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19.03.2007, 19:27 von wolftil66Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hausmeisterkosten - TEUER!
Besitze eine Eigentumswohnung in einem 6 Parteienhaus, welche vermietet ist. Die Nebenkosten sind horrend - der alleinstehende Mieter bezahlt monatlich 160 € (normaler Wasser und Heizungsverbrauch) bei 60 qm!!!
Der größte Posten sind die Hausmeisterarbeiten (Hausreinigung, Gartenpflege - Allgemeineigentum, Schneeräumen, Heckenschneiden), die jährlich mit 2600,- € zu Buche schlagen (die Verwaltung langt ebenfalls reichlich hin, dieser Posten wird aber nicht natürlich nicht auf meinen Mieter umgelegt).

Auf der Eigentümerversammlung bat ich den Verwalter darum, die Hausmeisterkosten genauer aufzuschlüsseln, evtl. mit einem Stundennachweis. Dieser schüttelte nur den Kopf und fragte in die Runde, ob einer der Eigentümer mit dem Hausmeister unzufrieden sei - natürlich niemand. Da könne man nichts ändern, da der Hausmeister ja soooo gut sei und man keinen besseren bekommen würde...

Auch ist es wenig zufrieden stellend, wenn die Rücklagen mit 0,2 % verzinslich dahindümpeln. Lt.Verwalter (arbeitet bei der Sparkasse, das Geld ist natürlich - wo sonst - dort "angelegt") wird die Kohle nirgendwo anders angenommen. Sparda, Diba etc.würden sich weigern, solches Geld anzulegen.
Was soll man dazu sagen?
Übrigens, vielen Dank für Eure Meinungen!!!
Alle 12 Antworten
20.03.2007, 15:13 von Augenroll
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O Gott, noch mehr Fusspilz???
20.03.2007, 15:07 von Fusspilz
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Hallo augenroll,

ich bin jetzt bei Dir und Du wirst micht nicht mehr los!

Dein Fusspilz
20.03.2007, 14:22 von Augenroll
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Der Hausmeister möchte ja nun auch etwas Geld verdienen dürfen. Ansonsten sagt der sich auch: "Arbeit lohnt nicht mehr, nehme ich auch ALG II!"
20.03.2007, 14:11 von Cora
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Zitat:
Der größte Posten sind die Hausmeisterarbeiten (Hausreinigung, Gartenpflege - Allgemeineigentum, Schneeräumen, Heckenschneiden), die jährlich mit 2600,- € zu Buche schlagen (die Verwaltung langt ebenfalls reichlich hin, dieser Posten wird aber nicht natürlich nicht auf meinen Mieter umgelegt).


Hallo

also ich finde den Betrag, monatlich 217 €, für diese Arbeiten nicht übermäßig - sind bei 10 h Arbeit pro Monat 21,70€/Stunde - sollte man vielleicht mal überschlagen wieviel Stunden er so arbeitet.

Gruß
20.03.2007, 14:02 von Augenroll
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@Jobo:
Zitat:
...und stellt den Mieter wiederum als Opfer hin.

Also ich sehe hier den einzelnen Wohnungseigentümer als Opfer, denn es geht hier ja auch um Selbstnutzer.

Der Eigentümer versucht dann allerdings oft seinen Unmut an den Mieter (wenn er denn einen hat) weiterzureichen, als schwächstes Glied der Kette.
20.03.2007, 13:51 von Jobo
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@ wolftil66

also eine Verbandelung der Hausverwaltung mit dem Hausmeister muß nicht sein.
Natürlich arbeiten Hausverwaltungen gerne mit Firmen zusammen, die eine gute Arbeit machen, man sollte dann nicht gleich auf kriminelle Machenschaften tippen. Wobei es gibt in diesem Forum auch Teilnehmer die darin sofort eine Verbandelung sehen und dies gleich auf alle Hausverwaltungen projezieren, denn das paßt dann ins Wunschbild und stellt den Mieter wiederum als Opfer hin.
Also laß Dir doch einfach von einem Hausmeisterdienst Deines Vertrauens ein Angebot machen, vergess allerdings nicht Referenzen einzuholen. Ich würde allerdings in jedem Fall den Beirat mit einbinden.
Jobo
20.03.2007, 12:52 von Augenroll
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Vielfach kann man beobachten, wie Hausverwaltungen mit verbandelten Hausmeister/Putz/Reparatur/Anwaltsfirmen die Eigentumswohnungsbesitzer schröpfen.

Ich kann nur raten: Hände weg, von solchen Eigentumsformen! Nicht umsonst werden diese Häuser oft Händelhäuser genannt.

Abgrenzungen sind schwierig und die Rechtslage ist immer noch nicht ausgereift.

20.03.2007, 11:13 von Jobo
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@ wolftil66
die Hausmeisterkosten hängen doch von einigen Faktoren ab:
Regionale Lage des Objekts,
Größe des Anwesens,
Leistungsumfang (Leistungskatalog).
Vermutlich ist im Hausmeistervertrag keine Zeitaufwand definiert, sondern nur die Leistungen.

Wenn man rechnet sind das pro Monat 217.- Euro bei Stundenkosten von 35.- Euro (Hausmeisterservice) sind das gerade mal 6 Stunden / Monat. Wenn der Hausmeister direkt beschäftigt wird, dann wird er natürlich billiger, allerdings ist dann auch wieder die Urlaubsvertretung zu bezahlen.

Enthalten diese Kosten die Stellung von Putzmittel, Arbeitsmittel, Verbrauchsmaterialien (z.B. Glühbirnen)?

Wenn die Mehrzahl der Eigentümer zufrieden sind, wie sieht es denn mit dem Verwaltungsbeirat aus ?
Wenn Du was ändern möchtest, solltest Du auf jedenfall den Beirat auf Deine Seite bekommen.
MfG
Jobo

19.03.2007, 20:47 von wolftil66
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Danke sehr für Ihren Eintrag! Einen schönen Abend noch!
19.03.2007, 20:34 von Fixfeier
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Nun,

bei dem von dir errechneten Durchschnittszins ist davon auszugehen, dass der Betrag sich zumindest nicht vollständig während des gesamten Jahres auf dem Sparbuch befand.

Es macht schon Sinn, dass der Verwalter (durch Beschluss) bevollmächtigt ist, einen Teil des Rückstellungsvermögens im Girokreis zu benutzen, damit verhindert wird, dass bei vorübergehenden Belastungsspitzen Überziehungszinsen anfallen.

Das kommt z.B. dann vor, wenn man eine Versichungsrechnung zu Beginn des Beitragsjahres im Voraus zahlt, demgegenüber aber über die Vorauszahlungen das Geld nur 12-telweise wieder hereinbekommt. Anderes Beispiel ist der nicht verbrauchte Heizölbestand. Er ist bezahlt, kann aber erst umgelegt werden wenn verbraucht, usw.

Dennoch scheint es mir hier angeraten im Zuge einer Versammlung über die Anlage als Tagesgeld zu beraten und zu beschließen. Das kann auch die Sparkasse.

Gruß
19.03.2007, 20:20 von wolftil66
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Es sind 15000 €, welche auf dem Sparbuch liegen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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