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16.12.2007, 08:47 von H_MustermannProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Frage zu Absetzbarkeit bestimmter Vermieter-Kosten
Hallo und Grüße an alle Teilnehmer,

wie ich finde, ein sehr informatives Forum. Vor allem wird einem hier mal klar, was man sich mit " ausgewählten " Mietern so alles antun kann, einfach unvorstellbar. Bisher blieben wir zum Glück von Mietnomaden und sonstigen Exoten verschont, wir hoffen, es bleibt so.

Aber nun meine Frage : Ich war bis voriges Jahr selbständig tätig. Das hat sich jetzt geändert.
Sämtliche Kosten, z.B. Auto, PC, Bürobedarf u.ä. wurden ja sowieso im Gewerbebetrieb als Gesamtposten abgesetzt.
Wie bzw. in welcher Höhe kann ich diese Kosten nun als Privatvermieter ansetzen.
Ich danke für jede Hilfe.

Alle 24 Antworten
19.12.2007, 19:24 von stefan_nuernberg
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@augentroll

Schon blöd, wenn die Argumentation nicht mehr passt, man dann um 180 Grad dreht und hofft, die anderen merken die Lücke in der Argumentationskette nicht.

Beitrag Augentroll:

Zitat:
Ganz einfach: Wenn es denn ein Privatwagen ist, dann sollte er auch privat bezahlt werden.

Warum sollte das denn für Vermieter nicht gelten?



Anmerkung meiner Person:

Zitat:
Wenn ich meinen privaten Pkw zur Erzielung von Einkünften einsetze (Vermietung und Verpachtung), dann kann ich die Kosten dafür eben als Werbungskosten absetzen.

Oder setzen Sie die Fahrtkosten zur Arbeit - ob jetzt blauer Lada oder BVG - nicht von der Steuer ab - Sie Gutmensch? - Warum soll dies dann für Vermieter nicht gelten!



Antwort Augentroll:

Zitat:
kann ich ja auch solange akzeptieren, wie dabei nicht betrogen wird. Z.B. wenn man einmal zum Mietobjekt fahren muss, dann dürfen nicht einfach 2 oder 3 mal abgesetzt werden. Genau hier ist Steuerehrlichkeit gefragt.



Also was nun, wird nun akzeptiert, dass der Privatwagen abgesetzt wird (2. Beitrag Augentroll) oder nicht (1. Beitrag Augentroll)

Eigentlich war die erste Aussage doch ganz klar - Privatwagen nicht absetzen - dann ist die 2. Aussage des werten Trolls doch wohl irgendwie nicht passend - oder?

Aber das ist wohl nur die Bestätigung für ein Verhalten, dass wir alle bestimmt längst durchschaut haben.
19.12.2007, 17:55 von Mortinghale
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Hi Sledge,

jetzt hast Du "Rolli" aber ganz schön auf dieselbe genommen.
Mal sehen, ob er es noch merkt.

19.12.2007, 17:02 von Augenroll
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Zitat:
Fahrtkosten 100€ ergibt leider nur ca. 30€ Erstattung


Na immerhin.
19.12.2007, 16:01 von Sledge_Hammer
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Zitat:
Kann ich ja auch solange akzeptieren, wie dabei nicht betrogen wird. Z.B. wenn man einmal zum Mietobjekt fahren muss, dan dürfen nicht einfach 2 oder 3 mal abgesetzt werden. Genau hier ist Steuerehrlichkeit gefragt.

Ich als Steuerzahler kann es nämlich nicht gutheißen, wenn andere sich durch solchen Betrug bereichern wollen.



Man bereichert sich nicht, sondern holt sich nur einen Teil der bereits gezahlten Steuern zurück.

Fahrtkosten 100€ ergibt leider nur ca. 30€ Erstattung nicht 100€ wie manch ein Mieter meint.

S.Hammer
19.12.2007, 15:49 von Augenroll
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Zitat:
Wenn ich meinen privaten Pkw zur Erzielung von Einkünften einsetze (Vermietung und Verpachtung), dann kann ich die Kosten dafür eben als Werbungskosten absetzen.



Kann ich ja auch solange akzeptieren, wie dabei nicht betrogen wird. Z.B. wenn man einmal zum Mietobjekt fahren muss, dan dürfen nicht einfach 2 oder 3 mal abgesetzt werden. Genau hier ist Steuerehrlichkeit gefragt.

Ich als Steuerzahler kann es nämlich nicht gutheißen, wenn andere sich durch solchen Betrug bereichern wollen.
19.12.2007, 09:56 von stefan_nuernberg
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@troll

Antwort auch ganz einfach!

Wenn ich meinen privaten Pkw zur Erzielung von Einkünften einsetze (Vermietung und Verpachtung), dann kann ich die Kosten dafür eben als Werbungskosten absetzen.

Oder setzen Sie die Fahrtkosten zur Arbeit - ob jetzt blauer Lada oder BVG - nicht von der Steuer ab - Sie Gutmensch? - Warum soll dies dann für Vermieter nicht gelten!

Stefan
19.12.2007, 08:20 von Augenroll
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Ganz einfach: Wenn es denn ein Privatwagen ist, dann sollte er auch privat bezahlt werden.

Warum sollte das denn für Vermieter nicht gelten?
17.12.2007, 16:56 von Sledge_Hammer
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Moin Maxmax,

Zitat:
[/QUOTEwie weist man am besten die Fahrtkosten wie z.B. fahrten zum Baumarkt etc. nach ????

Die Fahrten haben ja stattgefunden, sonst hätte ich ja auch k
einen Beleg (Baumarkt etc...)
]

Einfach mit ner Excel Liste, es gibt ja eine in der das Material und der Baumarkt aufgeführt ist.(Erhaltungsaufwendungen). Mit der gleichen Liste nur ohne Wertz des Einkaufes weise ich die km nach.(Bei 2 Einkäufen an einem Tag gibt es den Hinweis auf die Zeit des Einkaufes.

(Besuche im Baumarkt ohne Kauf oder direkt auf dem WEg zum Objekt, setze ich nicht an um Diskussionen zu sparen)

Weiterhin bemühe ich mich auf einem Weg eine Fähre zu nutzen, der Fährbeleg gilt dann als Beweis, das ich vor Ort war.

@AR

ich mißbrauche einen Dienstwagen, aber das ist ja legitim, da dieser ja versteuert wird.

@all
Das FA bekommt unaufgefordert immer die letzte Wartungsrechnung mit, der Hausmeister teilt dann durch 3 und hat die jährlichen Km, dann teilt er noch mal durch 4 und kommt auf die Vermiet KM a 30Cent gefahrene KM !! nicht einfache Entfernung !!!

Gruß S. Hammer
17.12.2007, 15:53 von frischebrise
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Hallo,

@ Augentroll hat sich einmal mehr wieder eine Frage so zurecht
gelegt, dass er - aufgrund seiner inneren Eingebung - seinen eigenen Unsinn produziert und ablädt.

frischebrise schrieb:
Zitat:
Führen eines Fahrtenbuches, genaue Kostenbelege.
Dieses alles führt zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand der Nachweisung.



@ Augentroll antwortet:

Zitat:
Finde ich nicht unverhältnismäßig, denn der Dienstwagen kann sehr leicht für Privatfahrten missbraucht werden.


Entsprechend der Kumulierung von Unsinn kann die weitere Antwort dann nur noch blanker Unsinn sein.

Q Augentroll schrieb:
Zitat:
...nur wegen der Steuergerechtigkeit.


Also, sie funktionieren den Fall als Dienstwagen um. Offenbar gehen Sie davon aus, dass der Fremdwagen einer Unternehmung dann von wem ( Ihnen? ) für Privatfahrten verwendet wird?

Und dieses möchten Sie von der Steuer absetzen, mit den derzeit vom FA. gültigen km Geld und empfinden das Führen des Fahrtenbuches und der Belegnachweisung als legitim und steuergerecht.

Sehr löblich.

Machen Sie das denn auch so, oder sind Sie schon gefeuert und arbeitslos?

Niemand hier - und besonders frischebrise - hat die Frage so gestellt, wie Sie ihre Antwort gaben. ( auf einen Dienstwagen bezogen ) So kann ich nur davon ausgehen, dass Sie ihre Antwort auch auf ihre Eingebung oder Interpretation abzielten.

Deshalb bitte ich Sie höflich, diesen Hirnschiss zu unterlassen oder zu produzieren, wenn ich außerhalb ihrer Müllabladestation bin.



17.12.2007, 12:39 von Mortinghale
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Für die Liste brauchst Du keine Kilometerstände.

Es kann allerdings sein, daß das FA von Dir Reparaturrechnungen für den Wagen anfordert, um anhand der dort vermerkten Kilometerstände sicherzustellen, daß Du nicht mehr Kilometer absetzt als der Wagen im Jahr überhaupt insgesamt gefahren wurde.

Die Liste enthält "Datum", "Ort/Baumarkt" und "km".

17.12.2007, 12:19 von Maxmax
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muss ich die km-Stände auch angeben ?

PS.
hat einer eine Muster-Liste ?
17.12.2007, 12:10 von PHILLIKAUF
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Ich habe bisher eine Exelauflistung mit Belegen und zugehörigen Fahrtkosten gemacht. Nachweise, zumindestens eine konkrete Auflistung muss leider sein. Angesetzt werden 0,30/km, bei einem teuren Auto kann man auch Gesamtkosten ermitteln und anteilig zu Gesamtkilometern die Kosten ansetzen.
Ich habe mir aber für dieses Jahr ein Fahrtenbuch zugelegt, so kann ich auch einfacher die einzelnen Objekte Fahrtenmäßig zuweisen. Ansonsten alles ansetzen, was für die Einkunftserzielung an Kosten fällig geworden ist.
17.12.2007, 12:06 von Mortinghale
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Tja, Max,

machst Du am besten Liste.

Oder schreibst die Kilometer auf den jeweiligen Beleg und addierst anschließend auf.

Gesamt gefahrene Kilometer x 0,30 €.

17.12.2007, 11:55 von Maxmax
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wie weist man am besten die Fahrtkosten wie z.B. fahrten zum Baumarkt etc. nach ????

Die Fahrten haben ja stattgefunden, sonst hätte ich ja auch keinen Beleg (Baumarkt etc...)

Ein Fahrtenbuch habe ich leider nicht geführt.

17.12.2007, 10:52 von Mortinghale
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Zitat:
denn der Dienstwagen kann sehr leicht für Privatfahrten missbraucht werden.


Was denn für ein Dienstwagen ?

Hier geht es um "betrieblich" veranlaßte Kosten eines Privatwagens.
Anzusetzen mit Pauschalsätzen oder mit den tatsächlichen Kosten (die dann natürlich nachgewiesen werden müssen über Fahrtenbuch, Kostenbelege etc.).

17.12.2007, 10:37 von Augenroll
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Zitat:
Führen eines Fahrtenbuches, genaue Kostenbelege.
Dieses alles führt zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand der Nachweisung.


Finde ich nicht unverhältnismäßig, denn der Dienstwagen kann sehr leicht für Privatfahrten missbraucht werden. Und außerdem ist der Stein des Anstoßes meist nichts Anderes als ein Körnchen Wahrheit.

Zitat:
...nur wegen der Steuergerechtigkeit.
17.12.2007, 09:58 von Sommer
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Also Bürokosten, Druckerkosten, Computer und dieser ganze Quark läßt sich - wenn auch tw. nur über längere Abschreibungsfristen, ohne Probleme ansetzen. Auch Telefon natürlich; habe mir so eine Discount-Handynummer besorgt und das läuft dann zu 100% übers Haus weil die Nummer eben für Notfälle usw. bereit stehen muß.

Ich setze Fahrten zum Haus pauschal an - 2x die Woche fahre ich im Schnitt da hin (Für Besichtigung und Wahrnehmung meiner gesetzlichen Obhutspflichten wie z.B. Kontrolle des Schneefegens usw.).

Ein eigenes Auto wird man Dir aber wohl kaum für die Immobilie zugestehen...

"Absetzen" heißt aber übrigens nicht "auf Betriebskosten umlegbar" - davon habe ich keine Ahnung; mache nur Inklusivverträge.

S.
17.12.2007, 09:48 von Mortinghale
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Zitat:
wohne nur ca. 2 km entfernt von meinen Mietern.


Das ist ja auch nicht der zentrale Kostenfaktor, sondern die vielen km für Materialbemusterung und -beschaffung.

17.12.2007, 09:36 von H_Mustermann
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Danke für alle Beiträge, der Aufwand für Spritkosten lohnt sich nicht, wohne nur ca. 2 km entfernt von meinen Mietern. Ich denke dann eher über eine abzugsfähige " Ersatzrechnung " nach, nur wegen der Steuergerechtigkeit.
17.12.2007, 00:01 von frischebrise
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Hallo @Morti,

die Hürden waren insbesondere:

Führen eines Fahrtenbuches, genaue Kostenbelege.
Dieses alles führt zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand der Nachweisung.

16.12.2007, 18:10 von Mortinghale
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@Frischebrise

Wie haben die das denn begründet ?

Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden mit einem Spezialsatz angesetzt, der bewußt nicht kostendeckend sein soll.

Der Dienstreisesatz hingegen stellt eine Schätzung dar, die auch durch tatsächlichen Kostennachweis ersetzt werden kann (was bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nur teilweise für Körperbehinderte möglich ist).

In den Jahren, in denen das für mich günstiger war, habe ich demzufolge auch die tatsächlichen Kosten abgesetzt.

16.12.2007, 17:49 von frischebrise
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Hallo,

@Morti, mit Dienstreise bin ich - persönlich - nicht durchgekommen.

30c/km je Km ab 30 km Fahrstrecke 0,20c/km
bis 20 km 0c
16.12.2007, 10:48 von Mortinghale
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Zitat:
gelten die gleiche Ansätze der km Pauschalen wie für Arbeitnehmer zur Arbeit.


???

Eher wie für Dienstreisekilometer.

16.12.2007, 10:06 von frischebrise
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Hallo,

das FA akzeptiert natürlich für WK die auch unmittelbar mit der Einkunfterzielung aus V&V in Zusammenhang stehen.
Für nachweisbare Fahrtkosten ( Fahrtenbuch ) gelten die gleiche Ansätze der km Pauschalen wie für Arbeitnehmer zur Arbeit. ( Leider )
Da dies jedoch ein gewisser Aufwand ist, lohnt es mit den FA -Mitarbeiter einen Privat und Geschäftsanteil % Satz auszuhandeln, welcher dann für alle Kostenarten die mit dem PKW in Zusammenhang stehen, anzuwenden wäre.

Bürobedarf für V&V und sonstige Anschaffungen von Bürogeräten natürlich direkt abzugsfähig oder auf 4 Jahre verteilt.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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