> zur Übersicht Forum
20.03.2007, 15:51 von pollineProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Haarsträubender Verbrauch
Ein ratloses Hallo an alle!

Ich brauche zu folgendem Problem dringend Hilfe, auch wenns nun mal nicht direkt Mieter betrifft, aber leider weiß ich nicht, wo ich sonst qualifizierte Auskunft bekomme:

Folgendes:

Habe im letzten Jahr das EFH meiner Eltern übernommen (Überlassung / vorweggenommene Erbfolge)und war froh, endlich aus meinem Mietshaus raus zu sein. Wir haben das EFH dann zum 2-Familienhaus umgebaut und alles reingesteckt, was wir haben.

Im November bekam ich dann von den versorgern für Strom (Envia) und Gas (Mitgas)eine Hiobsbotschaft. Ich musste monatlich für Gas 185 Teuro und für Strom 180 Teuro zahlen. Für mich horrend, da ich vorher in meiner 130m² Wohnung nur ein Drittel pro Versorger gezahlt habe. So, nun haben wir das Glück, neben Gasheizung einen Ofen drin zu haben und wir haben dann seit November bis auf Kinderzimmer und Bad nur noch mit Holz geheizt um Kosten zu minimieren. Bei meiner Mutter in der Souterrainwohnung wurden auch nur 3 Zimmer beheizt. Auch Stromtechnisch sind nur die in einem normalen Haushalt üblichen Geräte vorhanden.
Ich konnte mir also schon im November nicht erklären, woher diese Horrorbeträge herrüren. Klar geht es um 2 Familien, aber bei den Abschlägen / Verbräuchen könnte ich mehrere Haushalte mit Strom und Gas versorgen.

Vor 2 Wochen erfolgten dann die Zählerablesungen und heute kamen mir die Jahresendabrechnungen ins Haus geflattert.

Nun bin ich richtig fertig, denn ich soll für gas nochmal 800 Euro nachzahlen, der monatl. Abschlag wurde auf 232 Euro angehoben und der Abschlag für Strom auf 200 Euro.

Also, das ist nun wirklich nicht mehr normal und frisst mir die Haare vom Kopf.


Ich kann mir das nur so erklären, dass

1. bei der Gasfeuerungsanlage was nicht i.O. ist

2. irgendwo mit den Stromleitungen etwas nicht stimmt

Stellt sich nur die Frage, was. Leider hab ich davon überhaupt keine Ahnung.
Falls hier jemand mit sowas Erfahrung hat, bitte HIIILFEEE!!!

L.G. Polline
Alle 31 Antworten
26.03.2007, 09:10 von polline
Profil ansehen
Guten Morgen Jutetuetchen!

Dein Beispiel verdeutlicht mir, dass dass die überdimensional hohen Verbrauchszahlen bei uns mit Sicherheit nicht an Verschwendung liegen, zumal ich ja die Vergleichswerte aus der alten Wohnung habe und sich das Verbrauchsverhalten nicht verändert hat. Im Gegenteil, eigentlich hätten wir einsparen müssen durch das ständige Beheizen des Ofens mit Holz.
Waschmaschine läuft höchstens 3 x pro Woche und ist voll,
gekocht wird nur am Wochenende 1 Computer und Fernseher sind nur abends für ca. 2-3 Stunden an. Auch die Lichter brennen nicht sinnlos. In der Winterzeit nutze ich vielfach auch Kerzen
(ist eh gemütlicher).

Also, keine Ahnung was da los ist, aber am Freitag kommt die Heizungsfirma und checkt alles durch. Auch Gasleitungen lass ich auf Leck überprüfen.
Schwiegervater ist Elektroingenieur und wird die gesamte E-Instalation überprüfen.

Na mal sehen. Falls trotzdem nichts gefunden wird, kann es ja eigentlich nur noch an defekten Zählern liegen und dann werd ich mit Sicherheit die Versorger kontaktieren.

Also, nun heißt es abwarten.

L.G. Polline
24.03.2007, 03:12 von Jutetuetchen
Profil ansehen
Uuuups - das ist ja echt ein heftiger Verbrauch - also wir haben ca. 230qm und zahlen Strom-und Gas mtl. 170,00 Euro (freiwillig ) - da die Gas/Stromversorger uns letztes Jahr auf 130,00 Euro die Abschlagzahlungen heruntergesetzt haben.

Vorher hatten wir auch einen erheblich höheren Verbrauch und Abschlagzahlungen über gut 200 Euro mtl.

Wir heizen auch überwiegend mit dem Kamin, sind 4 Personen, frieren tun wir auch nicht, es wird jeden Tag gekocht, WaMa läuft fast jeden Tag und es laufen oft 4 Fernseher und 3 PCs.

Unsere Heizung und Warmwasser haben wir jetzt gut eingestellt (war vorher auch nicht der Fall und hat uns einiges an Teuros gekostet also bitte unbedingt richtig einstellen lassen)einen Wschetrockner gibt es bei uns gar nicht, der Froster wird frühzeitig enteist, WaMa nur voll beladen angestellt, Geräte soweit nicht in Stand By, PC etc. werden mit Steckleiste und entsprechendem Schalter komplett vom Strom abgeschaltet, Handy bleiben über Nacht nicht zum Aufladen a.d. Steckdose sondern wird sofort abgenommen wenn Akku voll ist (das zieht fleissig weiter Strom obwohl das Akku voll ist)Die Dusche wird der grossen Badewanne vorgezogen, SpüMa wir auch nur vollbeladen angestellt und ist auch am Warmwasser angeschlossen sodass sie nicht erst aufheizen muss, heisses Wasser für Nudeln z.B. wird mit dem Wasserkocher erhitzt und dann erst weiter auf dem Herd, Restwärme beim kochen und Backen nutzen etc., ect. Das macht sich deutlich positiv auf den Abrechnungen bemerkbar.

Wir haben in den letzten 2 Jahren knapp 2000kwh Strom eingespart und Gas auch eine Menge bedingt durch das heizen mit dem Kamin (naja - wielange sich das noch lohnt bei den Holzpreisen ist fraglich) und bei uns werden - mal eine gute Nachricht - zum 01.04. (kein Aprilscherz hoffe ich) die Gaspreise um 0,25Cent gesenkt ..... bin mal auf die Abrechnung in ein paar Monaten gespannt.

Haben es uns auch angewöhnt die Strom-und Gasstände monatlich aufzuschreiben und es passt die letzten 2 Jahre alles !!

Ich drücke Dir die Daumen dass ihr die Übeltäter schnell herausbekommt und entsprechend entgegensteuern bzw. etwas unternehmen und den Verbrauch senken könnt.

LG

22.03.2007, 13:31 von polline
Profil ansehen
Hallo Bernd!

Ein Bauingenieur oder Energieberater müsste dazu doch Unterlagen bringen können, haben wir hier keinen Fachmann in die Richtung?

Entsprechend dieser Frage, versuche ich mich mit ein paar Infos zum Thema Enerhieeinsparungen kurzzufassen. Zwar hab ich davon keine Ahnung, was die Technik für Gas u. Elektro im Haus anbetrifft (hat man ja hier sicher gemerkt an meiner Frage), aber was die Vegetation zur Energieeinsparung angeht, nunja, gehört u.a. zu meinem Beruf.

Man kann da mit der richtigen Bepflanzung tatsächlich eine Menge für niedrigeren Energieverbrauch und auch für die Gebäudeerhaltung erreichen

Folgende Beispiele:

Gründächer z.B. bieten hohe ökonomische Vorteile. Sie halten 50 - 90% der Niederschläge zurück. Daher können Rohrleitungen und Kanäle kleiner dimensioniert werden, wodurch widerum Überschwemmungen gemindert und die Kanalisation entlastet wird.
Weiterhin wird die Lebensdauer des Daches verlängert, da die Dachabdichtung vor UV-Strahlung, Hagel, Hitze und Kälte geschützt wird.
Durch wärmedämmende Begrünungssysteme werden auch Energiekosten eingespart.

Fassadenbegrünung z.B. durch eine dichte Pflanzenschicht rund ums Gebäude, bildet ein wärmedämmendes Luftpolster. Durch Untersuchungen wurde festgestellt, dass hinter einer dichten Fassadenbegrünung von ca. 5cm Stärke, sich der Wärmeverlust um 10-30% verringert (kommt aber drauf an, wie gut die Dämmung vorher war). So ist eine dichte Pflanzenschicht gut gegen Wärmeverluste bei ungedämmten Altbauten.

Weitere Aspekte, die man einer fachgerechten Begrünung zugute halten kann:

- Windschutz, Sonnenschutz, Regenschutz (auch Gebäudeschutz),
Schallschutz ( Zypressenhecken beispielsweise, 60cm dick,
verringern die Schallintensität um 4dB)

Wichtig ist allerdings die richtige Auswahl der Pflanzenarten.

Bei Südfassaden beispielsweise sind blattabwerfende Kletterpflanzen wg. dem Wärmehaushalt im Winter, günstiger.

An Ost-, Nord- und Westfassaden, eignen sich immergrüne Pflanzenpolster mehr, da sie für die Energiebilanz des Hauses einen positiveren Effekt als blattabwerfende Pflanzen haben.

Naja, man kann das sicher nicht bei allen Häusertypen anwenden, wenn ich da so an die architektonisch wertvollen Fassaden denke. Trotzdem, erreichen kann man einiges damit.

L.G. Polline
22.03.2007, 10:20 von johanni
Profil ansehen
Hallo Rita,

bin total von Deiner Hilfestellung begeistert. Vielen Dank

Ich versuche nun mal so durch die Themen zu steigen!! Aber bereits beim Studium sind mir schon so viele Fachbegriffe aufgefallen, dass ich nun sehr gespannt bin, was meine Fachleute mir dazu erklären können.

LG Johanni
22.03.2007, 10:03 von Rita
Profil ansehen
Hallo Johanni

Zitat:
nur wo werden hierzu die Serminare angeboten?


Keine Ahnung - habe ich auch bisher noch nicht vermisst.
Ich bin noch am Durcharbeiten der Seiten von
http://www.heizungsbetrieb.de/de/index.html
Alleine DAS scheint mir ein Lebenswerk - da tun sich immer wieder neue Dinge auf ...
Für manche Infos muss zwar man kostenpflichtig angemeldeter User sein, aber soweit bin ich noch lange nicht durch ...
Ich möchte mich eh' auf das kostengünstig Umsetzbare beschränken = Effektivität von Aufwand/Nutzen.

Vielleicht am besten Einstieg über
http://www.heizungsbetrieb.de/de/Heizungfaqs.html
> Regelung einstellen, Totalabschaltung

dann
http://www.heizungsbetrieb.de/de/index.html
> 6. Infos für Leute, die tiefer einsteigen wollen

Die bieten auch einen Heizungscheck an
http://www.heizungsbetrieb.de/de/rat.html
Habe allerdings keine Ahnung, was das kostet.
Ein Check der tatsächlichen Gegebenheiten scheint mir allerdings vom Kosten/Zeit-Aufwand und Nutzen her "günstiger" als ein Seminar, das ja nur allgemein gehaltene Infos geben kann.

Ich sehe auch keinen Grund, warum man sich an einzelnen Spezialthemen festbeissen sollte, die viel kosten und im Verhältnis wenig bringen bzw. an Gegebenheiten, die gar nicht zu ändern sind (Süd-Ausrichtung, Windlage *1).

*1)
Zitat:
Ein Bauingenieur oder Energieberater müsste dazu doch Unterlagen bringen können, haben wir hier keinen Fachmann in die Richtung?

M.E. gehört das heutzutage zum Basiswissen eines Verbrauchers.
Einem Häuslebauer, der sich im Vorfeld darüber keine Gedanken gemacht hat, der muss eben mit seinen Gegebenheiten leben.
Oder kommt als nächstes die Frage nach Haus-Umsetzungen?

Zitat:
Nutzerverhalten wurde irgendwie bei den Messungen irgendwie herrausgerechnet.

Ich glaube nicht daran, dass man das wirklich "irgendwie herausrechnen" kann.
> Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast

Ein Praxistipp, der mir wirklich gut gefällt
... vielleicht aber nur mir als Frau (weil ich so oft kalte Füsse habe)
http://www.heizungsbetrieb.de/de/verluste.html
ganz unten
Luftumlenkung der PC-Abluft: Idee und Ausführung: Lutz Spangenberg (schaut's Euch selbst an - aus rechtlichen Gründen verzichte ich auf's direkte Reinstellen)

Zitat:
haben wir hier keinen Fachmann in die Richtung?




Alles wesentliche wurde jedoch bereits gesagt.
22.03.2007, 08:55 von Bernd
Profil ansehen
Ich hab gesucht aber nix wiedergefunden..
Der Tenor war aber wohl, das wenn Häuser ungeschuützt im Wind stehen diese stärker auskühlen, als wenn in der Hauptwindrichtung ein Barriere steht, was da steht ist wohl egal, hauptsache hoch genung damit das Haus dahinter geschützt ist.
Wenn dann noch die Südausrichtung viel Sonne auf die Wände läßt wird dieser Wärmeeintrag auch noch besser genutzt.

Am schlimmsten waren die freistehenden Häuser Nordhangseite kurz unter dem Gipfel, keine Sonne und im Abwind des Berges gelegen.
Ein Bauingenieur oder Energieberater müsste dazu doch Unterlagen bringen können, haben wir hier keinen Fachmann in die Richtung?
21.03.2007, 17:44 von Cora
Profil ansehen
Hallo

das ist ja interessant. Nur hier ist es so, dass wir hohe Bäume haben und unsere Nachbarn nicht, d.h. sie haben eine größere Fensterfläche nach Süden, die unbeschattet ist. Wir hingegen eine nach Westen wo bis Sonnenuntergang Wärme rein kommt.

Wusste gar nicht, dass auch Bäume etc. eine Rolle bei dem Energieverbrauch eine Rolle spielen.

Gruß
21.03.2007, 15:26 von Bernd
Profil ansehen
Bei den gleichen Haustypen, wenns wirklich die gleichen sind, kommt es auch stark auf den Standort und die Topologie an.
Es gab da mal eine Messreihe, ich weiß aber nicht mehr genau wo, werd mal suchen, in der eine Siedlung aus gleichen Haustypen die um und über einen Berg gebaut wurden.
Da hatte schon der Standort eines Baumes einfluss auf den Energiebdarf eines Hauses.
Durch Wind und Sonnenabschattung wurden teils doppelte Verbräuche aufgezeigt. Selbst der Winkel der Hauswände zur Hauptwind- oder Sonnenausrichtung machte sich bemerkbar.
Nutzerverhalten wurde irgendwie bei den Messungen irgendwie herrausgerechnet.
21.03.2007, 15:08 von Cora
Profil ansehen
Hallo

wenn ich solche Verbrauchswerte lese bin ich immer etwas geschockt.

Wir wohnen in einem EFH, eine Etage 127 qm + 60 qm ausgebautes Souterrain (welches hin und wieder beheizt wird).
An Strom zahlen wir monatlich 85 €, bekommen entweder noch eine kleine Summe zurück oder müssen etwas nachzahlen.
Unsere Ölheizung ist aus 1976 (!!)mittlerweile mit einem neuen Brenner ausgestattet - Ölverbrauch pro Jahr zwischen 2500 - 2800 L inkl. Heißwasser, letzte Tankrechnung im Oktober 1300 €.

Ich koche jeden Tag, frieren tun wir auch nicht, auf Standby läuft nur ein Receiver, Waschmaschine 2 x pro Woche, Geschirrspüler dito. Bei uns dudelt kein Radio den ganzen Tag, ferngesehen wird wenn abends, Computer läuft ca. 6-8 Stunden, dann wird er abgeschaltet.

Andererseits haben Bekannte von uns, Haus gleiche Größe, monatliche Stromzahlungen von 150 €...

Das Mietshaus ist vom Vorbesitzer auf Gas umgestellt (900 qm) monatliche Vorauszahlung 752 €.

Würde mich evtl. mal nach einem preiswerteren Anbieter für Strom und Gas umsehen und die Heizung wirklich von einem Fachmann überprüfen lassen.

Unser Stromanbieter ist so kulant, mit diesem kann man die monatlichen Vorauszahlungen besprechen und ggf. mindern, falls der Verbrauch niedriger ist als beim vorigen Eigentümer.

Gruß

21.03.2007, 14:03 von johanni
Profil ansehen
Hallo Polline,

Zitat:
Wer ist denn eigentlich für den optimalen Gasdurchfluss zuständig, der Häuslebesitzer oder der Versorger?


Na eigentich sollte diese Einstellung eine Standardleistung des Heizungsbauers sein. Aber wie auch Rita schon geshrieben hat, ohne direkte Auforderung und Prüfung durch den Eigentümer haben die " Fachleute" oftmals keine Ahnung davon.

Es sollte bzw. ist im Interesse des Eigentümers, da hier viele viele Euros gespart werden können.

LG Johanni
21.03.2007, 13:56 von polline
Profil ansehen
Hallo Rita!

Heizungsfachfirma? Der jährlich "wartende" Monteur fand offensichtlich die Einstellungen bisher völlig i.O. Als ich ihm bei der Wartung auf die die Finter schaute, stellte sich heraus, dass der Typ nichtmal wusste, welche Einstellmöglichkeiten es gibt bzw. dass es eine 2. "Heizungsfachmann-Einstellebene" gibt ...

Das selbe Problem mit der Fachfirma seh ich hier auch. Die Anlage wurde seit ihrem Einbau immer vom selben 1-Mann Betrieb gewartet. Als wir beim Einzug die Zeiteinstellung verändert haben (scheint meine Eltern nie interessiert zu habe, denn die Anlage lief immer durch), stellten wir fest, das die Anlage scheinbar heizt, wie sie gerade lustig ist. Also tagsüber soll sie eigentlich nicht heizen, ist ja keiner da. Letzte Woche war ich dann zufällig mal Mittags zu Hause und siehe da, der Heizkörper im Kinderzimmer war absolut heiß!!!!!

Schon merkwürdig. Meine Mutter meinte zum Thema Wartung, dass der Monteur schlieslich wüsste was Sache ist und die Arbeit ordentlich machen würde. Ich bin da anderer Meinung. Schlieslich stand sie nie daneben, hat genausowenig Ahnung von sowas und das weiß so ein Heizungsmensch auch. Die wollen schlieslich nur Geld verdienen, aber wehe man stößt sie mit der nase auf Probleme.

Ich fahre jedenfalls gleich zu der Fachfirma, die hier in meinem Mietshaus die Wartungen durchführt. Der Chef dort ist Innungsobermeister und somit hoffe ich, dass der mehr Ahnung von der Materie hat.

L.G. Polline
21.03.2007, 13:43 von polline
Profil ansehen
Hallo Johanni!

Danke auch Dir für diesen ganz neuen Tip.

Wer ist denn eigentlich für den optimalen Gasdurchfluss zuständig, der Häuslebesitzer oder der Versorger?

Gruß Polline
21.03.2007, 13:03 von johanni
Profil ansehen
Hallo Rita,

Zitat:
Viel Spass und Erfolg beim Durchsteigen und beim Energie-/Kosten-Sparen

sehr informativer Beitrag, nur wo werden hierzu die Serminare angeboten?

LG Johanni
21.03.2007, 12:55 von Rita
Profil ansehen
Nachdem mein Lebenspartner und ich jeweils von kleinen Mietwohnungen in ein Miet-Reihenhaus gezogen sind, waren wir auch erstmal geschockt > die Strom-/Gas-Abschläge wurden aufgrund des Verbrauchs der Vormieter angesetzt ...
Eine Überprüfung/Kontrollrechnung der Zählerstände zeigte, dass unsere Vormieter tatsächlich sehr hohe Verbräuche hatten ...

Daraufhin habe ich mich mal mit der Heizungsanlage befasst > das ganze Heizsystem war quasi auf "maximalen Verbrauch/maximale Kosten" programmiert !!!

Heizungsfachfirma? Der jährlich "wartende" Monteur fand offensichtlich die Einstellungen bisher völlig i.O. Als ich ihm bei der Wartung auf die die Finter schaute, stellte sich heraus, dass der Typ nichtmal wusste, welche Einstellmöglichkeiten es gibt bzw. dass es eine 2. "Heizungsfachmann-Einstellebene" gibt ...

Hydraulischer Abgleich? M.E. ist darauf in vielen Häusern (auch dem von uns bewohnten) aus Kostenersparnis nicht geachtet worden. Aber daran nachträglich etwas zu ändern ist halt auch nicht ganz billig, da es ja wohl alleine mit Änderung der Voreinstellung an den Heizkörperventilen nicht getan ist (zudem sind "unsere" Billigstventile nichtmal voreinstellbar - und an der insgesamt stümperhaften Installation würde das auch nichts ändern > sogar Vorlauf/Rücklauf wurden gleich mehrfach verwechselt).
http://www2.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=59943
http://de.nntp2http.com/rec/heimwerken/2003/10/c0e27b48053b4245bba99e2160785b7e.html

Also habe ich mich mit den einfachsten Parametern beschäftigt, an denen ohne viel Kostenaufwand etwas zu ändern ist. Schon die ersten Zählerkontrollen zeigten, dass wir nun erheblich weniger verbrauchen als unsere Vorgänger:

Heizungspumpe (Stromfressermodell): lief vorher 365-Tage á 24 Stunden durch
> da sich für uns Mieter ein Austausch auf eigene Kosten nicht rechnet (VM sieht natürlich keine Notwendigkeit ;-) ), haben wir die Pumpe auf geringste Leistung eingestellt (von 3 auf 1 - wenigstens war das möglich!), eine einfache Zeitschaltuhr für die Steckdose vor die Umwälzpumpe gesetzt und schalten die Heizungspumpe im Sommer ganz ab = massiv weniger Stromverbrauch

Warmwasserbereitung über Heizungsanlage:
> von 60 Grad auf inzwischen 42 Grad reduziert (reicht uns völlig aus)

Heizung:
> weit überhöhte Vorlauftemperatur: Zug um Zug verringert
> nichtvorhandene Nachtabsenkung einprogrammiert
> in der Nichtheizperiode verlassen wir uns nicht auf automatische Sommer-/Winter-Betriebsumstellung, sondern schalten die Wärmebereitung schlicht AUS bzw. reagieren bei Außen-Temperaturschwankungen eben durch "Schalter-drücken"
> Heizkennlinie reduziert

Isolierung Heizrohrleitungen
nicht isolierte, offen im Dachboden verlegte Heizungsrohre isoliert
(ich mag gar nicht daran denken, bei welchen nicht zugänglichen Heizrohren die Isolierung ebenfalls "vergessen" wurde)

Meiner Meinung kann man mit geringstem Aufwand und ohne Komfortverlust viel Energieverbrauch/Kosten einsparen, wenn die Heizanlage gar nicht erst Wärme herstellt/zur Verfügung stellt, die letztendlich gar nicht "abgenommen" wird.
Offensichtlich erfolgt aber die Grundeinstellung einer Heizanlage durch den "Fachbetrieb" so, dass möglichst keine Beschwerden kommen = immer soviel Wärme hergestellt wird, dass auch bei -20 Grad eine Vollbeheizung möglich ist. Natürlich kann ich in einem vermieteten, nicht selbstbewohnten Haus nicht soviel einsparen, weil ich eben nicht kurzfristig am Schalter drehen kann/will. Aber in einem selbstbewohnten Haus besteht da m.E. sehr hohes Einsparpotential, wenn man bereit ist einfach mal kurzfristig selbst am Schalter zu drehen, wenn es denn ausnahmsweise mal werden sollte.

Andererseits spielen natürlich auch Baujahr/Bauausführung/Bauart/persönliches Verbrauchsverhalten eine Rolle:
Unser Vermieter hat erkennbar bei der Bauausführung (z.B. Wärmedämmung, Fenster, Heizungsanlage) gespart - trotzdem verbrauchen wir im Vergleich zu Bekannten und zu unseren Nachbarn in gleich gebauten Häusern relativ wenig. Ich denke das liegt nicht nur an unseren kleinen Veränderungen, sondern auch an unseren ganz persönlichen Komfort-/Wärmeansprüchen.
Meine Eltern (Baujahr 1970, EFH Bungalow!) verbrauchen z.B. trotz sparsamer Beheizung von rund 80m² ständig beheizter Wohnfläche etwa doppelt so viel wie 3 Mietparteien mit zusammen 240 m² beheizter Wohnfläche in einem MFH mit 3 übereinanderliegenden Wohnungen (beides Gas, meine Eltern haben sogar den neueren Brenner!).
In besagtem 3-Fam.-Haus habe ich beim Heizungsverbrauch schon Schwankungen von Mieter zu Mieter (in der gleichen Wohnung!) von über 100% erlebt - also rein aufgrund persönlichen Verbrauchsverhaltens!

Hier mal noch paar Links:
http://www.ieu.de/#Willkommen/home.php
http://www.energieverbraucher.de/de/Allgemein/Hilfe_fuer_Sie/site__968/
http://www.energieverbraucher.de/index.php?itid=976&st_id=976&dictionary_no=1
http://co2online.de/heizcheck.0.html
http://www.stmwivt.bayern.de/pdf/energie/energieportal/Energieeinsparung_Geb_Heiz.pdf

Und ganz besonders diese Seite finde ich sehr lohnenswert (habe sie noch lange nicht zu Ende studiert):
http://www.heizungsbetrieb.de/de/def-stat.html#ausl

Viel Spass und Erfolg beim Durchsteigen und beim Energie-/Kosten-Sparen!

---------
zu Cavalier:
Zitat:
Vorsicht, unter 60° Vorlauf können sich gesundheitsschädliche Keime bilden.

Stichwort: Legionellenfunktion - Eigentlich Standard ... d.h. einmal pro Woche wird das Wasser auf 60° aufgeheizt um die "Keimbildung" zu verhindern bzw. Keime abzutöten
Hallo Polline,

Zitat:
Naja, dann werde ich mit den Heizungsleutchen heut noch einen Termin machen, damit die sich mal intensiver mit der Sache beschäftigen können, als nur die üblichen Wartungsarbeiten.


Die Heizungsleutchen sollen unbedingt den Gasdurchfluss messen.
Ich kannmir sehr gut vorstellen, dass der Regler zu hoch eingestellt ist. Dieses schriftlich von der Firma bestätigen lassen und dann mal 4 Wochen täglich den Verbrauch ablesen.
Wenn sich der geringere verbrauch bestätigen läßt, kannst Du mit diesen Daten und dem Schrieben der Firma die Reduzierßung der Abschlagszahlen auch bei dem Gaslieferanten durchsetzen.

LG Johanni
21.03.2007, 12:27 von cavalier
Profil ansehen
@polline,

Zitat:
Du schreibst von 45 °, da wird vielleicht schon das Problem liegen

Vorsicht, unter 60° Vorlauf können sich gesundheitsschädliche Keime bilden.
21.03.2007, 12:20 von polline
Profil ansehen
Hallo Augenroll,

na das klingt ja auch nicht gut. Zumindest wahrscheinlich dazu noch gefährlich gewesen?

In meinem Fall vielleicht noch eine weitere Möglichkeit, die überprüft werden muss!

Danke Polline

21.03.2007, 12:14 von polline
Profil ansehen
Hallo Frankyboy,

muss die Zähler heut noch ablesen, also noch keine Zahlen da.

Die Warmwassertemparatur läuft auf 60°. Oh Gott!!!, Du schreibst von 45 °, da wird vielleicht schon das Problem liegen ?! (oder vielleicht nur tlw.)

Polline
21.03.2007, 12:08 von polline
Profil ansehen
Hallo alle zusammen!

Zunächst mal möchte ich euch allen für die schnellen und guten Tips danken!!!!!

Ich habe heute einen Energieberater kontaktiert und ihm die Situation geschildert. Er ist der Meinung, dass er sicher die üblichen Quellen wie undichte Fenster und was es sonst noch alles gibt, ausfindig machen könnte. In meinem Fall allerdings wäre das aber das geringste Problem, denn Fenster, Türen und was sonst noch so im Laufe von 30 Jahren an Erneuerungen anfällt, ist schon geschehen.
Er war der Meinung ich solle unbedingt die Heizungsanlage von einem Fachmann überprüfen lassen, denn diese enormen Verbräuche könnten eigentlich nur mit Fehlern in der Anlage zu begründen sein.

Naja, dann werde ich mit den Heizungsleutchen heut noch einen Termin machen, damit die sich mal intensiver mit der Sache beschäftigen können, als nur die üblichen Wartungsarbeiten.

Eure Ideen mit den regelmäßigen Zählerablesungen, Verbrauchsgrafiken usw. werd ich auf jedenfall zusätzlich aufgreifen, um die ganze Sache mal zu beobachten.

Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, ist, dass der Stromverbrauch durch diverse Stromfresser im Haushalt hochgetrieben wird, da wir die selben Geräte wie vor dem Umzug nutzen und sich auch unsere täglichen Verbrauchsgewohnheiten nicht geändert haben. Waren schon immer sparsame Menschen und auch unser Töchterlein hat schon begriffen, immer die Lichter auszumachen, wenn sie einen Raum verlässt und auch kein Wasser zu verplempern.

Sicher kann man hier und da noch einsparen, wie mit der Nutzung von Energiesparlampen, aber irgendwie komm ich da nicht so richtig ran, mir schafft einfach das Licht, welches die Dinger ausstrahlen, eine zu kühle Atmosphäre.
(also zumindest da wissentlich `Eigeneselberschuld`)

Eine Frage hab ich aber tzrotzdem noch:

Wenn die Fachleute den vermeintlichen Fehler gefunden und behoben haben und mir das dann auch so `attestieren`, würde ich versuchen die Versorger zu kontaktiern und um Verringerung der monatl. Abschläge ersuchen.

Was meint ihr, gäbe es da eine Chance das durchzusetzten oder ist sowas aussichtslos (also im Prinzip weiterzahlen `bis der Arzt kommt`
)

L.G. Polline
21.03.2007, 11:50 von Augenroll
Profil ansehen
Wir hatten unseren Haushalt vor ca. 3 Jahren auf Gas/Elektro/Wasserverbrauch durchgechekt. Ergebnis: etwa 40% weniger Verbrauch als früher!

Eine Gasleitung hatte ein Leck (unter der Geruchsschwelle, an einer belüfteten Stelle)!!

Solch ein Leck findet man, indem man die Verbindungsstücke mit Schaum einpinselt und schaut wo Blasen entstehen.
21.03.2007, 11:43 von frankyboy
Profil ansehen
Hi Polline
Zitat:
Habe mich weiter noch nicht mit der Gasfeuerungsanlage beschäftigt. Das werd ich nun wohl müssen. Das Einzige, was wir bisher gemacht haben , ist die Zeiteinstellung für die Heizung.

Hast du die ersten aufgeschriebenen Zahlen und passen die zum Jahresverbrauch?
Mit welcher Temperatur läuft der Warmwasservorlauf?
Nur mal so als Denkanstoss:
Baden tust du mit max 45 Grad.
Wenn jetzt das Warmwasser per Umwälzpumpe mit 80 Grad durch die Gegend geschickt wird UND sich das Wasser noch an einer kalten Aussenwand kräftig abkühlt, dann halte ich deinen Gas/StromVerbrauch für normal.....
Vorlauftemperatur runter, der Fachmann sagt wohin.
Vielleicht ist auch eine Vorlaufleitung schlecht/nicht isoliert.
Was sagen die aufgeschriebenen aktuellen Verbrauchszahlen?
MfG Frankyboy
21.03.2007, 11:15 von prinzregent
Profil ansehen
Den wichtigsten Schritt hast du bereits unternommen: Du nutzt den vorhandenen Ofen und heizt mit Holz.

Den Gasverbrauch kann ich mir nicht erklären. Du must ab sofort jede Woche ( immer Sonntags ?? ) dein GAS Verbrauch aufschreiben.

Strom must du auch jede Woche aufschreiben.

Strom musst du alle Glühbirnen auf Sparlampen umstellen. Am besten drehst du raus was nicht notwendig ist.
Kühlschrank ? Welche Leistung ? Schreib dir alle Geräte auf, geh persönlich zu dem Stromberater und frag, wo da was nicht korrekt ist. Der Stromanbieter verleiht Prüfgeräte, die den echten !!! Verbrauch ermitteln. Ein neuer Kühlschrank (Fernseher ) könnte billiger sein als den alten zu behalten.

Kostenpflichtig kannst du einen E-Check machen lassen. Ein Elektriker würde deine Leitungen nachprüfen. Kann in deinem Fall sinnvoll sein.

Du hast ja schon den Energieberater kontaktiert. SUPER. Dennoch, jede Woche ablesen !!! Aufschreiben !!! Blatt neben die Uhr kleben und beobachten ! Wir haben uns mal unten an den Zähler gestellt und oben hat wer die einzelnen Verbraucher angeschaltet. Das kann schon helfen.
21.03.2007, 09:48 von Bernd
Profil ansehen
Also ohne lange zu lamentieren.

Gilt eigentlich für alle Verbraucher egal ob im eigenen Haus oder als Mieter.
1. Mindestens monatlich alle Zählerstände notieren.
2. Vergleiche erstellen, Grafiken etc. um ein optischen Eindruck zu erhalten.
3. Heizung jedes Jahr reinigen und überprüfen lassen.
4. Hydraulischen Abgleich der Heizkörper prüfen.
5. Bei hohen Stromverbräuchen, Strommesser kaufen/ausleihen und Groß- wie Kleinverbraucher über eine Woche beobachten. Grade Kleinvieh macht jede menge Mist!!
6. Wenn man detallierte Infos zum Haus haben möchte ENERGIEBERATER, die sind dazu da und helfen einem an Stellen Energie zu sparen an die man vor nie gedacht hat.
Ferner gibt es Förderungen um den Einsatz de Betraters günstiger zu machen. Einfach den Berater darauf ansprechen.

20.03.2007, 18:09 von Jobo
Profil ansehen
@polline

Heizung ohne Nachtabsenkung ?
Warmwassertemperatur, Heizwassertemperatur (Kennlinie) ?
Warmwasserzirkulation ohne Nachtabschaltung ?
Sind Wärmedecken im Einsatz (die vielleicht nicht abgeschaltet werden), oder Heizlüfter ?

Hast Du Einblick in die alten Strom und Gasrechnungen ?
Schau Dir mal die Veräuche, also nicht den Preis sondern die KW/h Strom und die m³ Gas an (wie schon erwähnt als Excel Kurve) Gibt es da deutliche Sprünge ?
Im zweifel kannst Du z.B. die ganze Heizungselektrik über einen Zähler (muß ja nicht geeicht sein) laufen lassen damit du den Verbrauch der Heizung abziehen kannst.


Jobo


20.03.2007, 17:48 von polline
Profil ansehen
Ach so, hab ich noch vergessen zu erwähnen:

Die Abschlagshöhe, welche ich als neuer Eigentümer ab Nov. zahlen musste, orientierte sich am Vorverbraucher, sprich meinen Eltern. Ich kann bis heut nicht nachvollziehen, dass meinem Vater diese derart horrenden Verbräuchen für einen 2 Personenhaushalt nicht merkwürdig vorkamen.
20.03.2007, 17:42 von polline
Profil ansehen
Hallo Frankyboy!

Du wirfst da eine ganze Menge Fragen auf. Da scheint das Thema sicher komplizierter als ich dachte.

Habe mich weiter noch nicht mit der Gasfeuerungsanlage beschäftigt. Das werd ich nun wohl müssen. Das Einzige, was wir bisher gemacht haben , ist die Zeiteinstellung für die Heizung.

Irgendwie lief diese bei meinen Eltern non stop. Das Haus ist
Baujahr 1980, also auch die Elektrik nicht zu alt.
Die Gasanlage wurde vor 15 Jahren eingebaut.

Stromklau kann nicht sein, denn das Haus wurde durch den Umbau in 2 Wohnungen aufgeteilt und wird ausschlieslich von der eigenen Familie bewohnt. Es gibt jedoch keine getrennten Zähler, d.h. ich rechne die NK mit meiner Mutter wie bei Vermietung ab.

Würde es denn Sinn machen, die Warmwassertemperatur nach unten zu regulieren, kann das soviel verbrauchen?

Wäre es ratsam eine Heizungsfirma zu engagieren, die nach Fehlern sucht? Oder eher doch den Energieberater?

Übrigens, meine Schwiegereltern haben fast die identische Heizungsanlage, selbes Alter in ihrem Haus und zahlen für Strom, Wasser, Gas zusammen grad mal 180 EURO.

L.G. Polline
20.03.2007, 17:22 von frankyboy
Profil ansehen
Hi Polline
Zitat:
Habe im letzten Jahr das EFH meiner Eltern übernommen (Überlassung / vorweggenommene Erbfolge)und war froh, endlich aus meinem Mietshaus raus zu sein. Wir haben das EFH dann zum 2-Familienhaus umgebaut und alles reingesteckt, was wir haben.

Wer wohnt denn in der anderen Hälfte und ist derjenige verbrauchsabhängig an den Kosten beteiligt?
Existieren eigene Zähler?
Wie war denn der Verbrauch VOR dem Umbau?
Stromzähler:
Mal 1 Woche lang den Verbrauch täglich aufschreiben.
Hochrechnen auf 365 Tage, passt das Ergebnis zur Abrechnung?
Bei Verdacht nicht die Sicherung drücken sondern mal alle Stecker rausziehen.
Bleibt ein Grundverbrauch?
Welchen Verbrauch haben die Wasserpumpen der Heizung?
Warmwasserumwälzung damit überalle gleich und sofort warmes Wasser vorhanden ist?
Welchen Verbrauch haben die Wasserpumpen für die Wasserversorgung?
Welche Grundtemperatur? welcher Gasverbrauch?

Ich glaube kaum das jemand Gas und Strom gleichzeitig klaut, sondern eher das eine HighTech Heizung gekauft wurde wo ein etwas geringerer Gasverbrauch mit einem Strommehrverbrauch erkauft wird.
Der Gasverbrauch kommt dann von einer zu hohen Vorlauftemperatur und 24 Stunden Warmwasserbereithaltung.
MfG Frankyboy
20.03.2007, 16:35 von Augenroll
Profil ansehen
Na bei Ihren Hammerverbräuchen lohnt sich der Berater allemal.

So aus der Ferne lässt sich solch ein Problem schlecht beurteilen, da die Verbräuche sehr individuell sind.

Bitte berichten Sie dann weiter.
20.03.2007, 16:31 von polline
Profil ansehen
Gehe mal davon aus, dass die Zähler geeicht und i.O. sind.

Kann es denn sein, dass gleich bei 2 Zählern was nicht in Ordnung ist? Wie findet man das raus?

Also, wie schon erwähnt, bei solchen Dingen schwebe ich in absoluter Unkenntnis . Musste mich bisher auch nicht mit sowas beschäftigen.

Danke für den Tip mit dem Energieberater. Habe auch gleich einen in der Nähe gefunden und werd ihn morgen kontaktiern.
(Hoffentlich `frisst der mir nicht auch noch die Haare vom Kopf`)

Polline
20.03.2007, 16:05 von Augenroll
Profil ansehen
Sind die Zähler geeicht und in Ordnung?

Führen Sie am besten eine Excel Tabelle über die Zeit mit Grafik, um Verbrauchsspitzen zu lokalisieren.

Konsultieren Sie vielleicht einen Energieberater in Ihrere Nähe. Der bringt auch ein Strommessgerät mit, (zum zwischenschalten) und kann Ihnen vor Ort ad hoc vielleicht schon sagen, was verkehrt läuft.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter