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13.11.2007, 17:24 von TerpsychoreProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Hartz4 ruiniert Vermieter
Was kann man hier noch machen

Im Jahr 2001 vermietete mein Freund sein Haus 100m² an eine alleinerziehende Mutter mit 4 Kinder.
Das zuständige Sozialamt bewilligte und bezahlte die Miete in Höhe von € 515,-- (incl Nk ohne Heizung) anstandslos. Im Juli 2002 wurde vom Amt die Miete auf € 336,-- gekürzt (incl Nk ohne Heizung).
Begründung : Das Haus hat keine Zentral- sondern Ofenheizung. Dazu ist ist zu sagen, das sein Haus über Heizung oder Einzelöfen zu beheizen war. Seine Mieterin legte ein Attest über eine Zentralheizungsallergie ihrer Kinder vor, worauf er die Zentralheizung ausser Betrieb nahm. Nach Meinung des Sozialamtes wäre das sein persönliches Pech, außerdem wurde nun die Miete an die Unterstüzungsbedürftige überwiesen,welche die Miete dann an ihn weiterleitete.
Als Vater zweier Kinder besitzt er nicht die Skrupellosigkeit, eine Mutter mit 4 Kindern auf die Strasse zu setzen, da sie nicht in der Lage war die Differenz zu zahlen. Er hoffte auf den Faktor Zeit und das sich die Regelsätze ändern.

Dies geschah mit Einführung von Harz IV.

Seine Hoffnung wurde aber schnell zerstört, da die ARGE den Mietvertrag, aus welchen Gründen auch immer, nicht anerkennt. Dreimal war mein Freund im Jahr 2005 dort persönlich vorstellig. Die monatliche Miete konnte er nur auf 360€ steigern, weil die Nebenkosten stiegen. Die ARGE beruft sich auf das niedersächsische Sozialgesetzbuch (das gilt aber nicht für Alg2empfänger). Die Mieterin bekommt für sich und ihre Kinder insgesamt € 1700,-- von der ARGE.
Der Mietausfall seit dem 1.1.2005 beläuft sich ca 5300€. Er hat der Mieterin nun doch zum 31.10.2007 gekündigt. Sie wollte ja zu ihrem Freund ziehen. Sein Vater, in dessen Haus sie ziehen wollte, will das nun nicht mehr.
Nun kommt noch folgendes dazu:
Laut Kündigung sollte sie zum 31.10.2007 ausziehen. Am 07.11.2007 bekommt mein Freund einen Anruf von der Mieterin, daß sein Haus brennt. Nach Rücksprache mit dem Schornsteinfeger war es ein Schornsteinbrand. Weiterhin hat er dann in einem Telefonat vom 09.11.2007 von der Mieterin erfahren, daß sie am 06.11.2007 eine Hausratversicherung abgeschlossen hat und diese jetzt die Schäden an ihrem Eigentum übernimmt. Die Schäden am Haus bleiben ihm nun überlassen. Sie hat sich meines Erachtens jetzt auch noch strafbar gemacht. Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Denn sie hatte nicht das Recht, sich nach dem 31.10.2007 in seinem Haus aufzuhalten.
Nunmehr fordert die Mieterin einen Nachfolge-Mietvertrag, obwohl sie die rückständigen Mieten in höhe von ca. 5300€ nicht bezahlt hat. Weiterhin überweist ihr die ARGE die reduzierte Miete, obwohl die ARGE von der Kündigung Kenntnis hat.
Ich bin jetzt gespannt, ob und wie er die Mieterin aus dem Haus bekommt. Finanzielle Mittel für eine Zwangsräumung fehlen ihm. Somit wird er wohl die Mieterin samt Kindern in seinem Haus wohnen lassen müssen.
Dazu noch folgendes:
Die Mieteinnahmen sollten eigentlich den Bankkredit für das Haus abdecken. Da er aber nicht die Kredite abzahlen kann, weil die Miete nicht in der Höhe überwiesen wurde wie vertraglich vereinbart war, ist er mittlerweile bei der Bank in Verzug geraten. Somit ist die ARGE dafür verantwortlich, dass mein Freund nicht nur sein Haus bald zwangsversteigern lassen muss, sondern dass er selber auch noch hochverschuldet ist. DANK HARTZ 4

Meiner Ansicht nach wird hier gezielt durch die ARGE und die Empfängerin ein Vermieter in den Ruin getrieben!!!!

Wenn jemand einen Rat weiss, wäre ich dankbar über eine Nachricht
Alle 75 Antworten
16.11.2007, 16:31 von Mortinghale
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Zitat:
Wirklich alles ?


Damit meinte ich nicht "irgendwelchen Schrott", sondern "incl. MFH ?".

16.11.2007, 16:29 von Klorsbach
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Das sind nur ein paar nützliche Gerichtsurteile da kann man evtl was für sich entnehmen wie man sich helfen kann gegen Mieter vorzugehen die nicht zahlen wollen bzw sich weigern auszuziehen trotz Kündigung.
16.11.2007, 16:27 von Klorsbach
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Grundsätzlich muss Mieter nur bis zum Auszug zahlen
Gemäß § 546 a BGB kann der Vermieter den Mieter auf Zahlung einer sogenannten Nutzungsentschädigung in Anspruch nehmen, wenn dieser nach Beendigung des Mietverhältnisses die Mietsache nicht zurückgibt. Wurde also beispielsweise der Mietvertrag über eine Wohnung gekündigt, so muss der Mieter natürlich nur bis zum Ende des Mietverhältnisses Miete zahlen. Zieht er dann aber nicht aus, ist für die Zeit danach eine Entschädigung fällig, und zwar mindestens in Höhe der ursprünglich vereinbarten Miete. Wenn die ortsübliche Wohnraummiete höher ist, kann der Vermieter auch diese verlangen.

Der BGH hat jetzt aber klargestellt, dass diese Entschädigung nur bis zum Auszug des Mieters / der Rückgabe des Mietobjektes gezahlt werden muss. Einige Gerichte hatten die Entschädigung darüber hinaus bis zum Ende der Mietberechnungsperiode oder bis zum nächsten üblichen Miettermin zugesprochen. Dies lehnt der BGH ab. Nach nunmehr höchstrichterlicher Rechtsprechung muss der Vermieter für die Zeit nach Rückgabe einen Schadensersatzanspruch substantiiert darlegen. Mit anderen Worten muss der Vermieter beweisen, dass eine anderweitige Vermietungsmöglichkeit bestand. Wenn das gelingt, muss der Mieter vom Tag des Auszuges bis zu dem Tag der Weitervermietung Schadensersatz leisten. Der Schaden besteht in der Höhe der Miete, die der infolge der Verzögerung verprellte Nachmieter gezahlt hätte.

BGH, Urteil vom 05.10.2005, AZ VIII ZR 57/05
16.11.2007, 16:26 von Klorsbach
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Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes Seit dem 01.07.2007

Zum 01.07.2007 tritt die neue Fassung des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) in Kraft. Die damit verbundenen Änderungen stellen die erste größere Novelle des WEG seit 1951 dar.

Im Wesentlichen gilt künftig Folgendes:

Der Gesetzgeber erlaubt verstärkt Mehrheitsentscheidungen der Wohnungseigentümer, wodurch unter anderem dem gestiegenen Modernisierungsbedarf älterer Immobilien Rechnung getragen werden soll. Auch können die Wohnungseigentümer mit Mehrheit über die Kostenverteilung entscheiden. Weiterhin erfolgt eine Erleichterung der Vollstreckung gegen säumige Miteigentümer.

Durch die Gesetzesänderung wird die Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft geregelt und das gerichtliche Verfahren in Wohnungseigentumssachen gehört künftig nicht mehr der freiwilligen Gerichtsbarkeit an, sondern richtet sich nach der Zivilprozessordnung.

Schließlich ist die Einführung der Beschlusssammlung zu erwähnen, die Eigentümern und Verwaltern, aber vor allem auch Erwerbern als übersichtliche Informationsquelle zur Beschlusslage dienen soll.
16.11.2007, 16:25 von Augenroll
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Zitat:
Wirklich alles ?

Hm naja, ich siebe das dann natürlich aus.
16.11.2007, 16:23 von Mortinghale
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Zitat:
bitte alles anbieten


Wirklich alles ?

Bist Du jetzt doch auf den "Geschmack" gekommen ?

16.11.2007, 16:22 von Klorsbach
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BGH stärkt erneut Vermieterrechte

Der BGH hat jüngst mit einem Federstrich eine weitverbreitete Praxis der Untergerichte weggewischt, die den Vermietern im Fall einer Zwangsräumung wegen Mietschulden manchmal unüberwindliche Hürden beschert hatte.

Wer einem zahlungsunfähigen / -unwilligen Mieter gekündigt, ein Räumungsurteil erwirkt und einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsräumung beauftragt hatte, musste – nachdem er bis dahin oft viele Monate keine Miete erhalten und zudem auch noch die Verfahrenskosten zu tragen hatte – für den Abtransport der Möbel des Mieters einen Kostenvorschuss bezahlen, der selten weniger als 3.000,00 € betrug. Bevor dieses Geld nicht gezahlt war, setzte sich der Gerichtsvollzieher nicht in Bewegung. Der Einwand des Vermieters, er habe aufgrund seiner Forderungen ein Pfandrecht und könne die Möbel außerdem selbst für den Mieter verwahren und einlagern, wurde von den Gerichtsvollziehern mit den unterschiedlichsten Begründungen zurückgewiesen. Teilweise hieß es, der Gerichtsvollzieher wäre gesetzlich verpflichtet, unpfändbare Sachen einzulagern und dem Schuldner ggf. auf Verlangen herauszugeben. Manchmal wurde sogar behauptet, der Gerichtsvollzieher trage ein Haftungsrisiko, wenn Sachen des Mieters beim Vermieter abhanden kommen würden.

Der BGH hat nun noch einmal klargestellt, was ohnehin Gesetzeslage ist: Der Gerichtsvollzieher ist als Vollstreckungsorgan grundsätzlich nicht zuständig, materiellrechtliche Ansprüche der Parteien zu klären. Mit anderen Worten hat der Gerichtsvollzieher nicht zu entscheiden, welche Sachen dem Mieter zurückzugeben sind und welche Sachen unter das Vermieterpfandrecht fallen. Der Vermieter hat nunmehr die Möglichkeit, ein Pfandrecht an sämtlichen vom Mieter in die Wohnung eingebrachten Sachen geltend zu machen. Der dem Gerichtsvollzieher erteilte Räumungsauftrag darf auf die Herausgabe der Wohnung beschränkt werden. Der Vermieter kann künftig selbst entscheiden, ob der Gerichtsvollzieher die Sachen des Mieters abtransportieren soll oder nicht.

Abgesehen davon, dass der Vermieter auf diese Weise die hohen Kosten des Abtransportes und der Einlagerung sparen kann, hat er nunmehr auch die Möglichkeit, erheblichen Druck auf den Mieter auszuüben und somit Einfluss auf dessen Zahlungsmoral zu nehmen. Zwar ist der Vermieter ebenso wie der Gerichtsvollzieher verpflichtet, von Gesetzes wegen unpfändbare Sachen auf Verlangen an den Mieter herauszugeben und die übrigen Sachen so zu verwahren, dass sie keinen Schaden nehmen. Der Mieter muss aber jetzt, will er seine Sachen zurückhaben, selbst aktiv werden und sich mit dem Vermieter – ggf. auch gerichtlich – auseinandersetzen. Bis dato brauchte der Mieter seine Sachen bloß beim Gerichtsvollzieher abzuholen, was freilich keine große Mühe machte.

BGH, Beschluss vom 17.11.2005 Az. I ZB 45/05
16.11.2007, 16:20 von Klorsbach
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25.09.2007
Gibt es noch Mietverhältnisse mit Verlängerungsklausel?

Die Mietrechtsreform beschäftigt fast sechs Jahre nach deren Inkrafttreten immer noch die Rechtsprechung.

§ 565 a BGB alte Fassung regelte früher das so genannte befristete Mietverhältnis mit Verlängerungsklausel bzw. Optionsrecht. Danach endete das Mietverhältnis nicht mit Ablauf der Befristung, sondern es verlängerte sich automatisch je nach Vereinbarung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit, wenn es nicht von einer der Vertragsparteien unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Frist gekündigt wurde. Seit der Mietrechtsreform gibt es diese Vertragsgestaltung nicht mehr.

Der BGH hat nun folgenden Fall entschieden:
Ein Mieter, der vor Inkrafttreten der Mietrechtsreform einen oben beschriebenen Mietvertrag mit Verlängerungsoption abgeschlossen hatte, kündigte am 27.09.2004 zum 31.12.2004, also mit gesetzlicher Kündigungsfrist. Der Vermieter wies diese Kündigung zurück und berief sich auf die vertragliche Vereinbarung. Er verlangte die Zahlung der Miete bis einschließlich April 2005. Nachdem er in I. Instanz beim Amtsgericht obsiegt hatte, ging für den Vermieter das Berufungsverfahren verloren. Die gegen das Berufungsurteil eingelegte Revision hatte Erfolg. Der BGH sprach dem Vermieter die Miete zu. Das Berufungsgericht hatte verkannt, dass das Mietrechtsreformgesetz die Rechtslage für ein am 01.09.2001 bereits bestehendes Mietverhältnis nicht geändert hatte. Für Altverträge gelten also die alten gesetzlichen Regelungen.

Für Mieter gilt also die Empfehlung, vor der Kündigung zunächst einmal in den Mietvertrag zu schauen. Sollte es sich um einen Altvertrag handeln, gilt auch das alte Gesetz. Um Schaden abzuwenden empfiehlt sich in solchen Fällen der Gang zum Anwalt.

BGH, Urteil vom 20.06.2007, AZ: VIII ZR 257/06
16.11.2007, 16:15 von Augenroll
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Papier und Forumsgeschreibsel ist geduldig.
16.11.2007, 16:13 von Klorsbach
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Augenroll ich glaube so langsam Sie nehmen so einiges nicht ernst hier.
Solche Nutzlosen Kommentare gehören nicht hierhin. Sie passen eher auf ner Spielwiese für kleine Kinder.
16.11.2007, 16:09 von Klorsbach
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BGH stärkt Vermieterrechte
Die vornehmste Pflicht des Mieters ist die Zahlung der Miete. Bei Mietverhältnissen über Wohnraum ist diese gemäß § 556 b BGB zu Beginn, spätestens bis zum 3. Werktag der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten, nach denen sie bemessen ist. In der Regel muss die Miete also am 3. Werktag eines jeden Monats beim Vermieter eingegangen sein. Versäumt der Mieter diese Frist, befindet er sich automatisch im Zahlungsverzug und muss nicht nur die Miete nachzahlen, sondern auch den Verzugsschaden ersetzen. Wenn also beispielsweise der Vermieter einen Anwalt mit der Einziehung der rückständigen Miete beauftragt, so muss der Mieter die dadurch anfallenden Anwaltskosten ebenfalls bezahlen.

Gerät der Mieter darüber hinaus auch im darauffolgenden Monat mit der Miete in Rückstand, so kann der Vermieter bereits die außerordentliche fristlose Kündigung des Mietverhältnisses aussprechen (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 a BGB). Die Kündigung wird allerdings unwirksam, wenn der Vermieter bis zum Ablauf von 2 Monaten nach Zustellung der Räumungsklage an den Mieter hinsichtlich der Zahlungsrückstände vollständig befriedigt wird (§ 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB). Hierdurch hat der Gesetzgeber dem Mieter die faire Möglichkeit eingeräumt, bei vorübergehenden finanziellen Engpässen, in die jeder einmal geraten kann, den Fortbestand des Mietverhältnisses zu erreichen.

Nach einem Urteil des BGH vom 16.02.2005 soll aber unter bestimmten (engen) Voraussetzungen auch im Falle einer solchen Nachzahlung der Mietrückstände eine Kündigung durch den Vermieter möglich sein. Der Vermieter kann nämlich gemäß § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB das Mietverhältnis auch ordentlich, das heißt unter Einhaltung der gesetzlichen/vertraglich vereinbarten Frist kündigen, wenn der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft und nicht unerheblich verletzt hat. Da wie gesagt die Mietzahlung die Hauptpflicht des Mieters ist, besteht die Kündigungsmöglichkeit also auch, wenn der Mieter nur mit Teilen der Miete in Rückstand gerät oder über einen längeren Zeitraum unpünktlich zahlt. Gemeint ist hier nicht der Fall des durch Krankheit oder unverschuldete Arbeitslosigkeit plötzlich in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Mieters, sondern vielmehr der Mieter, der schuldhaft und hartnäckig gegen seine vertraglichen Pflichten verstößt. Die Rechtssprechung war insoweit bislang mieterfreundlich und hat die auf § 573 BGB gestützte ordentliche Kündigung ebenso wie die fristlose für unwirksam erklärt, wenn der Mieter den Fehlbetrag rechtzeitig ausglich. Vor diese Praxis hat der BGH nun einen Riegel geschoben, weshalb Mietern künftig dringend anzuraten ist, für die pünktliche und vollständige Zahlung der Miete zu sorgen. Umgekehrt ist Vermietern zu empfehlen, sich von Mietern mit schlechter Zahlungsmoral umgehend zu trennen, ehe der finanzielle Schaden ins Uferlose wächst.

BGH, Urteil vom 16.02.2005 - VIII ZR 6/04 -
16.11.2007, 16:00 von Augenroll
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Zitat:
In Siegen war so ein Ähnlicher Fall


Daran ist doch gar nix ähnlich. Husch Husch ins Körbchen.
16.11.2007, 15:58 von Klorsbach
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In Siegen war so ein Ähnlicher Fall
Da hatte der Vermieter die Wohnung Zwangsräumen lassen mit Gerichtsvollzieher und Auszugskomando.
Das Ordnungsamt war sofort zur Stelle und setzt mit den selben Gerichstvollzieher wieder in die Wohnung rein und Abgerechnet wurde mit der Arge Siegen und Ordnungsamt Siegen gab die Miete (Volle Miete) den Vermieter und hat von der Arge diese wieder zurückgefordert. Die Familie war 2 Erwachsene und 2 Kinder.
Und seit Juni 2007 Ist der Mieter der Wohnung Ordnungsamt Siegen und rechnet das selber mit der Arge ab egal ob die Miete erhöht wird und Nebenkostenabrechnung zu hoch sein sollen, da ja das Ordnungsamt sowie die Arge Siegen dieselbe Kommune ist.
Auch werden Reperaturen die diese Familie verursacht haben in der Wohnung übers Ordnungsamt sowie Arge Abgerechnet.
Nur innerhalb 2 jahren sollten die Mieter nen neue Wohnung über der Stadt Siegen bekommen der Vermieter kann später die verwohnte Wohnung erst mal Grundreinigen lassen durch ein
Sanierungsunternehmen eh man die wieder Vermieten kann.
So der letzter Stand vor 5 Minuten laut Auskunft von dem Vermieter ( Genossenschaftswohnung Kreiswohnungbau /KSG-Siegerland )

16.11.2007, 15:47 von Klorsbach
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Hier Träumt wirklich jemand der von Nix ne Ahnung hat
16.11.2007, 15:22 von Augenroll
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Zitat:
Aber wer kauft noch ?


Ich!

(bitte alles anbieten (leider nur Berlin und Umland).
16.11.2007, 11:32 von prinzregent
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Zitat:
Meiner Ansicht nach wird hier gezielt durch die ARGE und die Empfängerin ein Vermieter in den Ruin getrieben!!!!


... ja, das ist auch meine Ansicht. Ich habe mein Mietshaus in Berlin verkauft, mit Verlust - und versuche ALLE Immobilien zu verkaufen. Aber wer kauft noch ?

Es gibt eigendlich nur

1. verkauf das Haus, egal wie
2. zahl deiner ALG2 Frau eine hohe Abfindung damit die raus geht
3. versuche vors Gericht zu gehen, das kann aber nur die Frau/ Mieterin machen, die Mieterin muss gegen die Bescheide klagen. Die Aussichten liegen bei ca. 80%. Infos bei www.tacheles-sozialhilfe.de . Hol dir dort direkten Rat.
16.11.2007, 10:16 von Mortinghale
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Zitat:
Wieso,was haben denn die VM dafür getan


Sie stellen den Mietern im operativen Geschäft ihr Vermögen zur Nutzung zur Verfügung.

16.11.2007, 09:48 von Augenroll
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Zitat:
und zweitens handelt es sich dabei um verdientes Geld

Wieso,was haben denn die VM dafür getan (außer geerbt)???

Zitat:
War das nicht eigentlich immer so, daß die Armen auswandern ?


Ich glaub eher, hier wandern noch mehr Arme ein.
16.11.2007, 09:46 von Mortinghale
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Zitat:
Machen Vermieter gewerblich und regelmässig so


Erstens ist das nicht gewerblich und zweitens handelt es sich dabei um verdientes Geld (nicht um Geld, das anderen vorenthalten wurde).

Zitat:
werden die Wohlhabenden, die Armen eh unterstützen müssen. Oder Auswandern!


War das nicht eigentlich immer so, daß die Armen auswandern ?

16.11.2007, 08:49 von Augenroll
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@Terpsychore,

Zitat:
Mittlerweile überlegt mein Freund, dieses haus an ein Bordellbesitzer zu verkaufen - dann hätte er Ruhe in der Angelegenheit.

Der Lude wird aber nicht viel zahlen, außerdem: Lassen sie mal an dem Haus irgendwas kaputt sein, dann steigt der Lude Ihrem Freund aufs Dach! Und das wird sicher nicht angenehm. Man sollte Geister nicht rufen, die man nicht beherrschen kann. Sie kleiner naiver Sprücheklopfer Sie!

@morthingale,

Zitat:
Mit anderer Leute Geld läßt sich leicht sparen.


Machen Vermieter gewerblich und regelmässig so.

16.11.2007, 08:44 von Augenroll
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Hallo Polline,

Zitat:
Sie besitzen eine Immobilie zum Zwecke der Vermietung, damit irgendwann, wenn im Alter der Kredit bezahlt ist auch das Leben als Rentner finanziert werden kann!!!!!!!!!



Dabei sollten die Vermieter aber auch mal an ihre Mieter denken. Denn diese müssen schließlich auch für ihr Alter vorsorgen. Aber das fällt Mietern ungleich schwerer, ohne Mieteinkünfte und obendrein noch viel Miete bezahlen. Mieter sind hier doppelt benachteiligt.

Letztendlich sitzen wir in dieser Gesellschaft aber alle in einem Boot. werden die Wohlhabenden, die Armen eh unterstützen müssen. Oder Auswandern! (Die Häuser bleiben aber hier!)

@charivarin,

PLONK!
16.11.2007, 00:05 von charivarin
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Zitat:
Mit anderer Leute Geld läßt sich leicht sparen.


Zitat:
Wieso? Bitte erklären Sie das mal genauer!



Na z.B. mit ihrem Arbeitslohn, der m.E. gestiftet an ein Waisenhaus, einen wirklichen Effekt hätte.

Schade, dass ich ihren Arbeitgeber nicht kenne, oder gut für sie.

Für mich erweckt sich der Eindruck, dass dieser Lohn zu Unrecht an sie gezahlt wird, wenn ich ihre Forenbeiträge hier betrachte. Sie KÖNNEN gar keine Arbeitsleistung bringen.

Ergo: Sie werden ihr Eigenheim auf Kosten anderer(ihres Arbeitgebers - Gott bewahre, eine öffentliche Institution, also auch meine Steuergelder !!) erschleichen. und Erschleichen ist schlimmer als Erben.

Beim Erben kann man noch voraussetzen, dass der Familienstamm eine gesunde, sparsame Einstellung hatte, beim Erschleichen tun sich mir ungeahnte Bezeichnungen für mögliche Machenschaften auf.

Was daran ist jetzt besser: Einem Mieter eine Wohnung gegen abgesprochene Zahlung zu überlassen, oder

keine Leistung und viel Lohn

Die Wohnung, die ist zumindest vorhanden - wobei stimmt, ihre MANGELNDE Leistung ja auch.

Hochachtung, das muß man erstmal schaffen, diesen schmalen Grat. Vor allem so skrupellos, wie sie es durchziehen.

Weiterhin viel Glück - Erfolg werden SIE nie haben.
15.11.2007, 16:59 von Terpsychore
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Mittlerweile überlegt mein Freund, dieses haus an ein Bordellbesitzer zu verkaufen - dann hätte er Ruhe in der Angelegenheit.
15.11.2007, 10:03 von Augenroll
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Zitat:
Mit anderer Leute Geld läßt sich leicht sparen.

Wieso? Bitte erklären Sie das mal genauer!

Diesen Vorwurf verstehe ich nicht, da bei Ruhrpoettins Fall ja offenbar schon ein Gericht entschieden hatte. Dann ist das wohl erledigt!

Ansonsten hätte Ruhrpoettin ja einen MB + VB + GV erwirkt! (Denn bei diesen Exmietern war sicher was zu holen)

Vielleicht kann sich Ruhrpoettin ja nochmal genauer äußern?
15.11.2007, 09:59 von Mortinghale
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Zitat:
Im Übrigen kann vermieterseitig den Mietern nicht untersagt werden, für ein EFH zu sparen und die Eigentumsbildung auch umzusetzen.


Mit anderer Leute Geld läßt sich leicht sparen.

15.11.2007, 09:51 von Augenroll
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Hallo Ruhrpoettin,

Zitat:
Da hat doch bei mir z.B. eine 5 köpfige Familie in 10 Jahren Wohnen eine Wohnung total ruiniert, selbst der Heizkörper in der Küche musste von 10 Jahren Spritzfett befreit werden und das Einzige, das ich bekam, war die Kaution, die 1/4 der Renovierungskosten ausmachte. Und einen Teil der Gerichtskosten musste ich auch tragen. Die hatten sich aber ein eigenes EFH gekauft.


Offenbar hat das Gericht eben genau so entschieden. Dann haben Sie sich mit dem Urteil/Vergleich abzufinden oder in Berufung zu gehen!

Im Übrigen kann vermieterseitig den Mietern nicht untersagt werden, für ein EFH zu sparen und die Eigentumsbildung auch umzusetzen.

Beste Grüße AR
15.11.2007, 09:22 von polline
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Mojn Lilibeth u. Ruhrpoettin!

Zitat:
Wie wäre es mal mit konstruktiver ehrenamtlicher Arbeit irgendwo? Das bringt doch wenigstens Anerkennung und wäre eine soziale Tat.


Die sozialen Taten leistet der Gutste doch seiner Aussage nach schon, indem er ehrehamtlich NK-Abrechnungen anderer Mieter kontrolliert!

L.G. Polline
14.11.2007, 21:31 von Lilibeth
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Zitat:
Wie wäre es mal mit konstruktiver ehrenamtlicher Arbeit irgendwo


nicht irgendwo bei unseren Mietern ,die Flodders !!!die haben echt Helferbedarf im Garten und drinnen im Haus !!! es eilt !!!!

14.11.2007, 21:19 von nass01
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Gut das Du kein Aushängeschild für deine Heimat darstellst, ich wette die Ostberliner würden sich schämen.
14.11.2007, 18:42 von Ruhrpoettin
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AR, würde ich in Berlin wohnen , hätte ich auch kein Auto und wäre froh darüber. Die Infrastruktur in Berlin macht kein Auto nötig. Leider kennst du anscheindend aber keine anderen Welten, als die in Friedrichshain, Lichtenberg oder wo auch immer. Schade für den kleinen Horizont!
14.11.2007, 18:30 von Ruhrpoettin
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Mein Gott AR und Andreas - habt Ihr dämliche Klischees im Kopf. Manche meiner Mieter haben mehr Geld als ich und sparen in der Mietzeit auf ein eigenes Haus, während ich noch immer zur Miete wohne. Zur Miete wohnen hat auch seine Vorteile finde ich, sofern man sich mit seinem Vermieter gut versteht und nicht dauernd gleich Streit sucht, wie ihr.

Da hat doch bei mir z.B. eine 5 köpfige Familie in 10 Jahren Wohnen eine Wohnung total ruiniert, selbst der Heizkörper in der Küche musste von 10 Jahren Spritzfett befreit werden und das Einzige, das ich bekam, war die Kaution, die 1/4 der Renovierungskosten ausmachte. Und einen Teil der Gerichtskosten musste ich auch tragen. Die hatten sich aber ein eigenes EFH gekauft.

AR ich weiß ja nicht wer dich hier duldet und wozu, aber es ist schon eine Unverschämtheit, was du dir hier laufende Meter leistet. Aber vielleicht ist das für Dich ja eine sog. "Tagesstrukturierende Maßnahme", weil du sonst nichts zu tun hast. Wie wäre es mal mit konstruktiver ehrenamtlicher Arbeit irgendwo? Das bringt doch wenigstens Anerkennung und wäre eine soziale Tat.
14.11.2007, 17:54 von Mortinghale
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Zitat:
Westberliner


Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen West- und Ostberlinern.

Das wurzelt tiefer, noch vor den Weltkriegen.

14.11.2007, 17:09 von Jobo
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Zitat:
Westberliner

es sind eben die ewig gestrigen, die nur so differenzieren !

Aber warum eigentlich, dürfen Ostberliner mittlerweilen nach Westberlin reisen ?
14.11.2007, 17:05 von Augenroll
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Hallo polline,

Zitat:
Scheinbar sind Dir jedoch nur so seltsame Ausnahmen bekannt!


Ich mach ja kostenfrei Einsichtnahmen IN BK-Abrechnungen und Wohnungsabnahmen für andere Mieter. Da sehe ich dann so einige VM.

Aber vielleicht gibt es auch nur immer Ärger mit solch einem speziellen Typ Vermieter. Das mag sein.

Läuft das Mietverhältnis korrekt, wird meine Unterstützung ja gar nicht gebraucht.
14.11.2007, 17:00 von polline
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Zitat:
Also ich kenne so einige VM, die eine ganz schön pimpige Karre fahren. (Ob die immer abbezahlt ist?) Ich glaube auch kaum, dass die da Zementsäcke mit transportieren wollen/können.


Na Augenroll, Du solltest mal davon Abstand nehmen, dass Deutschland nur aus Berlin oder Großstadt besteht.
Mag sein, dass Dir ständig seltsame Vermietertypen übern Weg laufen mit pimpigen Karren und ungehobelten Manieren!
Das ist aber wohl eher Großstadtgehabe und selbst dort mit Sicherheit eine Ausnahme von der Regel.

Scheinbar sind Dir jedoch nur so seltsame Ausnahmen bekannt!
Klingt nach eigenartiger Wohngegend, in der Du Dich da häuslich eingerichtet hast, wo sieht man denn sonst solche Vermieterexemplare?

Mir jedenfalls ist noch keiner begegnet, der vermietet und ne pimpige Karre fährt - und ich kenn so einige Vermieter.
Die meisten haben einen vernünftigen Job, fahren stinknormale Autos, leben ein stinknormales Leben mit nur einem Unterschied zum normalen Häuslebesitzer oder Mieter:

Sie besitzen eine Immobilie zum Zwecke der Vermietung, damit irgendwann, wenn im Alter der Kredit bezahlt ist auch das Leben als Rentner finanziert werden kann!!!!!!!!!

Gruß Polline
14.11.2007, 16:40 von Augenroll
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Zitat:
Na ja, Berliner eben.


Westberliner!!!
14.11.2007, 16:37 von Mortinghale
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Zitat:
Also ich kenne so einige VM, die eine ganz schön pimpige Karre fahren.


Na ja, Berliner eben. Ist eh ein besonderes Völkchen.

14.11.2007, 16:34 von Augenroll
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Zitat:
was so eine Hütte außer Zinsen noch so kostet


Wieso Zinsen? Gehören die Häuser etwa der Bank und gar nicht ihnen?

Hier auch noch mit kreditfinanziertem "Besitz" angeben. TsTsTs!

Also ich kenne so einige VM, die eine ganz schön pimpige Karre fahren. (Ob die immer abbezahlt ist?) Ich glaube auch kaum, dass die da Zementsäcke mit transportieren wollen/können.
14.11.2007, 14:29 von nass01
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Vor ein paar Wochen bin ich noch mit meinem Ferrari die Küstenstraße in Hawaii zu meiner Strandvilla entlang gefahren als plötzlich der Wecker klingelte und ich aufwachte.

Was glauben die Trolle was so eine Hütte außer Zinsen noch so kostet, vor allen starke Nerven wenn ich so einen Schrott höre.
14.11.2007, 14:13 von Sequoia
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Hallo zusammen,

also ehrlich gesagt, mich langweilen die stereotypen Aussagen der beiden putzigenGesellen, die meiner Einschätzung nach keinerlei Ahnung haben, wie ein Vermieterleben sein kann.

Da Ihre merkwürdigen Pauschalurteile auf mich nicht zutreffen, treffen sie mich auch nicht. Erstaunt bin ich aber doch über so viel Unwissenheit, Vorverurteilung und Pauschalisierung, um hier noch nette Worte zu nutzen.

Aber letztendlich kosten die beiden putzigen Gesellen nur Lebenszeit und sind so überflüssig wie ein Kropf.

Schade nur, daß sie die Themen immer zerflücken, Ignoranz wäre wohl am sinnvollsten. Was ich von nun an auch wieder tun werde.

Gruss,
Claudia

P.S. Die Auto fährt und sogar 4-wöchige USA-Urlaube macht. Leider nicht von den Mieteinnahmen, die wieder ins Haus investiert werden, sondern von abhängiger Beschäftigung.
14.11.2007, 13:57 von Sommer
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Zitat:

Viele Vermieter kommen heutzutage mit einer Grundmiete von 2,-€ pro qm aus. Wer mehr braucht, um das Haus zu halten, wirtschaftet schlecht und ist an seiner Misere selber schuld.


Natürlich - der Vermieter ist quasi immer schuld...an den Mietnomaden, die wie die Vandalen hausen, an den Pennern, die mit Graffiti die Front verschandeln und den Gerichten, die dafür noch das Recht auf Mietminderung zusprechen.

Sags doch gleich: Wir haben Christus ans Kreuz genagelt, sind an Pest und AIDS schuld und natürlich auch für die Klimakatastrophe...

S.
14.11.2007, 13:46 von Eli
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Ich könnt´mich kringeln über die beiden

Wo auch immer diese ganzen reichen Vermieter mit den tollen Autos und dem Karibik-Urlaub leben... da will ich bitte auch hin!

Blöderweise ist unser Karibik-Urlaub nämlich mal wieder dafür draufgegangen, die Schäden, die unsere Mieterin uns hinterlassen hatte, zu reparieren.
14.11.2007, 13:15 von Jobo
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Zitat:
Aber Stil haben Sie keinen!

sie vielleicht ?
14.11.2007, 13:12 von Musti1000
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Zitat:
Mich wundert mittlerweile der leichte "Verfall" des Niveaus hier.


Dieser "Verfall" wird einzig von augen(t)roll alias andreasM ausgelöst - musst mal ab Freitag 17.00 Uhr bis Montag 8.00 Uhr hier lesen (er hat wohl keinen eigenen Computer und kann immer nur während seiner Arbeitszeit...) - ist dann gleich viel angenehmer - aber der Troll will (unter seinen verschiedenen Namen) nur provozieren - besonders toll wird es, wenn er mit seinen Namen augen(t)roll und andreasM Selbstgespräche führt...
14.11.2007, 12:59 von andreasM
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JA johanni Sie gehören auch zu dem Kreis Menschen, die lieber NEUreich als NIEreich sind. Aber Stil haben Sie keinen!

AM
14.11.2007, 12:55 von Musti1000
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Zitat:
Ich habe auch immer mindestens 50.-EUR in meiner Whg., falls ich doch mal eine größere Summe Bargeld benötige!


Da sieht man mal warum augen(t)roll alias andreasM hier immer so kleinbürgerliche Ansichten haben - für größere Anschaffungen hat er immer 50.- Euro in der Schublade...

Dann ist das ganze Geschreibsel zu verstehen - aber wie will da jemals an ein Haus kommen?
14.11.2007, 12:55 von scientia
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Mich wundert mittlerweile der leichte "Verfall" des Niveaus hier.
Jeder Vermieter kann zu dem Preis vermieten, zu dem er will oder kann, im Rahmen des Marktes und des Mietspiegels.
Bezüglich der ominösen Plattenbauwohnung im Deutschen Osten:
Wie schon das Foto der Küche zeigt, ist die Installation ( Steckdosen im Wasserbereich der Spüle den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend. Das entsprechende Klientel wird dann schon schnell die MIete mindern.
Aufgrund des Wohnungsüberangebotes im Deutschen Osten gibt es noch viel mehr Wohnungen zu Dumpingpreisen. Aber da will keiner Wohnen, warum wohl?! Und die ABrissquoten werden steigen.
Solche Argumente dann hier anzuführen, schein dann wenig sinnvoll. scientia
14.11.2007, 12:09 von johanni
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Zitat:
So sehe ich das auch, ich möchte in den Spiegel schauen können. Und dabei ist es mir egal, ob der einen Rahmen aus Gold hat.


Aber ein Goldrahmen gibt ein schöneres Bild

Zitat:
Das ist bei mir ganz ähnlich. Ich habe auch immer mindestens 50.-EUR in meiner Whg., falls ich doch mal eine größere Summe Bargeld benötige!


Und hier unterscheidet sich der Mieter vom Vermieter, denn dieser kommt mit 50 Euro nicht weit!!

Leute es ist einfach schöner in Reichtum als in Armut zu leben



Johanni
14.11.2007, 11:52 von andreasM
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Zitat:
haben wir einen angemessenen Notgroschen


Das ist bei mir ganz ähnlich. Ich habe auch immer mindestens 50.-EUR in meiner Whg., falls ich doch mal eine größere Summe Bargeld benötige!

AM
14.11.2007, 11:42 von Mortinghale
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Zitat:
bzw. bei (ostdeutschen!)Verwandten.


Bist Du jetzt auf dem Andy-Warhol-Trip oder was soll das "!" ?

Zitat:
Wir haben gar kein Auto


Das ist erstens Deine private Entscheidung und zweitens könntest Du Dir das als Vermieter garnicht leisten (Materialtransporte etc.).


14.11.2007, 11:41 von Augenroll
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Zitat:
im Gegenteil, er ist auf den ÖPNV angewiesen bzw. bei guten Wetter 1 Std. Radfahrt.



Wir benutzen aus freien Stücken Rad und ÖPNV!

Und wenn bei uns mal was kaputt geht, oder nicht so läuft, haben wir einen angemessenen Notgroschen! Wir haben keine Kredite und sind nicht im Dispo.

Obendrein schaffen wir es noch, die Miete pünktlich zu bezahlen.

Das nenne ich gut Wirtschaften und ehrlich bleiben!
14.11.2007, 11:34 von Terpsychore
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Zur Info:
Mein Freund (Vermieter) kann sich weder Urlaub noch Auto leisten - im Gegenteil, er ist auf den ÖPNV angewiesen bzw. bei guten Wetter 1 Std. Radfahrt.

***Noch steht das Haus***
14.11.2007, 11:29 von Joke111
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Hallo,
liebe VM, denen beiden könnt ihr noch so viel versuchen zu erklären - die haben ihr Feindbild, ein Klischee zwar, aber immerhin ein Feindbild. Die Ausdrucksweise ist doch typisch:
"Dickes Auto, Urlaub auf den Seychellen". Die beiden propagieren immer das Soziale, stänkern hier aber auf Kosten Allgemeinheit herum, man liest sie ja nur während der Arbeits-zeit und dann zwangsläufig vom Rechner des Arbeitgebers.
Es ist zum Kotzen.
14.11.2007, 11:28 von Augenroll
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Zitat:
Ich bin froh, dass ich kein Eigentum zur Vermietung besitze. So komme ich auch wenigstens ehrlich durch die Welt!



So sehe ich das auch, ich möchte in den Spiegel schauen können. Und dabei ist es mir egal, ob der einen Rahmen aus Gold hat.
14.11.2007, 11:26 von Augenroll
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@mortinghale,

Zitat:
Ich war noch nie in der Karibik oder dergleichen.
Ich mache pro Jahr eine Woche Urlaub (in Deutschland).

Dafür habe ich zwei "dicke" Autos; das eine ist 31 Jahre alt und das andere 24.



Wir machen Urlaub in Berlin und Umland, bzw. bei (ostdeutschen!)Verwandten.

Wir haben gar kein Auto!

Unser VM lässt jedoch nichts anbrennen, ich spreche also aus Erfahrung.

14.11.2007, 11:16 von andreasM
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Zitat:
Hauptsache mal gut im Golfclub rumgeprahlt


Und dann im Forum jammern, dass alles den Bach (nicht Johann Sebastian) runter geht!

Aber die wenigstens VM können mit einem kleinen Budget ordentlich wirtschaften. Ich bin froh, dass ich kein Eigentum zur Vermietung besitze. So komme ich auch wenigstens ehrlich durch die Welt!

AM
14.11.2007, 11:14 von Mortinghale
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Ihr Zwei träumt Euch da was zusammen ....

Ich war noch nie in der Karibik oder dergleichen.
Ich mache pro Jahr eine Woche Urlaub (in Deutschland).

Dafür habe ich zwei "dicke" Autos; das eine ist 31 Jahre alt und das andere 24.

Statt mir was zu gönnen, wird Geld in Mietwohnungen gesteckt.
Aktuelle Renovierung wg. Mieterwechsel liegt schon bei ca. 20.000 € (und wir sind noch nicht fertig).

Vermieten ist Business (kein Selbstzweck); das operative Geschäft muß schließlich auch den Lebensunterhalt decken.

14.11.2007, 11:11 von Musti1000
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@augen(t)roll alias andreasM

Das ist aber ein Armutszeugnis...

Musst Du jetzt schon wieder Selbstgespräche führen weil keiner mit Dir was zu tun haben will?
14.11.2007, 10:55 von Augenroll
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Zitat:
Die kommen alle im dicken Auto an und erzählen dann immer wie teuer es z.B. auf den Seychellen ist.



Und sich dann wundern, wenn die Häuser in der ZV landen. Dann sind ja die Mieter Schuld oder die schlechte Kindheit!!! Würg!



Hauptsache mal gut im Golfclub rumgeprahlt (eine Saison lang )!

Es müssen ja auch nicht immer die teuersten Edeln****en sein!
14.11.2007, 10:50 von andreasM
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Zitat:
Muss ja nicht immer das dickste Auto und der teuerste Karibikurlaub sein,


Tja aber nur das zählt bei den Damen und Herren VM.
Die kommen alle im dicken Auto an und erzählen dann immer wie teuer es z.B. auf den Seychellen ist.

Aber mal dem Mieter die BK erlassen ist nicht! Ich nenne das parasitäre Lebensweise!

AM
14.11.2007, 10:46 von Augenroll
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Zitat:
Nun ja, ne Wohnung für 2 Euro / m² kann ja eigentlich auch nicht viel sein, schlieslich geibst in jeder Gemeinde Mietspiegel.


Was hat denn die Lage sonderlich mit den Instandhaltungskosten eines Gebäudes zu tun?

Wenn der VM in Doberlug mit dem Mietpreis von 2,-€/qm hinkommt, dann werden das andere ja wohl auch schaffen!

Zitat:
Zuletzt hat aber jeder Vermieter selbst das recht seine Mietpreise festzulegen

Sicherlich, auf dem Papier hat er das, aber seine Spielräume werden immer geringer! Aber das ist ein anderes Thema.

Es ging mir eigentlich nur darum, darzustellen, dass der Vermieter besser wirtschaften soll, dann kann er auch mal Engpässe besser wegstecken. Muss ja nicht immer das dickste Auto und der teuerste Karibikurlaub sein, oder?

14.11.2007, 09:57 von Der_Vermieter
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Nun ja, ne Wohnung für 2 Euro / m² kann ja eigentlich auch nicht viel sein, schlieslich geibst in jeder Gemeinde Mietspiegel. Zuletzt hat aber jeder Vermieter selbst das recht seine Mietpreise festzulegen, da Wucher erst ab 50 Prozent über dem Höchstsatz des Mietspiegels beginnt und die Wohnung sich zu solchen Preisen vermutlich nicht vermieten lässt.

Aber wenn die ARGE das Geld kürzt ist das nicht Problem des Vermieters sondern des Mieteres, denn wie die ARGE richtigt sagte, haben Mieter - Vermieter den Vertrag und daher gerät die Mieterin in Verzug wenn sie weniger bezahlt, dem Vermieter kanns egal sein, was die Mieterin an Geld von wem auch immer bekommt.

Also schnell raus mit sowas und neue Mieter suchen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das dieser fall ein generelles Problem der Zahlungsmoral ist und nichts mit Hartz4 Empfängern zu tun hat, denn wir haben rund 10 % unserer Wohnungen an Hartz4 oder ALG1 Empfänger vermietet und bis auf 1 Fall noch nie Probleme gehabt.

Ich denke auch hier sind Wirtschaftsauskünfte und persönlicher Eindruck entscheiden und nie die Quelle des Einkommes....

14.11.2007, 09:43 von Kiovar
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Zitat:
152,-€ für 76,- qm!!!

Immobilienscout Nr: 34731226



Ach, dass ist doch die Wohnung in Doberlug-Kirchain, die hast Du doch schon vor Wochen hier gepostet... und die hat auch nach den vielen Wochen noch keiner gemietet...

Und selbst Du AR hast damals gesagt, Du warst da noch nie...

Und vermutlich, könnte man die o.g. Wohnung auch für 0,-/qm an bieten und es würde Sie keiner mieten..

So, was willst Du mit Deinem Thread bezwecken, Deine Behauptungen sind einfach schlicht weg falsch...

Kio
14.11.2007, 09:06 von Augenroll
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Zitat:
So ein Schwachsinn


stimmt nicht!

Beispiel gefällig?

152,-€ für 76,- qm!!!

Immobilienscout Nr: 34731226

Wenn der VM mit diesem Preis nicht auskommen würde, dann würde er ja wohl das Haus verkaufen oder sonstwas, aber nein, hier wird vermietet und die Miete reicht offenbar!
14.11.2007, 08:53 von rrutz
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Zitat:
Viele Vermieter kommen heutzutage mit einer Grundmiete von 2,-€ pro qm aus. Wer mehr braucht, um das Haus zu halten, wirtschaftet schlecht und ist an seiner Misere selber schuld.


So ein Schwachsinn kann nur von einem Troll kommen der nichts besseres zu tun hat als zu provozieren...

14.11.2007, 08:40 von Augenroll
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Viele Vermieter kommen heutzutage mit einer Grundmiete von 2,-€ pro qm aus. Wer mehr braucht, um das Haus zu halten, wirtschaftet schlecht und ist an seiner Misere selber schuld.
14.11.2007, 08:34 von andreasM
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Zitat:
Hauptstützbalken des Hauses einreissen"



Nun wenn ein Mangel am Haus vorliegt, so hat der Mieter das Recht und die Pflicht die Miete zu kürzen!

100 Prozent Miete gibt es nur für 100 Prozent Wohnwert, so wie es beim Mietvertragabschluss vereinbart war. Sinkt der Wohnwert, muss auch die Miete sinken.

Denken Sie daran, Sie wollen etwas von den Mieter -nicht die Mieter von Ihnen!

Allerdings sehr ungewöhnliche Geschichte!

AM
13.11.2007, 19:33 von Sommer
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1. Wegen Mietrückstand fristlos kündigen; über nen GV zustellen lassen.
2. Nach kurzer Frist Räumungsklage einreichen. Streitwert wäre die 12fache Monatsmiete zzgl. des Rückstandes aber wenn er es billiger haben will, kann er ja auch nur einen Teil einklagen (macht eh Sinn da die Mieterin mittellos ist und was nützt da ein dicker Titel wenn man ihn nicht betreiben kann).
3. Wenn irgendwann der Titel da ist (was je nach Findigkeit der Mieterin unterschiedlich lange dauern kann), eine Berliner Räumung durchführen lassen - das ist für 400 € mgl.
4. Jeden Schritt in Kopie ans ARGE schicken damit die informiert sind und sie über ihre Obhutspflicht in Kenntnis setzen - die ARGE darf direkt die Miete an den Vermieter überweisen wenn klar ist, daß der Mieter die Mittel nicht korrekt verwendet.

Je länger er wartet, desto höher wird der Schaden - sofort handeln!!

S.
13.11.2007, 19:32 von Cora
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Hallo

Haus und Grund Anwälte beraten eigentlich recht günstig.
Es sollte unverzüglich mit einem Anwalt gesprochen werden, Kündigung folgen, falls noch nicht gemacht, dann Räumungsklage und wenn die durch ist die "Berliner Räumung" vornehmen lassen.
Die kostet nur ein paar hundert Euro.

Ansonsten wäre es gut, wenn man Zeugen hätte, die die Aussagen der Mieterin hören. Es gibt bestimmt auch noch andere, wirksamere Methoden - da kennen sich andere User besser aus.

Das ist so einer der Gründe warum mir keine Hartz IV Empfänger, schon gar nicht mit 4 Kindern, ins Haus kommen.
Ist zwar traurig - aber wahr. Denn ruinieren kann ich mich selbst, da brauche ich keinen Dritten zu.
13.11.2007, 19:29 von nass01
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So bescheuert kann doch keiner sein um sich von der Arge die Miete kürzen zu lassen.

Fehlen die 10 Cent für die Fahrkarte nach Frankfurt, wirst Du nicht befördert werden.

Die erste Kürzung hätte bei mir den Jagtinstingt gegen die Behörde geweckt.
13.11.2007, 18:40 von Terpsychore
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Wie dem auch sei, jetzt muss sich der Vermieter sogar noch telefonisch anhören "Solltest du mich aus dem Haus klagen wollen, werde ich 1. keine Miete mehr zahlen und 2. bevor es zur räumungsklage kommt, werde ich den Hauptstützbalken des Hauses einreissen"

DANKE für die Hilfe
13.11.2007, 17:54 von johanni
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Bitte nehme es mir nicht übel, aber hier hat leider der Vermieter Versäumnisse begangen. Er hätte sofort kündigen müssen. Dann hätte die Mieterin mit der Kündigung eine andere Sprache sprechen können. Ohne Wohnungskündigsschreiben läuft gar nichts!!

Johanni
13.11.2007, 17:48 von Terpsychore
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Die Mieterin ist weder bereit zu einem Anwalt zu gehen, noch dazu bereit, gegen die ARGE vorzugehen. Und die ARGE sagt gegenüber dem Vermieter, daß er ja den Mietvertrag mit der Vermieterin hat und nicht mit der ARGE.
Ich denke mal, sie hat einfach keine Lust dazu. Sie bekommt ihr Geld regelmässig und damit ist gut für sie.

Ich selber bekam heute die Aussage von einer anderer ARGE in Niedersachsen "Selbst wenn wir als ARGE der Meinung sind, die Miete ist mit € 100,-- angemessen, hat das seine Richtigkeit"

Mein Freund (Vermieter) hat nicht die finanziellen Mittel auf einen langfristigen Prozess-Streit. Er kann jetzt ja schon kaum den Bankkredit abbezahlen.

Er ist erst einmal zur ÖRA gegangen, in der Hoffnung, daß er dort mehr Informationen bekommt.

Dazu muss ich persönlich jetzt sagen: ich bin selber leider Hartz4-Empfängerin mit Kind - aber so eine Unverfrorenheiten wie die der Mieterin o.g. ist selbst mir noch nie in den Sinn gekommen. Kein Wunder, daß bald kein Vermieter mehr bereit ist, einem Hartz4-Empfänger eine Wohnung zu vermieten.

13.11.2007, 17:44 von Lilibeth
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schöne Geschichte

andreasM

haben Sie aber Probleme !!!

Sind ja noch schlimmer als ich dachte

13.11.2007, 17:35 von johanni
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Das Thema Arge ist ja hinreichend bekannt und auch, dass inzwischen fast dreiviertel aller Bescheide fehlerhaft sein dürften.

Warum habt Ihr bzw.. die Mieterin keinen Fachanwalt für Sozialrecht in Anspruch genommen? Außerdem bekommt die Mieterin auf grund von Harz auch noch volle Beratungshilfe?

Ich kann Euchnur raten, setzt Euch sofort mit der Mieterin zusammen und sie startet dann sofort den Weg zum Fachanwalt!!

Johanni
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
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