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02.10.2007, 10:39 von LiseProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Einspruch gegen Mahnbescheid
Hallo,

Ich habe für einen Exmieter einen Mahnbescheid beantragt.

Er hat Einspruch eingelegt mit der Begründung, dass er JETZT kein Geld hat und Arbeitslos ist (Hartz IV). Aber WENN er wieder Geld hat, DANN kommt er seinen Verpflichtungen nach.

Aus diesem Grund habe ich doch einen Mahnbescheid beantragt!!

Nun möchte ich wissen, was da jetzt auf mich zukommt.

Brauche ich unbedingt jetzt einen Anwalt? sofort?

Ich wollte die Sache für alle Beteiligten kostengünstig lassen.

Viele Grüße

Lise
Alle 9 Antworten
02.10.2007, 21:00 von neunichtgierig
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Das ist superärgerlich! Allerdings musst Du jetzt auch die titulierte Forderung überwachen, das heißt Gerichtsvollzieher beauftragen und hoffen das er nicht umzieht. Sonst auch noch Einwohnermeldeamtsanfragen...stöhn....

Wäre auch eine notarielle Vereinbarung möglich gewesen? Mit Schuldanerkenntnis und Abzahlungsregelung? Manchmal ist das auch ein Weg?

Viel Glück
02.10.2007, 20:30 von Lise
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Hallo und Danke erstmal,

nun werde ich bezahlen und abwarten. kann garnicht so schlimm werden.

@Jobo: Der Exmieter wohnt seit 3 Jahren nicht mehr in seiner eigenen Wohnung, sondern wieder bei seinem Vater im selben Haus. Die wollen jetzt ausziehen, und da ich auf Mahnungen keine Antwort bekommen habe, hielt ich einen Titel für sicherer und außerdem nicht mehr Zinsfrei.
Wegen Arbeitslosigkeit und der Gutmütigkeit meines Vaters hat er relativ hohe Mietschulden.
02.10.2007, 13:13 von Dernie
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Oooohhhh, armer Trolli!

Aber was tut das zum Thema?
02.10.2007, 13:03 von Augenroll
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Zitat:
Dann könnten Klagen schneller bearbeitet werden, oder einige überlegen sich ob es lohnt.


Na das erzählen sie mal meinem Vermieter, der dauernd unwirksame Mieterhöhungen und Kündigungen schickt. Die Arbeit damit habe ich dann nämlich immer erstmal.
02.10.2007, 12:04 von Sledge_Hammer
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02.10.2007, 11:45 von Dernie
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Einem Mahnbescheid kann ohe Wenn und Aber und ohne Begründung widersprochen werden.
02.10.2007, 11:06 von Jobo
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Hallo Lise,
gehe davon aus dass es sich um fällige Miete handelt. Würde mich mal interessieren, ob sich der Mieter vor der "zahlungsunfähigkeit" bei Dir gemeldet hat, um Dir den Umstand mit zu teilen ?
Jobo
02.10.2007, 11:04 von Sledge_Hammer
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02.10.2007, 10:50 von JollyJumper
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Zitat:
Ich wollte die Sache für alle Beteiligten kostengünstig lassen.
Das wäre sie gewesen wenn Dein Exmieter seinen Verpflichtungen nachgekommen wäre und die berechtigten Forderungen fristgemäß und ohne Extraeinladung beglichen hätte!
Zitat:
Er hat Einspruch eingelegt mit der Begründung, dass er JETZT kein Geld hat und Arbeitslos ist (Hartz IV). Aber WENN er wieder Geld hat, DANN kommt er seinen Verpflichtungen nach.

Ein Einspruch gegen einen Mahnbescheid mach ja eigentlich nur Sinn wenn Deine Forderung im allgemeinen bzw. der Höhe nach strittig ist!
Zahlungsunfähigkeit ist zwar für den Mieter ein plausibler Grund aber nicht wesentlich dafür, dass er seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
Für die Kosten einer jetzt folgenden gerichtlichen Auseinandersetzung wirst Du in Vorleistung gehen müssen, es sei denn Du lässt es dabei bewenden und verlässt dich darauf das er dann irgentwann mal zahlt, WENN er wieder Geld hat und vor allem auch willens ist es Dir zu geben!

Gruß JJ
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