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31.10.2007, 20:05 von ErichProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Kachelöfen eigenmächtig entfernt
Hallo Forumbenutzer,

da habe ich doch einen von wenigen Mietern, der eigenmächtig den
in seiner Wohnung vorhandenen Kachelofen entfernt hat und auf NSP
umstellte.
Und jetzt möchte er wieder einen Kachelofen haben, weil Strom ja so teuer (Vattenfall) geworden ist.
Was sagt man zu dem MANN?

Ich weiß zwar schon was, aber das stellt ihn bestimmt nicht zufrieden und er verlangt, daß ich 100% Wohnwert biete!

Alle 11 Antworten
01.11.2007, 19:23 von frankyboy
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Moin Erich
Zitat:
da habe ich doch einen von wenigen Mietern, der eigenmächtig den
in seiner Wohnung vorhandenen Kachelofen entfernt hat und auf NSP
umstellte.
Und jetzt möchte er wieder einen Kachelofen haben,

hat der Mieter sie um Erlaubnis gebeten?
Wenn ja, dann muss er eben mit der heutigen Heizung leben.
Bei nein, muss er den Rückbau eben selber zahlen.
Und wenns nach dem Auszug ist.
Gruss Frankyboy
PS: Wielange ist das eigentlich her?
01.11.2007, 11:46 von Augenroll
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Zitat:
Und das noch OHNE Rücksprache mit dem Vermieter - stimmt, absolut unklug, 100% Zustimmung!



Richtig! Ob mit oder ohne Rücksprache, in jedem Falle unklug!

Zitat:
Wer 100% Wohnwert durch Sondermüll erstzt darf dann 150% Miete für Ruckbau und Sanierung zahlen!


Diese Rechnung verstehe ich nicht. ???
01.11.2007, 10:18 von JollyJumper
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Zitat:
OHNE Rücksprache mit dem Vermieter

Wer 100% Wohnwert durch Sondermüll erstzt darf dann 150% Miete für Ruckbau und Sanierung zahlen!
01.11.2007, 10:10 von Sommer
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Zitat:
Es war absolut unklug von dem Mieter, dermaßen viel Geld, Zeit und Mühe in eine Mietwohnung zu investieren!


Und das noch OHNE Rücksprache mit dem Vermieter - stimmt, absolut unklug, 100% Zustimmung!

S.
01.11.2007, 09:57 von JollyJumper
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Zitat:
die Entsorgung der NSP kostet meist schon ein Vermögen sofern nicht absolut neueren Datums!

Exakt, wiel i.d.R. jede Menge Asbest enthalten!
Hier ist es Zweckmäßig bei einem eventuellen Auszug (auchj in ferner Zukunft) unbedingt auf Rückbau zu bestehen, damit er seinen "Sondermüll" selbst entsorgt!

Gruß JJ
01.11.2007, 09:02 von Augenroll
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Es war absolut unklug von dem Mieter, dermaßen viel Geld, Zeit und Mühe in eine Mietwohnung zu investieren!
01.11.2007, 08:55 von Sommer
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Ganz einfach: Verweise den Mann darauf, daß die Wohnung lt. Vertrag und Übergabeprotokoll mit ihm inkl. Kachelöfen vermietet wurden. Er kann die Öfen also benutzen; gerne schickst Du ihm einen Schornsteinfeger für die Reinigung und Prüfung was man un-be-dingt bei lange nicht genutzten Öfen machen sollte. Allerdings solltest Du ihn auch auf die voraussichtlich erhöhten NK hinweisen denn bei benutzten Kachelöfen kommt der schwarze Mann wesentlich häufiger ins Haus und auch das kostet!

Was denn, keine Öfen mehr da???

Ja dann muß er sie wohl entfernt haben und wenn er sie nutzen wolle, dann müsse er sie eben erst wieder bauen lassen; spätestens nach Kündigung und bei Rückgabe der Wohnung muß man sich dazu mal unterhalten.

Was für ein Dapp - die Entsorgung der NSP kostet meist schon ein Vermögen sofern nicht absolut neueren Datums!

Aber sei ehrlich gesagt froh drum - ich habe die Kohleöfen nach und nach fast alle rausnehmen lassen. Gibt nur viel Streß da viel unsachgemäße Benutzung (unfassbar was die Leute da alles verbrennen) und als Vermieter musst DU immer zahlen - auch wenn Dir die Feuerwehr die Türen einschlägt weil eben irgendsoein Trottel falsch heizt und dem Nachbarn die Bude eingequalmt wird (Stichwort Hochdruckwetterlagen).
Wenn die Gefahr besteht (was ich aber nicht glaube) daß er WIRKLICH neue Öfen einbauen lassen will, würde ich eher mit ihm aushandeln, daß er da was vernünftiges einbaut - Gasetage oder sowas. Allerdings hat alles sein Macken und Kosten...

S.
01.11.2007, 08:35 von JollyJumper
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Zitat:
da habe ich doch einen von wenigen Mietern, der eigenmächtig den in seiner Wohnung vorhandenen Kachelofen entfernt hat und auf NSP
umstellte.


Ich nehme mal an dass die Umstellung schon einige Jahre her ist. Mein Großeltern hatte soetwas in den 70ziger Jahren, gemacht als das hier in B sogar noch gefördert wurde.
(Zwei Öfen hatten sie allerdings trozdem behalten, weil man " ....damit immer noch ohne Stom heizen könnte und ja nie wissen konnte ob der Russe nicht doch noch mal wieder die Grenzen dicht macht")

Ich mutmaße mal, dass Du aus der Eigenmächtigkeit aber kein oder nur noch schwer Schadensersatzansprüche herleiten können wirst. Oder hast Du erst jetzt Kenntnis von der Umstellung erhalten. Bist Du überhaut seinerzeit um Erlaubnis gefragt worden.
Zitat:
daß ich 100% Wohnwert biete!

Fordere doch den Mieter mal auf den Ursprungszustand auf Seine Kosten fachgerecht wieder herstellen zu lassen!
Problematisch könnte natürlich sein.
Sind die Schornsteizüge noch nutzbar. Möglicher Weise anderweitig genutzt oder teilweise rückgebaut (zumindest die Schornsteinköpfe!)

Gruß JJ
31.10.2007, 22:18 von Cora
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...dass es sehr schöne Kachelöfen gibt???
31.10.2007, 21:47 von Pihoqahiak
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ich wüßte auch, was ich ihm sagen würde ... vielleicht isser ja mit Johnny verwandt :-)

1. Ist er bereit, den Rückbau zu bezahlen?
2. Ist ein Rückbau überhaupt noch möglich?

Wenn zu beiden ja - dann aber nur von einer Fachfirma zurückbauen lassen, Mieter muss alles selber zahlen

wenn er nicht bereit ist - hat er Pech gehabt. Schließlich ist der VM nicht dafür verantwortlich, die billigste Heizungsart bereitzustellen .... was eh der Kaminofen gewesen wäre (Kopfschüttel). Solange eine Möglichkeit zum heizen besteht (tut es ja auch), und solange diese Heizung funktioniert (tut sie ja auch, ist nur zu teuer), liegt kein Mangel vor....

Manche Mieter ....

ich bin übrigens auch Mieter - aber eine nette, die die Kleinrep.-Klausel auch für lächerlich hält, viel zu niedrig angesetz (wer kriegt denn Handwerker und Anfahrt und Arbeit und Kosten unter 75 Euronen? Ich such mir die HWer aus, zu denen ich vertrauen habe, und dann bezahle ich auch, und nicht zu knapp - meine Vermieter lieben mich)
31.10.2007, 20:51 von Mortinghale
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Tja Erich,

Zitat:
Was sagt man zu dem MANN?


Das ist garnicht so einfach.

Mir würden da ad hoc nur ein paar Gesten einfallen (eventuell noch eine kleine Pantomime).

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