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25.06.2007, 16:05 von engelchen_frProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Großzügige Wohnung, wenig Miete
Hallo,

hab mal wieder eine Frage an Euch:

Unsere Mieterin ist Hartz IV, hat unsere Wohnung von 140m² gemietet, darin enthalten 45m² ausgebaute Kellerräume mit Heizung und Duschbad. Kaltmiete 420€. Im Mietvertrag haben wir nur die Zimmeranzahl 5 stehen, keine m².

Nun meine Frage:
Als 4-Pers.-Haushalt stehen ihr bis 90m² zu oder 4 Zimmer. Müsste sie unter Umständen ausziehen, weil das Amt die Werte nicht angemessen finden oder darf sie bleiben? Kann ich irgendwo nachlesen, wie hoch die Heizungskosten sein dürfen für sie?

Freu mich auf Nachricht.

susi
Alle 23 Antworten
28.06.2007, 13:41 von engelchen_fr
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Hallo,

war ja sehr interessant zu lesen die letzten Beiträge.

In einem anderen Forum schrieb jemand, das das Amt alles zurückhaben möchte, was zuviel gezahlt wurde. Und dazu soll auch der Mietnachlass zählen. Das Amt wird für den Monat voll bezahlt haben, Mieterin hat jedoch nichts an uns weiterleiten müssen. Daher hab ich geschrieben, das es viel Geld für die Mieterin ist, wenn sie es nun tatsächlich zurückzahlen muss.

@marieP

JA, wir haben Fehler gemacht. Wir versuchen es gütlig, aber wenn es nicht geht, dann müssen wir das beste draus machen. Unsere Hoffnung liegt nun beim Hausverwalter.

Die Mietbescheinigung wurde uns erst nach 4 Monaten vorgelegt. Sie bekam aber schon vorher Geld vom Amt, das bekam wir vom RA mitgeteilt. Da haben natürlich die m² eintragen, Zimmeranzahl, Küche, Bäder etc. Auch die Betriebskosten wurden aufgeschlüsselt. Wir werden nun sehen müssen, was das Amt damit macht.

Werde dem HV mal sagen, das Photos nicht schlecht wären.

LG Susi
28.06.2007, 09:40 von Jutetuetchen
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Hallo Engelchen,

Zitat:
ich hab gedacht, das die Arge dann den Mietnachlass von der Mieterin möchte, weil die ja auch die Miete gezahlt haben. Und wenn dem so wäre, dann ist doch sicherlich die Mieterin verärgert. 450€ ans Amt zurück geben, ist für sie dann eine Menge Geld.



Verstehe ich jetzt nicht so wirklich- wieso soll das Amt den Mietnachlass von der Mieterin haben wollen ?!?!?

Du hast der M. die Wohnung für 420 Euro kalt vermietet - richtig ? und das bezahlt das Amt auch - richtig ? Oder zahlt das Amt 870 Euro KM ?!?!?

Hmmmm .... habe ich da was missverstanden ?!?!?

Grüsse
28.06.2007, 00:29 von MarieP
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Hallo

Zitat:
Als 4-Pers.-Haushalt stehen ihr bis 90m² zu oder 4 Zimmer. Müsste sie unter Umständen ausziehen, weil das Amt die Werte nicht angemessen finden oder darf sie bleiben? Kann ich irgendwo nachlesen, wie hoch die Heizungskosten sein dürfen für sie?



das Amt zahlt keine Betriebskosten für zu große Wohnungen, auf jeden Fall hier nicht. Wenn dem Mieter 90 qm zustehen, wird auch nur für 90qm gezahlt und nicht für 140 qm.

So ganz kann ich dem auch nicht folgen. I.d. Regel verlangt das Amt vom Mieter eine Kopie des Mietvertrags und eine sog. Vermieterbescheinigung. In der Vermieterbescheinigung für das Amt muss, auf jeden Fall hier, die Gesamt qm- Zahl angegeben werden - und zwar oben im Kopf. Was habt ihr dort angegeben?

Spätestens mit der 1 Abrechnung nach qm/Wohnfläche würde hier sofort die Nachfrage vom Amt kommen - od. rechnet ihr ALLES nach Personen ab?
Wie hoch di anteiligen Kosten für die jeweilige Kosten-/Etragsart ist - erfährst du vom Amt. Evtl. sogar auf de Homepage eurer Stadt.

Zitat:
Er soll Autohändler sein, nach ihrer Aussage. Die Auffahrt ist voller Autos ohne Nummernschilder. Sie bestreitet dies


Auch das wird das Amt interessieren.
Kann aber dazu führen, das keine Mietzahlungen mehr durch od. über das Amt geleistet werden.

Zitat:
Das Grundstück ist nicht gepflegt, überall liegt irgendetwas herum


Hier würde ich Fotos machen bzw. durch den HV machen lassen und ggf. abmahnen mit Weiterungen.

Auch über die Mietminderungen würde ich das Amt informieren.
Die Minderung steht dem Amt zu bzw. hat die Mieterin zuviel erhaltene Unterkunftskosten an das Amt zurück zuzahlen.

Kurzes Anschreiben an das Amt, wann die Mieterin die Miete gemindert hat und um wieviel. Oder lass der Mieterin mitteilen, dass du bei weiteren nicht ordnungsgemäßen Mietgebrauch, dass Amt über Minderungen etc. unterrichten wirst.

Da bis jetzt nach deiner Aussage nichts zu eurer Zufriedenheit läuft, wird sich in der Zukunft nicht viel ändern - außer der HV setzt sich durch.
Ihr habt aber schon Fehler gemacht, sodass auch die/der HV Schwierigkeiten haben wird alles ins rechte Lot zu bringen und vor allen für ein stressfreies Mietverhältnis zu sorgen.

Das alles fördert ein gutes Mietverhältnis für die Zukunft nicht.
27.06.2007, 23:21 von verzweifelter
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Hallo,

inzwischen habe ich mir das Teil noch mal genauer angesehen (ich habe lediglich eine Kopie, nicht von mir als VM unterschrieben), auch in BaWü wird oder wurde nach den QM gefragt, doch ist in dem mir vorliegenden Antrag nicht ausgefüllt.

Kopie finde ich auch ganz wichtig, denn wer weiss, was da noch drin abgeändert wird (ich kenne den Fall, da hat ein Antragsteller den Antrag ausgefüllt und einen super geringen Mietpreis eingetragen ... (damit er keinen Ärger mit der ARGE bekommt?), der VM hat es korrigiert und sich eben auch eine Kopie gemacht).

Weitere Frage zu diesem Themenkreis: Wie oft muss so ein Antrag wiederholt werden bei längerer Bedürftigkeit? Alle Jahre? Ich frage mich nämlich, warum ich von meinem Mieter keinen Antrag mehr zum Unterschreiben bekomme. Bezieht er kein Wohngeld mehr? Von was lebt er? Langsam bin ich am Überlegen, ob ich wieder mal bei der ARGE vorbeischaue und nach dem jüngsten Antrag des Herren frage, wer weiss ...

verzweifelter
27.06.2007, 20:22 von engelchen_fr
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Guten Abend,

ich hab gedacht, das die Arge dann den Mietnachlass von der Mieterin möchte, weil die ja auch die Miete gezahlt haben. Und wenn dem so wäre, dann ist doch sicherlich die Mieterin verärgert. 450€ ans Amt zurück geben, ist für sie dann eine Menge Geld.

Aber ich hab ja nur gedacht.

Kopien sind selbstverständlich

Vielen Dank für Eure Tipps

LG SUsi
27.06.2007, 14:56 von Jutetuetchen
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Hallo,

aber was nützt Dir dass wenn Du in so eine Bescheinigung schreibst dass Du der Mieterin 450 Euro Mietnachlass gegeben hast - ich glaube das interessiert weder die ARGE noch Deine Mieterin - die lacht sich eins ins Fäustchen weil Du ihr eine solch grosse Wohnung für "Kleines" überlässt - leider ist es so dass man manchen Leuten den kleinen Finger reicht und sie nehmen gleich die ganze Hand.

Und ich glaube kaum dass Eure Mieterin es juckt ob ihr sauer seid oder sonstwas

Aber Papier ist geduldig könntest also solch einen Zusatz einfach noch dazu schreiben.(interessieren wird es vermutlich niemanden)

Zitat:
auf jeden fall eine kopie der ausgefuellten bescheinigung machen
..... sollte man von jedem Blättchen machen was man "rausgibt" ;-))

LG

27.06.2007, 08:40 von hecke
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hallo,

@ verzwiefelter u. engelchen,
ich habe so ein formular lange nicht mehr gesehen, aber es ist immer irgendwo zwischen den zeilen platz wo man den einen oder anderen satz einfuegen kann, diesen dann so formulieren, dass möglichst rueckfragen kommen (obwohl dieses sehr unwahrscheinlich ist).
wie verzweifelter schon schreibt, dem amt ist es egal.

auf jeden fall eine kopie der ausgefuellten bescheinigung machen
26.06.2007, 22:42 von verzweifelter
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Hallo,

ich habe die Kopie eines solchen Wohngeldantrages vorliegen, da steht ganz unten (und fast schon zu übersehen):
Besteh. Mietrückstand *Kästchen* nein *Kästchen* ja, seit wann:

verzweifelter
26.06.2007, 21:32 von engelchen_fr
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Hallo,

wir haben nur eine Bescheinigung ausfüllen müssen mit der Aufschlüsselung der Neben- und Heizkosten.

Gibt es noch andere Formulare? Mietschulden eintragen? Würd ja gerne irgendwo eintragen, das die Mieterin einen Mietnachlass von 450€ erhalten hat. Denn das Geld steht ja nicht ihr zu, wenn die Arge bezahlt. Und gibt es auch ein Formular, wo man die Mietminderung eintragen muß? Wäre auch klasse, so bekommt sie wenigstens mit, das wir sauer sind. Wir fühlen uns nämlich total ausgenutzt. Aber selber Schuld irgendwie!!

LG Susi
26.06.2007, 21:24 von verzweifelter
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Hallo,

aber das Feld mit den Mietschulden, das sollte man schon ausfüllen, oder?

Übrigens, auch bei uns in BaWü dürfte es sicherlich eine Begrenzung der Wohnfläche geben, aber wenn der Mieter den Rest aus der eigenen Tasche zahlt, dann ist es wohl egal, das ist zumindest meine Erfahrung. Es ist sogar egal, wenn er den Rest nicht aus der eigenen Tasche zahlt. Die ARGE interessiert sich zwar durchaus für die Wohnungsgrösse und stattet u.U. dem Mieter einen Besuch ab, aber letztendlich können die von der ARGE auch nichts machen ... (ausser einen Vermerk in der Akte des Betreffenden, der sich womöglich mit anderen Vermerken summiert, sofern die ARGE Vermerke macht - sprich: Steter Tropfen höhlt den Stein ...).

verzweifelter
26.06.2007, 21:19 von engelchen_fr
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Guten Abend,

@hecke
das muß ich mir merken. Haben genau anders interpretiert, wenn wir die Mietbescheinigung so genau wie möglich ausfüllen.

LG Susi
26.06.2007, 13:56 von hecke
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hallo,

bei den bescheinigungen fuer die arge geht es gut, wenn man diese so unvollstaendig ausfuellt (man ist ja nur vermieter und kein formularausfueller fuer mieter), dass die arge bei euch ruecksprache halten muss, gerne eure tel. nr. draufschreiben....man hilft ja gerne
26.06.2007, 13:39 von Cora
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Du meine Güte, da habt ihr ja voll reingegriffen
26.06.2007, 11:07 von engelchen_fr
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Guten Morgen,

waren sehr viele Anregungen von Euch. DANKE!!

Wir haben ein 1-Familienhaus mit sehr großer Einliegerwohnung und großem Grundstück mit Gartenhaus, mit Spielhaus, mit Gewächshaus, mit Holzhaus für Fahrräder und Müll, Doppelcarport, riesen Auffahrt. Diese Mieterin hat die EG mit KG und Grundstück und co. gemietet. Wir waren sehr naiv, haben der Mutter von drei Kindern alles geglaubt. Die Demütigungen ihres geschiedenen Mannes, die Belustigungen ihrer eigenen Familie, weil ihr eigenes Haus versteigert wird und und und. Dümmer wie wir kann man wohl nicht sein! Die Quittung kommt ja nun!

Mietminderung, jeden Monat. Ein Mangel gemeldet, gleich zwei Tage später war er behoben (Waschmaschinenhahn hat geleckt). Dann kommt Brief von ihrem RA, weil angeblich der gesamte Keller unter Strom steht, der Stromzähler hört nicht mehr auf zu laufen. Am selben Tag kommt der Elektromeister, findet eine Steckdose mit Kriechstrom, dort wollte sie die Waschmaschine anschliessen. Warum sie den anderen Anschluss nicht nimmt, der ja nun nicht mehr eine Leckage hatte, weil repariert, ist mir ein Rätsel. Also, Steckdose wurde abgeklemmt, sind ja genügend andere noch vorhanden, die voll funktionsfähig sind. Dann spricht der Elektromeister mit mir per Telefon (Mieterin hört wohl mit), das nach neuer Sicherheitsvorschrift die Kellerleitungen in unserer Werkstatt (nicht Bestandteil des MV) umgelegt werden müssen. OK! Er schickt also Angebot, wir lassen es dann ausführen. Mieterin macht dafür jedoch Mietminderung, weil sie keinen Strom im Haus hat. Mhhhhhh!
Dann schickt sie eine SMS, das am Fenster eine 1cm breite Stelle ohne Fensterkitt ist, ich solle doch schnell mal den Monteur schicken, das Fenster fällt gleich raus. Dann funktioniert ein Heizkörper in der Kellerwohnung nicht, ihr Kind ist immer verschnupft. Die Heizung ist im März 05 komplett erneuert, die Mieterin hat die Gewalt über die Steuerungszentrale. Diese wurde ihr erklärt, eine Gebrauchsanleitung liegt ebenfalls bei. Mhhhhhhhh! Das Wasser im eingebaute Aquarium läuft nicht ab, wir sollen den Monteur schicken. Bei Besichtigung und Übergabe haben wir ihr gesagt, das sie einen Wasserwechsel mit einer Pumpe machen kann. Die liegt bei den Zubehörteilen in unserer Werkstatt, sie dürfe sie sich nehmen. SIE WILL ABER NICHT!!! Mhhhhhhhhhhh

Bis dahin haben wir alles per Ferndiagnose gemacht. JETZT HAT ES UNS GEREICHT! Wir wollen nicht noch dümmer werden!!

Ein Hausverwalter wurde eingestellt! Und nu geht es rund dort. Unser Haus liegt in einer sehr guten Wohngegend. Die Nachbarn sind von Natur aus Neugierig, ihnen bleibt nichts verborgen. Sie beobachten nun folgendes: Der Lebensgefährte ist seit Februar dort täglich zu sehen, sie bestreitet dies. Er soll Autohändler sein, nach ihrer Aussage. Die Auffahrt ist voller Autos ohne Nummernschilder. Sie bestreitet dies. Das Grundstück ist nicht gepflegt, überall liegt irgendetwas herum (Spielzeug finden wir voll ok). Sie sagt, das gehöre nicht ihr, Spielzeug den Kindern.Mhhhhhhhhhh!

Da wir für die Arge eine Mietbescheinigung ausgefüllt haben, diese nochmals die Heizkosten aufgeschlüsselt haben wollen(wir haben dbzgl. alles korrekt gemacht), können wir uns gut vorstellen, das sie die vollen Kosten nicht übernehmen.

Vielleicht soll sie sich ja aufgrund der nicht angemessenen Kosten eine neue Whg suchen????

Die Seele baumelt ja doch irgendwie, auch wenn man weit weg ist. Warum hat sich bloss kein Käufer gefunden!?!?! Naja, bei der Immobiliensituation irgendwie kein Wunder.

Wir wollen mal hoffen, das durch den Hausverwalter ein wenig Ruhe einkehrt. Die Mieterin kann ja von uns aus bleiben, wenn alles so gemacht wird, wie es sich gehört (von VM + M seite natürlich).

LG Susi

26.06.2007, 09:25 von hecke
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hallo,

ich habe genau dieselbe situation wie du:

mfh gekauf, mit bestehenden mietvertraegen, mieter ist auch hartz 4, whg ist 125 qm groß, er zahlt normalerweise ca. 400 € miete, inkl. nebenkosten, die ich leider auch nicht umlegen kann, wegen einer blöden formulierung im mietvertrag.
mieter kuerzt jetzt die miete zum größten teil wie er will, hat bis zum jetzigen zeitpkt. keine handwerker in die whg. gelassen um den (zugegeben auch berichtigten mangel) beheben zu lassen.
diesen monat hat der ach so tolle mieterschutzbund angekuendigt, jetzt wird nur noch 120,00 € miete bezahlt, ich denke naechsten monat wollen die von mir geld haben das er da wohnt.

bei uns in nds. ist es dem amt voellig egal wie groß die whg. ist, wenn die mietpreis stimmt, und das tut er ja...leider.

das amt hat ihm mitgeteillt er solle einen untermieter auffnehmen, oder den rest dazubezahlen, laut aussage von meinem ra, kann ich ihm die unterviermietung nicht einmal untersagen, und wo er das restliche geld herbekommt ist voellig egal (aber hab mal als firmeninhaber 1000 € zuviel in der kasse, dann biste dran).

also ich denke keine chance

26.06.2007, 08:40 von Jutetuetchen
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Hallo,

wegen den Heizkosten - google doch mal bitte - kann Dir leider auch nicht sagen wie hoch die sein dürfen...

Notfalls mal bei der ARGE anrufen und dort nachfragen dann weisst Du alles ganz genau !

Die Arge überimmt nur die Kosten die der Mieterin "zustehen" alles andere muss sie aus eigener Tasche zahlen..... und wenn das alles klappt ist auch füe VM und Mieter alles in Ordnung.

Eine evtl. Nachzahlung für die vielen QM wird das Amt vermutlich auch nicht übernehmen - nur den Anteil für angemessene Wohnung und Nebenkosten ...auch hier käme wieder der eigene Geldbeutel der Mieterin zum Einsatz.....

Auch die ARGE will eine detaillierte Aufstellung bei einer NK Abrechnung sehen

LG

mir fiel gerade ein dass ich ja was "gespeichert" habe - guckst Du hier: "http://www.my-sozialberatung.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/my-sozialberatung.de/kdu&localparams=1 .... vielleicht hilft Dir das ein bissi weiter ;-)

Hallo,

so kenne ich eine Wohngeld-Mieter-Geschichte: Als alleinstehender Mieter bekommt er ca. 350 Euro von der ARGE, die grosse Wohnung (grob 100 qm) kostet aber 900 kalt. Solange der Mieter zahlt, ist es der ARGE egal (soviel ich weiss, wird nach den Quadratmetern im Antrag gar nicht gefragt). Den Rest muss der Mieter/Wohngeldbezieher selber bezahlen (wobei ich mich frage, wie er das macht, wenn er angeblich arbeitslos ist). Kommen jedoch Klagen von der VM-Seite, weil die Miete nicht vollständig bezahlt wird, so kann es zwar sein, dass die ARGE zwar mal dem Mieter einen Besuch abstattet und befindet, dass die Wohnung zu gross ist, aber letztendlich kann auch die ARGE den Mieter nicht zum Auszug zwingen.

Fazit: Solange die Miete fliesst, ist es der ARGE egal. Aber auch wenn die Miete nicht oder nicht komplett fliesst, kann die ARGE nicht den Mieter zum Auszug zwingen. (Land BaWü).

verzweifelter
25.06.2007, 18:16 von Anita
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Hier in Brandenburg ist dem Amt die Größe der Wohnung nicht egal.
1. Person 45 - 50 m²
jede weitere Person 10 m²

Würde bei 4 Personen max. 80 heißen.

Spätestens bei den Nebenkosten - vor allem den Heizkosten - von engelchen_fr's Mieterin würde hier das Amt stutzig werden!

Da kann es durchaus sein das Amt die Mieterin auffordert sich eine Wohnung zu suchen wo die Nebenkosten niedriger sind.

Meist verlangt das Amt auch eine genaue Aufschlüsselung der Nebenkosten.

x € Heizkosten/Warmwasseraufbereitung
x € Frischwasser/Abwasser. Gut das bleibt bei 4 Personen gleich.
x € übrige Nebenkosten, wie z. B. Grundsteuer. Die bekanntlich nach m² abgerechnet wird.

Gruß Anita
25.06.2007, 17:40 von Cora
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Hallo

ein Bekannter meines Sohnes (auch HaIV) hat sich eine neue Wohnung gemietet, die auch größer ist als für 1 Person "erlaubt".
Die Größe ist dem Amt egal, zahlen tun sie nur die Miete, die für eine passende Wohnung angemessen ist - haben da wohl ihre Sätze - und alles was darüber geht, muss der Bekannte aus eigener Tasche zahlen.

Land: Hessen.

Gruß
25.06.2007, 16:57 von CMAX_65
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Hallo,

Nur so mal eine Überlegung:

4 Pers. HH, 1 Alleinerz + 3 Kinder oder 2 E 2 Ki ???

sie bekommen doch als Bedarfsgemeinschaft (2 Erw.) glaube ich € 611 + Ki+ Ki+ Kindergeld ??? : Da kommen doch wahrscheinlich weit über € 1000 Lebensunterhalt zzgl. Miete zusammen ???

Wenn ja, was spricht denn dagegen, wenn eine Teil der Wohnkosten, die einer wesentlich grösseren Wohnung als der bestehende Anspruch, auf den Lebensunterhalt angerechnet wird.

Beispiel Warmmiete € 700,00 Anspruch vielleicht € 580,00 Rest € 120,00 ohne Anspruch, abgezogen am Lebensunterhalt ???

Nur so ne Idee, ob dies allerdings in der behördlichen Praxis machbar ist, wage ich zu bezweifeln ??? Oder vielleicht doch ???

MFG
25.06.2007, 16:49 von engelchen_fr
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Hallo,

danke schon einmal für die Anmerkungen. Doch ist meine Frage noch nicht so beantwortet. Muß die Mieterin bei den oben genannten Werten unter Umständen ausziehen? Wäre für uns von Vorteil, dann hätten die ewigen Mietminderungen ein Ende. Oder akzeptiert das Amt die große Wohnung und den geringen Mietpreis? Heizkosten wurden nach genannter m² umgelegt. Gibt es da auch Mindestsätze?

LG Susi
25.06.2007, 16:23 von Sledge_Hammer
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25.06.2007, 16:15 von Ich
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Das ist so eine Auslegungssache... In den meisten Fällen kommt es am Ende aber auf den Mietpreis an.
Bei uns (Sachsen) ist es so, dass für einen 5-Pers.haushalt max. 488€ / 95m² plus 90€ Heizkosten gezahlt werden.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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