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10.07.2007, 17:07 von MotorrollerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hauswartkosten senken
Wir sind gerade dabei zu überprüfen, in welchen umlagefähigen Positionen Einsparungen vorgenommen werden können. Eines der wohl heikelsten Themen dabei sind die Hauswartkosten.

Neben natürlich recht radikal anmutenden Möglichkeiten zur Senkung dieser Kostenposition wie Änderungskündigung zwecks Neueinstellung neuer Hauswarte oder Vergabe von Aufträgen an Fremdfirmen, wollen wir natürlich die soziale Sicht nicht aus den Augen verlieren und versuchen daher, eine Lösung zu finden, bei der die Hauswarte weiterhin beschäftigt bleiben können.

Hat jemand schon Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt und kann ein paar Tipps geben.

Wie kann man Hauswartkosten einsparen bzw. wo würdet ihr pauschal Schwachstellen vermuten?
Alle 4 Antworten
11.07.2007, 09:57 von Herr_Radendueber
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PappelLapap
-Hauswartskosten senken Unsinn!

Der Vasalle hat dem frohen Lehnswesen zu fronen! Ein Leib Brot und etwas Wasser sollten ausreichen -wie gütig.

redlichst
Herr Radendueber
11.07.2007, 09:48 von Motorroller
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Das die Kosten umlegbar sind, ist uns bewusst, denn das wird ja auch alljährlich getan, zumindest im rechtlichen Rahmen. Den Leistungskatalog haben wir schon überprüft aber Änderungen daran würde bei den bestehenden Verträgen lediglich eine radikale Lösung bedeuten (Änderungsverträge, etc.). Teilweise wurde bei Neueinstellungen schon der Umfang der Tätigkeiten geprüft und darauf hin auf Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung entschieden.

Wie chum richtig sagt, muss man hierbei ja nun die Wirtschaftlichkeit betrachten und genau darum geht es. Ein Hauswart ist wichtig, um den Kontakt zu den Mietern nicht zu verlieren und auf bestimmte Dinge kurzfristig reagieren zu können. Andererseits ist der Ärger, den man mit umlagefähigen und nicht umlagefähigen Kosten in Sachen Hauswart hat, nicht zu unterschätzen. Und wir würden nun gern schauen, ob bei den umlagefähigen Kosten gespart werden kann.

Die betreuten Wohnanlagen sind übrigens zu groß, um einen Mieter als Hauswart zu beschäftigen. Allerdings werden die Hauswarte in dort angesiedelte Wohnungen einquartiert, womit man einen ähnlichen Zustand herleiten kann.
11.07.2007, 09:12 von chum
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Gegenfragen;
wie groß ist das Objekt um das es sich in diesem Fall handelt ?

Ist der Hauswart vollzeit beschäftigt oder nebenberuflich ? In vielen Fällen (ausser bei grossen Wohnanlagen reicht eine nebenberufliche Beschäftigung aus)

Auf alle Fälle sollte der Leistungskatalog überprüft werden, sprich, welche Arbeiten / wann / wie oft durchzuführen sind.

Falls es sich um ein kleineres MFH handelt kann evtl. ein Mieter als Hauswart eingesetzt werden. (Habe diese Regelung u.a. in einem MFH 20 WHGs + 2 Gewerbe)

Und;
die Kosten sind zwar die die Mieter umlegbar - aber Sie müssen auch das Gebot der Wirtschaftlichkeit beachten. Wenn die Nebenkosten zu hoch sind gibts ärger mit den Mietern oder eine Neuvermietung wird erschwert.
11.07.2007, 08:57 von Augenroll
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Warum wollen Sie eigentlich diese Kosten senken?

Sind doch auf Mieter umlegbar.
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