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07.12.2007, 17:19 von ThomasJProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Feuchtigkeit
Hallo!

In unserer Eigentümergemeinschaft (8 Parteien) gibt es ein Problem:
In einer Wohnung fängt es aus der Decke an zu tropfen sobald es regnet.
Über der Wohnung befindet sich der Balkon bzw. Übergang zur darüberliegenden Wohnung.

Frage:
Wer kommt für die Schadensbeseitigung auf?
1. Versicherung, wenn ja welche?
2. Eigentümer/Eigentümergemeinschaft?
Alle 10 Antworten
27.12.2007, 15:27 von CMAX_65
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Hi,

normalerweise müsste sowas in der Teilungserklärung stehen. Dort wird differenziert zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum.

In der Regel gehört zum Sondereigentum die Aussenhaut des Balkones, d.h. der unmittelbare Belag. Bei der Dämmung gibt es sicherlich entsprechende Rechtsprechung. Mal googeln !

Einfach mal nachschauen !

MFG
27.12.2007, 15:04 von ThomasJ
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Hallo!

Erst einmal Danke für die zahlreichen Antworten.

Wie beschrieben befindet sich über der (noch immer tropfenden) Decke ein Balkon. Gehört die Dämmung aus Glaswolle zum selbigen Balkon zum Gemeinschaftseigentum oder zum Sondereigentum?

Meiner Ansicht nach gehört die Dämmung wie bei einem normalen Dach zum Gemeinschaftseigentum oder?

Wo finde ich die entsprechenden Vorschriften?

Vielen Dank für die Hilfe.
11.12.2007, 14:58 von RMHV
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Zitat:
ThomasJ » 11.12.07 11:16 «
Als zweites wurde gestern durch Mehrheitsbeschluß beschlossen das aufgrund des in den letzten Jahren großzügigen Verbrauchs der Rücklage nun für die Beseitigung eine Sonderzahlung zu entrichten ist, ist das korrekt?


Das ist im Grundsatz nicht zu beanstanden...
11.12.2007, 13:52 von scientia
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Schliesse mich den vorigen an:

Fehler im Wandanschluss oder im Bereich von Gullys sind am häufigsten.
Wurden die Silikonfugen gewartet (kontrolliert) wegen Alterung?
gruesse
scientia
11.12.2007, 12:19 von frischebrise
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Hallo,

wie schon mein Vorredner ausführte, im Zeitablauf der Jahre ein sehr weites Feld.

Bei dem von Ihnen geschilderten Wassereinbruch durch den Balkon ist in fast allen Fällen der Fehler oder Schaden am Wandanschluss zu sehen.

Bei einer Sanierung sollte der gesamte Balkonaufbau dann überarbeitet werden. Meist wird dann auch noch eine Betonsanierung erforderlich, weil die Feuchtigkeit auch die Kragplatte des Balkons betrifft.

Über modernere Sanierungsmethoden und Werkstoffe kann man googlen, oder sich beraten lassen.
Die Thematik ist zu komplex geworden.

11.12.2007, 11:42 von Sommer
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Zitat:
Da ich eine Vermutung habe wo der Fehler ist würde ich gern wissen wo ich finde wie ein Balkon inklusive beschaffen sein muss damit keine Feuchtigkeit ans bzw ins Haus gelanegn kann.


Das läßt sich nicht pauschal beantworten - das hängt ja nun auch sehr von der baulichen Gegebenheit ab und den rechtlichen Bedingungen zum Zeitpunkt des Baus ab (also gab es damals die entspr. DIN-Vorgaben schon?).
Ob da nun falsche Planung, falsche Ausführung, falscher Gebrauch/falsche Pflege oder Alterung/Verschleiß (oder Kombinationen aus allem) verantwortlich sind, müßte ein Sachverständiger klären.
Ist auch die Frage ob es dazu noch Planungsunterlagen gibt und wo die stecken...

Wenn Du dazu googelst, findest Du zumindest Hinweise wie heutzutage sowas auszusehen hat...aber ob das eben auch schon für Deinen Fall verpflichtend war?

S.
11.12.2007, 11:16 von ThomasJ
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So erstmalö danke für die Antworten.

nun geht es weiter:

Also nächste Woche kommt eine Firma die mit der Fehlersuche und Beseitigung beginnen wird, so weit so gut.

Nun folgendes:
Da ich eine Vermutung habe wo der Fehler ist würde ich gern wissen wo ich finde wie ein Balkon inklusive beschaffen sein muss damit keine Feuchtigkeit ans bzw ins Haus gelanegn kann. Hier gab es eine eigentümliche Aussage des Hausverwalters die ich gerne überprüfen würde.

Als zweites wurde gestern durch Mehrheitsbeschluß beschlossen das aufgrund des in den letzten Jahren großzügigen Verbrauchs der Rücklage nun für die Beseitigung eine Sonderzahlung zu entrichten ist, ist das korrekt?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten.
08.12.2007, 22:54 von nass01
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Als erstes sollte der Schaden begrenzt oder behoben werden und danach würde ich die Haftungsfrage stellen.
Sofort ein Ortungsunternehmen beauftragen um den Schaden zu lokalisieren.
07.12.2007, 18:56 von Cora
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Vor allen Dingen sollte man erst mal abklären wo das Leck ist und eine Anfrage bei der VErsicherung kann nicht schaden, kost auch nix.
07.12.2007, 17:57 von Musti1000
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Versicherung - keine (weil es kein Leitungswasser ist..

Instandsetzung - ist Sache der Eigentümergemeinschaft und sollte aus der Rücklage bezahlt werden...
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