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10.07.2007, 08:20 von MartinBProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hausausbau mit Hilfe eines Investors
Gleich mein erster Beitrag in diesem Forum. Mein Objekt hat derzeit eine Wohnung mit 100qm sowie eine Gewerbeanteil ( Laden)
in einer ländlichen Gegend. Durch eine Ortskernsanierung komme
ich in den Genuß von einem Zuschuß in 5stelliger Höhe. Somit habe
ich vor, daß Dachgeschoss auszubauen - Genehmigung liegt vor.
Der Ort expandiert und bekommt in wenigen Wochen eine Autobahnausfahrt - ich denke gute Mieter für eine top Wohnung zu finden ist kein Problem.
Nun bin ich auf der Suche nach einem Inverstor, der sich ggfl. am
gesamten Haus samt Ausbau beteiligt. Wo finde ich solche
einen Partner ?
Bei Eigenfinazierung habe ich eine Kreditlaufzeit von 20 Jahren
bei optimalem Verlauf.
Danke für euere Unterstützung.

Alle 12 Antworten
12.07.2007, 08:05 von Augenroll
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Zitat:
danke Zaunkönig - fachlich sehr kompetent - du hat mir geholfen



Ja besonders der Tipp mit dem Sparkassenbrief war Gold wert.
12.07.2007, 07:51 von MartinB
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danke Zaunkönig - fachlich sehr kompetent - du hat mir geholfen
11.07.2007, 13:44 von zaunkoenig
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Hallo,

wirtschaftlich uninteressant.

Normale Geldanlage als z.B. Sparkassenbrief bringt mir 4,25% per anno, ohne dass ich dafür was tun muss oder ein Risiko trage.

Als Investor könnte mich ein solches Konstrukt nur dann interessant sein, wenn die Nettorendite >8% per anno liegen würde, also einen wirtschaftlichen Ertrag von 10% und höher auswiese.

Mal ganz davon abgesehen, dass die Konzeption nicht umsetzbar ist und nur halb überdacht wurde.

Entweder findet ein Verkauf des hälftigen Anteils am Mietwohngrundstück statt (wobei der Wert von 500.000 gutachterlich festzustellen wäre), was zu einem steuerpflichtigen Veräußerungserlös bei Dir führen könnte (gegebenenfalls mit UST, falls Option nach § 9 UStG). Der Erwerber hätte auch kein Interesse daran, die Erwerbsnebenkosten zu tragen.

In der Folge läge eine Eigentümergemeinschaft vor, mit den stuerlichen Erklärungspflichten als Konsequenz. Und hier käme es zu einer disquotalen (ungleich Beteiligungsquote) Gewinnverteilung, wenn der Erwerber 63% der Einnahmen erhalten sollte. Das würde die Finanzverwaltung mißtrauisch machen und ist rechtlich nicht so ganz einfach umzusetzen.

Andere Möglichkeit wäre dem Investor ein Nießbrauchsrecht einzuräumen und ihm eine Grundschuld zur Sicherheit zu gewähren, soweit dies überhaupt möglich ist.
Wäre ein Konstrukt, dass noch problematischer ist, da hier zivilrechtlicher Eigentümer bestehen bleibt (mangels Vermögensübergang), wirtschaftlich jedoch zwei Eigentümer vorhanden sind.

Falls sich jemand auf eine solche Konstruktion einlassen sollte, dann jemand, der ein Interesse an der Person (Dir) hat - also ein Fall für Angehörige der Familie oder engste Freunde -, oder wenn mit dem Gebäude besondere Verbindungen verbunden wären (z.B. Kneipenbetrieb im Gebäude und Brauerei investiert, obwohl dies auch nicht mehr so üblich ist).

Sehe da keine objektive Möglichkeit.

11.07.2007, 12:55 von johanni
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Hallo Martin,

Zitat:
Meine Rechnung wäre folgende: Das Haus hat eine Wert von
ca. € 500.000,00


Wer hat den Wert ermittelt?

Johanni
11.07.2007, 12:50 von jaegermeister
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Wieso läßt du es nicht von einer Firma erstellen und finanzierst es mit einer Hausbank? Dann bekommst du natürlich die 100% Mieteinnahmen.
11.07.2007, 12:41 von Lilibeth
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Zitat:
Durch eine Ortskernsanierung komme
ich in den Genuß von einem Zuschuß in 5stelliger Höhe.

Hübsch, und wer darf das bezahlen??? Auch ich???

PS: Tue ich übrigens äußerst ungern, muss ich aber wohl.




11.07.2007, 12:34 von Mortinghale
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Hallo Martin,

bei Deinem Beispiel wären es 3,9 %. Wenn der Investor eine GmbH hat, kann er es nicht günstiger machen. Aber auch ansonsten können sich steuerrechtliche Probleme ergeben.
Wer trägt die Mietausfälle ?

11.07.2007, 12:20 von MartinB
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Zaunkönig - endlich eine Beitrag zu meiner Frage !

Meine Rechnung wäre folgende: Das Haus hat eine Wert von
ca. € 500.000,00 + plus Sanierung und Dachausbau € 180.000,00

Ein Investor beteiligt sich zu 50 % am Hauswert und übernimmt mit
seiner Firma den Dachausbau - bekommt dann ca. 63 % der Mieteinnahmen - diese sind ca. € 1400,00 monatlich.

Den Dachausbau kann er mit eigener Firma wesentlich günstiger machen - so hat er eine Verzinsung seines Kapital von 4 - 5 %

So meine Überlegung ?
11.07.2007, 09:55 von zaunkoenig
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Hallo,

dürfte für einen Investor relativ uninteressant sein. Warum sollte er sich an der Finanzierung von Fremdeigentum beteiligen und dann vermutlich auch noch im "Kleinbetragsbereich".

Vielleicht sollte mal ein wenig mehr über Deine Vorstellungen bezüglich Ausbau und Nutzung sowie finanziellem Volumen gesagt werden.

Momentan steht hier in Analogie: "Ich kaufe mir ein Auto. Wer kann mir eins empfehlen?" (falls Du verstehst, was ich zum Ausdruck bringen möchte).

11.07.2007, 09:30 von Augenroll
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@Jobo,
manchmal ist das Zwischen den Zeilen eben interessanter als das Hauptthema.

Zitat:
sonst muss ich doch wieder in die unterste Schublade greifen.

wollen Sie mir etwa drohen???
10.07.2007, 10:43 von Jobo
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@augenroll die Frage war,
Zitat:
Nun bin ich auf der Suche nach einem Inverstor, der sich ggfl. am
gesamten Haus samt Ausbau beteiligt. Wo finde ich solche
einen Partner ?


Wollen sie als Partner mitfinanzieren?
Ansonsten lesen und verstehen! sonst muss ich doch wieder in die unterste Schublade greifen.
Jobo
10.07.2007, 08:30 von Augenroll
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Zitat:
Durch eine Ortskernsanierung komme
ich in den Genuß von einem Zuschuß in 5stelliger Höhe.

Hübsch, und wer darf das bezahlen??? Auch ich???

PS: Tue ich übrigens äußerst ungern, muss ich aber wohl.
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