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10.11.2006, 13:00 von frischebriseProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Heizkosten
Hallo,
wenn nun VM mit seinen M. vereinbart, einen anderen Verteilungsschlüssel als 70% Verbrauch und 30% Umlage zu nehmen, auf was muß er achten?
Er möchte, dass die Mieter gerechter als bisher nur für den Verbrauch bezahlen, den sie auch verursachen.
Das MFH hat beste Vorausstzungen dazu, z. B. Wärmedämmverbundsystem, Dämmung der Fensterlaibungen, 3 fach Isolierglas, hohe Geschoßdeckendämmung. ( 7Liter/Öl/qm/a )
VM meint die Umlage/qm z.Z. von 30% sei nicht gerecht.
Alle 7 Antworten
16.11.2006, 10:59 von Vermieterheini1
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11.11.2006, 15:01 von frischebrise
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Hallo @ Forum
natürlich wollte ich mit meinem Beitrag keine Zweifel schüren oder Unsicherheiten wecken.
Ich wollte einfach mal den Erfahrensaustausch mit anderen VM suchen, die gleichartige Vergleiche zulassen.
Bei den von mir geschilderten Fällen handelt es sich um 2 MFH.
Es sind keine Versuchshäuser. Die Abrechnung erfolgt nun im vierten Jahr.
Gedeckt ist der hohe Verbrauchsumlageschlüssel durch § 10 der Heiz.VO. und die neueren Urteile des BGB mit der ausdrücklichen Ermunterung zur weiteren Entwicklung der verbrauchabhängigen Abrechnung.

Meine Erfahrungen gegen alle Vorurteile auch der Abrechnungsunternehmen.

Die Verbräuche haben sich nicht unterschiedlich entwickelt.
Es wäre fast möglich, die Heizkosten nach qm umzulegen, da die Unterschiede der einzelnen Wohnungen äußerst gering sind.

Es mag durchaus sein, dass diese Abrechnungspraxis nicht auf jedes Haus anwendbar ist. ( Vollwärmeschutz Bedingung )auch über WSVO 95
Aber die Verluste in den Vor/Rücklaufrohren werden überschätzt. Sie sind viel kleiner. Ebenso auch der Wärmeübertrag durch Konvektion
( Deckendurchlasskoeffizienten ) Diese Verluste/Wärmeübertrag ist mit 50% oder 30% Umlage wirklich nicht zu rechtfertigen.
Aber dieses ist natürlich auch immer mit der Bauart des Hauses abzuwägen.
Meine Erfahrungen und der der Mieter ebenso, nie mehr anders abrechnen. Auch die Mieter haben gemerkt, dass ihr Bemühen einzusparen, direkt sich in bare Münze auszahlt und nicht durch ein Umlageverfahren verwässert wird.

11.11.2006, 10:29 von Rita
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Zitat:
auf was muß er achten?

Der VM muss halt bedenken, dass er im Zweifel selbst auf den Heizkosten seiner Mieter sitzenbleiben wird, wenn er seine ganz persönlichen Vorstellungen von Gerechtigtkeit umsetzt und "nicht ordnungsgemäße" Abrechnungen an seine Mieter erstellt.

"100% nach Verbrauch = gerechter" ist m.E. ein Irrglaube ... wenn es im Haus Wohnungen mit Lage-Vorteile/-Nachteilen gibt und das wird in 99% der Fälle eben so sein.

Hast du dir das betr. Objekt/die Abrechnungen denn schon mal näher angeschaut?
z.B. (eigenes Beispiel): Selbst in einem nach WSVO95 isolierten Haus mit 3 übereinanderliegenden Wohnungen EG-OG-DG habe ich bei einer Gegenrechnung mit "100%-nach-Verbrauch" schnell gemerkt, dass das keineswegs gerechter wäre:
- Wohnung OG = Zwischenlage profitiert von EG und von DG
- Wohnung DG > trotz Superisolierung enorme Wärmeverluste durch mehr als doppelte so viele "Außenflächen" über Dachschrägen und oberste Decke

Vielleicht auch mal "den Krohn" dazu lesen?
http://www.heizkostenverordnung.de/frameset.html
insbesondere zu § 7 und § 6(4)!
Lass die Finger davon.

Hatte diese Regelung in einem Mietshaus vom Vorbesitzer übernommen. Vor 20 Jahren hatten alle damals im Haus wohnenden Mieter einer solchen Regelung zugestimmt.
Mein ebenfalls übernommener Mieter, bei dem der 100 %-Verbrauch im Mietvertrag festgehalten war, machte Stress über seinen Anwalt.
Die Folge: Abzug bei der Heizkostenabrechnung, Änderung des Abrechnungsverfahrens im Haus, Erklärung gegenüber allen anderen Mietern, .... insgesamt nur Ärger

Ich bleib nur noch bei der gesetzlichen Regelung, auch wenn diese manchmal ungerecht scheint.
10.11.2006, 15:09 von Vermieterheini1
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10.11.2006, 14:28 von AquaDiver
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Ich stimme der Auffassung von CMAX_65 ausdrücklich zu !

Gruß
AquaDiver
10.11.2006, 13:10 von CMAX_65
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Hallo frischebrise,

soweit ich weiss gilt die Heizkostenverordnung als gesetzliche Grundlage. Die besagt, dass bis zu 70 % als Verbrauchsanteil berechnet werden können.

Mehr allerdings auch nicht. Wenn Sie mehr vereinbaren würden Sie m.E. gegen das Gesetz verstoßen. Auch dann, wenn einvernehmlich mit Mieter vereinbart.

Ich würde es nicht machen !!!

MFG
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