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06.03.2007, 10:29 von pollineProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Erreichbarkeit
Ein Hallo an alle!

Habe eine brennende Frage!

Wie weit muss die Erreichbarkeit des Vermieters gehen?

Bin im November aus meinem Mietshaus ausgezogen und hab nun nur noch mein Firrmenbüro dort. Alle Mieter haben die Firmentelefonnummer, wo ich i.d.R. bis 17 Uhr zu erreichen bin, oder eben auch persönlich (obwohl das nervig werden kann).
Also, ich wohne nun nur zwei Straßen weiter, aber wie ist dass nun mit der Erreichbarkeit für evtl. Notfälle, muss ich meine neue Nummer allen mitteilen, damit ich auch Nachts aus dem Schlaf geklingelt werden kann? Wie weit reicht da die Vermieterpflicht?

Wie handelt ihr das so?

Polline

Alle 21 Antworten
07.03.2007, 10:13 von Jutetuetchen
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Hallo Anita,

gut das kann ich Dich verstehen und aus der Erfahrung heraus beugt man dann natürlich lieber vor.

Grüsse

06.03.2007, 20:49 von Anita
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Zitat:
Tjamm, ich bin ja der festen Meinung, man solle niemals mit seinen Mietern ein Haus teilen -


Hallo Sommer,

zu der Überzeugung bin ich inzwischen auch gekommen. Leider ist das nicht in jedem Fall machbar.
Also heißt es "Augen zu und durch" bzw. den Mietern von Anfang an klar machen wo die Privatsphäre des Vermieters anfängt und wann der Vermieter für Fragen und Probleme zur Verfügung steht.
Schließlich muß der Vermieter ja auch die Privatsphäre des Mieters respektieren!

Gruß Anita
06.03.2007, 20:20 von Sommer
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Tjamm, ich bin ja der festen Meinung, man solle niemals mit seinen Mietern ein Haus teilen - es ist einfach unvermeidbar, daß man ständig belatschert wird. Ob man nicht mal schauen kommen könne...

Nee, besten Dank!
Die Combo Telefon/Handy klappt prima. Wenn mal etwas ist, kann ich gleich entscheiden, ob ich mir das selber anschaue oder ob ich nen Handwerker hinschicke - die Nummern habe ich alle eingespeichert und inzwischen habe ich ja auch soweit Ahnung von dem Metier daß ich Panikrufe von reellen Sachen weitgehend unterscheiden kann.
Notrufnummern von Handwerkern hänge ich aber nicht aus - das ist mir zu riskant...

S.
06.03.2007, 19:36 von Anita
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@Jutetütchen

Zitat:
Ich denke mal dass Leute mit Anstand nicht auf solche Umstände hingewiesen werden müssen


Das dachte ich bis letztes Jahr auch.

Wenn aber der Mieter morgens um 9 am Frühstückstisch auf der Terrasse steht und mitteilt das er heute - vertraglich geregelt - den Rasen mäht oder ähnliche Unwichtigkeiten, kommt man schon ins Grübeln.

Ob Mieter wirklich Anstand haben läßt sich bei den ersten 2 - 3 Begegnungen vor dem Einzug leider nicht immer feststellen.

Darum halte ich es für wichtig, wenn Mieter und Vermieter auf dem selben Grundstück wohnen, das den Mietern von Anfang an klar gemacht wird das der Vermieter nicht rund um die Uhr Vermieter sondern auch Privatperson ist.

Klingt vielleicht etwas drastisch. Sind aber nun mal meine Erfahrungen.

Gruß Anita

06.03.2007, 18:47 von Jutetuetchen
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Ich denke mal dass Leute mit Anstand nicht auf solche Umstände hingewiesen werden müssen

LG
06.03.2007, 17:56 von Anita
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Mein Tipp für Mieter die mit den Mietern im selben Haus oder auf dem selben Grundstück wohnen.

Machen Sie den Mietern von Anfang an klar das Sie nicht 24 Stunden am Tag "Sprechzeit" haben.
Das der Privatbereich des Vermieters - Terasse o. ä. - für die Mieter absolut tabu ist.

Manche Mieter meinen sie seien auf dem Campingplatz oder in der Gartenkolonie. Heißt wenn der Vermieter im Garten sitzt oder die Türen zum Haus stehen offen könnten sie ihn jederzeit und wegen jeder Lapalie ansprechen bzw. einfach ins Haus gehen.

Nicht lachen - nur wundern. Alles selbst erlebt.

Gruß Anita
06.03.2007, 17:44 von Augenroll
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Also mein Vermieter gibt nur seine Büronummer raus (dort ist er unregelmässig Mo-Fr). Dummerweise steht er mit seiner Privatnummer im Telefonbuch und seine Handynummer steht in den Zeitungs- und Internetimmobilienannoncen. Denn für seine neuen "Opfer" muß er wohl besser erreichbar sein.
06.03.2007, 17:32 von Cora
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Hallo

am schwarzen Brett hängt ein Zettel mit meiner Telefonnummer.

Bin ich nicht erreichbar (wozu ich auch nicht immer Lust habe) können die Mieter einen Freund von mir anrufen, der gleich nebenan wohnt.

Gruß
06.03.2007, 17:21 von jaegermeister
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Also ich habe das so gehandhabt
das die Mieter die Geschäfts Nr haben,
und der Hausmeister bekommt nur für "Notfälle" meine Handy Nr.

Gruß Jägermeister
06.03.2007, 17:05 von Sommer
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Also ich habe das so gelöst, daß ich mir eine eigene Telefonnummer meines ISDN-ANschlusses für die Verwaltung eingerichtet habe. Da hängt ein eigener AB dran und wenn ich nicht drangehen kann, vermeldet der AB eine Handynummer. Das ist ein eigenes "Vermieterhandy" mit so einer Discounter-SIM-Karte und einfaches, altes Handy.

Nachteil: Man muß eben zwei Handys mit rum schleppen.

Grüße
S.
06.03.2007, 12:11 von chum
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Sie müssen nicht 24 Stundes täglich erreichbar sein, sollte es aber zu normalen Geschäftszeiten bzw. Ihre Vertretung.

Ein Aushang mit sämtlichen Handwerkernummern hört sich als gute Lösung an.

Im Mietvertrag steht meine Telefonnummer (auf AB geschaltet) + meine "MieterHandyNummer". (MieterHandy ist ein billiges Prepaid-Handy ohne Vertrag, das zwar Empfangsbereit ist, ich jedoch Ruhe vor evtl. Telefonterror habe.
................................................
Hintergrund;
hatte vor Jahren mal meine Privatnummern einem Mieter gegeben, der nach seinem Auszug "Telefonterror" gemacht hat (z.B. 2 Uhr morgens...), da ich die Kaution nicht am Tag des Auszugs gegeben habe.
Mein Glück das ich auf meinem Telefondisplay, seine HandyNummer sehen konnte und hatte Ihn am S...

06.03.2007, 11:55 von polline
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Hallo Scientia!

vor einigen Jahren hatte ich mal eine Hausverwaltung engagiert, weil ich der damals mehrere Mieterparteien ohne jegliche Sozialkompetenz im Hause hatte. Da die Ärgerei mit denen derart überhand nahm, dass ich mit den Nerven am Ende war und ich auch durch die städige schriftliche Streiterei meine zum Lebensunterhalt dienenden eigentlichen Arbeit nur noch begrenzt ausüben konnte, dachte ich, so eine HV wäre eine gute Idee. Es handelte sich um eine wirklich bekannte, große HV hier vor Ort.

Pustekuchen!!!! Die haben mir nach einem Jahr gekündigt, weil sie die Dauernden Beleidigungen und Nervereien nicht mehr dulden wollten. Im Endeffekt musste ich dann wieder alles selber in die Hand nehmen. Und da man in solchen Extremsituationen dann doch irgendwann über sich hinauswächst, wenns an die eigene Existenz geht,habe ich es dann irgendwann, irgendwie geschafft, die loszubekommen, - bis auf eben eine Partei - ! (Ich hoffe die verfolgen mich nicht noch bis ins Grab)

Dank euch allen!!!

Nun weiß ich, die bekommen meine Privatnummer nicht!!! - Und ich hab jetzt auch ein ruhiges Gewissen dabei.

Viele Grüße Polline


06.03.2007, 11:41 von ChristophL
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Ich sehe noch ein Problem mit den geschäftsüblichen Zeiten! Was ist wenn der Vermieter auch Arbeitstätig ist, dann ist er meistens auch nicht zu erreichen.

Meine Mieter können bei mir tagsüber gerne auf den AB sprechen. Ab 20 Uhr habe ich meine Telefonanlage so eingestellt, dass meine Mieter nicht mehr durchkommen.

Gruß Christoph
06.03.2007, 11:41 von Jutetuetchen
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Hallo,

wir haben die wichtigsten Rufnummern (Klemptner, Elektro, Stadtwerke (wg. evtl. Gasgeruch) ja und sogar Feuerwehr und Polizei)auch als Aushang im Treppenhaus auf dem "schwarzen Brett" hängen. Wir haben dieses schwarze Brett u.a. auch für Mitteilungen der Mieter die die Hausgemeinschaft betrifft aufgehängt und damit auch z.B. der Schornsteinfeger sein "Kommen" dort mit seinem Zettel ankündigen kann, die Stadtwerke ihren Ablesetermin oder die Mieter eine "Party androhen können um mitzuteilen dass es dann und dann eben etwas lauter werden könnte) etc., etc. - das "Brett" hat schon seinen Zweck erfüllt. So gibt z.B. ein Mieter auch bekannt dass er z.B. dann und dann Speermüllabfuhr bestellt hat und wer sich daran "beteiligen" möchte etc.

LG
06.03.2007, 11:35 von scientia
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Hat man einen Verwalter oder Vetrauensperson vor Ort, sollte man die Nr. angeben..., diese kann einen ja dann verständigen und man kann entscheiden..

Habe seit viele Jahre gute Erfahrungen damit und auch meine eher ältere Klientel ist sehr zufrieden.
Wurde aber auch noch nicht ausgenutzt. Im Altbau koennen bei mir immer Steuerunsprobleme mit der Heizung auftreten, die Mieter haben Ansprechpartner...
Eine Partei , die das Ausnutzte wurden von der Ansprechperson nach Rücksprache mit mir "informiert".
Das hat auch die Sicherheit, dass man nicht selber sofort in Erscheinung tritt, ein dritter kann auch schon mal etwas unkonzilianter auftreten, was man selber aus vielerlei Gründen nicht kann.

scientia.
06.03.2007, 11:33 von Anita
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Hallo polline,

stell Dir mal vor Du würdest nicht gleich "um die Ecke" wohnen sondern hunderte Kilometer entfernt (wie ich mir das manchmal wünsche ).

Was nutzt es den Mietern Dich nachts anzurufen wenn das Haus brennt? 3 x Holz!!!

Gib den Mietern die Telefonnummern der wichtigsten Notdienste (Heizung, Aufzug falls vorhanden). Und für die "ganz blonden" auch noch die der Feuerwehr.

Ansonsten schließe ich mich Jutetütchen an. Die priv. Nummer nur an "ausgewählte Mieter" mit dem Hinweis nur zu geschäftsüblichen Zeiten anzurufen. Den anderen eben nur die Handynr. und das Ding nach 18 Uhr abschalten

Gruß Anita
06.03.2007, 11:26 von ChristophL
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Ich würde sagen wenn man im Telefonbuch nach sieht, kann man fast jede Nummer rausbekommen. Daher würde ich vorschlagen den Mietern eine Festnetznummer zu geben. Eine Mobilfunknummer würde ich auf gar keinen Fall rausgeben.

Gruß Christoph
06.03.2007, 11:21 von polline
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Hallo Jutetuetchen!

Danke für Deinen Zuspruch. Ich denke, ich werd es dann auch so machen.


Ich glaube, ich neige im Laufe der Vermieterjahre dazu, aus ner Mücke einen Elefanten zu machen, das bringen die negativen Erfahrungen so mit sich, die leider überwiegen.
Man denkt da eben über jeden Kinderkram nach und ob man das darf, oder eben nicht, usw.

Dabei könnte man die Zeit doch für angenehme Dinge nutzen.

L.G. Polline

06.03.2007, 11:08 von Jutetuetchen
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Mal ganz ehrlich, die Partei die die Nr. nicht hat brauch das ja nicht zu erfahren dass die anderen sie haben

Wenn diese Partei eine Tel.nr. hat wo sie Dich zu den normalen "Geschäftszeiten" (drücke das jetzt mal so aus) hat das müsste ausreichen.

Wie gesagt,wir schauen uns die Leute genau an die zusätzlich noch unsere Tag und Nacht Telnr. kriegen ......auch wir haben es jetzt endlich geschafft unsere Wohnungen nebenan an wirklich vernünftige Mieter zu vermieten .....

Auch wird es im "Notfall" /wo es ja noch Unterschiede gibt wer was als Notfall zählt/ vermutlich so sein dass diese Partei evtl. durch das Haus geistern wird und die anderen Mieter fragen wird wie Du erreichbar bist. Wenn diese befragten Pareteien Deine Nr. haben werden sie Dich vermutlich nach Dringlichkeit auch informieren.(Natürlich werden diese Mieter der fragenden Partei das nicht mitteilen . So war das bei uns auch mal ......

LG
06.03.2007, 10:57 von polline
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Hallo Jutetuetchen!

Du bringst es genau auf den Punkt!!!

Das Klientel was man so im Hause hat ist wahrscheinlich entscheidend.

Das ist auch der Grund, warum ich frage und mir nicht sicher bin mit dieser Problematik.

Habs jetzt innerhalb von 3 Jahren irgendwie geschafft, aus der Mehrzahl eines Klientels, was man sich aus diversen Gründen nicht wünscht, eine Minderzahl zu machen (mmh, hört sich komisch an!).

D.h., von derzeit 6 Parteien sind 5 liebe, nette Leutchen, aber die 6. Partei....... !

Ich habe kein Problem, den ordentlichen, niveauvollen Bewohnern die Privatnummer für brennende Fälle mitzuteilen, aber die anderen ? Von denen wurde es nämlich auch schamlos ausgenutzt, als wir noch mit im Hause wohnten.

Das ist es eben, was mir ein bißchen Bauchschmerzen bereitet.

Wenn ich allen die Privatnummer für Notfälle mitteile und nur den nicht, wäre das o.k., oder könnte es da Ärger geben?

(So hab ich mir das zumindet gedacht)
06.03.2007, 10:43 von Jutetuetchen
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Hallo,

unserer Mieter haben alle unsere Privattel., teilweise auch Handynr.und da können sie uns oder unseren AB erreichen wenn sie ein wichtiges Anliegen haben.Und wir wohnen direkt nebenan. Bisher wurden wir nie wg. Peanuts angerufen.Denke aber es kommt auch auf das Klientel an was man hat .....unsere Mieter sind bisher sehr gut in der Lage zu unterscheiden wann wir unbedingt informiert werden müssen und was warten kann.

Wir können die Mieter ja auch nicht ständig erreichen wenn mal was außergewöhnlich schlimmes passieren würde (z.B. Mieter nicht da und Haus brennt)

Ich wüsste jetzt keine Regelung die besagt wann ich für meine Mieter erreichbar sein muss (Tag und Nacht z.B.) und wann nicht (ich meine aber Tagsüber sollte man schon erreichbar sein) aber lasse mich gern eines Besseren belehren!Aber eigentlich ist es wichtig im Notfall erreichbar zu sein und deswegen haben gibt es immer eine Möglichkeit uns zu erreichen.Sind wir mal im Urlaub z.B. haben wir einen Ansprechpartner für unsere Mieter und das klappt alles wunderbar!

LG
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