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02.01.2008, 11:54 von RowiProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Heizung teilweise Oel/Holz
Hallo und Guten Morgen an alle Forumsmitglieder,

wir haben im neuen Jahr ein Fünffamilienhaus übernommen und folgendes Problem :

Der Vorbesitzer (Vater) hat wegen des hohen Ölpreises Holz aus dem eigenen Wald verheizt. Das Holz wurde selber geschlagen, mit Maschinen herangeschafft und aufbereitet. Daneben hat er noch mit Öl geheizt. Eine BKA wurde nicht erstellt und es wurde von den Mietern auch keine angefordert.

Der Vorbesitzer ist ein alter Mann, der sich nicht auskannte und das ganze ein bisschen hat schleifen lassen. Nur soviel sei dazu gesagt, letztendlich ist ihm daraus ein erheblicher finanzieller Nachteil entstanden, jedoch die Mieter hats gefreut.

Nun meine eigendliche Frage:
Wir könnten weiterhin teilweise mit Holz heizen, möchten aber daraus keinen finanziellen Nachteil haben. Sprich, der Aufwand der uns aus der Arbeit mit dem Holz entsteht, soll eigendlich uns zu Gute kommen. Gibt es eine Möglichkeit für das Holz einen Ölpreis anzusetzen oder praktiziert jemand Holzheizung im Mehrfamilienhaus ?
Über gedankliche Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Ein gesundes Neujahr
wünscht
Rowi
Alle 7 Antworten
02.01.2008, 21:40 von scientia
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Die Rechnung liesse sich , wie schon vorher gesagt, nur über den Fremdbezug von Holz ( Raummeter, STer)ausrechnen.
Dazu kommen aber dann noch die Ascheabfuhr sowie die Kosten ( Personalkosten) des Heizers. Wenn man das selber erbringt, muessen anteilig eigene Lohnkosten angesetzt werden.
Bei Gartenarbeiten werden aber im Mietrecht für Eigenleistungen Kosten in nur einer bestimmten Höhe ohne MWst. anerkannt.
Daher immer transparenter: Fremdbezug
02.01.2008, 16:01 von frischebrise
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Hallo,

wenn es gelänge, die m3 Holz abzuwiegen und über eine Rechnung zu dokumentieren, hätten Sie 2 Energieträger die zur Bewertung bei der Abrechnung herangezogen würden.

Wichtig ist, dass sie dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und der ordnungsgemäßen Erfassung und Bewirtschaftung - mit allen Belegen - Rechnung tragen.

Vergessen Sie, die Erfassung einer unbekannten Menge Holz mit einer Bewertung über den Heizwert. z.B. Öl 10.000 kcal Holz 4.500 kcal.
02.01.2008, 15:55 von JollyJumper
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@Rowi
Zitat:
erheblicher finanzieller Nachteil entstanden, jedoch die Mieter hats gefreut.
Neu Besen kehren ja bekannter Maßen gut (!)und kein Mieter hat Anspruch das Holz bis zum Jüngsten Tag kostenfrei als Energieträger bereitgestellt zu bekommen.

Problematisch halte ich die Abrechnung. Sicher wäre es möglich den Markpreis für den Einkauf eines vergleichbaren Holzes anzusetzen.
Die Frage ist jedoch immer welcher Preis dafür angemessen ist! Auch müsstest Du die Einnahme, die dir aus dem Holz entstehen in irgenteiner Form versteuern.
Auch halte ich den Aufwand für die Bedienung (siehe bei Cmax) zu hoch. Wie willst Du das realisieren.

Im Zweifel empfiehlt es sich die Zusatzheizung mit Holz außer Betrieb zu nehmen und nur noch mit Öl zu heizen.
Dann ist der Einkaufspreis klar und tranparent.

Gruß JJ
02.01.2008, 14:09 von Cora
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Hallo

scheint mir auch ein sehr großer Aufwand zu sein.
Preislich dem Öl anzupassen - denke mal, das läuft nicht.

Holzpreis + Aufwand für schlagen, klein machen etc. kann ich mir eher vorstellen.
02.01.2008, 13:21 von CMAX_65
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Holzheizung im 5 Familienhaus ???

Die muss dann doch mindestens täglich bzw. alle 2 Tage bedient werden ??? Wohnen sie selbst im Haus ???

Also ich weiss nicht, ich würde mir den Stress nicht machen und nur mit Öl (klare Abrechnungsgrundlage!) befeuern.

MFG
02.01.2008, 13:03 von Rowi
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Hallo,

es ist eine Zentralheizung, an der alle Parteien (Mieter und Vermieter) dranhängen

MfG
02.01.2008, 12:28 von stefan_nuernberg
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Frage zum besseren Verständnis:

Ist das eine Zentralheizung, an der alle Mieter dranhängen oder sind das Einzelöfen?

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