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03.03.2006, 10:22 von JulchenProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Gebäudeversicherung
Hoffe es kann mir jemand weiterhelfen, der schon mal dasselbe Problem hatte:
Unser angemietetes Objekt erstreckt sich über zwei Gebäude, die miteinander verbunden sind. Unser Vermieter berechnet uns die Versicherungsprämien für das Objekt jedoch nicht nach den einzelnen Gebäuden, sondern addiert die Prämien und berechnet uns diese anteilmäßig anhand unserer Fläche, obwohl die beiden Gebäude eine unterschiedliche Höhe der Prämien aufweisen. Ist das wohl korrekt?
Bei dieser Gelegenheit: Hat jemand schon mal davon gehört, dass Versicherungen nicht nach m² sondern m³ berechnet werden?
Wär super, wenn mir jemand einen Rat geben könnte.
Alle 10 Antworten
03.03.2006, 13:58 von Julchen
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Danke erstmal so weit, werde dann doch mal unsern Rechtsbeistand teln, wird mir doch zu heiß, bei den Versicherungssummen...
03.03.2006, 13:44 von volker
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Hallo Julchen,

rechne doch anhand der dir bekannten Versicherungsanteile der beiden Gebäude aus, wie sich bei einer Teilung der Gesamtposition die Summe verändert.

Diese Aufteilung (Neuberechnung) legst du dem Vermieter vor. Vielleicht ist er ja bereit, die Werte zu akzeptieren.

Die 7,50 € je Stunde hätte ich auch gern.
03.03.2006, 13:18 von Sledge_Hammer
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@ julchen

Die Gebäude lassen von außen schon erkennen, dass die Versicherungssumme eine unterschiedliche ist, wie ich inzwischen auch schriftlich vorliegen habe.

Woran sieht man das ?? :-)

Ich habe z.B auch 2 Versicherungen, laut Versicherung kann man keine Nebengebäude, Scheune, Schuppen ,Gesindehaus usw. über eine Wohngebäudeversicherung absichern.

Also 2 Versicherungen ( für ein Wohnhaus natürlich teurer als für ein Nebengebäude) und die werden beide umgelegt, da die Mieter ja auch die Nebengebäude nutzen.

Mfg S. Hammer
03.03.2006, 13:05 von Julchen
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Unser Vermieter ist von Beruf Bauer, nich böse gemeint, soll nur heißen, dass er von der Materie überhaupt keine Ahnung hat. Wäre echt besser, wenn er die Abrechnung von einem Unternehmen machen lassen würde. Der kann nicht mal netto von brutto unterscheiden, echt HILFE!

Also ganz konkret. Hausnummer 23 beinhaltet 6 Wohnungen und unser Lagergebäude. Nummer 21 ist unsere Marktfläche, die mit Nr. 23 verbunden ist und auch noch mal 6 Wohnungen. Die Gebäude lassen von außen schon erkennen, dass die Versicherungssumme eine unterschiedliche ist, wie ich inzwischen auch schriftlich vorliegen habe.

Im übrigen 7,50 € netto Stundenlohn ist für so ne Abrechnung echt noch zu wenig, wenn ich bedenke wieviel Zeit und Nerven die mich schon wieder kostet. Und das alles für 300 €, die wir nachzahlen sollen...
03.03.2006, 11:39 von Diega
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Hy.

Was hast du denn angemietet?

Wohnung- Gewerberaum- Landwirtschaft? Weil du von "Bauer" sprichst.

Zitat:
Unser angemietetes Objekt erstreckt sich über zwei Gebäude, die miteinander verbunden sind


Sind deine Räume auf/ in beiden "Gebäuden" verteilt?

Gruss Dieter
03.03.2006, 11:38 von volker
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Hallo Julchen,

wenn die qm auch bei anderen Betriebskostenarten gleich hoch sind, kann die Abrechnung richtig sein. Falls nicht (also niedriger), spricht einiges dafür, dass die Versicherungsbeiträge vor der Abrechnung den jeweiligen Gebäuden zugeordnet werden müssen.

Sind beide Gebäude Teil eines Bauernhofes? Dann könnte es sein, dass die von der Gesellschaft abgedeckten Risiken unterschiedlich sind, was sich letztlich in der Prämienhöhe niederschlägt.

Läßt sich aber nur anhand der Versicherungsunterlagen klären.
03.03.2006, 11:27 von Julchen
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Es geht um eine Versicherung für Feuer und Leitungswasser. Das schlimme ist nur unser Vermieter hat keine Ahnung von dem was er da tut und der Vertrag ist älter als ich, also lückenhaft ohne Ende. Da ich neu in diesem Bereich bin, frage ich natürlich alles nach und Antworten hat der Vermieter ohne um sich auch erst mal zu erkundigen schon gar nicht.
Abrechnungsprogramm ist gut, bin ja schon froh, dass der Bauer inzwischen mal die Erfindung Computer nutzt
Für die Abrechnung bilden die Gebäude eine Einheit, aber alles ist so verschachtelt und ich habe auch keine Raumaufteilungen nur eine qm-Zahl. Wenn ich die hätte, könnte ich doch dann die Versicherungprämien direkt zuordnen, oder?
03.03.2006, 10:41 von volker
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Hallo Julchen,

der Versicherungsbeitrag kann anders berechnet werden als der Umlagemaßstab für die Betriebskostenabrechnung.

Dieser ist, wenn im Mietvertrag nichts anderes vereinbart wurde, die Wohnfläche. Also m² und nicht cbm.

Bilden die beiden Gebäude eine Einheit auch für die Betriebskostenabrechnung? Aus welchen Gründen meint der Vermieter denn, die Gebäude zusammen zu fassen müssen?

Es ist immer sinnvoll, zuerst beim Vermieter nachzufragen. Hier im Forum kann jeder zwar seine Meinung äußern, nur ist diese nur dann (evtl.) auch gut, wenn die Informationen vollständig sind.
03.03.2006, 10:33 von prinzregent
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Hm, hast du schon mal bei einer Versicherung nachgefragt ? Ich hab alles bei Haus und Grundbesitzerverein. Nette Leute und guter Internet Service. http://www.grundvers.de

Wenn der Vermieter die beiden Gebaude zusammen berechnet, kann es daran liegen, dass das Abrechnungsprogramm eine Trennung von zwei Versicherungstarifen gar nicht vorsieht. Der Teufel steckt im Detail ...

Eine Betriebskostenabrechnung ist unendlich viel Arbeit. Ich frag mich immer, wann mal ein Vermieter den Mindestlohn von 7,50 Euro netto Stundenlohn fuer die Betriebskostenabrechnung verlangen darf ...

m2 oder m3 oder nach der Bruttomiete, es gibt viele Verfahren. Um welche Versicherung geht es denn ? Am besten dort anrufen und fragen.

Dein Vermieter wird sich riesig freuen wenn er in Zukunft die Betriebskostenabrechnung zwei mal machen muss
03.03.2006, 10:28 von Meiner_einer
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Zur 2. Frage - ja m³(umbauter Raum) ist der Normalfall für Baukostenberechnung und damit die Basis für die Versicherungssumme.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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