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26.04.2007, 11:15 von kasperle28Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Fragen zu Haustieren und sonstigen Kleinigkeiten..
Hallo zusammen,

ich hatte vor ein paar Tagen wegen einer Abrechnung über Personenmonate bei Leerstand hier eine Frage reingestellt und wollte nur kurz vermelden, daß die HV jetzt eine Neuberechnung macht - die HV, die noch für die Abrechnung verantwortlich war, sich jedoch bei der WEG-Versammlung noch nicht mal mehr hat blicken lassen Die weiß schon, warum sie nicht mehr gekommen ist...

Auf jeden Fall war jetzt gerade die WEG-Versammlung und irgendwie sind wir raus und dachten, auch nicht besser als im Kindergarten, ehrlich... Eigentlich nur gehässiger :-))

Und natürlich wurde mal wieder gemeckert ohne Ende über unsere Mieter, die so frech und gemein wären und sich an keine Regeln halten würden usw... Wir haben eben ein junges, unkompliziertes Pärchen als Mieter, was dem Rentnerbund im Haus wohl nicht passt?!?
Einige Punkte haben wir dann noch direkt am Anschluß mit den Mietern besprochen und die haben auch überhaupt kein Problem mit den meisten Dingen, aber über die Frage "Haustiere" sind wir eben wieder gestolpert.
Die Situation ist so, daß die Mieter bei Besichtigung der Wohnung meinten, sie hätten eine junge Katze, ob das okay wäre. Damit haben wir prinzipiell kein Problem, da es eine Hauskatze sein sollte und sie noch nie in ihrem Leben draußen "an der frischen Luft" war. Aus der einen Katze sind jetzt 2 Katzen und 2 Zwerghasen geworden, aber gut... Jetzt liegt die Wohnung allerdings im Souterrain und die Katzen haben die Freiheit geschnuppert und gehen ab und zu raus in den Garten. Sie sind jedoch an das Katzenklo gewöhnt und würden nie in den Garten ..., ihr wisst, was ich meine.
Die WEG behauptet jetzt, daß die Katzen stinken würden ohne Ende und man müsste sich die Nase zuhalten, wenn man in den Hausflur reinkommt usw, usf (die Rentner haben alle zuviel Zeit...).

Meine Frage ist jetzt:
Auf der WEG wurde beschlossen, daß die Katzen nicht in den Hausflur gehen dürfen, was von allen abgenickt wurde.
Die Mieter sagen jedoch: Es steht eindeutig im Mietrecht drin, daß Haustiere erlaubt sein müssen und das alle Regelungen, die Haustiere verbieten, rechtswidrig sind.
Wir als Vermieter kennen uns im Mietrecht überhaupt nicht aus, weil wir prinzipiell eher immer Verhandlungslösungen über Diskussionen usw gefunden haben, als über Mieterschutzbund und Gerichte zu gehen...
Was stimmt denn jetzt?
Wenn die Hausordnung bestimmt, daß Haustiere nur in einem Maße erlaubt sind, wie sie die anderen Eigentümer/Mieter nicht stören, gilt dann die Hausordnung, oder gilt das Mietrecht? Stimmt das mit dem Mietrecht überhaupt so?

Die Situation ist schon total verfahren und ich wäre dankbar, wenn ihr mir Tipps oder Anregungen geben könntet, weil die Mieter kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen und schon meinten, sie wurden noch nie in einem Haus so angefeindet, wie von den Rentnern bei uns... Zudem sind die Rentner natürlich ziemlich gut im Psychoterror hintenrum, d.h. man hört bspw. Läster-Gespräche im Hausflur in einer Lautstärke, daß jeder sie mitkriegt, aber keiner sagt was direkt...
Wahrscheinlich weil sie Angst haben, daß sie auch eine direkte Antwort kriegen würden

Herzlichen Dank im voraus,
kasperle28
Alle 24 Antworten
26.04.2007, 23:27 von MarieP
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26.04.2007, 22:14 von Cora
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Hallo

wenn der Vermittler "in der HV" hängt - wie auch immer - und auch Wohnungsübergabeprotokolle und Mietverträge schließt, ist dies ja so eine Art Verwaltertätigkeit. Und ein Verwalter darf für Wohnungen aus dem eigenen Bestand keine Provision verlangen.

Ähm, ein Landschaftsgärtner muss sich nicht zwangsläufig mit den Satzungen einer Gemeinde auskennen...

Viel Glück

Gruß
26.04.2007, 20:08 von kasperle28
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Hallo Cora,

dankeschön für die Antworten, ich werde nächste Woche mal im Baumarkt nachsehen wegen den Fentergriffen, wie Du meintest...

Entschuldige, wenn ich es undeutlich ausgedrückt hatte, nicht unsere Mieterin hat den Handwerker bestellt, sondern die Rosine, der die Eigentumswohnung obendrüber gehört und die sie selbst bewohnt, mit dem Mann, der unter´m Pantoffel steht.
Das fand ich ja gerade der Hammer: weder der HV noch unsere Mieter noch wir geben einen Auftrag, sondern ein anderer Eigentümer aus dem Haus.
Wir hätten sie die Rechnung zahlen lassen sollen - blöd von uns... Wir wollten aber prinzipiell sowieso einen anderen Handwerker als den, den sie beauftragt hatte, deshalb haben wir den abbestellt und einen anderen selbst beauftragt.

Wegen dem Bordstein:
Werden wir nächste Woche sowieso machen, bei der Verwaltung nachfragen. Prinzipiell wollte ich einfach gerne hören, ob jemand schon mal ähnliches gehört hat, weil ich noch nicht genau weiß, wie ich es rechtfertigen werde, daß es uns über 30 Jahre nicht gestört hat, aber jetzt ein Problem ist Das blöde ist halt, daß der erste Parkplatz früher sowieso nur für Fahrräder genutzt wurde und nie ein Auto dort stand. Die jetzigen Mieter haben eben ein Auto, welches sie gerne abstellen wollen... Mal sehen, was die Gemeinde sagt.
Der Mieter meinte nur, er kennt die Regel, weil er selbst "auf dem Bau" gearbeitet hat (ist Landschaftsgärtner)...

Wegen dem Vermittler:
Das fand ich auch sehr seltsam, deshalb hatte ich auch hier gefragt. DAs geht uns ja alles nix an usw, aber die neuen Bewohner der EG-Wohnung sind in dem Alter von unseren Mietern und die beiden haben sich schon angefreundet, und unsere Mieter haben es dann erzählt... Was für eine schwarze Liste beim MSB das sein soll - keine Ahnung, ehrlich, ich kenne mich da sowieso nicht aus. Die Erklärung (die aber in meinen Augen sehr wirr war), die die EG-Mieter unseren Mietern gegeben haben, war: Weil der Vermittler in der HV drin hängt, darf er keine Provision verlangen.
???
Der Vermittler hat mit der HV nix zu tun, er wurde lediglich von der Vermieterin beauftragt, ihre Interessen bei der WEG-Versammlung wahrzunehmen und für eine ordentliche Vermietung zu sorgen.
Aber ehrlichgesagt: Ganz helle kann der Vermittler auch nicht gerade sein, weil die EG-Mieter nach eigener Aussage bisher weder die Provision (aus obigem Grunde) noch die Kaution bezahlt haben - und bei der Miete haben sie bereits Mietminderung beantragt... Die waren noch nicht mal ein Monat drin und schon geht´s los
Und anscheinend das ganze nur, weil der Vermittler versäumt hat, ein Übergabeprotokoll mit der Auflistung der Mängel zu machen.
?? Kann es echt sein, daß ein professioneller Wohnungsvermittler kein Übergabeprotokoll macht?
Jetzt haben die Mietminderung beantragt wegen einem Wasserschaden auf der äußersten Reihe der Balkonfliesen (lauter kleine max. 5 mm große Abblätterungen von den Fliesen - merkt man mit den Füßen wahrscheinlich noch nicht mal).
Und wegen den undichten Fenstern.
Und wegen dem nicht-renovierten Bad.
Und wegen der nicht-renovierten Toilette.
Und wegen weiß-gott-noch was allem
26.04.2007, 19:47 von Cora
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Ah ja, Vermittler = Makler?

Kann ja nur von der Vermieter beauftragt werden, Prov. zahlen in der Regel die Mieter. Hat also der Vermittler die Wohnung vermittelt (!) und die Mieter waren informiert, dass Prov. fällig ist, müssen sie die meiner Meinung nach auch zahlen.

Es sei denn der Mieterbund weiß mehr - auf was für einer Liste steht denn der gute Mann?

Dann sollte der Mieterbund entsprechend begründen warum keine Prov. fällig wird.

Gruß
26.04.2007, 19:44 von Cora
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Hallo

mal sehen ob ich deine Fragen noch im Kopf habe:

dass im UG abschließbare Fenster sein müssen höre ich das 1. Mal.

Das einfachste ist du kaufst abschließbare Fenstergriffe, sind leicht zu montieren und kosten nicht die Welt.

"Wer die Musik bestellt" bezahlt sie auch und wenn die Mieterin einfach einen Auftrag vergibt, ohne Einverständnis, sollte sie auch dafür zahlen.

Was war noch? Bordstein - ob es dafür Regeln gibt weiß ich nicht, aber normalerweise verlangt die Gemeinde X Parkplätze und die sollten dann natürlich auch zugänglich und befahrbar sein.
Also, bei der Verwaltung nachfragen.

Rest habe ich vergessen

Aber die anderen helfen dir bestimmt noch weiter.

Gruß
26.04.2007, 19:39 von Cora
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Die Jugend verwahrlost

Dazu verweise ich auf die Erkenntnis des sehr geschätzten Baron von Friedel, ein Bekannter von Herrn Ratzendappel, der schrieb:

Zitat:
Man darf also festhalten: der P�bel schlingert f�hrungslos dahin, ist wieder zu seinen archaischen Br�chen und Stammesges�ngen (Hartfelsen- und Hip-H�pf-Musik) zur�ckgekehrt, und gerade die Jugend verkommt und vergammelt.

Deshalb gilt es als mein hehres Ziele, auf dem schnellstm�glichen Wege f�r eine Wiederherstellung der alten, und somit ganz automatisch besseren Verh�ltnisse Sorge zu tragen, gerade der dumme Jugendliche von heute k�nnte auf meinem Landgute eine wichtige Lektion hinsichtlich einem erf�llten Leben in vollkommenem Gehorsame erlernen.


Vielleicht gehören deine Mieter auch diesem Forum an?
Das Alter hätten sie.

Gruß
26.04.2007, 19:25 von kasperle28
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Eieiei, in der Hitze des Gefechts habe ich die anderen Kleinigkeiten ganz vergessen zu fragen!!!

Deshalb hier in Kurzform noch 2-3 Dinge, die mich beschäftigen:

Die Wohnung liegt wie bereits beschrieben im Halbsouterrain, dh ebenerdige Fenster. Müssen nach Gesetzeslage abschließbare Fenster ins UG? Es sind halt in fast allen Räumen Doppelfenster, und wenn man eines gekippt lässt, kann man logischerweise reinlangen und das andere öffnen, weil das Größere der beiden Fenster nicht auf "Kippen" stellbar ist.
Die Mieter meinten nur, daß sie Probleme haben, eine Hausratsversicherung zu finden, weil der Versicherungsmakler die Fenster bemängelt hatte.
Gibt es prinzipiell andere Lösungen als komplett neue Fenster einbauen zu lassen??

Die Sprechanlage der Souterrain-Wohnung war defekt und irgendwie hat es durch das Haustelefon von unten einen Kurzen oder ähnliches in der gesamten Anlage gegeben. Dann wurde unser Haustelefon von der Anlage abgehängt, bis es repariert war.
Die Oberrosine hat einfach einen Handwerker beauftragt, der ein neues Haustelefon unten installieren sollte und meinte zum Handwerker: das passt schon so.
Wir als Eigentümer wurden gar nicht erst gefragt und haben sowieso erst durch Herumtelefoniererei herausgefunden, wer denn dem Handwerker den Auftrag gegeben hatte - die Mieter waren es nicht, der Hausverwalter war es nicht, wer sollte sonst noch in Betracht kommen? Beim Handwerker selbst haben wir dann erfahren: Die Frau XX meinte, das passt schon so.
Frage: Wenn Sie den Auftrag gibt, in unserer Wohnung ein neues Haustelefon installieren zu lassen, wer muß denn dann die Rechnung bezahlen?

Und noch eines:
Die Wohnung im EG wurde über einen Vermittler vermietet. Dieser Vermittler wurde von der Vermieterin beauftragt, da die Vermieterin 450 km entfernt wohnt. Jetzt hat der Vermittler von den neuen Mietern Provision verlangt, und die neuen Mieter haben beim Mieterschutzbund direkt rausgefunden, daß er anscheinend keine Provision verlangen darf und daß der Vermittler bereits auf einer Schwarzen Liste beim MSB steht.
Frage: Warum darf der Vermittler keine Provision verlangen? Weil er bereits von der Vermieterin beauftragt wurde? Oder weil er die Vermieterin auch in der WEG-Versammlung vertreten sollte? Generell sind doch Provisionen von Vermittlern ein gängiges Mittel, oder nicht?

Und das beste zum Schluß:
Vor dem Haus sind 5 Parkplätze und 3 Garagen.
Alle Parkplätze sind gut erreichbar von der Straße, weil der Bordstein tief ist, nur bei unserem, der der letzte in der Reihe ist, geht der Bordstein bereits in der Mitte des Parkplatzes wieder hoch. Jetzt kommt man mit dem Auto natürlich sehr schlecht drauf, gesund für das Auto ist das jedenfalls nicht.
Also haben wir auf der Versammlung angeregt, daß der Bordstein da abgesenkt werden sollte zur gleichen Befahrbarkeit der Plätze.
Daraufhin wurde uns natürlich sofort die TEilungserklärung um die Ohren geschmissen, daß die Parkplätze Sondereigentum wären und wir das selbst zahlen müssen. Aber wir sollen es doch mal bei der Gemeinde versuchen, weil eigentlich blockiert die Gemeinde Privateigentum und muß dafür sorgen, daß das erreichbar ist.
Frage: Stimmt das, muß die Gemeinde den Bordstein absenken? Unser Mieter meinte, daß die das sicher nicht machen werden, weil es irgendeine Regel gibt, daß wenn der Bordstein soundsoviel Meter unten war, daß er dann ab dem nächsten Meter wieder hoch sein muß, und wahrscheinlich wurde diese Grenze erreicht.
Ich kann mir das gar nicht vorstellen, was so eine Regel bezwecken sollte, andererseits verstehe ich auch nicht, warum der Bordstein mitten im Platz wieder hochgeht???

Fragen über Fragen, ich weiß, aber ich wäre Euch dankbar, wenn ihr mir zumindestens noch 1-2 Hinweise geben könntet

Grüße,
kasperle28

@cora:
stimmt, den Mann rauspicken wäre nicht schlecht, aber der steht zuhause sowas von unter dem Pantoffel, daß er mir heute hier sagen würde: "Kein Problem, ich regel das", und wenn er zuhause ist, geht es genau anderstrum...
Der Witz ist ja: die mögen alle Tiere, sie wollen sie halt einfach nur nicht im Haus haben. Die Älteste Rosine hatte früher einen Hund - das war die erste Frau, die auf einmal ein Haustier in dem Haus haben durfte, weil sie bereits mit Hund die Wohnung gekauft hat. Der Hund ist natürlich schon vor einigen Jahren gestorben, aber sie mag Tiere, keine Frage...
Sie halten sich ja auch selbst alle für sehr höflich und tolerant und nett - sie finden halt nur wörtlich: Die Jugend verwahrlost...
Was soll man da noch sagen???

26.04.2007, 19:05 von Cora
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Hallo

der Vorschlag von gartenfan ist eigentlich sehr gut: wenn man denn einen rauspickt, der irgendwie doch Tiere mag und, dass alle Gangmitglieder keine mögen, wäre selten.

Wenn man es denn kann - ein Versuch wäre es wert.

Gruß
26.04.2007, 18:41 von kasperle28
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@ Augenroll:
Das mit den schriftlichen Beweisen ist vielleicht gar nicht so schlecht, v.a., weil ich gar nicht weiß, wie sie den Geruch schriftlich fixieren wollen
Wegen den Telefonaten: Die rufen ja dauernd hier an, und wenn es die Rufnummer nicht überträgt, kann ich auch nicht erkennen, wer dran ist, und schwups, hab´ ich wieder einen der Rentner dran... Und außerdem versuchen wir es ja noch immer auf Höflichkeit und Toleranz usw. zu klären, also leg´ ich auch nicht einfach auf...

Die Windelidee ist auch nicht so schlecht, v.a. weil gerade eine von den Rosinen die Treppe runtergesegelt war und daher 8 Wochen im Bett festsaß. Was natürlich überhaupt nicht lustig ist, aber wenn unser Mieter ihr dann - weil sie an Krücken geht - auch noch die Tür aufhebt und sie es noch nicht mal für nötig hält, sich zu bedanken, bzw. stattdessen direkt zur 2. Rosine geht und sich so laut über die Katzen beschwert, daß das komplette Haus es mitkriegt - dann kann man glaube ich getrost auch ein bißchen schadenfroh sein, oder? Unserm Mieter war die dauernde Lauthals-Lästerei im Hausflur bei dem Punkt dann sowieso zuviel, also ist er direkt zu ihr hingegangen und hat gesagt: Fr. XXX, wenn Sie ein Problem mit uns oder den Katzen haben, können Sie uns das auch direkt sagen, sie brauchen nicht immer hintenrum lästern.
Ohoh, zuviel gesagt, die hat sich umgedreht und ist hochgegangen...

Ich bin auch ein Fan von Diplomatie und Höflichkeit, aber eine der noch älteren Rosinen hat mich, als wir noch in dem Haus gewohnt haben, mit ihrem Psychoterror soweit gebracht, daß ich sie einfach nicht mehr gegrüßt und stattdessen komplett ignoriert habe. Das war ihr natürlich auch nicht recht, aber es ging mir damit einfach besser. Nur kann das leider nicht jeder.
Die jungen Leute arbeiten tatsächlich den ganzen Tag, kommen nach Hause und haben dort nur Stress. Die nehmen es sich natürlich auch zu Herzen...

@ Cora:
Was ist das denn für ein Hund ??
Ich glaube nicht, daß die Katzen mitten in dem Wohngebiet aus dem kleinen Garten, wo sie rummarschieren, tatsächlich Mäuschen mitbringen können, aber garantieren kann ich es natürlich nicht :-)

@Gartenfan:
Bei den Rosinen kann man keine mehr rauspicken, ehrlich.
Wäre sonst auch mein Weg, aber das ist mit GARANTIE keine Möglichkeit, weil von deren Seite überhaupt keine Gesprächsbereitschaft besteht. Selbst wenn bei der WEG-Versammlung alles in Friede-Freue-Eierkuchen ausgeartet ist, warten die nur drauf, daß es einen neuen Punkt gibt, wo sie sich drüber aufregen können - deshalb sage ich den Mietern laufend: Versucht einfach, so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten, in dem ihr sie ignoriert oder höflich distanziert bleibt, aber die können ja machen was sie wollen, sie werden wegen allem und jedem angefeindet. Und der Kerl, der noch am jüngsten ist, ist wirklich gefühlte 85, auch wenn er biologisch noch 40 Jahre jünger ist... Der ist auch noch nach Aussage der Mieter der schlimmste von allen, weil er sich für den Schlausten hält - was wir bei der WEG-Versammlung auch gemerkt haben...
Die einzige andere männliche Rosine dort spielt sogar nach Aussage der Mieter mit den Katzen und füttert sie usw... Aber bei der WEG-Versammlung natürlich brav der Ehefrau hinterhergeredet und sich lauthals aufgeregt...

Wegen dem Mietvertrag:
Ich sehe es inzwischen ja ein, daß es absolut unser Fehler war, und wir da falsch gehandelt haben, aber das man sich so wegen Kleinigkeiten aufregen kann, geht einfach auch komplett über mein normales Menschenverständnis raus... Zudem geht es aber auch über meine Fähigkeiten raus, zu akzeptieren, daß es zwei verschiedene gleichzeitig geltende Regelungen geben kann - aber ich weiß auch, warum ich die Rechts-Vorlesungen während des Studiums so wenig wie nötig besucht habe
26.04.2007, 17:09 von Augenroll
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@Gartenfan,

ja genau. Selbst die ärgsten Feinde sollten und müssen zwangsläufig irgendwie nebeneinander leben können.

Das Problem ist nur, wenn man viel Zeit zum Nachdenken hat, kommt man auch auf dumme Gedanken.

Wenn man, wie wahrscheinlich die jungen Leute hier, arbeiten geht, hat man für solche Sachen keine Nerven (und ist meist auch ausgeglichener).

Imho stimmt die Mieter/Eigentümermischung hier nicht. Es wird immer Knatsch geben.

Katzen fühlen sich auch meiner Ansicht zu Zweit wohler.
26.04.2007, 17:02 von Gartenfan
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@Augenroll
Naja, ich denke, man kann sich durchaus auch NICHT verstehen,
aber so ein paar Grundinstinkte wie Mitleid mit Tieren
verbinden selbst die ärgsten Feinde. Manchmal.

Ich wollte zumindest berechtigte Hoffnung machen.
Überhaupt sollte man immer bedenken, dass das TIER vorgeht,
denn das Tier kann sich nicht wehren. Katzen sollte man nur
selten einzeln halten. Hab ich mal gehört

Gartenfan
26.04.2007, 16:48 von Augenroll
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@Gartenfan,

sehr guter Vorschlag. Aber nicht jeder kann so etwas.

Jedenfalls muss man sich im Haus verstehen können, sonst hat das, abseits aller rechtlichen Seiten, keine Zukunft.
26.04.2007, 16:39 von MarieP
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26.04.2007, 16:16 von Gartenfan
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Hi,

das Problem ist nicht auf rationaler Ebene lösbar.
Konkret: Katzenstreu muss ja irgendwo hin, nach Gebrauch. Also
in die Abfalltonne, so denk ich mal. Dann müffelt es. WEIL
MÜLL HALT MÜFFELT. Naja, vorher müffelte es eben anders,
viiiel angenehmer, so ohne Katzenstreu. Jede Verschlechterung
der eigenen Situation führt zu Abwehr, selbst eine winzige wie
neuerdings Katzenstreu in der Tonne. Dann gehts weiter und
weiter...
Mal ein Beispiel, selbst erlebt. ALLE hassen Tauben. Vergiften,
abschiessen, weg damit. Aber wehe, ein verletztes Tier liegt im
Graben und leidet vor sich hin...dann bleiben alle stehen,
"Das arme Tier" und so.
Unsere Obermieter haben auch Katzen. Nachts toben die schon mal
rum, werfen Dinge um und so weiter. Ich wach davon auf.
Nun gibts 2 Möglichkeiten: Ich ärgere mich fürchterlich. Oder
ich lach mich innerlich schlapp, weil ich mir vorstelle, was
die da oben wieder anstellen

Wie geht man mit solchen Sachen um? Vielleicht erst mal
versuchen, den "Rentnerblock" zu zerschlagen. Also, die offen-
bar auftretende Hysterie, das sich gegenseitige Aufschaukeln
also, aufknacken. EINEN rauspicken, der nicht ganz so extrem
ist. DEN dann auf die eigene Seite bekommen. Nach dem Motto
"Boh, ist das wieder eine Hitze. Gehts Ihnen auch so?
Meine Katzen liegen den ganzen Tag auf den kalten Fliesen und
stöhnen." Jemanden emotional auf die eigene Seite bringen.
Dann den nächsten und so weiter...Also das Ärgernis zu
personifizieren, dem Unheil einen konkreten Namen geben, das
Individuum "Tier" aufzuwerten. Immer den Namen der Katze nen-
nen, so in der Art.
Was meint Ihr?

Gartenfan
26.04.2007, 15:56 von Cora
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Zitat:
Deswegen, Cora: ich gebe dir vollkommen Recht, mir wäre das auch komplett wurscht, solange die Katzen keinen toten Mäuse im Flur ablegen usw. (und das machen sie mit Sicherheit nicht, weil die vor einer Maus mehr Respekt haben würden als umgekehrt - die sind ja Fütterung gewöhnt)


Du, mein Hund wird regelmäßig 2 x am Tag gefüttert - aber vor Mäusen macht er keinen Halt, die werden gesucht,gejagt und gefressen - iiiiihh gitt - er beherrscht sogar den "Mäusesprung", der eigentlich Katzen vorbehalten sein sollte.

Aber du scheinst Recht zu haben, den anderen Mietern gehen nicht explizit die Katzen gegen Strich, sondern die Mieter selbst.

Dann hilft nur: dickes Fell und nichts zuschulden kommen lassen.

Gruß
26.04.2007, 15:46 von Augenroll
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Natürlich dürfen die Mieter Katzen halten und diese dürfen auch durch den Hausflur.

Aber es darf keine weiteren Beeinträchtigungen geben, wie von kasperkopf schon beschrieben.

Der "Rentnerclub" darf nur konkrete, mit Beweisen (Fotos!) und Uhrzeit versehene schrfitliche Beschwerden einreichen. Was anderes würde ich gar nicht annehmen. Vor allem nicht dauernd Telefonate mit denen führen.

Ihre Mieter können auch mal so behaupten, dass es aus den Wohnungen nach altem Urin und liegengelassenen Windeln riecht. das ist älteren Leuten meist superpeinlich. Dann kann man erklären, wie subjektiv und flüchtig doch Geruchswahrnehmung ist. Vielleicht lassen ja ältere Leute auch gern mal Schmalz aus, könnte man sich auch drüber beschweren.

Ihren Mietern muss aber auch klar sein, dass es in dem Haus noch garstiger werden kann. Schnell hat eine Katze ein gut plaziertes Stückchen Fleisch mit Rattengift gefressen...

Bosheit kennt keine Skrupel!!!
26.04.2007, 15:30 von kasperle28
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Ja, ich weiß, daß die Mieter sich vielleicht nicht korrekt verhalten haben beim Einzug, als sie uns die 2 Hasen verschwiegen haben, aber andererseits: wenn man eine Katze gestattet, kann man dann weitere Haustiere explizit verbieten?

Es war ja nicht das erstemal, daß der Rentnerclub sich aufgeregt hat; am Anfang, als die Mieter eingezogen sind, haben sie sich wegen dem Dreck aufgeregt auf der Kellertreppe - hallihallo?? Ist es nicht normal, daß beim Einzug ein bißchen Dreck anfällt? V.a., wenn gleichzeitig noch renoviert wird? Aber nach 1 Tag kam der Anruf: Habt ihr denen gesagt, daß sie die Kellertreppe saubermachen müssen?
Der Witz ist, es stehen keine Mülltonnen oder Fahrräder im Keller, sie müssten also gar nicht jeden Tag 15 mal unten vorbeimarschieren - aber wenn man zuviel Zeit hat...
Dann hatten unsere Mieter einen Sack mit frischem Heu vor der Wohnungstüre abgestellt.
20 Min. später kam hier der Anruf: Die würden ihr Katzenklo vor die Türe stellen, das würde im ganzen Treppenhaus stinken.
Ich hab´ der vertrockneten Rosine 30 mal erklärt, das es kein Katzenstreu ist - nein, sie wird doch wohl noch wissen, wie Katzenstreu stinkt, mit GARANTIE haben die ihr Katzenstreu draußen...
Also haben wir den Mietern gesagt: stellt es bitte weg. Die haben es in ihr Kellerabteil gestellt.
15 Min später kam der Anruf: Das ginge ja überhaupt nicht, da wären doch Vorräte in dem Keller, jetzt hätten sie das Katzenstreu in den Keller gestellt...
Schlußendlich haben die Mieter das Heu jetzt in der Wohnung stehen und als wir oben waren in der Wohnung, haben wir in der kompletten Wohnung weder Katzenstreu noch Heu gerochen - aber wie auch, der Sack mit dem Heu war ja luftdicht verschlossen und das Klumpstreu-Zeugs wirkt ja tatsächlich...

Deswegen, Cora: ich gebe dir vollkommen Recht, mir wäre das auch komplett wurscht, solange die Katzen keinen toten Mäuse im Flur ablegen usw. (und das machen sie mit Sicherheit nicht, weil die vor einer Maus mehr Respekt haben würden als umgekehrt - die sind ja Fütterung gewöhnt), aber Du siehst sicherlich, daß es dem Rentnerclub halt schon gegen den Strich geht, wenn da auch nur ein einzelner Schuh vor der Türe steht...

Grüße,
kasperle28
26.04.2007, 14:57 von Cora
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Hallo

ist immer wieder das gleiche:

wir haben 1 Katze - 1 Hase - 1 Meerschweinchen.

Gut, ok - nichts dagegen.

Und dann sind es auf einmal 2 Katzen - 2 Hasen - 3 Meerschweinchen oder alles zusammen.

Meines Wissens nach kann Kleintierhaltung nicht verboten werden, gibt es m.E. auch ein BGH-Urteil.

Stinken darf eigentlich auch nichts wenn die Mieter das Katzenklo ordnungsmäß halten, das wird reine Einbildung der anderen Mieter sein, außerdem kannst du dich davon auch selbst überzeugen.

Und da eine Katze, ebenso wenig wie ein Hund, Wohnungs- und Haustür allein aufmachen kann, tut dies zwangsweise der Mensch und dieser könnte die Katze(n) dann auch raus tragen.

Wobei ich der Meinung bin, dass deine Mieter den Streit selbst verursacht haben:

statt 1 Wohnungskatze nun 2 , die Freigang haben + 2 Hasen.
Wenn sie also nichts an der Situation ändern wollen/können/müssen - dann sollten sie sich starke Nerven zulegen, denn Schuld sind sie selbst.

Bei uns im Haus hatte jahrelang ein Mieter eine Wohnungskatze, das hat a) niemand gewusst und b) auch keiner gemerkt.

Und Katzen den Freigang wieder zu nehmen ist auch schwierig und für die Tiere nicht ok.

Da ich selbst Hundehalterin bin und auch nichts gegen Katzen habe, wäre mir das persönlich vollkommen wurscht, so lange mir keine Katze vor die Tür macht oder in der Rolligkeit nächtelang schreit.

Gruß
26.04.2007, 14:54 von kasperle28
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Hallo zusammen,

erstmal Danke für die Antworten!
Nochmal kurz zur Klärung auf einzelne Hinweise:

Es ist eine Halb-Souterrain-Wohnung, d.h. die Fenster sind ebenerdig und vor den Fenstern Richtung Garten befindet sich eine "Terrasse", wo die Mieter auch raussitzen können.
Deshalb ist das Fenster natürlich ab und zu offen und dann zwitschern die Katzen genauso raus wie die Mieter.
Da es bisher reine Wohnungskatzen waren, dachten die Mieter eben nicht, daß die Katzen überhaupt raus gehen würden, aber einmal Luft geschnuppert,...
Die Katzen verunreinen den Garten garantiert in keiner Weise, und prinzipiell wird der Garten sowieso nur von den Kindern einer Eigentümer-Partei genutzt, die wiederum überhaupt kein Problem mit den Katzen oder den Hasen haben.
Im Hausflur (der zur anderen Hausseite rausgeht) sind die Katzen nur, wenn die Mieter von draußen nach hause kommen und die Wohnungstür öffnen, weil sie dann die Katzen nicht schnell genug zurückhalten können - aber riechen tun es nur die Rentner, wir (die Vermieter) bspw überhaupt nicht. Nur, wie stellt man eine objektive Geruchsbelästigung fest?

Wegen dem Mietvertrag:
Ich habe einen ganz normalen Mustermietvertrag aus dem Internet runtergeladen, da es wie gesagt bei uns noch nie wirklich Probleme mit den Mietern gegeben hat (eher haben wir draufgezahlt). D.h. ich bin gar nicht sicher, ob es ein Mietvertrag für Wohnungseigentum ist oder nicht?
Wir haben die Mieter auf die Hausordnung logischerweise hingewiesen, aber in der Hausordnung steht eben auch nur drin, daß Haustiere soweit erlaubt sind, wie sie die anderen Parteien nicht stören. D.h. reine Wohnungskatzen wären eigentlich kein Problem gewesen...
Die Katzen sind beide kastriert und versprühen daher mit Sicherheit keinen Duft, den Menschen riechen könnten.
Die Mieter verwenden Klump-Katzenstreu, welches Gerüche gar nicht erst aufkommen lässt - ich war bei ihnen in der Wohnung drin, und habe überhaupt nix gerochen.
Wir kommen mit den Mietern bestens klar, und ob die jetzt eine oder zwei Katzen haben, interessiert uns nicht die Bohne, solange der Hausfrieden irgendwie gewahrt werden kann. Die neuen Mieter aus einer anderen EG-Wohnung in dem Haus haben sogar direkt 3 Katzen mitgebracht :-)
Das blöde ist halt, daß die Mieter sehr umgänglich und nett sind, der Rentnerclub in dem Haus aber partout keine jungen Leute drin haben will. Und da 3 Parteien von 7 schon über 65 sind und eine 4. Partei gefühlte 85 ist, haben die "Alten" die Mehrheit. Ich habe selbst 20 Jahre in dem Haus gewohnt und kenne die Gewohnheiten des Clubs, deshalb: ich habe auch nix gegen Rentner oder alte Leute, aber - wie soll ich sagen - das Risiko, daß wir irgendwann bei der Wohnung Eigenbedarf anmelden würden, ist nicht nur null, sondern im negativen Bereich

Was ich prinzipiell nicht verstehe, ist: es muß doch eine Regel geben, welches Recht gilt bzw. welche Norm oder ähnliches welche andere Norm aussticht? Oder ist das zu einfach gedacht in meinem Laien-Hirn?
Es kann doch nicht das Mietrecht gelten, das besagt, daß Haustiere nicht mehr verboten werden dürfen (stimmt das denn?), und gleichzeitig eine Hausordnung, die das Gegenteil verordnet???

Grüße,
kasperle28

26.04.2007, 13:06 von MarieP
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26.04.2007, 12:55 von Melanie
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Marie, warum eigentlich nicht?
Ein Hund wird ja zum gassigang auch net vom Balkon abgeseilt, oder?
Solang der Besitzer mitgeht und die Katze dann rausläßt?!
26.04.2007, 12:40 von MarieP
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26.04.2007, 12:04 von Kasperkopf
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@MarieP:
Zitat:
Ist den Mietern die Wohnung vermietet und nicht der Hausflur.

Das ist richtig. ABER: Um in ihre Wohnung zu gelangen, müssen die Mieter den Hausflur benutzen. Und auch Katzen können nicht gebeamt werden. Um nach draußen zu gelangen, müssen sie nunmal durchs Treppenhaus. Natürlich dürfen sie dort keine Verunreinigungen zurücklassen, herumjaulen oder sich dort stundenlang anderweitig vergnügen.

Was Deine anderen Ausführungen anbelangt, gebe ich Dir Recht. Die Sache ist vertrakt, weil Miet- und WEG-Recht eigentlich nicht zusammenpassen.

Gruss Kasperkopf

26.04.2007, 11:35 von MarieP
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Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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