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06.11.2006, 14:54 von MagnatProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Instandhaltungsrücklage
In der Teilungserklärung steht, dass die Eigentümer verpflichtet sind, eine Instandhaltungsrücklage zu bilden, dessen Höhe der Verwalter nach billigem Ermessen festlegt.
Nun weigern sich die Eigentümer, diese Rücklage anzusparen. TE soll auch nicht geändert werden.
Was ist zu tun?
Alle 8 Antworten
07.11.2006, 15:48 von MarieP
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Hallo

Zitat:
In der Teilungserklärung steht, dass die Eigentümer verpflichtet sind, eine Instandhaltungsrücklage zu bilden, dessen Höhe der Verwalter nach billigem Ermessen festlegt.



denke nicht, dass diese Vereinbarung haltbar ist.

Die endgültige Entscheidung über die Höhe der Rücklagenzuführung (die Pflicht zur Ansparung ergibt sich aus dem WEG)kann und darf der Verwalter der Eigentümerversammlung nicht abnehmen.

Fertige für die nächste Versammlung einen Beschluss, lass dich notfalls von der Haftung freistellen, lass namentlich abstimmen.

Zitat:
Oder: Wenn ich die Wohnung verkaufe, ist die Rücklage auch futsch,


da kann man gegenhalten, indem der Anteil an der Rücklage mit verkauft wird.
07.11.2006, 11:56 von Magnat
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Ja, genau so ist es. Zwei Eigentümer sind große Unternehmen, die auch ihre Liquidität schonen wollen.
Aber muß dann nicht die TE angepaßt werden? Hier steht, dass der Verwalter nach billigem Ermessen bestimmt.
Kann ich mich so einfach aus der Haftung bringen, wenn ich mir das von den Eigentümern schriftlich geben lasse?
Was passiert denn, wenn ein Eigentümer sich auf die TE beruft und ansparen will?
Es gibt ja auch eine gegenseitige Aufbauverpflichtung, wenn die Gebäude zusammenfallen . Muss nicht allein deswegen angespart werden?
07.11.2006, 11:45 von Kasperkopf
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Hallo Vermieterheini,

leider denken auch viele Eigentümer, welche ihre Wohnung selbst bewohnen, mittlerweile:

Wozu in eine Instandhaltungsrücklage einbezahlen? Mit dem Geld kann ich doch auch sooooo schön in den Urlaub fahren!

Oder: Wenn ich die Wohnung verkaufe, ist die Rücklage auch futsch, also lege ich das Geld lieber aufs eigene Sparbuch. Kommt eine Sonderumlage, zahle ich die da draus, kommt keine, habe ich Glück gehabt.

Oder: Das Haus ist doch noch soooooo neu. Was soll schon kaputt gehen? Und was kümmern mich heute Instandhaltungen, die in zwanzig Jahren fällig werden??

In fast allen Häusern wird zu wenig angespart. Und nach 15 bis 20 Jahren kommt dann das große Heulen, wenn eine Sonderumlage nach der anderen fällig wird.

Ich setze daher das Thema "Erhöhung der Rücklage" alle zwei bis drei Jahre auf die Tagesordnung. Wird entgegen meines Rates nicht angepasst, kommt das so ins Protokoll, damit man mir später keine Vorwürfe machen kann.

Gruss Kasperkopf
07.11.2006, 11:25 von Vermieterheini1
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07.11.2006, 08:58 von CMAX_65
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Hallo Magnat,

verstehe ich irgendwie nicht und finde ich reichlich kurios.

Den Eigentümern muss doch klar sein, entweder ansparen der IR, oder später fette Sonderumlagen, wenn Sanierungen bzw. Instandthaltungen anstehen.
Soviel ich weiss, gehört zu einer ordentlichen Verwaltung angemessenes ansparen der IR.

Sachlich erklären, wenn die Eigentümer nicht mitziehen, sich ausdrücklich dies DEN WILLEN DER EIGENTÜMER bestätigen lassen.

Dann sind Sie selber Schuld und Sie sind m.E. aus der Haftung.
07.11.2006, 08:33 von Magnat
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Hallo Leute,

jup... bin der WEG-Verwalter. Sind 3 Parteien mit 4 Stimmen. Eine Stimme will ansparen, die anderen wollen nicht, da es große Gewerbetreibende sind.
Ich frage mich, ob die Eigentümer sich wehren können, wenn die Pflicht zur Ansparung sogar in der TE steht.
Reicht es zur Haftungsfreistellung, wenn ich mir das im Beschlußprotokoll gegenzeichnen lasse?
07.11.2006, 00:51 von MarieP
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Hallo Magnat

Zitat:
Nun weigern sich die Eigentümer, diese Rücklage anzusparen. TE soll auch nicht geändert werden.



Bekommst du keine einfache Mehrheit?
Wieviel Eigtümer sind es? ggf. das Protokoll von allen gegenzeichnen lassen - zu Absicherung der HV.

06.11.2006, 15:08 von Vermieterheini1
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