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25.02.2008, 13:16 von stefan_nuernbergProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hohe Nebenkosten im Osten
Laut ZDF Drehscheibe Deutschland von heute, 12.15 Uhr:

Die höchsten Wasser- und Abwassergebühren zahlen die Bürger in ostdeutschen Städten; dies ist die Quittung für die nach der Wende viel zu groß gebauten Anlagen (Klärwerke etc.); jede Kommune im Osten hat sich hier mit Fördermitteln Denkmäler gesetzt, die jedoch die schrumpfende Bevölkerung nicht berücksichtigt hatten. Die Quittung für die Bürger dort sind nun horrende Gebühren, da die Anlagen ja weiter unterhalten und abbezahlt werden müssen.

Ausnahmsweise also ein Thema, das nicht den Vermieter angelastet werden kann; dieser gibt die hohen Kosten nur über die Nebenkostenabrechnung an die Mieter weiter und hat dann das Problem, wenn Mieter die hohen Nebenkosten nicht bezahlen können.

Gruß

Stefan
Alle 11 Antworten
25.02.2008, 15:24 von Augenroll
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Zitat:
Dabei wurden ohne Zweifel auch Investitionsruinen geschaffen,
die gibt es im Westen aber auch.


Genau so ärgerlich.
25.02.2008, 15:16 von JollyJumper
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Sag mal Trolli
bisher hats Du immer rumgeheult, dass der Westen ja dem Marshallplan gehabt habe und das Arme Osten ja alleine die Reparationen an die Brüder der UDSSR leisten musste.
Fakt ist, dass seit der Wende in die Infrastruktur viel Geld gesteckt wurde und damit Einrichtungen geschaffen wurden, die sich die marode DDR selbst in weiteren 40 Jahren den Rumkrebsens nicht selbst hätte schaffen können.
Dabei wurden ohne Zweifel auch Investitionsruinen geschaffen,
die gibt es im Westen aber auch.

Die oben stehende Prasen mit
Zitat:
Westfirmen geplant und gebaut, die Fördermittel wurden gleich wieder in den Westen zurückgeleitet
oder
Zitat:
Es hat halt gedauert, bis man die widerliche Fratze des Kapitalismus wahrhaben wollte.
locke doch wirklich keine Müden Hund mehr hinter dem Ofen vor.
Damit stehst Du allenfals in erster Reihe mit Christel Wegners und ihrer heilen Welt.

Das beweist übriegens meine unlängst getätigte Aussage:

Der Werte Forentroll ist nach Eduard von Schnitzler wahrscheinlich der zweitgrößte Demagoge den die DDR jehmals hervorgebracht hat.

JJ
25.02.2008, 14:37 von Lilibeth
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Zitat:
Das wurde von Geschäftemachern (aus West und Ost!) gnadenlos mit Nachwirkungen bis heute ausgenutzt


niemand wurde gezwungen von den Konsumgütern Gebrauch zu machen.Deshalb finde ich es nicht richtig die Politiker dafür verantwortlich zu machen.
25.02.2008, 14:26 von Augenroll
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Zitat:
Hier passt nun wieder " Jeder ist seines Glückes Schmied "



Nein eben nicht.

Mit einer gehörigen Portion Kriminalität und Unverfrorenheit geht das Reichwerden immer. Glück (zur rechten Zeit am rechten Ort) spielt sicherlich auch eine Rolle.

Glück kann man aber nicht erzwingen.

25.02.2008, 14:21 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Das wurde von Geschäftemachern (aus West und Ost!)


waren da einige Landleute ( Genossen) schlauer ??

Pfui , Pfui....

Hier passt nun wieder " Jeder ist seines Glückes Schmied "

Gruß. J.J.
25.02.2008, 14:14 von Augenroll
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Zitat:
kaum fiel die Mauer-schon wurde gelebt wie die Made im Speck.


ja ist leider wahr, die Ernüchterung kam später (und das große Kotzen).

Es hat halt gedauert, bis man die widerliche Fratze des Kapitalismus wahrhaben wollte.

Die bunten Waren vernebelten uns auch den Blick fürs Wesentliche.

Das wurde von Geschäftemachern (aus West und Ost!) gnadenlos mit Nachwirkungen bis heute ausgenutzt.

25.02.2008, 14:10 von Lilibeth
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Zitat:
Der NormalOssi hatte nichts von den Fördergeldern und muss jetzt mehr als je zuvor zahlen.



kaum fiel die Mauer-schon wurde gelebt wie die Made im Speck.

na ja , kann man auch ein wenig verstehen wenn man viele Jahre auf Genußgüter die wir Wessis hatten ,verzichten mußte.

Ihr wart nicht sparsam genug
25.02.2008, 14:09 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Ja, und jetzt haben Sie dort die niedrigsten Löhne, die höchsten Arbeitslosenzahlen, und zusätzlich - dank der damaligen Politiker - auch noch die höchsten Nebenkosten. Passt natürlich super zusammen.



Also Stefan,

es kann doch nun wirklich kein Ossi Bürgermeister was dafür, das Prudukte nun mit weniger Personal , oder gar nicht mehr hergestellt werden. Das die Bevölkerung abwandert und sich nicht Karnickelartig vermehrt.(teilweise schon) Es wurden ja auch die geplanten Gewerbegebiete(Acker des Bürgermeisters) berücksichtigt...

Der Ossi läuft heute noch Sturm wenn einige km entfernt eine Schweinemastanlage gebaut werden soll. 50 ´Dauerarbeitsplätze auch für Geringqualifizierte, plus die beim Bau, bei den Speditionen, Tankstellen, Pommesbuden ....

Was will man da machen ....

Gruß S. Hammer
25.02.2008, 14:03 von Augenroll
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Die Anlagen wurden von Westfirmen geplant und gebaut, die Fördermittel wurden gleich wieder in den Westen zurückgeleitet.

Auch viele westdeutsche Vermieter hielten oder halten Beteiligungen an diesen Bau- und Planungsfirmen.

Der NormalOssi hatte nichts von den Fördergeldern und muss jetzt mehr als je zuvor zahlen.
25.02.2008, 13:36 von stefan_nuernberg
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Ja, und jetzt haben Sie dort die niedrigsten Löhne, die höchsten Arbeitslosenzahlen, und zusätzlich - dank der damaligen Politiker - auch noch die höchsten Nebenkosten. Passt natürlich super zusammen.

Gruß

Stefan
25.02.2008, 13:19 von Cora
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damals hieß es eben: nicht kleckern, sondern klotzen und alles von unseren Steuergeldern...na, ist ja nichts Neues.
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