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08.03.2007, 18:19 von CoraProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hundehaltung
Hallo

ich bin's schon wieder.
Gerade eine Anfrage bekommen:

junge Frau wohnt in 2-Z-Whg, 65 qm. Im MV steht definitiv lt. ihrer Aussagenichts über Tierhaltung.

Sie hält z.Zt. 2 Katzen und da sie sehr im Tierschutz engagiert ist möchte sie sich einen Hund aus dem Tierheim holen. Fragte ihre Vermieterin ob sie darf, diese antwortete Neinohne Begründung.

Nun zieht demnächst eine Frau mit 1 Katze und 1 Hund ein.

Was meint ihr? Kann sie auch ohne Genehmigung (da ja nichts davon im MV steht) und trotz der Ablehnung der Vermieterin - aber aufgrund dessen, dass die andere Dame einen Hund haben darf - einen Hund aus dem TH aufnehmen?

Gespannt auf eure Antwort wartend
Alle 29 Antworten
09.03.2007, 22:04 von Melanie
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HALLOOOO????
ich dachte ich hätte mehrmals ausführlich geschrieben das ICH selbst 4 Katzen habe (sogar bis vor einem Jahr einen Hund hatte!!!) und jeder meiner beiden Mieter auch je einen Hund halten???!!!
Und SOOOO unsachlich fände ich (wenn ich es wirklich nicht wöllte) meine Gründe nicht!
Ein paar dieser Dinge haben sich nämlich bewahrheitet

(nein, das Kratzen auf dem Boden nicht.....hab nämlich gute Dämmung....aber Angst hatte ich anfangs schon etwas davor....weil der Hund ein Riesenkalb ist....wenn auch kein Pferd!)
P.S. Und WENN nur mal spazieren gegangen werden würde....
09.03.2007, 21:59 von Fixfeier
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Nun ich kann Melanies Beschreibung schon gut nachvollziehen,

es gibt leider außer uns noch viele andere Hundehalter, die doch bekanntlich mit dem Eigentum und noch viel mehr mit dem Frei- und Bewegungsraum anderer Menschen nicht so umgehen wie man es eigentlich erwarten kann.

Ich werd mal deutlich ... zu doof sind nen Hund zu halten!

Dass dann jemand, selbst als Hundeliebhaber sagt, sorry keine Hunde, kann ich wie gesagt richtig gut nachvollziehen!

Tscha
09.03.2007, 21:54 von Camouflage
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Entschuldigung, aber mir fehlt die Grundlage für die angeblich sachlichen Gründe die einen Richter gegen eine Hundeerlaubnis bringen sollen
Daher die drastische Schilderung
Ich habe nur "Angst" und "könnte" gelesen
09.03.2007, 21:41 von Fixfeier
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Hallo Camouflage,

warum so heftig? Geht doch auch ganz zahm, so wie unsere Hunde eben auch sein sollten, oder?

Gruß
09.03.2007, 21:30 von Camouflage
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Was ist an ihren Einwänden sachlich?
Zitat:
1. Mieter A hat eine riesige Terrasse was im Sommer artgerechter ist, Mieter B nur einen schmalen Balkon

Mit einem Hund geht man spazieren!
Was kümmert es sie ob der Hund im Sommer auf einer Terrasse oder einem Balkon liegen darf?
Zitat:
2. Mieter B wohnt über uns und in der Wohnung liegt Fliesen/Laminat....ich habe Angst vor den kratzenden Laufgeräuschen über mir!

Sollen Sie einen Hund oder ein Pferd erlauben?
Wenn ein Hund auf ihrem Boden solche Ängste verursacht sollten sie für eine gescheite Trittschalldämmung sorgen!
Zitat:
3. Mieter B hat den selben Eingang mit uns, Mieter A hingegen einen separaten Eingang, ich möchte den selben Eingang nicht mit einem Hund teilen (Haare, Schmutz)

Für was gibts Putzlappen?
Zitat:
4. Mieter B hat kürzere Arbeitszeiten wie A, ich halte nichts davon wenn der Hund den ganzen Tag allein in der Wohnung ist (auch aus Angst vor Gebell)

Es gibt auch Schüler die für Trinkgeld tagsüber gassi gehen!
Zitat:
5. Ich habe Angst das wenn ZWEI Hunde im Haus sind sie sich gegenseitig mit Bellen aufstacheln und ich sitze mitten dazwischen!

Sie könnten auch Angst davor haben das ein Flugzeug ins Haus stürzt, am Besten ziehen sie in einen Bunker!
Angst ist doch kein sachlicher Grund, es muß ja nicht so kommen, und wenn dann kann man immer noch dann handeln.
Zitat:
6. O.K. ich passe ich Moment.....mehr fällt mir spontan auch nicht ein!


Da war ja wohl nicht viel mit Sachlichkeit
09.03.2007, 21:19 von Fixfeier
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Oh,
hatte ich nicht erwähnt:

Mein Beitrag bezieht sich auf den beschriebenen Fall, bei dem keine Regelung im MV steht.

Gleichbehandlung siehe hier:
Zitat:
Das Halten von Tieren in anderen Wohnungen ist dagegen sicher kein(!) Argument für oder gegen eine Genehmigung von Tierhaltung. Doch ohne sachliche Gründe würde der VM bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung wohl auch nicht gut dastehen.



Gruß
09.03.2007, 21:03 von Melanie
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Irgendwie kann ich es nicht glauben und nachvollziehen das man einem anderen Mieter einen Hund erlauben MUSS nur weil ein anderer Mieter im Haus einen Hund hat!
Gleichstellung???
Kann ich mir nicht vorstellen.
Ich muß ja auch nicht aus Gründen der Gleichstellung jedem Mieter Gartennutzung gestatten, ein Bad sanieren, Waschküchenmitbenutzung geben, und auch der Quadratmetermietpreis muß nicht identisch sein!
Ect.....
Es kommt wohl auch auf die vertragliche Vereinbarung an.
Wenn dort steht KEINE HUNDEHALTUNG kann man wohl nix dran rütteln.
Egal ob ein anderer Mieter nen Hund hat!
Schwieriger wird es wohl wenn im MV steht die Erlaubnis sei schriftlich vom VM zu erteilen.....und ein anderer Mieter einen Hund hat.
Dann kommt es halt auf einen Richterspruch an...
Wenn der VM keine sachlichen Gründe anführen kann wird es wohl gut für den Mieter aussehen.
Jedoch würden mir auf Anhieb sicher 10 sachliche Gründe einfallen (wenn ich es drauf anlegen würde) um die Richterentscheidung GEGEN den HUnd ausfallen zu lassen.
Ich überleg grad mal ich wöllte keinen 2. Mieterhund (ich hab ja beiden Mietern Hundehaltung erteilt), aber ich versetz mich mal in die Lage ich hätte es nicht gewollt:
1. Mieter A hat eine riesige Terrasse was im Sommer artgerechter ist, Mieter B nur einen schmalen Balkon
2. Mieter B wohnt über uns und in der Wohnung liegt Fliesen/Laminat....ich habe Angst vor den kratzenden Laufgeräuschen über mir!
3. Mieter B hat den selben Eingang mit uns, Mieter A hingegen einen separaten Eingang, ich möchte den selben Eingang nicht mit einem Hund teilen (Haare, Schmutz)
4. Mieter B hat kürzere Arbeitszeiten wie A, ich halte nichts davon wenn der Hund den ganzen Tag allein in der Wohnung ist (auch aus Angst vor Gebell)
5. Ich habe Angst das wenn ZWEI Hunde im Haus sind sie sich gegenseitig mit Bellen aufstacheln und ich sitze mitten dazwischen!
6. O.K. ich passe ich Moment.....mehr fällt mir spontan auch nicht ein!
Aber ich kann mir kaum vorstellen das ein Richter bei Anführung dieser Punkte aus Gründen einer GLEICHSTELLUNG (die ich sonst aus keinem Mietbereich kenne!!! einfach einen zweiten Hund erlaubt und meine Belange einfach übergeht!
Käme ja wirklich einer Enteignung gleich
LG Melanie
09.03.2007, 20:41 von Fixfeier
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Hallo,

etwas verspätet nachgeliefert (sorry)noch meine Meinung. (dachte eigentlich Marie würde hier ... scheint’s keine Zeit) Also ... ich glaube, die überwiegende Meinung in den Beiträgen entspricht ungefähr dem Stand von Entscheidungen und Literatur, das Ergebnis dürfte akzeptabel sein.

Das Thema Haustierhaltung ist nach wie vor umstritten. Das zeigt sich auch in den Beiträgen recht gut. In Rechtsprechung und Literatur herrscht eigentlich nur Einigkeit, dass das Halten von Kleintieren, zum vertragsgemäßen Mietgebrauch gehört. Bei größeren Tieren, z.B. Hunden und Katzen gibt es dagegen durchaus mehrere Meinungen.

Eine Ansicht sieht in der Haltung dieser Tiere einen vertragsgemäßen Gebrauch (LG Hildesheim, WuM 1989, 9; AG Friedberg/Hessen, WuM 1993, 398; AG Dortmund, WuM 1989, 495; Sternel, Rdn. II 144 und 163 f.; Voelskow/Münchener Kommentar, §§ 535, 536 BGB Rdn. 51; Schmidt/Futterer, WuM 1962, 147).

Eine andere Meinung besagt, dass das Halten größerer Tiere eben nicht mehr als vertragsgemäßer Gebrauch anzusehen ist. (Kraemer in Bub/Treier Rdn. III, 1038; Emmerich/Sonnenschein, §§ 535, 536 BGB Rdn. 21; Köhler, § 63 Rdn. 4). Nach dieser Auffassung hätte der Mieter also keinen Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung (LG Köln, ZMR 1994, 478; LG Göttingen, WuM 1991, 536), es sei denn das Verbot wäre rechtsmissbräuchlich (Blindenhund, Vorgehen gegen die Tierhaltung erst nach Jahren).

Dazwischen liegen vermittelnde Ansichten, die die Tierhaltung zwar als genehmigungspflichtig ansehen, eine Verweigerung aber von Gründen des Einzelfalles abhängig machen (z.B. übermäßige Anzahl, Altersstruktur der Bewohner, zu kleine Wohnung usw.)

Ich persönlich tendiere zu letzterer Auffassung aber das ist hier nicht so wichtig.Das Halten von Tieren in anderen Wohnungen ist dagegen sicher kein(!) Argument für oder gegen eine Genehmigung von Tierhaltung. Doch ohne sachliche Gründe würde der VM bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung wohl auch nicht gut dastehen.

Zum Schluss: Ich kenne Menschen, die haben eine panische Angst vor Hunden (was ich selbst meistens nicht nachvollziehen kann). Ich kann mir ggf. gut vorstellen, dass ein solcher Mieter, wenn vorhanden, einen triftigen und auch rechtsfesten Grund für die Ablehnung eines Mieterantrages darstellt. Das muss sorgfältig festgehalten werden.

Gruß
09.03.2007, 17:35 von ChristophL
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@ Augenroll

die Geschichte ist nicht erfunden!!!

Gruß Christoph
09.03.2007, 17:14 von Cora
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OK - also allgemeine Meinung:

wenn im MV nichts über Tierhaltung steht - einer Mieterin Hund erlaubt wird - kann er der anderen die Haltung nicht verbieten.

Werde das dann sinngemäß so weitergeben.



und nettes Grüssle

09.03.2007, 16:09 von Augenroll
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@vollprofi:
Zitat:
Oftmals ziehen vorbildliche Mustermieter stillschweigend aus, da sie von den Viechern genervt sind.

Das trifft auch auf andere Probleme oder Ärger zu, die es im Haus gibt. Die meisten Mieter beschweren sich nicht, sondern ziehen gleich aus und der Vermieter erfährt die Gründe nicht (obwohl es oft interessant wäre).
09.03.2007, 16:02 von Jutetuetchen
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Sehr gut geschrieben und vorallem verständlich, nachvollziehbar und ohne vom Thema abzuweichen

Danke an alle Mitgliedern die sachliche Meinungen und Antworten zu den Theman geben.

LG
09.03.2007, 12:34 von vollprofi
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1. Lt. MV ist Tierhaltung insbes. Hunde + Katzen nicht gestattet.

2. Gestattet ein VM einem M dennoch die Tierhaltung, dürfen alle im Haus Tiere halten. (Wie hier bereits mehrfach erwähnt – „gleiches Recht für alle“).

3. Wird ein Tier entgegen des Mietvertrages gehalten, vom VM aber nicht gerügt, gilt dies schon nach 3 Monaten als Duldung, wenn er über die Haltung des Tieres Bescheid wusste. Er kann dann also nicht mehr nach einem halben Jahr kommen und verlangen, dass das Tier entfernt wird und sich auf das Verbot im MV berufen.

Zum Thema Jagdtrieb sei erwähnt, dass spätestens seit der hohen Geldstrafe gegen einen Rentner hier auch bspw. Katzenbesitzer nicht gegen Hundebesitzer klagen können, sofern die Hundebesitzer nicht grob fahrlässig, vorsätzlich oder mutwillig handeln.
Vor einigen Wochen wurde ja ein Rentner verklagt, welcher einen entflogenen Greifvogel einer Falknerei mit seinem Spazierstock totgeschlagen hat, nachdem dieser seinen Dackel angriff. Die Richter beriefen sich auf den natürlichen Jagdtrieb des Greifvogels, welchen der Dackelbesitzer (ehem. Jäger) hätte erkennen müssen.

Privatpersonen hingegen müssen keine Jäger sein, um zu wissen, dass Hunde Katzen erlegen.
Ich selbst habe auch alle Viecher (Hund, Katze, Hasen, Schildkröten), doch in einem Mehrfamilienhaus funktioniert die Tierhaltung nun mal nicht zuverlässig bzw. nie dauerhaft.
Irgendwann kommt es immer zum Eklat und einer der Mieter beschwert sich über Kot, Tierhaare, Gebelle oder sonstigem.
Oftmals ziehen vorbildliche Mustermieter stillschweigend aus, da sie von den Viechern genervt sind. Dies bleibt jedem Vermieter jedoch selbst überlassen, ob er so was in Kauf nimmt.
09.03.2007, 10:44 von Augenroll
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@Melanie:
Das Urteil ist knapp 10 Jahre alt und "nur" vom LG. Das ist somit bei solch einem Thema schnell überholt.
09.03.2007, 10:28 von Melanie
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Das hier kenne ich:

Zitat:
Der Vermieter entscheidet über Hundehaltung
Der eine Mieter hat einen Hund, der andere darf nicht.
Es ist die freie Einscheidung des Hausbesitzers
die Haltung von Hunden zu erlauben oder nicht.
Dies gilt selbst dann, wenn im gleichen Haus, die einen
Mieter einen Hund haben und die anderen dies nicht
dürfen. Voraussetzungen ist allerdings, dass der
Mietvertrag eine Klausel enthält, dass die Tierhaltung
der schriftlichen Genehmigung des Vermieters bedarf.
Anmerkung: Ist in Cora´s Fall ja nicht so....

Das Landgericht Berlin wies eine Klage ab, bei der
ein Hundebesitzer die Einwilligung einklagen wollte.
Der Kläger wies darauf hin das in gleichen Haus
bereits in zwei Haushalten ein Hund gehalten wird.
Es liege aber in freiem Ermessen des Hausbesitzers, ob
er eine Tierhaltung genehmige oder nichts. Eine
Gleichbehandlung aller Mieter ist nicht erforderlich.

Landgericht Berlin 67 S 143/98


09.03.2007, 10:08 von Augenroll
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@jutetuetchen:
Zitat:
wo bitte steht das geschrieben ?

Das ist regelmäßige und anerkannte Rechtssprechung. Und steht daher zahlreich geschrieben.

Außerdem haben Sie mich unkorrekt (aus dem Zusammenhang gerissen) zitiert! Das ist schlechter Stil.
09.03.2007, 10:03 von Jutetuetchen
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Hallo Johanni,

danke.

Hier geht es ja auch darum dass bereits schon andere Mieter einen Hund haben Gleiches Recht für alle in dem Fall.

Die Diskussion läuft jetzt wohl schon weiter in das Thema "Hundehaltung allgemein".

LG

09.03.2007, 09:50 von johanni
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Zitat:
Der Mieter hat ein Mehrfamilienhaus bezogen und möchte sich einen Hund anschaffen. Allerdings muß nach dem Mietvertrag der Vermieter die Haustierhaltung genehmigen. Nun lehnt der Vermieter die Hundehaltung in der Wohnung ab, obwohl im Haus bereits mehrere Familien einen Hund haben. Kann er das?Nein, wenn man davon ausgeht, daß er rechtsmißbräuchlich handelt. Grundsätzlich muß er auch Ihnen den Hund erlauben, es sei denn, er hat sachliche Gründe, auf die er seine Verweigerung stützen kann (z.B. weil der Mieter einen sogenannten Kampfhund halten will).

Zitat aus Ratgeber Recht

LG Johanni
09.03.2007, 09:34 von Jutetuetchen
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Zitat:
kann daher nicht vom Vermieter eingeschränkt werden.


wo bitte steht das geschrieben ?

LG
09.03.2007, 09:21 von Augenroll
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Zitat:
Das Problem hatte sich aber ein paar Wochen von alleine gelöst, nach dem ich zahlreiche schreiben meinen Mietern geschickt habe wegen der nichterlaubten Katzenhaltung hat sich die Katze in meine Wohnung verirrt. Ich hatte meine Mieter auch vorgewahrnt, dass mein Hund keine Katzen mag. Den Rest schilder ich mal lieber nicht.

Dieses putzige Anekdötchen ist garantiert erfunden. Eine sogenannte "urbane Legende". Für weitere Infos fragen Sie bitte Prof. Brednich (Uni Göttingen).

@cora: Angemessene Hunde und Katzenhaltung gehört zum normalen Leben und kann daher nicht vom Vermieter eingeschränkt werden. Es sei denn es liegen erhebliche Gründe dagegen vor, wobei jedoch die Beweislast beim Beschwerdeführer liegt.
08.03.2007, 22:56 von ChristophL
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Da kann ich nichts bei machen, dass ging alles so schnell. Ich habe ja auch nur das Endresultat gesehen. Ist halt nen natürlicher Jagdtrieb beim Hund.

Gruß Christoph
08.03.2007, 22:55 von Cora
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Nee? nee!

Ich wünsche Dir viele

das macht man aber nicht
08.03.2007, 22:35 von ChristophL
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Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Katzen gemacht, die lösen sich überall in der Wohnung zerkratzen die Tapeten usw.
Hunde sind meines erachtens sauberer.

Na ja meine Mieter hatten mal ne Katze unerlaubterweise, als ich mal in der Wohnung der Mieter war lief Sie mir zufällig über den Weg. Da habe ich mal bestanden mir die Wohnung näher anzusehen, der Teppich war im Kinderzimmer ruiniert die Tapeten überall in der Wohnung angekrazt usw.

Das Problem hatte sich aber ein paar Wochen von alleine gelöst, nach dem ich zahlreiche schreiben meinen Mietern geschickt habe wegen der nichterlaubten Katzenhaltung hat sich die Katze in meine Wohnung verirrt. Ich hatte meine Mieter auch vorgewahrnt, dass mein Hund keine Katzen mag. Den Rest schilder ich mal lieber nicht.

Gruß Christoph
08.03.2007, 22:25 von Melanie
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Zitat:
Also einen Hund würde ich immer zulassen, aber Katzen keinesfalls.

Erklär mir Dein Statement mal genauer
LG Melanie (mit eigenen 4 Katzen und 2 Mieterhunden verteilt auf 2 Mieter )
08.03.2007, 22:25 von villaporta
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Hallo zusammen,

im Gegensatz zu Christoph würde ich Katzen gestatten und keinesfalls Hunde, denn die Kacken überall hin. Widerlich!!

Nichtsdesto trotz musste ich mich vor kurzem belehren lassen, dass man als Vermieter schlechte Karten hat, wenn sich ein Mieter - auch wenn mietvertraglich nicht erlaubt - einen kleinen und friedlichen Hund zulegt. Die aktuelle Rechtssprechung geht wohl dahin, dem Mieter die Hundehaltung zu gestatten. Leider.

Viele Grüsse

Villaporta
08.03.2007, 22:10 von ChristophL
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Also einen Hund würde ich immer zulassen, aber Katzen keinesfalls.

Gruß Christoph
08.03.2007, 19:32 von Sommer
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Zitat:
Ausserdem gibt es Rechtsprechungen die ganz klar eine Hundehaltung nicht verbieten, wenn keine Gefahr bzw. Beeinträchtigungen für die Bewohner besteht.


Ja also das kenne ich auch nicht. Erst heute gelesen:

Zitat:
Verbot von Hunde- und Katzenhaltung gilt auch für Tiere gleicher Größe
In diesem Fall hatte ein Vermieter eine 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon vermietet. Der Mietvertrag wurde von den Parteien durch folgende Klausel ergänzt: „Tierhaltung ist nicht gestattet (Hund-Katze)“. Der Mieter hielt dennoch ein Tier in seiner Wohnung – und zwar ein exotisches: Einen Wickelbär aus Südamerika. Dieser hat in etwa die Größe einer Katze. Der aufgebrachte Vermieter forderte den Mieter unter Fristsetzung auf, dieses Tier zu entfernen. Später kündigte er fristlos wegen Verstoß gegen das Tierhalteverbot und klagte auf Räumung.

Das zuständige Amtsgericht verurteilte den Mieter auf Räumung. Das Gericht stellte fest, dass die Parteien eine gesonderte Vereinbarung über die Tierhaltung getroffen hatten. Ein Tierhalteverbot, das Hunde und Katzen betrifft, ist regelmäßig wirksam. Die nicht erwünschten Haustiere waren im Vertrag nur beispielhaft genannt. Wenn ein Mietvertrag eine Hunde- und Katzenhaltung verbietet, darf der Mieter auch keine andersartigen Tiere der gleichen Größe halten, meinte das Gericht. Folge: Wenn der Mieter verbotswidrig ein vergleichbares Tier halte, darf der Vermieter fristlos kündigen (AG Heilbronn, Az. 5 C 5478/04).



S.
08.03.2007, 19:13 von Jutetuetchen
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Hallo,

das würde ich auch so sehen ..... gleiches Recht für alle !

Zitat:
Ausserdem gibt es Rechtsprechungen die ganz klar eine Hundehaltung nicht verbieten, wenn keine Gefahr bzw. Beeinträchtigungen für die Bewohner besteht.

Johanni ..... bitte wo steht das geschrieben ??? Würde mich jetzt doch wirklich interessieren da vor längerer Zeit mal das Thema auch in einem Tierforum behandelt wurde aber diese Rechtssprechung wurde niemals nie gemacht oder angemerkt

Danke und LG
08.03.2007, 18:39 von johanni
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Hallo,

wenn nichts im Mietvertrag über Hundehaltung geregelt ist und nun eine Mieterin mit Hund einzieht, gilt gleiches Recht für alle!!



Ausserdem gibt es Rechtsprechungen die ganz klar eine Hundehaltung nicht verbieten, wenn keine Gefahr bzw. Beeinträchtigungen für die Bewohner besteht.

LG Johanni
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
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