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13.01.2008, 18:12 von Joschi47Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kaltwasserabrechnung
Hi,
in unserem 6-Familien-Haus sind einzelne Kaltwasserzähler in den Wohnungen (Bad/Küche + Toilette) eingebaut.
Die Summe aller Verbrauche pro Jahr ist aber nicht identisch mit der Summe, die das städt. Wasserwerk am Hauptwasserzähler abgelesen und mir in Rechnung gestellt hat.
Differenz: 44 qm Wasser.

Ich habe nun die Kosten für die 44 qm, die ich ja bezahlt habe, auf den Kubikmeterpreis Kaltwasser umgelegt und einen höheren Kaltwasserpreis (um 0,18 Ct. erhöht) verlangt.
Genauso bin ich beim Abwasser vorgegangen.

Die Mieter protestieren und wollen diese Umlegung nicht akzeptieren.
Da ich nun dieses Wasser nicht selber verbraucht haben kann, müssen die Mieter m.E. den von den städt. Wasserwerken verlangten Betrag bezahlen.

Was tun?
Kennt jemand die Rechtslage?

Es dankt euch
joschi47
Alle 4 Antworten
14.01.2008, 11:17 von Anita
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Zitat:
kann es sein, dass die Wasserwerke einen anderen Ablesezeitraum zugrunde gelegt haben?


Hallo maralena,

das kann auch eine Ursache für die Differenz sein.

Der hiesige Wasserversorger rechnet vom 1.1. - 31.12. ab.

Der Strom- und Gasversorger hingegen von 31.5. - 1.6. des Volgejahres.
Da mach ich am 31.12. immer eine Selbstablesung und melde den Stand dem jeweiligen Versorger.
Der Zählerstand erscheint dann auf der Jahresrechnung so das ich dann den Verbrauch bis 31.12. genau habe. Der Rest geht als Übertrag ins nächste Jahr.

Gruß Anita
14.01.2008, 10:15 von maralena
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Hallo,

kann es sein, dass die Wasserwerke einen anderen Ablesezeitraum zugrunde gelegt haben?

ich hatte dabei schonmal eine Abweichung von 6 Wochen, was natürlich in einer immensen Differenz resultiert ist.

trotzdem habe ich die Jahresrechnung natürlich gemäß Verbrauchsquote verteilt, was m.E. nach absolut in Ordnung ist. Dafür wurde auch im Vorjahr weniger und im Jahr danach weniger gezahlt...

Schau mal drauf - vielleicht ist das die Erklärung.

Gruß
Mara
13.01.2008, 19:32 von Anita
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44 m³ ist schon eine häftige Differenz.

Bei mir beträgt die Differenz zum Hauptzähler so ca. 1 m³. Das ist verschmerzbar.

Was ist mit dem Zähler für die Heizung? Das könnte mit 44 m³ Pi mal Daumen hin kommen.
Wurde der berücksichtigt? Denn um warmes Wasser zu bekommen muß kaltes Wasser erwärmt werden. Gibt es Warmwasserzähler in den Wohnungen? Wenn ja, muß dieser Verbrauch auf den Kaltwasserverbrauch zugeschlagen werden.

Diesen Verbrauch habe ich auch einige Jahre, in Unkenntnis, nicht beachtet bzw. nicht umgelegt.

Gruß Anita

13.01.2008, 18:55 von cavalier
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Maßgebend ist der Hauptzähler wenn die Abweichung nicht zu groß. Wurde hier schon oft diskutiert. Gehe hier mal suchen.

Auch hier eine Info
http://www.mieter-themen.de/article1146.html

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