherweise ziemlicher Quatsch. So etwas wie "Treu und Glauben" oder "ungerechtfertigte Bereicherung" könnte da einfach nicht vorgestellt werden, weil das auf dem Weg nicht verständlich zu machen ist. Die meisten Anwälte machen sich dann auch die schwere Arbeit des "verständlich machens" nicht. Wozu hat man schließlich studiert?

Zitat:
unser Anwalt freut sich schon darauf !


Sorry, aber beispielsweise so etwas sieht zwar beim Mandanten gut aus, geht aber häufig schief. Ein Anwalt der einem Richter (auch einem unerfahrenen) zu sagen versucht was Recht ist...
Muss man nicht zu Ende schreiben.

Bezüglich des letzten Absatzes von JJ: Dem kann ich so wie da geschrieben nur uneingeschränkt zustimmen.

Gruß
29.06.2007, 20:26 von JollyJumper
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Zitat:
warst du schon mal vor Gericht? Und zwar als Kläger?

Ja!
Um es genau zu sagen, ich habe 2006 eine Klage auf Eigenbedarf gewonnen.
Gegen Mieter die die meinten sie könnten alles und müßten gar nichts und deren Anwalt der regelmäßig mit 16-seitigen z.T. beleidiegenden Schritsätzen meine (und wohl auch des Richters) Zeit graubt hat.
Nachdem sie am AG verloren hatten glaubte sie noch pokern zu können indem sie gnädigerweise auf den Widerspruch und das Landgericht verzichten und wir Ihnen eine horrende Summe für Ihre "hochwertigen" Einbauten bezahlen.
Dies habe ich dankend abgelehnt habe und mitgeteilt, dass wir auch gerne bis zum Kammergericht und weiter gehen können.
Und es war die richtige Entscheidung.
Zunächst war ich nämlich am Zögern und dachte, die Leute hätten eine Rechtschutzversicherung.
Aber sie hatten keine!
Sie sind eingeknickt und haben Ihrer Räumungsfrist genutzt"
Sie durften am Ende alles bezahlen und ich habe mit noch die Muße gegönnt dem Auszug zuzusehen!!!

Gleichwohl sehe ich aber auch die Problematik mit "See und Gericht".
Manchmal denke ich es sind fast amerikanische Verhältnisse.
An deren Geschworenengerichten muss man auch nur den Geschworenen in den schillernsten Farben schildern, dass man z.B. nicht wusste, dass man z.B. "von einer Leiter auch hinunterfallen" kann, weil es ja nicht in der Anleitung stand.
Wenn man das nur langen genug widerholt und ausschmückt geht man am Ende mit ein paar Millonem in der Tasche nach Haus.

Letztenendes fehlt mit wohl noch das einschlagende Negativereignis, was manche von euch schon hatten.
Irgendjemand (in diesem Forum?) meinte mal sinngemäß, dass man als Vermieter vor dem AG oft verliert, weil die Richter dort noch nicht lange genug Ihrer Studienzeit entwachsen sind und daher noch im Mietersinne parteiisch entscheiden.
In den weiteren Instanzen würde es dann besser werden.......

Any Way!
Ich glaube aber, dass man ein Verfahren, wenn man es dann drauf ankommen läßt, eine sichere Rechtsposition vorausgesetzt" nur konsequent und unter Zur Hilfenahme "versierter" Unterstützung (RA) durchfühen muss.
Man muss einfach finanziell und mental auch in der Lage sein in weitere Instanzen zu gehen.
Gruß JJ
29.06.2007, 20:17 von Jutetuetchen
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Hallo Cora,

Zitat:
warst du schon mal vor Gericht? Und zwar als Kläger?

Dann wüsstest du nämlich welche in den Augen normaler Menschen "bescheuerte Argumente" vor Gericht zählen und den Richtern auch anerkannt werden

...... da hast Du sowas von Recht (haben es heut selbst erlebt war ein Gütetermin) - sind auf die schriftliche Begründung des Richters seeeeeeehr gespannt ..... mal sehen was sich daraus machen lässt (fertig sind wir damit noch lange nicht !!!)unser Anwalt freut sich schon darauf !

LG
29.06.2007, 18:20 von taxpert
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Tja, der alte Spruch greift auch heute noch:

"Auf hoher See und vor Gericht liegen wir alle in Gottes Hand!"

Leider kann man nicht beeinflußen was der Richter gefrühstückt hat oder ob er daheim grade Zoff hat!

taxpert

Schönes Wochenende noch!
29.06.2007, 15:35 von Cora
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Hallo jj

Zitat:
Das Argument sollte also nicht ziehen.

Gruß JJ



warst du schon mal vor Gericht? Und zwar als Kläger?

Dann wüsstest du nämlich welche in den Augen normaler Menschen "bescheuerte Argumente" vor Gericht zählen und den Richtern auch anerkannt werden
29.06.2007, 15:19 von JollyJumper
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Zitat:
oder er wird behaupten, dass es gar nicht seine Katze war

Das ist ist natürlich immer das Hauptargument.
Und wenn nicht dieses wird er wahrscheonlich behaupten,
das er gar nicht gewußt hat, dass das Haus gar überhaupt ein Dachgeschoss/Spitzboden hat
und wie sollte er eigentlich wissen dass eine Katze auch mal pinkeln muss,
außerdem lagen die Katze immer die ganze Zeit bei Ihm auf dem Sofa
und überhaupt hat er gar keine Katzen, dass waren nämlich Ratte die das Loch in die Tür gefressen haben
Aber mal Spaß beiseite!
Prinzregent schrieb ja von Eifamilienhaus. Da hat i.d.R. nur der Mieter Zutritt und dannsollte er auch wissen was dort geschieht.
Das Argument sollte also nicht ziehen.

Gruß JJ
29.06.2007, 14:49 von charivarin
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Zitat:
aber ich frag mich halt ob es nicht mit der Lage des Objekts und dem Klientel zu tun hat


aus meiner Erfahrung treten die Hämmer komischweise zyklisch geballt auf. Jahrelang nichts und dann aus mehreren Ecken.

Deshalb habe ich mir angewöhnt, den Grundstücken und Mietern regelmässig Besuch abzustatten (nicht im Sinne von Wohnungsbesichtigung, einfach die Nachfrage, ob alles ok ist), in der Hoffnung, dass ich alles im Ansatz erkenne und dementsprechend handeln kann.

Chari
29.06.2007, 14:46 von Jutetuetchen
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Hallöli,

muss ich mich auch mal einklinken - mir ist auch schon aufgefallen dass hier der eine oder andere VM wirklich "die Elite an Mietern" hat und fast nur Ärger mit seinen Mieterlies (und diesen Ärger nicht ohne)hat...... da fragt man sich wirklich woran es liegen kann oder ob derjenige wirklich ein Händchen für solche Leute hat .....

Ich bin froh dass ich solche Probleme Gott sei Dank nicht habe

LG
29.06.2007, 14:41 von maralena
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Melanie - so wird's wohl sein, wenn's nicht so wäre wie es ist, würde prinz wohl kaum fragen.

Denke, dass hier kaum jemand ernsthaft zum Spaß postet (Betonung liegt auf "kaum" )

Klar ist vieles subjektiv - aber das ist es ja letztlich auf der Mieterseite auch häufig.

gruß
Mara
29.06.2007, 14:38 von Melanie
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maralena,
aber bei Prinz gings schon um seine Wohnung die plötzlich besetzt wurde - vermittelt von Mieter an andere Mieter, und Prinz kam aus Thayland und seine eigene persönliche Wohnung war besetzt, gepaart mit Diebstahl und Hausfriedensbruch, waren schon son paar Hämmer zu lesen!
kann ja sein, aber ich frag mich halt ob es nicht mit der Lage des Objekts und dem Klientel zu tun hat?
Sorry, wollte keinem auf dem Schlips treten, wunder mich nur was bei Prinzregent so los ist....

29.06.2007, 14:34 von maralena
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@ Melanie:

ist das nicht ganz natürlich, dass es hier immer um eher "krasse" Themen geht?

Die "unkrassen" Themen, die selbst gelöst werden können, werden ja hier wohl kaum erwähnt werden?

Man schreibt ja nicht "Hallo Leute, gestern hat mein Mieter X angerufen wegen einer verstopften Toilette und dann habe ich den Installateur gerufen und wollt mal fragen, ob ich jetzt die Miete erzhöhen kann"

Sorry - ist ein bisschen überzogen, aber wenn jemand hier anfängt zu posten, dann geht's doch idR immer um ein mehr oder weniger krasses Problem.

Klar, wir hatten auch schon das Thema "Frösche" , aber das ist ja wohl eher ein - wenn auch zum Teil witziges - "Randthema".

Verwundert
Mara

29.06.2007, 14:24 von Melanie
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prinzregent, verzeih mir, aber ich lese schon sehr lang mit!
Und immer hast Du solche Horrorgeschichten parat!
Kann es sein das Du solche schlimmen Buden vermietest das nur SOLCHES Gesocks sie nimmt?
Oder täuscht das?
Ich finds halt krass, weil die Sachen die Du schreibst immer so krass sind!
Kann natürlich auch Zufall sein!
Aber sag mal, welchem Standart entsprechen Deine Objekte?
LG Melanie
29.06.2007, 14:20 von Jutetuetchen
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Naja - da haben wir ja das Problem - hier muss ja der Geschädigte nachweisen dass es eben die Katze des Mieters war ......

LG
29.06.2007, 14:14 von johanni
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Hallo,

oder er wird behaupten, dass es gar nicht seine Katze war

Johanni
29.06.2007, 14:11 von Cora
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Zitat:
Aber hat der Mieter diesen Schanden nicht vorsätzlich verursacht?? Ich mein wie sonst sollte man derartiges Bezeichnen über einen längeren Zeitraum?



der Mieter wird sich damit raus reden, dass er nicht gewusst hat, dass durch so ein bisschen Katzenpipi Schäden verursacht werden können
29.06.2007, 10:38 von dunkelROOT
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Eines verstehe ich nicht, ich lese immer wieder das die Versicherung mal vom VM mal vom Mieter für den Schaden aufkommen soll?

Aber hat der Mieter diesen Schanden nicht vorsätzlich verursacht?? Ich mein wie sonst sollte man derartiges Bezeichnen über einen längeren Zeitraum?

dR
29.06.2007, 10:08 von Rita
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Ich kenne einen Fall, bei dem ein Ölschaden (mit Grundwasserverunreinigung - Schadenssumme über 50.000€) durch Hundepisse verursacht wurde
> unter der Lieblings-Pissecke im Hof lag die Ölleitung, die "durch mehrjährige Urineinwirkung" zerfressen wurde.
Die Privat-Haftpflichtversicherung des Nutzers war da entsprechend der Versicherungsbedingungen nicht in der Zahlungspflicht ...

Zitat:
Aber: wie ist der Katzenpissegeruch aus dem Haus zu bekommen ?

Mit haushaltsüblichen Putzmitteln sehe ich da keine Chance. GOOGLE mal nach Spezialfirmen für Brandschadensbeseitigung, die haben Erfahrung und spezielle Mittel, mit denen z.B. auch hartnäckige Russ-/Sottreste samt Brandgeruch zu entfernen sind - da wird i.d.R. ein Reiniger/Geruchsbinder (quasi in der Art einer Teppichfeuchtreinigung) feucht eingeblasen und abgesaugt.
z.B. http://www.bockholdt.de/index.php?seid=182 (nur ganz wahllos herausgepickt)

Zitat:
ich sehe hier zwingend die Abnahme mit einem Gutachter vorzunehme

Sehe ich auch so, da schlimmstenfalls tatsächlich alle kontaminierten Bauteile auszutauschen sind - das Zeugs ist sicher über Ecken/Ritzen/aufgequollene Spanplatten auch tiefer geflossen ...

Kontaktiere mal deinen Gebäudeversicherer, mit welchen örtlichen Firmen/Gutachtern die i.d.R. zusammenarbeiten.
Womöglich bestehen - je nach Kleingedrucktem - auch Chancen, dass die Sache über deine Gebäudeversicherung reguliert werden kann und die dann den Verursacher in Regreß nehmen.
Sie sollten einen Fachmann zu Rate ziehen, der sich mit Wohnungsdesinfektion (z.B. nach Sterbefall....) auskennt.

Das Sie dem Mietergegenüber eine Haftbarhaltung ausgesprochen haben setze ich voraus.
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Wie sieht der Bodenaufbau aus ?
z.B. Sperrholzplatten direkt auf dem Dachboden verschraubt oder ist unter den Sperrholzplatten noch eine Plastikfolie (als Dampfsperre) angebracht.
28.06.2007, 16:25 von Cora
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Hallo

gute Ratschläge hast du ja schon bekommen, auch ich sehe hier zwingend die Abnahme mit einem Gutachter vorzunehmen, denn evtl. wird es nicht ausreichen nur die Spanplatten auszutauschen.

Gruß
28.06.2007, 15:54 von Lilibeth
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Hallo

hat der Mieter eine Haftpflichtversicherung ??

Wenn ja, soll dieser sich mal erkundigen was sich da vielleicht machen läßt !!
28.06.2007, 13:39 von Sledge_Hammer
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28.06.2007, 13:31 von JollyJumper
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Die Zersetzungsprodukte von Fäkalien/Urin bilden i.d.R. hoch agressive Säure die alles mit dem sie in kontakt kommen angreifen. Nicht umsonst sind Abwasserrohre aus Steinzeug, Kläranlagen aus Beton mit aufwendigen Beschichtungen.
Holz bzw. die Schüttungen in den zwischenräumen von Holzbalkendecke saugen den Urin auf (Mauerwerk auch).
Auf keinen Fall mit einem Austausch der Spanplatten zufrieden geben.
Nachdem wie Du den Fall schilderst droht hier eine aufwendige Sanierung.
Habt Ihr eine Kaution. Die wird wohl nicht reichen!!!
Fachmann hinzu ziehen, prüfen + Sanierungsvorschlag!

Zitat:
wie ist der Katzenpissegeruch aus dem Haus zu bekommen ?

Kompletter Austausch aller Bauteile die mit dem Urin in Verbindug gekommen sind!!!

JJ
28.06.2007, 13:03 von Jobo
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also in solch einem Fall, würde ich einen Fachmann für Sanierung suchen und den zur Abnahme mitnehmen.
Jobo
28.06.2007, 12:32 von CMAX_65
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Na klasse,

da hilft m.E. nur alle Spanplatten herausreissen. Hoffentlich sind es nur die Spanplatten nicht am Ende noch tragende Balken, Wände etc.

Viel Glück !!!

MFG
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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