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19.03.2008, 19:03 von LilibethProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Inkasso
Einige von euch wissen ja das wir Nomadengeplagt sind.

Unsere Nomaden müssen 219,00 € Nebenkosten nachzahlen was natürlich noch nicht geschehen ist.

Ich weiss,das ich von denen nichts bekommen werde. Möchte denen aber trotzdem ein Inkasounternehmen auf den Hals hetzen,einfach so.

Muß man die vorher noch abmahnen oder kann ich sofort eintreiben lassen??

Alle 16 Antworten
20.03.2008, 11:53 von CMAX_65
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Hi,

danke, leider ist der Text etwas pauschal, es würde mich interessieren in welchen Fällen die Restschulderfreinung "versagt" wird.

Ich kenne zwar die Insolvenzordnung theoretisch, wie es allerdings in der Praxis aussieht, wird wohl anders sein.

Dennoch dankeschön !

MFG
20.03.2008, 11:33 von stefan_nuernberg
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War am Rande eines Artikel über die Verabschiedung des Leiters des Insolvenzgerichtes - siehe letzten zwei oder drei Absätze

Link zum Artikel aus den Nürnberger Nachrichten

Gruß

Stefan
Hi,

@stefan_nuernberg

Laut einer Presseveröffentlichung des Insolvenzgerichtes Nürnberg mehren sich zumindest in dessen Bezirk die Fälle, dass Insolvenzrichter die Restschuldbefreiung versagen, wenn während des Verfahrens immer nur knapp unter der Pfändungsfreigrenze verdient wurde - Begründung: "Der Schuldner habe sich dann offensichtlich nicht ernsthaft bemüht, eine angemessene Arbeit zu finden, der Mißbrauch sei offensichtlich"

interessiert mich, habe leider unter google nichts gefunden.

Bitte mal link hier hereinstellen.

Vorteil bei der Bankbürgschaft würde ich darin sehen, dass sich die Bank bestimmt auch die Bonität des Schuldners anschaut, bevor sie die Bürgschaft ausstellt. Ein paar Hundert € für die Kaution können evtl. auch Maden mit ein paar EV im Bekanntenkreis zusammenbekommen, aber eine Bankbürgschaft dürfte dann wohl ausgeschlossen sein.

schon möglich, bei uns jedenfalls (BW) haben beide örtliche Banken VR wie SPK keine Lust sowas anzubieten, habe schon mehrfach danach gefragt !

MFG

Danke
20.03.2008, 11:25 von stefan_nuernberg
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@lilibeth

Ich werde nur noch mit Bankbürgschaft vermieten.

kannst Du mir bitte Vorteile nennen??


Vorteil bei der Bankbürgschaft würde ich darin sehen, dass sich die Bank bestimmt auch die Bonität des Schuldners anschaut, bevor sie die Bürgschaft ausstellt. Ein paar Hundert € für die Kaution können evtl. auch Maden mit ein paar EV im Bekanntenkreis zusammenbekommen, aber eine Bankbürgschaft dürfte dann wohl ausgeschlossen sein.

Nachteil würde ich darin sehen, dass es mir lieber ist, Bargeld bzw. ein Sparbuch zu haben, auf das ich sofort zugreifen kann, als mich ggfs. erst mit der Bank rumstreiten zu müssen, ob diese nun aufgrund der Bürgschaft zur Zahlung verpflichtet ist.

Gruß

Stefan
20.03.2008, 11:24 von johanni
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Theoretisch zwar nach 30 Jahren, aber jeder Vollstreckungsversuch in den 30 Jahren unterbricht die Verjährung.

Ja, wenn er dann betrieben wird

Johanni
20.03.2008, 11:19 von Susanne
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Geldeintreiben bei jemanden, der sich auskennt, ist mühsam und teuer, sollte man sich überlegen...

Unseres ist nicht sinnlos teuer.... und schreibt nicht nur dumme Briefe. Ist also auch wieder nur ein Klischee, dass nicht von allen bedient wird. Im Erfolgsfall wird x Prozent des eingetriebenen Geldes fällig, bei Mißerfolg eine geringe Pauschale-dafür klopft der grosse Mann regelmässig beim Schuldner an.
20.03.2008, 09:45 von stefan_nuernberg
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Naja, nach 30 Jahren ist der Titel m.E. auch nichts mehr wert.


Auch so ein Märchen, das sich standhaft hält; ein Titel verjährt in der Praxis nie!!!

Theoretisch zwar nach 30 Jahren, aber jeder Vollstreckungsversuch in den 30 Jahren unterbricht die Verjährung.

Aufpassen sollte man nur mit den Zinsen, die verjähren nämlich früher, aber auch hier unterbricht z.B. ein Vollstreckungsversuch die Verjährung.

Die einzige echte Möglichkeit, den Titel wertlos zu machen ist die Privatinsolvenz - ich hoffe, dass hier die Gesetzesänderung , mit welcher auch der völlig vermögenslose Schuldner mit einem Teil der Verfahrenskosten belastet wird, den Mißbrauch etwas eindämmt.

Gruß

Stefan

PS:
Laut einer Presseveröffentlichung des Insolvenzgerichtes Nürnberg mehren sich zumindest in dessen Bezirk die Fälle, dass Insolvenzrichter die Restschuldbefreiung versagen, wenn während des Verfahrens immer nur knapp unter der Pfändungsfreigrenze verdient wurde - Begründung: "Der Schuldner habe sich dann offensichtlich nicht ernsthaft bemüht, eine angemessene Arbeit zu finden, der Mißbrauch sei offensichtlich"

Weiter so

Gruß

Stefan
20.03.2008, 09:18 von Lilibeth
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direkt mit der Keule auf die Mieter

ich sprach nicht von Mieter,sondern von NOMADEN
20.03.2008, 09:15 von Lilibeth
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Ich werde nur noch mit Bankbürgschaft vermieten.


kannst Du mir bitte Vorteile nennen??
20.03.2008, 08:51 von tommytulpe
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Naja, nach 30 Jahren ist der Titel m.E. auch nichts mehr wert.


Bei schlauen Maden geht das schneller. Ich hoffe ich bringe Andi jetzt nicht auf tolle Gedanken.
Privatinsolvenz: Zur Zeit sehen die Gläubiger nach 7 Jahren in die Röhre. Der Gesetzgeber will es auf 5 Jahre verkürzen. Also ist für die Zukunft noch mehr Vorsicht angesagt. Ich werde nur noch mit Bankbürgschaft vermieten.
20.03.2008, 08:36 von Sommer
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Das hat natürlich den Vorteil, dass die Forderung nicht verjährt.

Naja, nach 30 Jahren ist der Titel m.E. auch nichts mehr wert.

Mahnbescheid ist zwar nett aber einfach abzuwehren. Und Inkassobüros kosten erst mal Geld und schreiben letztlich auch nur Drohbriefe.

Geldeintreiben bei jemanden, der sich auskennt, ist mühsam und teuer, sollte man sich überlegen...

S.
20.03.2008, 08:14 von andreasM
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Unsere Nomaden

Sie treffen den Ton ja vorzüglich, merken Sie eigentlich das bei Ihnen jeder Mieter ein Nomade ist?

auf den Hals hetzen
Ja das ist Ihr Vokabular LilliB!

Muß man die vorher noch abmahnen oder kann ich sofort eintreiben lassen??

Auf keinen Fall sondern direkt mit der Keule auf die Mieter. Spätstens vor Gericht werden Sie verlieren!

AM
20.03.2008, 08:06 von Susanne
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Das hat ja alles nichts mit einem Inkassounternehmen zu tun.
Man muss keinen Titel haben, um Forderungen über ein I. eintreiben zu lassen. Der Weg über gerichtliches Mahnverfahren etc. führt aber zum Titel. Das hat natürlich den Vorteil, dass die Forderung nicht verjährt.

Das I. hat wenigstens insoweit Einblicke, dass es Dir mitteilt, wie aussichtsreich die Beauftragung ist. Trotzdem ist es für die Schuldner nicht schön, wenn der grosse, böse Mann regelmässig auftaucht. Ein seriöses I. kassiert 1. Nur bei Erfolg und die Kosten sind 2. auch beim Schuldner einzutreiben *g*.
20.03.2008, 08:01 von tommytulpe
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Moin Lily

Du musst mahnen um Fristen zu setzen. Üblicherweise setzt man dann eine Nachfrist und kündigt damit das gerichtliche Mahnverfahren an.
19.03.2008, 23:12 von Cora
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Hallo Lily

also mahnen musst du, glaube ich, schon und entsprechende Fristen setzen.

lg
19.03.2008, 20:39 von Urmelie
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Hallo,
ich habe einmal freundlich per Einschreiben erinnert, und in dem Schreiben einen Mahnbescheid angekündigt.
Das habe ich dann getan. Hat mich 23 Euro gekostet.
Die werden es sich schon überlegen ob sie dagegen Einspruch einlegen. Dann gibt es den Vollstreckungsbescheid, und das ist ja schon mal was.
Mit Inkasso kenne ich mich nicht so aus, aber unsere Mieter haben laut dem was wir herausgefunden haben schon einige Inkassoverfolgungsverfahren hinter sich. Das scheint die nicht zu jucken.
Warum also nicht gleich über das Gericht? Und die Kosten sind übersehbar.....

Viel Glück
Urmelie
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