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04.04.2008, 14:24 von cora1Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Ich platze bald - was soll ich machen???
Hallo

meine Foggingmieterin fängt nun an mit Schimmel.
Ende 2005 hatte ich eine kleine Schimmelecke im Kinderzimmer, die sie dann beseitigt hat.
Ende 2005 habe ich die Wände messen lassen, trocken, keine Feuchtigkeit.

Aufgrund des blöden Fogging besichtigte im Juni 2006 ein Mitarbeiter vom Mieterverein die Wohnung, machte ein Protokoll und schrieb: keine Schimmelbildung in allen Räumen ersichtlich.

Im Herbst 2006 angeblich wieder leichter Schimmel im Kinderzimmer.
Im Dezember 2006 wieder eine Feuchtemessung durchführen lassen, gleiches Ergebnis: Wände, Decken und Fussböden: knochentrocken.

Gleichzeitig ließ ich eine Luftfeuchtemessung über 8 Tage machen. Ergebnis: einige Räume grenzwertig - im Schlafzimmer jedoch 80% Luftfeuchtigkeit.

Dies wurde der guten Dame schriftlich, unter Beigabe der Messdaten - Anfang 2007 mitgeteilt.
Dann hörte ich nichts mehr von Schimmel.

Jetzt war ja nun Verhandlung, wo sie nicht da war und nun kommt ein Ergänzungsvortrag ihres RA: Schimmelbildung in beiden Kinderzimmern und Schlafzimmer.

Außerdem rieche ein Heizkörper (angeblich falsche Farbe??) und 3 Heizkörper rauschen sehr stark. Bisher war es nur 1 HK im Kinderzimmer, der bereits im Dez. 2005 !! geprüft, neu gefüllt und vorsorglich mit neuen Entlüfter bestückt wurde.

Bei uns rauscht auch ein HK wenn ich ihn voll aufdrehe, kann ich aber regulieren in dem ich eine Idee zurück drehe.

Was mache ich nun? Habe eben meinem RA den ganzen Sermon mitgeteilt.

Reicht es denn nicht aus, wenn ich in 2005 und 2006 Messungen durchführe lasse , die trockene Wände etc. bestätigen und eihne hohe Luftfeuchtigkeit im SZ feststellen?
Muss ich als VM jedes Jahr messen lassen?

Ich kriege noch die Krise mit dieser Frau und irgendwann lest ihr in der Zeitung: Mieterin aus unerklärlichen Gründen vom Balkon im 3. Stock gefallen.

Meinem RA traue ich nicht viel zu, also: was würdet ihr machen?

Wutschnaubende Grüsse
cora
Alle 3 Antworten
07.04.2008, 13:38 von MarieP
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Hallo Cora

Ein gerichtlicher Vergleich verlangt deine Zustimmung, die du nicht erteilen musst. Mit dem RA mal ganz bestimmend reden und einen gerichtlich bestellten Gutachter einschalten. Das sind natürlich Kosten. Wer oder von wem der Gutachter eingeschaltet wird, liegt an deinem RA.
Also mit dem Herrn ein offenes und bestimmendes Gespräch führen. Wenn dies nicht möglich ist, den RA wechseln.

Und auf Versprechungen kannst du verzichten. Fakten sind gefragt. Dies solltest du auch klar bestimmend sagen.

Ich hab meinen RA gewechselt. Bin jetzt bei einer überortlichen Kanzlei, ganz Deutschland und Ausland, und habe damit den richtigen Schritt gemacht.

Gruss
Marie
07.04.2008, 12:57 von cora1
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Hallo

die Verhandlung hat ja ohne sie stattgefunden (Kur) und der Richter hat einen Beschluss erlassen: sie zahlt 2770 € zurück, da er der Meinung ist, sie hätte nur 15% mindern dürfen und ich beseitige die Schäden von Fogging und Schimmel - ohne dafür rechtlich gesehen die Verantwortung (für die Entstehung) zu übernehmen.

Damit war die gute Frau nicht einverstanden.
Eine Begründung liegt nicht vor, sondern nur die Erweiterung auf Schimmel.

Darauf haben wir jetzt erwidert und nun warte ich auf...
ja, auf was???

Meine Erfahrung mit RÄ in den letzten 5 Jahren sind die:
am Anfang "versprechen" sie dir alles (so wie manche Männer eben sind) und im Endeffekt geht es dann irgendwie auf einen Vergleich.Aber ich hätte gern mal ein Urteil!!!
06.04.2008, 23:28 von MarieP
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Zitat:
Original geschrieben von cora1
Hallo

meine Foggingmieterin fängt nun an mit Schimmel.
Ende 2005 hatte ich eine kleine Schimmelecke im Kinderzimmer, die sie dann beseitigt hat.
Ende 2005 habe ich die Wände messen lassen, trocken, keine Feuchtigkeit.

Aufgrund des blöden Fogging besichtigte im Juni 2006 ein Mitarbeiter vom Mieterverein die Wohnung, machte ein Protokoll und schrieb: keine Schimmelbildung in allen Räumen ersichtlich.

Im Herbst 2006 angeblich wieder leichter Schimmel im Kinderzimmer.
Im Dezember 2006 wieder eine Feuchtemessung durchführen lassen, gleiches Ergebnis: Wände, Decken und Fussböden: knochentrocken.

Gleichzeitig ließ ich eine Luftfeuchtemessung über 8 Tage machen. Ergebnis: einige Räume grenzwertig - im Schlafzimmer jedoch 80% Luftfeuchtigkeit.

Dies wurde der guten Dame schriftlich, unter Beigabe der Messdaten - Anfang 2007 mitgeteilt.
Dann hörte ich nichts mehr von Schimmel.

Jetzt war ja nun Verhandlung, wo sie nicht da war und nun kommt ein Ergänzungsvortrag ihres RA: Schimmelbildung in beiden Kinderzimmern und Schlafzimmer.

Außerdem rieche ein Heizkörper (angeblich falsche Farbe??) und 3 Heizkörper rauschen sehr stark. Bisher war es nur 1 HK im Kinderzimmer, der bereits im Dez. 2005 !! geprüft, neu gefüllt und vorsorglich mit neuen Entlüfter bestückt wurde.

Bei uns rauscht auch ein HK wenn ich ihn voll aufdrehe, kann ich aber regulieren in dem ich eine Idee zurück drehe.

Was mache ich nun? Habe eben meinem RA den ganzen Sermon mitgeteilt.

Reicht es denn nicht aus, wenn ich in 2005 und 2006 Messungen durchführe lasse , die trockene Wände etc. bestätigen und eihne hohe Luftfeuchtigkeit im SZ feststellen?
Muss ich als VM jedes Jahr messen lassen?

Ich kriege noch die Krise mit dieser Frau und irgendwann lest ihr in der Zeitung: Mieterin aus unerklärlichen Gründen vom Balkon im 3. Stock gefallen.

Meinem RA traue ich nicht viel zu, also: was würdet ihr machen?

Wutschnaubende Grüsse
cora

Hallo Cora

so ganz kann ich dir nicht folgen.
Was hat die Verhandlung denn ergeben? Nach deinen Ausführungen müsste dir doch das Recht zugesprochen worden sein!?

und wenn du deinem RA nicht viel zu traust - ganz schnell wechseln.

Gruss
Marie
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