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25.04.2007, 17:24 von VpazProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Energieausweis bei Vermietung + Verkauf
Hallo liebe Vermieter,

diese Pressemitteilung machte heute die CDU/CSU - Bundestagsfraktion:

Fischer/Vogel: Energieausweis nur bei Vermietung oder Verkauf erforderlich

Berlin (ots) - Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses über den Entwurf der neuen Energieeinsparverordnung zur Einführung von Energieausweisen erklären der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer (Hamburg) MdB, und der zuständige Berichterstatter in der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Volkmar Vogel MdB:

Die Einführung von Energieausweise für Bestandsgebäude fügt sich sinnvoll in die aktuellen europäischen und nationalen Bemühungen zur Erreichung der Klimaschutzziele ein. Mit der Darlegung der energetischen Qualität eines Gebäudes erhalten Miet- oder Kaufinteressenten wichtige Informationen für ihre Entscheidungen. Die Energieausweise sollen mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt schaffen.

Die Unionsfraktion hat sich erfolgreich für eine weitestgehende Wahlfreiheit bei der Entscheidung über die Art von Energieausweisen stark gemacht. So können alle Hauseigentümer zunächst zwischen dem kostengünstigen Energieverbrauchsausweis und dem teureren Energiebedarfsausweis wählen.

Alle Energieausweise sollen zehn Jahre gültig bleiben. Die Anschlussregelung ist differenzierter und schreibt nur Gebäudeeigentümern mit weniger als fünf Wohneinheiten den Energiebedarfsausweis vor, wenn das Haus nicht das Anforderungsniveau der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllt.

Alle anderen Hauseigentümer können zwischen den Energieausweisarten wählen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung von Kosten und Bürokratie bei den Hauseigentümern geleistet.

Beunruhigungen über einen möglichen Zeit- und Kostendruck kann entgegengetreten werden.

Nur Hauseigentümer, die künftig vermieten oder verkaufen wollen, müssen zum Zeitpunkt der Vermarktung ab 01.01.2008 Interessenten einen Energieausweis vorweisen.

Eigentümer von selbstgenutzten Einfamilienhäusern bzw. bereits vermieteten Gebäuden oder Wohnungen müssen also nur bei einem künftigen Verkauf oder Neuvermietung handeln.

Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: fraktion@cducsu.de

Ihre Vermieterkommentare zur Meldung ?
Alle 46 Antworten
02.05.2007, 10:40 von Augenroll
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Zitat:
Das ist ja super, ich brauche gar keinen Energieausweis da ich schon einer in meiner Statik enthalten ist. Er ist zwar nicht so übersichtlich wie der neue aber er erfüllt wohl seinen Zweck.

Puh, na da haben Sie ja nochmal Glück gehabt.
30.04.2007, 09:07 von ChristophL
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Das ist ja super, ich brauche gar keinen Energieausweis da ich schon einer in meiner Statik enthalten ist. Er ist zwar nicht so übersichtlich wie der neue aber er erfüllt wohl seinen Zweck.

Gruß Christoph
29.04.2007, 13:57 von peter98
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Die Problematik des unterschiedlichen Nutzerverhaltens sehe ich beim Verbrauchsausweis allerdings genauso.

Deshalb ist es meines Erachtens zu einfach lediglich frühere Verbrauchsdaten (was würde denn dann eigentlich bei einem Neubau zugrunde gelegt?) für so einen derartigen Energieausweis heranzuziehen.
Die Alternative des Bedarfsausweis ist sicherlich die bessere Lösung, aber bei den angedachten Preisen für derartige Energieausweise wird wohl kein Vermieter freiwillig darauf zurückgreifen.
29.04.2007, 13:33 von Jutetuetchen
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Hallo,

Zitat:
Ein echter Hohn ist das - die Frage wie ich an die Verbrauchsdaten meiner Mieter kommen soll wurde bisher nirgendwo beantwortet. Totaler Murks das Ganze...


Sommer, das frage ich mich auch da bei uns die Mieter Gas und Strom von den Stadtwerken erhalten und auch die mtl. Abschlagszahlungen v.d. Mietern -> Stadtwerke gezahlt werden. Dementsprechend erfolgt auch die Endabrechnungen Heizung ,Warmwasser und Strom Stadtwerke -> Mieter.

Wir als VM haben diesbzgl. damit nichts zu tun bzw. kennen die Werte nicht (nur unsere eigenen )

Ansonsten finde ich das ganze auch nicht wirklich den Brüller - es kommt immerhin auch immer noch darauf an an wie die Mieter mit dem Heizen umgehen - die einen rennen im Winter mit T-Shirt, kurzer Hose etc. durch die Hütte und haben "ihre" Wohlfühltemp. so noch um die 30Grad i.d. Whg. und dann das Fenster noch bei voll aufgedrehter Heizung auf, die anderen kommen mit den "Richtwerten" aus ,stellen Nachts die Heizung runter, Lüften ohne die Heizung bis nach hinten hin aufgedreht zu haben etc. und rennen im Winter nicht mit "Badekleidung" durch die Hütte weil die Räume überheitzt sind .... (das ist auch immer noch ein Riesenunterschied und kommt da auf das Verhalten an)

Grüsse
28.04.2007, 22:01 von Sommer
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Ein echter Hohn ist das - die Frage wie ich an die Verbrauchsdaten meiner Mieter kommen soll wurde bisher nirgendwo beantwortet. Totaler Murks das Ganze...

S.
27.04.2007, 10:54 von Michelle
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Hab mir jetzt mal das Formular runter geladen für den Verbrauchsausweis.

Da steht:

Energieverbrauch der letzten drei Jahre: Bitte aufeinanderfolgende, jeweils einjährige Abrechnungsperioden eintragen.

Wir sind alle erst im letzten Frühjahr eingezogen und jede Etage hat eine eigene Wasser- und Gasuhr, Stromzähler sowieso.

Also zahlt jeder seinen Verbrauch direkt an die Stadtwerke, wobei ich die Unterlagen zwar kriegen könnte, da ich nur an Verwandtschaft vermietet habe, aber lediglich für 1 Jahr.

Bin ich nun gezwungen einen Bedarfsausweis erstellen zu lassen

27.04.2007, 10:45 von Augenroll
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Hallo ChristophL,

Sie schrieben:
Zitat:
Ich werde mich für den Verbrauchsausweis entscheiden, ich brauche keine Ratschläge wie ich die Energiebilanz meines Gebäude verbessern könnt. Die nächsten 20 Jahre werde ich an meinem Gebäude nichts machen....


dann:
Zitat:
1. Ich habe die Gebäude alle vor 1 bis 2 Jahren selber fertiggestellt.


Ich schrieb:
Zitat:
Na dann...


Daraufhin wieder Sie:
Zitat:
Es soll auch Menschen geben, die alles in Eigenleistung erstellen!


Was für ein intelligenter Sachvortrag.

Wenn die Gebäude so neu sind, werden Sie doch bestimmt nach dem Stand der Technik gebaut haben. Oder haben Sie 24'er Außenwände aus Vollziegeln hingestellt???

Das ist doch wohl völlig unabhängig davon, ob Sie alles selber gemacht haben, oder haben bauen lassen.
26.04.2007, 18:00 von ChristophL
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Es soll auch Menschen geben, die alles in Eigenleistung erstellen!

Gruß Christoph
26.04.2007, 17:38 von Augenroll
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Zitat:
1. Ich habe die Gebäude alle vor 1 bis 2 Jahren selber fertiggestellt.

Na dann...
26.04.2007, 17:35 von ChristophL
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Ich werde die Energiebilanz meines Gebäudes aus verschiedenen Gründen nicht verbessern:
1. Ich habe die Gebäude alle vor 1 bis 2 Jahren selber fertiggestellt.
2. Mit meiner Energiebilanz kann ich ganz gut die nächsten 20 Jahre leben und ich denke meine Mieter auch.

Eine Solaranlage lohnt sich nicht für ein Gebäude was man vermietet, da muss man schon nach Abschreibungen suchen.

Geothermik ist noch zu teuer in der Anschaffung, ansonsten gilt das gleiche wie bei der Solarenergie.

Mit Photovoltaik hatte ich auch schon mal geliebäugelt, aber die ganze Sache würde sich erst nach 12 Jahren lohnen wenn nichts kaputt geht. Das muss ich auch nicht haben.....

Ich denke meine Mieter können sich bei den 75 Euro für Heizkosten nicht beschweren, bei den Wintern momentan wird es noch weniger.

Gruß Christoph
26.04.2007, 16:57 von Augenroll
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Zitat:
In was für Kreisen verkehrst Du?

In Anderen.
26.04.2007, 16:52 von dedl
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Zitat:
...mit dem 500'er SL zum Schwarzgeldparken nach Liechtenstein...

In was für Kreisen verkehrst Du?
26.04.2007, 16:46 von dedl
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@ Jobo:

Besonders der letzte Absatz "Was ist ein sinnvoller Energiepass?" ist lesenswert

@ Michelle:

Zitat:
Natürlich kennt man sich nicht in allem 100 % aus. Dafür gibt es Fachfirmen, die einem gerne in moderner Energiespartechnik beraten.

Deshalb ja meine ehrliche Bewunderung für Christoph.

Zitat:
Die Umsetzung jedoch ist eine Frage des Geldes und es hat nunmal nicht jeder einen Goldesel im Wohnzimmer stehen

Daran ist leider nur zuviel Wahres
26.04.2007, 16:43 von Augenroll
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Wollte nochmal was zum Klimawandel sagen:

Jeder ist in gewisser Weise dafür verantwortlich und jeder kann und sollte seinen Beitrag dafür leisten.

Beispiel: Anstatt als Wochenendausflug mit dem 500'er SL zum Schwarzgeldparken nach Liechtenstein zu brettern, mal seine Frau in den Arm nehmen und einen schönen Spaziergang durch den Stadtpark machen.
26.04.2007, 16:41 von Michelle
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@ Jobo

Danke für den Link

@ dedl

Natürlich kennt man sich nicht in allem 100 % aus. Dafür gibt es Fachfirmen, die einem gerne in moderner Energiespartechnik beraten.

Die Umsetzung jedoch ist eine Frage des Geldes und es hat nunmal nicht jeder einen Goldesel im Wohnzimmer stehen
Zitat:
...ich brauche keine Ratschläge wie ich die Energiebilanz meines Gebäude verbessern könnt.

Meine Hochachtung! Ich bewundere Menschen, die sich in
Bauphysik,
Baubiologie,
Energie-,Heizungs- und Klimatechnik,
Baustoffkunde,
Ökologie,
Ökobilanzen,
Geothermie,
Solarthermie,
Photovoltaik
und den ganzen anderen Kleinigkeiten so richtig gut auskennen. Ehrlich.
26.04.2007, 16:09 von Michelle
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Jetzt weiß ich immer noch nicht, wer so einen Ausweis erstellt

Und ich werde mir ganz sicher auch keinen zig-100-Euro Bedarfsausweis ausstellen lassen. Ich kenne meinen Bedarf im Haus selber
26.04.2007, 16:01 von ChristophL
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Ich werde mich für den Verbrauchsausweis entscheiden, ich brauche keine Ratschläge wie ich die Energiebilanz meines Gebäude verbessern könnt. Die nächsten 20 Jahre werde ich an meinem Gebäude nichts machen....

Gruß Christoph
26.04.2007, 16:00 von Cora
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Zitat:
.unverhältnismäßig niedrigen Kosten für Öl und Gas."


deutsche Sprache ist schwääär

meinte nicht hoch - sondern teuer

als wir vor 31 Jahren gebaut haben, kostete der Liter Heizöl
0,24 DM..., heute umgerechnet ca. 1,10 DM und mehr

Gruß
26.04.2007, 15:43 von dedl
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@ Michelle

Zitat:
Du sprichst hier von dem teuren Bedarfsausweis, wo auf Grundlage der technischen Begebenheiten des Hauses der Energieverbrauch errechnet wird.

Stimmt, m.E. das einzig Sinnvolle.

Zitat:
Der allgemeine und wesentlich günstigere Energieausweis basiert auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs. Und dieser zieht die Lebensgewohnheiten einzelner sehr wohl in Betracht, ebenso wie lange oder kurze Winter/Sommer. Also im Prinzip ein nutzloses Dokument.

Genauso ist es. Tut niemandem weh, nützt nichts, aber beruhigt ungemein. Anderes war aus dem Hause Angie ja auch nicht wirklich zu erwarten
26.04.2007, 15:36 von dedl
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Moin zusammen,

"hohe Verbrauchskosten" entstehen in erster Linie mal durch einen hohen Verbrauch. Warum der so ist wie er ist, bleibt im Einzelfall zu klären.
26.04.2007, 15:31 von Michelle
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@ dedl

Zitat:
Diese Vergleichbarkeit ist m.E. nur durch Angabe des Energiebedarfes erreichbar, weil dabei die objektiv gegebenen Bedingungen der Baulichkeit (Lage, Ausrichtung, Dämmung etc.) betrachtet werden. Gewohnkeiten und/oder Vorlieben Einzelner bleiben außen vor.


Du sprichst hier von dem teuren Bedarfsausweis, wo auf Grundlage der technischen Begebenheiten des Hauses der Energieverbrauch errechnet wird.

Der allgemeine und wesentlich günstigere Energieausweis basiert auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs. Und dieser zieht die Lebensgewohnheiten einzelner sehr wohl in Betracht, ebenso wie lange oder kurze Winter/Sommer. Also im Prinzip ein nutzloses Dokument.
26.04.2007, 15:28 von Augenroll
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Hallo cora,
Zitat:
Ein Bekannter ist Bau-Ing. und ...

Frage ihn vielleicht bei Gelegenheit doch mal was zu den Themen Schimmel und Bauphysik des Hauses.

Zitat:
Und hohe Verbrauchskosten entstehen letztendlich nicht nur durch ein Dämmproblem am Haus, sondern hauptsächlich (meine Meinung) durch die unverhältnismäßig hohen Kosten für Öl und Gas.


müsste es nicht heißen: "...unverhältnismäßig niedrigen Kosten für Öl und Gas."
Denn man erreicht letztendlich die Leute nur übers Geld und teurer Brennstoff senkt das Verbrauchsvolumen und damit den CO2-Ausstoß automatisch.

Mit den erhöhten Ökosteuern könnte man dann Wärmedämmungen und Energiespartechnologien zusätzlich subventionieren und steuerlich fördern. so wird es ja jetzt in Ansätzen schon gemacht.

26.04.2007, 15:13 von dedl
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Moin zusammen,

wenn ich den Zweck dieser "Ausweise" richtig verstehe, geht es doch wohl darum, zwei Wohnungen hinsichtlich ihres Energieverbrauches vergleichbar zu machen. Wenn dem so ist, ist es weitgehend irrelevant, wieviel der Vormieter aufgrund seiner individuellen Heizgewohnheiten effektiv verbraucht hat. Das könnte dem Nachfolgemieter, so er denn die Gewohnheiten seines Vorgängers kennen würde, einen Anhaltspunkt zu den möglichen Kosten liefern, nicht mehr und nicht weniger. Eine Vergleichbarkeit zu einer anderen zur Wahl stehenden Wohnung ist deshalb noch längst nicht gegeben.

Diese Vergleichbarkeit ist m.E. nur durch Angabe des Energiebedarfes erreichbar, weil dabei die objektiv gegebenen Bedingungen der Baulichkeit (Lage, Ausrichtung, Dämmung etc.) betrachtet werden. Gewohnkeiten und/oder Vorlieben Einzelner bleiben außen vor.

Unklar an der ganzen Sache ist mir, warum man größere und kleinere Gebäude unterschiedlich behandelt. Hat dafür jemand eine (klimaschutzbezogene) Erklärung?
26.04.2007, 14:45 von Senial
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ich hätts nicht besser beschreiben können !
26.04.2007, 14:19 von Cora
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Ich auch.

Ein Bekannter ist Bau-Ing. und macht gerade eine Zusatzausbildung zum Energieberater, der sagte mir, dass bei ihm die Ausweise - je nach Ausführung - zwischen 150 bis ....an die 1000 € kosten.

Was nutzt ein Energieausweis mit hohen Verbrauchswerten, die von den Mietern selbst "erheizt" werden? Ein Mieter von mir lüftet im Winter grundsätzlich mehrere Stunden auf Kipp und lässt auch schon mal die Balkontür 1 Stunde auf...und alles ansprechen nutzt nichts.

Und hohe Verbrauchskosten entstehen letztendlich nicht nur durch ein Dämmproblem am Haus, sondern hauptsächlich (meine Meinung) durch die unverhältnismäßig hohen Kosten für Öl und Gas.

Da das in den USA anscheinend nicht der Fall ist sieht auch kein Mensch dort einen Grund zu sparen.

Aber wir Deutschen sparen Energie für alle...

Gruß
26.04.2007, 14:02 von Christian
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Hallo,

ich würde mich einer Interessengemeinschaft GEGEN einen solchen Engergiepass anschließen wenn es einen gäbe.

Christian
26.04.2007, 12:44 von Michelle
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Wer erstellt eigentlich solche Energiepässe? Was sind Messunternehmen?

In meinen Augen ist das wieder eine reine Bürgerabzocke und hat mit Klimaschutz nicht viel zu tun. Der durchschnittliche Jahresvorbrauch sagt nichts über eigentlichen Durchschnittsverbrauch einer Wohnung aus. Es kommt vielmehr auf die Lebensgewohnheiten des Einzelnen an.

Wenn jemand den ganzen Tag zu Hause ist, Kleinkinder hat usw. hat der sicher mehr Wäsche, Strom- und Heizungsverbrauch, als jemand, der berufstätig ist und tagsüber seine Heizung absenkt und kaum Stromverbrauch während dieser Zeit hat.

So hat mein Bruder im gleichen Haus, bei gleicher Personenzahl den dreifachen Energieverbrauch, als wir.
Da ist ein Kleinkind, er treibt nebenher viel Sport, was die Waschmaschine täglich füllt und somit auch den Trockner ständig beansprucht. Des Weiteren wird Baden dem Duschen vorgezogen, PC läuft rund um die Uhr, Lampen alles Hallogen, im Sommer läuft die Gartendusche etc.

Meine Heizung war so geschaltet, dass sie um 7 Uhr absenkt, wenn wir aus dem Haus gehen und nachmittags wieder angesprungen ist, wenn der Sohn aus der Schule kommt. Stromverbrauch tagsüber fast Null, außer Kühlschrank, Truhe usw. Und ich ziehe Sparlampen den Halogenlampen vor.
Ca. 2 Waschmaschinen wöchentlich und die Badewanne könnte jemand stehlen, und ich würde es nicht merken, da wir grundsätzlich duschen.

Natürlich spielt eine gute Isolation eine Rolle. Aber die beste Isolation hilft nichts, wenn man Energie nicht sorgfältig nutzt.

Sollte mein Bruder also irgendwann ausziehen und ich müsste seine Durchschnittsverbrauchswerte angeben, hätte ich wahrscheinlich einen schweren Stand beim Neuvermieten, obwohl dieser Verbrauch beim nächsten Mieter ganz anderes aussehen könnte. Für mich stellt dieser Ausweis keine Richtlinie dar.

Es geht einfach wieder nur um Geldeintreiberei. Als nächstes folgt dann der Isolierungszwang usw.

Aber wo der Bürger bei den ganzen Steuern, Abgaben, Auflagen, noch das Geld für alle Standarts hervor zaubern soll, weiß ich auch nicht
26.04.2007, 11:49 von haklmacher
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Hallo

wie soll ich für mein 4FH mit Gasetagenheizungen die
Verbrauchskennwerte für den Verbrauchsausweis (doch -
gilt 2007 auch für 4FH) vorlegen ?

Der Gaslieferant rechnet direkt mit meinen Mietern ab.
Eine Abrechnung erhalte ich nicht.

Beim mehrfachem Mieterwechsel käme ich nie auf
3 Abrechnungsperioden.
26.04.2007, 11:22 von Jobo
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also bei uns hier im teuren Süden werden Energiepässe die Verbrauchsorientiert sind mit 25.- Euro gehandelt.
Dieser Pass gilt für das ganze Haus und betrachtet, wie schon mehrfach erähnt, nur den Verbrauch der letzten Jahre.

Einen "Bedarfsorientierten Pass" stellt ein Energieberater aus.
Dazu muß das Objekt in seiner baulichen Substanz erfaßt werden.
Diese Pässe sind ab ca 800.- Euro zu haben. Beinhalten dann aber auch Vorschläge zur energetischen Verbesserung des Objektes und vor allem lassen sich nach erfolgten Verbesserungsmaßnahmen die Pässe auch entsprechend aktualiesieren.
Interessant ist vor allem bei dieser Version die erweiterungs Möglichkeiten, so kann zum Beispiel beauftragt werden, dass wirtschaftliche Energieschwachstellen aufgedeckt werden und die Amortisation der Investition ausgerechnet werden.
Jobo
26.04.2007, 11:08 von Ulrich
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ShankOL schrieb:

Zitat:
Wird der Pass erstellt im Auftrag der Verwalterfirma fvür das gesamte Haus,oder ist jeder Vermieter selbst für die Erstellung des Passes für seine ETW verantwortlich? Sind diese Kosten umlegbar?


Jeder Wohnungseigentümer ist selbst verantwortlich, der WEG-Verwalter vermietet ja nicht. Allerdings könnte der Verwalter den Energieausweis für die gesamte Gemeinschaft z.B. durch das Messdienstunternehmen erstellen lassen, wenn die Eigentümer sich einig sind. Wird mit Sicherheit billiger. Einige Verwalter stehen da schon in Kontakt und in den Startlöchern.

Umlegbar sind die Kosten nicht, da keine Betriebskosten.
26.04.2007, 11:07 von maralena1970
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hallo zusammen,

ich lege auch heute schon bei jeder Neuvermietung die letzte aktuelle NK-Abrechnung vor, damit die Mieter genau sehen können, welche Posten ich nach welchem Schlüssel abrechne und wie hoch Heizung/Gas/Energieverbrauch ist...

Bei Häusern, wo ich hohen Verbrauch habe (und demnach der Energiepaß auch nicht gerade auf "Grün" zeigen würde) und bisher kein Geld für entsprechende Maßnahmen hatte, bin ich ohnehin entsprechend mit der Miete runtergegangen, um die Wohnung trotzdem entsprechend attraktiv zu machen...

Ich denke die Sache mit dem Energiepaß ist relativ undramatisch, wenn die Leute die Wohnung haben wollen und Preis-/Leistungs Verhältnis ansonsten stimmt in Vergleich zum übrigen Angebot in der jeweiligen Gegend.

Mara
26.04.2007, 10:40 von ShankOL
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Hallo,
Jetzt kommen wohl neueSorgen mit dem Energieausweis? Ich habe eine kleine ETW mit ca. 40qm. Wohnfläche vermietet. Der Mietvertrag laüft seit Oktober 2006. Ich hoffe natürlich, dass dieser recht lange Bestand hat. Aber kann man das wissen? Eine besondere Eolle könnte von Bedeutung sein, dass es sich um eine Dachgeschosswohnung handelt. Meine Wohnung ist integriet in einer Eigentümergemeinschaft mit 9 Eigentümern und wird von einer Verwaltungsfirma verwaltet. Wie ist hier die Verantwortung zur Erstellung dieses Energiepasses? Wird der Pass erstellt im Auftrag der Verwalterfirma fvür das gesamte Haus,oder ist jeder Vermieter selbst für die Erstellung des Passes für seine ETW verantwortlich? Sind diese Kosten umlegbar?
Danke für die zu erwartenden Antworten
Gruß Shank
26.04.2007, 10:39 von Senial
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Die Frage die sich mir hier gerade stellt.

Kann ich nicht theoretisch die Kosten der Begutachtung in die HK-Abrechnung mit aufnehmen ?
26.04.2007, 10:16 von dedl
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Zitat:
zaunkoenig » 26.04.07 08:21 «


Hervorragender Beitrag, vielen Dank!
26.04.2007, 09:17 von peter98
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Hallo Zaunkönig,

vielen Dank für deine wahren Worte.

Es ist wirklich an der Zeit für die Umwelt etwas zu tun.
Problem ist aber, dass Deutschland noch so viel umweltverträgliche Maßnahmen bestimmen kann wie es will. Solange nicht alle Länder (speziell die USA und China) nicht gemeinsam an einen Strang ziehen, wird es eben sehr schwierig werden, den Umweltbelastungen entgegenzuwirken. Was kümmert beispielsweise afrikanische Länder die Umwelt, solange sie ums Überleben kämpfen müssen.

Diese Tatsache wird aber leider auch gerne als Alibi jedes Einzelnen genutzt, um zu sagen, was kann ich schon ausrichten. Deshalb ist es wichtig, diese Denkweise zu ändern. In den Schulen muss den Kindern schon von kleinauf bewusst gemacht werden, dass jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen muss, auf die Umwelt zu achten, damit sie selbst und ihre Kinder noch in einer umweltgerechten Welt leben können.

Meines Erachtens kann der Energieausweis dazu beitragen, dass Haus- und Wohnungsbesitzer dazu ermutigt werden energiesparende Maßnahmen zu überdenken, wenn sie im Wettbewerb mit besser ausgestatteten Wohnungen stehen. Dies ist auf alle Fälle zu begrüßen.
Was nicht entstehen darf ist eine Geschäftemacherei von irgendwelchen Firmen, die Energieausweise zu teurem Geld ausstellen und praktisch keine aussagefähigen Werte zur Wohnung /Haus enthalten.
26.04.2007, 09:15 von Augenroll
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@Zaunkönig,
Zitat:
Niemand hat da auf diese Leute gehört und sie als ökologische, linksgerichtete Spinner und Weltverbesserer in die Ecke gestellt.

Ja, auch ich kenne dieses Gefühl.

Die Natur ist dabei, der Menschheit den Pachtvertrag aufzukündigungen und schickt bereits fleißig Abmahnungen. Diese Abmahnungen bleiben für gewöhnlich so lange unbeachtet, bis es zum Rechtsstreit kommt.
26.04.2007, 08:49 von Augenroll
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Eigentlich sollte eine Vorlage der letzten HK-Abrechnung im Zusammenhang mit einem Heizkostenspiegel ausreichen.

Aber der Energiepass macht das Vergleichen für den unbedarften Mieter bzw. Käufer etwas einfacher. Und die Kosten für den Energiepass sind auch nicht exorbitant hoch (können steuerlich abgesetzt werden!).

Ich sehe den Energiepass eher als positives Vermarktungsinstrument der Immobilienwirtschaft.

Kein Wunder, dass die Einführung des Energiepasses von Immobilienbesitzern, die Ihre Halbruinen auf Verschleiß und maximale Rendite fahren, so überhaupt nicht gern gesehen wird. Denen sei aber gesagt, dass es derzeit hohe Subventionen für die energetische Optimierung von Immobilien gibt.
26.04.2007, 08:21 von zaunkoenig
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Hallo,

also, es wird zwei Pässe geben:

Verbrauchsausweis:
Pflicht für alle Mietverhältnisse. Muss bei Neuvermietung schon beim Vermietungsangebot (Besichtigungsgespräch) vorgelegt werden. Der Verbrauchsausweis beinhaltet die durchschnittlichen Energie- und Verbrauchskosten der letzten 3 Jahre

Energiepass:
Wird Pflicht bei Veräußerung einer Immobilie. Ist von einer Gutachterstelle auszustellen und wird zwischen 40 und 60 Euro kosten.

Leider wurde nur der im Oktober 2006 beschlossene und überarbeitete Gesetzentwurf umgesetzt. Aktuelle Energiepolitische Maßnahmen infolge der Klimaveränderungen fanden keine Berücksichtigung mehr. Man ist insoweit nur den gesetzlichen Bestimmungen der EU nachgekommen.

Der weitere gesetzestechnische Verlauf ist abzuwarten. Der Bundesrat kann (und wird wohl auch) zustimmen, ist aber auch berechtigt verwaltungstechnische Änderungen vornehmen zu lassen, da diese bei den Ländern liegen wird.

Als ich noch ein Kind war, da gab es bereits die ersten Mahnungen einer sich klimatisch verändernden Welt und der damit verbundenen Konsequenzen für Mensch, Flora und Fauna. Wissenschaftlich konnte man zu diesem Zeitpunkt noch recht wenig beweisen und verließ sich auf Vergangenheitsdaten und deren logische Fortentwicklung sowie die aktuellen Zahlen hinsichtlich fortschreitender Industrialisierung, Energieverbrauch und Bevölkerungsentwicklung.
Niemand hat da auf diese Leute gehört und sie als ökologische, linksgerichtete Spinner und Weltverbesserer in die Ecke gestellt.
Dummerweise hat eben die Industrialisierung und der technologische Fortschritt im Verlauf der Jahre Beweismöglichkeiten hervorgerufen, die zum Teil jedem ersichtlich sind.

Ich bin bei Leibe keiner, der hier gleich den Teufel an die Wand malt und zu Übertreibungen neigt. Aber es gibt, rein nüchtern und wissenschaftlich betrachtet Tatsachen, die lassen sich nicht verleugnen. Und hier besteht Handlungsbedarf.

Wir wissen, dass uns die klimatischen Veränderungen sehr viel Geld kosten werden. Jeder wird dies in den nächsten Jahren zu spüren bekommen, vielleicht sogar schon in diesem Jahr. Der Rohstoff Öl wird immer knapper, so dass man an Vorkommen herangehen muss, die nur mit sehr hohem technischen Aufwand gefördert werden können. Preissteigerungen im Energiesektor werden die Folge sein.
Die Rohstoffpreise klettern schon seit Jahren auf immer neue Höchststände.
Der heiße April wird zu enormen Ernteausfällen führen. Blüten blühen nicht vernünftig aus, Saatgut verdorrt und benötigt zusätzliche Bewässerung, Wasserspeicher werden wegen der Austrocknung von Flüssen und Bächen stärker benötigt - eine Wassersperre wie in den 70er Jahren ist durchaus denkbar.
Dies alles wird zu einer Verteuerung führen.

Bliebe es diesen Sommer so warm, werden die Gletscher in den Hochgebirgen weiter abschmelzen. Es besteht die Gefahr von abgehenden Muränen und Steinschlägen. Gebirgsdörfer müssen sich darauf vorbereiten entsprechend geschädigt zu werden.

Die Zahl der unwetterartigen Wetterkapriolen nimmt stetig zu. Bestimmte Naturereignisse werden immer unberechenbarer in ihrer monströsen Kraft.

Neben all den Dingen, die der Mensch seiner Umwelt und letztlich sich selbst antut, wird eines schlichtweg vergessen bzw. verschwiegen. Der Mensch ist nicht alleine an den Veränderungen schuld, er trägt einen ganz wesentlichen Teil dazu bei.

Man mag sich daran erinnern, dass man in der Schule einmal gelehrt bekommen hat, dass die Erde nicht in einer senkrechten Linie steht sondern einen Neigungswinkel von 17,5% hat. Das gehört der Vergangenheit an. Der Neigungswinkel der Erde hat sich leicht verschoben. Nicht viel, aber gerade so viel, dass es erhebliche Auswirkungen haben muss.

Wer die Sportart "Curling" kennt oder andere Sportarten, wo etwas auf Distanz ins Ziel gebracht werden muss (Sportschützen, Bogenschießen, Fußball, Bowling, Billard etc), der wird wissen, dass eine Abweichung von einem Milimeter beim Verlassen des Ausgangspunkt zu Zentimetern oder Metern beim Zielpunkt wird. Und wir haben hier lediglich geringe Entfernungen. Was mag da eine Achsverschiebung von 0,01% für eine Auswirkung haben, wenn man dies auf die Entfernung Nordpol zu Südpol betrachtet?

Ich halte einen Energiepass durchaus für sinnvoll. Er macht Wohnraum vergleichbarer. Außerdem wird der Wettbewerb erhöht. Alle wollen möglichst energiesparend wohnen, was klimatechnisch sehr wünschenswert ist. So wird es zu wärmedämmendenden und energetischen Investitionen im Wohnungsbau kommen. Und in ein paar Jahren wird sich der Wohnungsbau insgesamt verändern, da eine klimatische Erwärmung in unseren Breiten ein anderes Bauen notwendig machen wird.

Würde man mal den wirtschaftlichen Zahlen eine ökologische Bilanz gegenüberstellen (was ja seit Jahren von Organisationen gefordert wird und Zur Zeit in der EU als mögliche Gesetzesgrundlage diskutiert wird), müsste man ganz schnell erkennen, dass viele profitable Unternehmen ganz schlecht aussehen würden.
Ein ganzes Land (USA) würde plötzlich auf den Stand eines afrikanischen Landes rutschen.

Und vielleicht können solche Maßnahmen wie die Einführung eines Energiepasses auch dazu führen, dass die Energieunternehmen mal ein wenig mehr in Zukunftstechnologien hineingezwängt werden.

Man stelle sich vor, dass RWE auf der Bilanzpressekonferenz seinen Aktionären einen um 30% gesteigerten Gewinn und eine Verdoppelung der Dividende anpreist und dies offen mit den Preissteigerungen und einem geringen Mehrgeschäft begründet. Gleichzeitig liegen 8 Bauvorhaben in völlig veraltete CO2-starke Braunkohlekraftwerke vor, die alle umgesetzt werden.

Die Welt hat immer noch nicht begriffen, dass sie dabei ist sich selbst zu zerstören.
Mich wird es wohl nicht mehr treffen, vielleicht auch meine Kinder nicht, aber darauf möchte ich es nicht ankommen lassen.

26.04.2007, 05:59 von Ulrich
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villaporta schrieb:

Zitat:
kann ich als Vermieter GEZWUNGEN werden, mir diesen idiotischen Pass zuzulegen? Oder muss ich den nur bei Nachfrage vorlegen?


Nach § 16 Abs. 2 der neuen Energieeinsparungsverordnung (EnEv)hat der Verkäufer/Vermieter den Energieausweis dem Interessenten zugänglich zu machen, spätestens unverzüglich, nachdem dieser das verlangt hat. Auf Verlangen ist eine Kopie des Energieausweises auszuhändigen. Ihn dann erst im Einzelfall erstellen lassen zu wollen, dürfte vom Zeitablauf her schief gehen.

Zitat:
Die REALEN Verbräuche der vergangenen Jahre vorzulegen ist da wohl wesentlich sinnvoller als irgendein zusammengerechnetes Gutachten


Nur die Abrechnungen der letzten Jahre vorzulegen, reicht nicht.Wohl aber können dafür zertifizierte Stellen (z.B. Messdienstunternehmen) auf Basis der Ist-Verbräuche der letzten 3 Jahre Energieausweise erstellen, soweit die Gebäude mindestens 5 Wohneinheiten ausweisen. Bei weniger als 5 Wohneinheiten im Gebäude bleibt nur der - teurere - sog. bedarfsorientierte Ausweis.

Zitat:
Reine Geldschneiderei. Soll machen, wer will!


Das mit der Geldschneiderei lass ich mal so stehen, ist auch zumindest ansatzweise meine Meinung. "Soll machen, wer will" allerdings bedeutet, die Sache zu leicht zu nehmen. Denn wie das bei so netten Gesetzen nun mal so ist, wird die Nichtvorlage des Energieausweises mit empfindlichen Geldbußen als Ordnungswidrigkeit geahndet. Nach § 27 Abs. 2 der EnEv in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 2 des Energieeinspargesetzes bis zu 15.000 Euro.

Da kann man wohl darauf warten, dass es Anfang 2008 nur so Anzeigen von Mietervereinen hageln wird gegen Vermieter, die den Ausweis auf Verlangen nicht vorlegen können. Der Mieterbund fordert schon jetzt auf seiner homepage dazu auf, die Vorlage des Ausweises auf jeden Fall zu verlangen.

Ein schwacher Trost: Die jetzt von der Bundesregierung beschlossene Verordnung bedarf zum Wirksamwerden noch der Zustimmung des Bundesrates. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass sich dadurch noch Wesentliches ändern wird.

25.04.2007, 20:12 von villaporta
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Halo zusammen,

kann ich als Vermieter GEZWUNGEN werden, mir diesen idiotischen Pass zuzulegen? Oder muss ich den nur bei Nachfrage vorlegen?

Ich schliesse mich voll und ganz Christophs Meinung an. Die REALEN Verbräuche der vergangenen Jahre vorzulegen ist da wohl wesentlich sinnvoller als irgendein zusammengerechnetes Gutachten.Reine Geldschneiderei. Soll machen, wer will!

Kopfschüttel,

Villaporta
25.04.2007, 20:03 von ChristophL
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Das ist doch nur, damit die Herrn Dipl.-Ing wieder Ihre Kassen füllen können.

Ich hoffe das meine Mieter lange wohnen bleiben, damit ich den Energieausweis sparen kann.

Gruß Christoph
25.04.2007, 19:35 von Mortinghale
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Liebe Cora,

das ist nur beim Abschluß von neuen Mietverträgen von Belang.

Bereits bestehende Mietverhältnisse müssen nicht "nachgebessert" werden.

25.04.2007, 19:30 von Cora
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Zitat:
Nur Hauseigentümer, die künftig vermieten oder verkaufen wollen, müssen zum Zeitpunkt der Vermarktung ab 01.01.2008 Interessenten einen Energieausweis vorweisen.


Wie verstehe ich das denn nun?

Klar, will ich auch künftig vermieten...

Auf dem Schlauch stehend
25.04.2007, 18:52 von prinzregent
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Vermieterkommentare zur Meldung ?

1. Klimaschutz ist ein anderes Wort für "Steuererhöhung".
( Ich fand den warmen Winter toll, er hat mir viel Geld
erspart. Und den warmen April find ich toll )

2. Energieausweis ist eine Beamtenbeschaffungsmassnahme.
Es würde ausreichen den letzten Jahresverbrauch im
Mietvertrag anzugeben: z.B. der Satz: Der Abschlag für die
Gasetagenheizung betrug im Vorjahr 110 Euro monatlich.

3. Bürokratie ist schon heute endlos hoch. Zu viele Vorschriften, zu viele Gesetze.

Der Politiker egal welcher Partei will sein Klientel in die öffentlichen Wohnungsbauunternehmen reinschleusen. FETT bezahlt.

Mieten werden vom Staat so niedrig gehalten, dass inzwischen in Berlin in der Regel mit Verlust vermietet wird. vgl. Wohnungsbaubarometer als pdf in: http://www.haus-und-grund-berlin.de/ Und weil die staatlichen Wohnungsunternehmen meist mit Verlust arbeiten ist Berlin total überschuldet.

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