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04.10.2007, 16:49 von hermmfredProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Frage: Wohng.s-Verkauf Spekulationssteuer??
Hallo an alle,
Kurze Frage an alle, irgendwas ist mir nicht klar:

Eine Verwandte hat vor 7 Jahren eine kleine Wohnung geschenkt
bekommen (Quasi Vorwegerbe...),aber wegen eingetragenem
Nießbrauch 5,5 Jahre "nichts" davon gehabt. (Schenkungssteuer
fiel nicht an, bzw. war 0 eur. )

Annahme: Wenn Sie diese heutzutage nun verkaufen würde,
für Betrag X , würde dann der gesamte Verkaufserlös
...irgendwie der Spekulationssteuer unterworfen ...?
... oder habe ich eine andere Steuer vergessen, oder sonst irgendetwas ?? Sonst auch andere Tipps...!

(PS: hat selbst nie darin gewohnt, Wohnung ist 200KM entfernt)
Danke
Hermmfred

Alle 6 Antworten
06.10.2007, 18:32 von hermmfred
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ok, ...gut.

Hilft schon etwas weiter,
aber dann gehen wir doch zum StB.
Danke hermmfred
05.10.2007, 08:33 von zaunkoenig
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Hallo,

den Gang zum Steuerberater kann ich auch nur empfehlen.

Bei Rechtsnachfolge (vorweggenommene Erbfolge, Schenkung, Erbschaft etc.) tritt der Rechtsnachfolger in die Fußstapfen des Rechtsvorgängers. Es wird also so getan, als ob der Rechtsnachfolger von Beginn an auch der Eigentümer war.

Kommt es hier nun zur Überschreitung der Frist von 10 Jahren zur Anwendung des § 23 EStG (private Veräußerungsgeschäfte), wenn die Immobilie fremdgenutzt (vermietet) war. Bei Eigennutzung innerhalb der 10 Jahre (mindestens im Jahr der Veräußerung und den beiden vorangegangenen Jahren), kommt § 23 EStG nicht zum tragen.

Problematisch wird es im Fall der Vermögensübertragung gegen Entgelt. Hier tritt der Rechtsnachfolger nicht in die Fußstapfen seines Vorgängers sondern hat einen Erwerbsvorgang (z.B. Kauf) und löst damit eine neue Frist aus.

Und so richtig problematisch wird es bei Nutzungsrechten. Die sind nur ein Teilentgelt, so dass der Erwerb teilweise entgeltlich und teilweise unentgeltlich ist. Hier wäre beginnt dann eine neue Frist lediglich bezüglich des entgeltlichen Erwerbs.

Wie man sieht, ein wenig komplex und daher beratungsrelevant.

04.10.2007, 23:06 von dontpanic
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Hallo,

da würde ich vielleicht lieber einen Steuerberater aufsuchen.

Alles unter 10 Jahre muss ja bekanntlich versteuert werden, allerdings gibt es da meines Wissens relativ hohe Freibetragsgrenzen. Es könnte auch relevant sein wie lange die Eltern (sind es die Eltern?) als Rechtsvorgänger die Wohnung besessen haben. Diese Zeit könnte evtl. zu den 7 Jahren dazgerechnet werden.

Gruß,
dp
04.10.2007, 18:02 von hecke
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@ hermmfred: du brauchst dich beim troll nicht entschuldigen, und hoere nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeemals auf ratschläge von dem, das ist ein luftpumpe, bei dem kommt nur warme luft und sonst nüx....
04.10.2007, 17:29 von hermmfred
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@ augenroll

nein nein nein !!!!! entschuldigung

selbstverständlch gab es einen NOTARIELLEN !!!
Schenkungsvertrag (ich glaueb man nennt das) mit Auflassungsvermerk!
ISt duirch StB. und Notar begleitet worden mit mehreren Vorwegerben usw.

ISt selbstverständlcih längst durch 3 Finanzämter erfasst und auch mit dem Ergehen eines abschließendens Bescheides. Die Schenkung war im Wert so gering, dass durch den Freibetrag (unter Verwandten) keine Schenkungssteuer anfiel. Ist rechtskräftig bescheidet. !!!!

Meinem Frage ist nur ob, das es ja keine Anschaffungskosten gab, hier quasi bei einem Verkauf Spekulationsstuer anfallen würde!

04.10.2007, 17:13 von Augenroll
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Zitat:
Eine Verwandte hat vor 7 Jahren eine kleine Wohnung geschenkt
bekommen (Quasi Vorwegerbe...),


Der Verdacht auf Steuerhinterziehung ist sofort dem Finanzamt zu melden!
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