> zur Übersicht Forum
26.01.2007, 12:24 von johanniProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Erstattungsanspruch BK-Kosten falsche Wohnfläche
Hallo Wissende,

nochmals das Thema falsche Wohnflächenangaben

Das bekannte BGH-Urteil sagt ja aus, dass falsche Wohnflächenangaben ab 10 % zur Reduzierung der Miete berechtigt.

Wenn nun aber unter 10 % die Wohnflächen abweichen, kann bzw. darf der Mieter zumindestens die Betriebskostenabrechnungen entsprechend der tatsächlichen Wohnflächen verlangen.

Stimmt das so und wenn, was kommt da auf uns zu

LG Johanni
Alle 8 Antworten
26.01.2007, 13:41 von cavalier
Profil ansehen
Hallo Vermieterheini1

Zitat:
Ein gerechtes Gesetz wäre es, wenn bei größerer Wohnfläche ALLES sinngemäß "in der anderen Richtung" gelten würde!

Ist die Wohnung größer, als im Mietvertrag vorgegeben, kann der Vermieter keine Nachzahlungen fordern, er kann auch keine Mieterhöhung mit der Begründung „Wohnung größer als gedacht“ durchsetzen. Welche Auswirkungen die größere Grundfläche auf Nebenkostenabrechnung hat, ist in der Rechtsprechung umstritten. Allerdings gehen wohl die meisten Gerichte davon aus, dass der Vermieter die tatsächliche Wohnfläche, das heißt in diesem Fall die größere Wohnfläche, der Abrechnung zugrunde legen kann.

Leider aber kein Gesetz, d. h. es kommt auf den Einzelfall an.
26.01.2007, 13:37 von Vermieterheini1
Profil ansehen
Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind User, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
26.01.2007, 13:09 von Augenroll
Profil ansehen
Ich weise bereits seit Jahren bei BK-Einsichtnahmen darauf hin, dass die Wohnfläche des Hauses und der Wohnung exakt stimmen müssen.

Die Kostenanteile der einzelnen Wohnungen werden nämlich oft auf 2-Nachkommastellen genau nach diesen Wohnflächen aufgeteilt. Also müssen selbstverständlich die Wohnflächen mit der gleichen Genauigkeit berücksichtigt werden.

Ist aber nur ein inhaltlicher, kein formaler Fehler. Wenn es nur um geringe Beträge geht und der Vermieter ansonsten korrekt ist, kann der Mieter bei der BK-Prüfung auch darüber hinwegsehen.

Denn die BK-Abrechnung muss nicht nur ungefähr stimmen, sondern exakt.
26.01.2007, 13:02 von johanni
Profil ansehen
Hallo,

das würde ja bedeuten, dass in einer Wohnanlage von z.B. 120 ME, wenn nur ein Mieter auf die Idee kommt, die gesamten Abrechnungen korrigiert werden müßten
und sei es wenn er auch nur eine Diferenz von 4-5 m² hat.

Kann ich gar nicht glauben und hoffen.

LG Johanni
Oh, Entschuldigung; habe (leider) nicht alles gelesen
26.01.2007, 12:40 von johanni
Profil ansehen
Hallo Hansjürgen,

danke für deinen Hinweis, aber auch dort wird meine Frage nicht beantwortet.

LG Johanni
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter