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01.10.2013, 13:39 von limarProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hausverbot
Hallo,

habe vor 3 Jahren das Haus (2-Familien-Haus) von meiner Mutter überschrieben bekommen, wohne aber schon 12 Jahre in dem Haus.
Vor ca. 7 Jahren ist ein Paar (unverheiratet) in die Mietwohnung eingezogen. Bisher habe ich mich mit denen auch super verstanden. Aber in letzter Zeit sind einige Dinge vorgefallen, die ich mir als Vermieter nicht bieten lassen muss.

Nun möchte ich das Gespräch mit den zweien suchen. Ach ja, im Mietvertrag steht nur SIE, ER nicht! ER kann aber überhaupt nicht mit Kritik umgehen, deshalb vermute ich schon jetzt, dass es ein richtig heftiger Zoff geben könnte. Um dies zu vermeiden habe ich bisher eigentlich immer nachgegeben, aber nun reicht es mir!

Wenn es zum äussersten kommen sollte, könnte ich IHM dann Hausverbot erteilen? Ich hoffe, dass ich nicht so weit gehen muss, aber für den Notfall würde ich das gerne wissen.

Kann mir da jemand weiterhelfen?
Alle 4 Antworten
04.10.2013, 11:12 von limar
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Hallo,

vielen Dank für die Antwort.

Tja, das habe ich mir schon gedacht... Vielleicht klappt es ja auch ohne grosse Probleme...

Grüße
02.10.2013, 17:40 von MalleKalle
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Warum genau ist ein Hausverbot nicht erfolgsverpsrechend?
Alle 1 Kommentare
08.10.2013, 15:17 von Heidi.Schnurr, meineimmobilie.de
Weil ein Mitbewohner etwas anderes ist als ein bloßer gelegentlicher Besucher.
02.10.2013, 09:49 von Heidi.Schnurr, meineimmobilie.de
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Hallo,

ein Hausverbot ist weder der richtige, noch ein erfolgversprechender Weg. Für ein Hausverbot müssten wiederholte Störungen des Hausfriedens oder Beschädigung/Verunreinigung von gemeinschaftlichen Räumen vorliegen. Das gilt jedenfalls für Besucher, wo sich ein Hausverbot leichter durchsetzen lässt als gegen Mitbewohner, die keine Mieter sind.

Als Vermieter können Sie einem Besucher des Mieters ohnehin nur dann ohne weitere Ankündigung ein Hausverbot erteilen, wenn dieser in solch gravierender Weise den Hausfrieden stört, dass andere Maßnahmen zu seiner Wiederherstellung zumindest kurzfristig keinen Erfolg versprechen. Dazu müsste es sich aber schon um einen gravierenden Vorfall handeln, wie z.B. die Bedrohung mit einem Messer...

Besser: Mahnen Sie den die Mieterin wegen des "Störers" ab, wenn dieser sich nicht vertragsgemäß oder den Hausfrieden nachhaltig stört.

Viele Grüße
Heidi Schnurr
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