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13.10.2007, 13:24 von Klaus1972Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Grundsteuer wie korrekt umlegen ? HKVO ?
Hallo zusammen,

ich bin bei meiner www Recherche auf dieses Forum gestossen und habe mich gleich mal angemeldet da ich ein konkretes Problem habe.

Wie lege ich die Grundsteuer korrekt um ?

Zur Erläuterung:
Ich beseitze ein " Fam.-Haus (1368 m² Grundstück; 500 m² Gesamtwohnfläche)wobei die vermietete Wohneinheit in einem Anbau untergebracht ist.
Zur vermieteten Wohneinheit (lt. Mietvertrag 80 m² Wohn-Nutzfläche)gehörte auch ein Stellplatz und ein Gartenanteil (200 m²).

Bei der Nebenkostenabrechnung habe ich die Grundsteuer für die Wohneinheit auf die im Mietvertrag benannten Flächen (288 m²)umgelegt.
Ist dies nun Falsch da ich nun gelesen habe es wird auf Wohnfläche umgelegt ?

Wie sieht das mit der HKVO aus ?
Wir habe eine Heizkosten-Pauschale vereinbart (handschriftlich unter § 20 des Mietvertrages.
Nun verlangt der Mieter die abrechnung gemäss HKVO.
Ich beruf mich hier auf unsere Vereinbarung und den §2 sowie § 11 der HKVO.
Korrekt ?
Hat jemand evtl Urteile dazu ?

Danke vorab.

Klaus
Alle 6 Antworten
14.10.2007, 12:22 von CMAX_65
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Hi,

1. ist die Grundsteuer wirksam vertraglich vereinbart???

2. Sind die Wohnflächen gleich, z.b. jeweils 100 m²

Wenn beide Fragen mit ja zu beantworten sind, dann ist 50:50 ok!!!

Mfg
14.10.2007, 12:20 von taxpert
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Eine korrekte Umlegung der Grundsteuer richtet sich nach den Anteilen an der Jahresrohmiete (siehe EW-Bescheid). Hier sind ggf. unterschiedliche Mieten (z.B. bei gemischt genutzten Gebäuden) berücksichtigt. Auch Garagen, soweeit im EW berücksichtigt lassen sich so erfassen.

Auch ein "übergroßer Garten" läßt sich so fgerecht umlegen, soweit im EW eine sog. Überfläche berücksichtigt ist.

Eine "gerechtere Aufteileung gibt es kaum, da sich die Grundsteuer aus dem EW und damit der Jahresrohmiete (01.01.1964!) ergibt.

taxpert
14.10.2007, 12:10 von kojakfuttern
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Hallo ich habe ein Zweifamilienhaus,unten wohne ich ,oben ist vermietet.Dann darf ich die Grunsteuer also nicht 50-50 teilen.
13.10.2007, 17:49 von Cora
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Einfamilienhaus ist etwas anderes als eine Mietwohnung.
Bei Wohnungen können nur die jeweiligen qm umgelegt werden, hast du alle Wohnungen innerhalb eines Hauses vermietet tragen im Endeffekt alle Mieter die Grundsteuer.
13.10.2007, 17:32 von Lilibeth
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wieso kann man denn die 200qm Gartenanteil nicht umlegen??

Es geht sich doch um die Grundsteuer

Unsere Mieter zahlen doch auch die gesamte Grundsteuer für das gemietete Einfamilienhaus ????
13.10.2007, 16:16 von Cora
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Hallo

Grundsteuer kannst du nur auf die vermiete Fläche umlegen, also die gemietete Wohnung etc., nicht auf Garagen o.ä.
d.h. Grundsteuer durch die Gesamt-qm dividieren und mit der Wohnungsgröße malnehmen.

Wenn der Mieter einer Heizkostenpauschale zugestimmt hat und du mit dem Betrag zu Recht kommst, kann eine Änderung nur in beiderseitigem Einverständnis erfolgen.
Ist die Pauschale nach Meinung deines Mieters zu hoch, kann er dir natürlich eins auswischen und bei offenen Fenstern heizen.

Abrechnung nach Verbrauch ist immer die korrekteste.
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