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28.03.2007, 11:01 von dunkelROOTProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Einschreiben/Rückschein -nicht abgeholt
Hi,

gilt das dann offiziell als nicht zugestellt? Müßte doch eigentlich so sein oder, da dieser Brief ja nach 7 Tagen an den Absender zurück geht, wenn er nicht abgeholt wird.

dR
Alle 65 Antworten
19.04.2007, 09:31 von Augenroll
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Da ja immer wieder neue User mit Fragen zur korrekten Zustellung kommen und zu faul sind, die Suchfunktion zu nutzen, gebe ich dem Thread hier mal einen Schubs.
16.04.2007, 09:52 von Augenroll
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Zur PZU:

Auf der Homepage der Post steht:

Auftraggeber sind daher grundsätzlich Verwaltungsbehörden von Bund, Ländern und Kommunen (zum Beispiel Bußgeldstellen), Gerichte und Gerichtsvollzieher, Schiedsmänner / -frauen.
16.04.2007, 08:47 von Augenroll
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Zitat:
Ich müsste dazu in die benachbarte Kreisstadt fahren, weil unser kleines Postamt bzw. in Nachbarorten die Postagenturen diesen "Service" nicht anbieten - das macht nur das "Haupt-Postamt".

Ich nicht, denn ich wohne zentral in der Stadt. Muss mich mal nach der PZU erkundigen. Denn mein Vermieter hat offenbar auch manchmal keinen Briefkasten. (aber die Kontoverbindung für Mietzahlungen funktioniert komischerweise immer)
14.04.2007, 10:56 von Rita
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Geht das nun immer noch weiter hätte nie gedacht, dass man solange um dieses Thema diskutieren kann.

Wenn ich will, dass ein Schrieb tatsächlich beweisbar zugestellt wird (meistens habe ich's dann auch ganz besonders eilig), dann schnappe ich mir eben einen Zeugen ... und aus-die-maus.
Ich verstehe nicht, dass man sich ewig Gedanken um weitere Möglichkeiten macht, wenn die einfache/schnelle Problemlösung doch bereits bekannt ist.

Postzustellurkunde (PZU)
Im Angebot der Deutschen Post liest sich das tatsächlichd verlockend .... einfach ... und preiswert.
http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&skin=hi&check=yes&lang=de_DE&xmlFile=870
Aber hast Du's schon mal versucht?
Ich müsste dazu in die benachbarte Kreisstadt fahren, weil unser kleines Postamt bzw. in Nachbarorten die Postagenturen diesen "Service" nicht anbieten - das macht nur das "Haupt-Postamt".
Bedeutet für mich ca. 3 Std. zusätzlicher Zeitaufwand und 50 km ... nur um das Ding auf den Weg zu bringen - Nein Danke!!!
13.04.2007, 11:48 von taxpert
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Nur um die Diskusion noch zu erweitern:

Neben Einschreiben (Einwurf/Rückschein) gibt es noch die Möglichkeit der Postzustellurkunde (PZU). Etwaige Nachlässigkeiten, wie im Urteil von Rita, sollten hier ausgeschlossen sein, da sie einen ganz anderen Rechtscharakter haben.
12.04.2007, 15:19 von prinzregent
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Zitat:
offiziell als nicht zugestellt


es ist ein beliebter Spass, Briefe nicht zu bekommen. Ich war ja mal Briefträger. Kluge Leute gucken sich vorher den Absender an und sagen: DEN will ich aber nicht ! Andere haben einfach keinen Namen an der Tür. Reicht schon.

Du kannst am besten zustellen, wenn du den Brief selber reinschiebst. Unter der Tür durch. Dann auf dem Umschlag einen ZEUGEN unterschreiben lassen. ( ein guter Bekannter, notfalls einen Handwerker )

Ein Bote ist auch super geeignet. Du unterschreibst dann als Zeuge. Fahrradzustellung zum Beispiel.

Einschreiben Einwurf mach ich auch gern, das gilt aber nicht als zugestellt, da fehlt der "Zeuge" oder die Unterschrift, wie beim normalen Einschreiben, bzw. die Unterschrift auf dem Rückschein.
12.04.2007, 15:16 von Augenroll
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@taxpert:

Nochmal zum Einwurfeinschreiben: mal das angeführte Urteil von Rita lesen. Halte ich aber für einen seltenen Einzelfall.
12.04.2007, 15:13 von taxpert
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Kriege meine Steuerbescheide eigentlich immer gerne! Kommt ja immer was bei raus!

taxpert
12.04.2007, 12:57 von Augenroll
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Hallo taxpert,

willkommen im Forum.
Zitat:
PS: Die Ausreden sind nicht aus den Fingern gesogen sondern aus dem Leben gegriffen! Noch vor Schreiben in Mietsachen arbeitet die Post noch bei Schreiben der Finanzverwaltung erheblich schlampiger. Was da alles (angeblich!) nicht ankommt!


Eben, denn wer bekommt schon unangenehme Post gern. Und dann ist hinterher wieder jemand anders Schuld.

12.04.2007, 12:40 von taxpert
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Würde es grundsätzlich mit Einwurf-Einschreiben machen! Durch die Bestätigung des Briefträgers, dass es im Briefkasten des Adressaten gelandet ist, gilt es als im Verfügungsbereich des Adressaten zugegangen (vgl. auch Verwaltungszustellungsgesetz). Den Nachweis hierüber kann man eben mit der bestätigung des briefträgers führen. Was danach mit dem Schreiben passiert, ob es jemand aus dem Briefkasten klaut, der hund es frißt bevor es gelesen wird oder nur der briefkasten nie gellert wird, liegt in der Verantwortung des Empfängers!

PS: Die Ausreden sind nicht aus den Fingern gesogen sondern aus dem Leben gegriffen! Noch vor Schreiben in Mietsachen arbeitet die Post noch bei Schreiben der Finanzverwaltung erheblich schlampiger. Was da alles (angeblich!) nicht ankommt!
30.03.2007, 10:08 von Augenroll
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@Rita:
Zitat:
Kritik am Urteil selbst wären i.Ü. direkt an den Richter zu richten
Vielleicht wäre das ja ein ergiebigeres Betätigungsfeld für dich ?

Ich bin doch froh, das diese mir bisher zu ca. 85% wohlgesonnen waren. Wenn ich mich mit den Richtern anfange rumzustreiten, sinkt die Quote vielleicht. da geht es um wirkliches Geld und Rechte, da riskiere ich wenig.

Man kennt sich doch mittlerweile. Auch in einer Großstadt landet man ja immer bei denselben Richtern.

Ansonsten hätte ich wirklich nicht gedacht, dass bei der Zustellung noch solch eine Bandbreite an Entscheidungen herrscht. Deswegen hatte ich mich ja auch für die schöne Diskussion bedankt, da auch ich daraus gelernt habe.
30.03.2007, 09:57 von Rita
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@Augenroll: Urteile sind immer nur Einzelfallbezogen und sollten niemals verallgemeinert werden (soweit nicht vom BGH selbst verallgemeinert)
Zitat:
Zusammenfassend, kann man wohl sagen, dass die korrekte Zustellung weiterhin in Einzelfällen betrachtet werden muss.

Na wunderbar, dann hast auch du es verstanden.

Kritik am Urteil selbst wären i.Ü. direkt an den Richter zu richten
Vielleicht wäre das ja ein ergiebigeres Betätigungsfeld für dich ?

29.03.2007, 16:48 von Melanie
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und mein Brummschädel erst......
die gestrigen 5 Liter Champagner haben standesgemäße Wirkung gezeigt....
Und morgen rette ich dann 1qm Regenwald!
Danke für die Gratulationen ;-)))
29.03.2007, 16:44 von Augenroll
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Zitat:
...so einfach wie in Antwort 1 war es wohl doch nicht.

Nein, hätte ich wirklich nicht gedacht. Dank an alle für diese erbauliche Diskussion.
29.03.2007, 12:54 von dunkelROOT
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Na augentrolli, so einfach wie in Antwort 1 war es wohl doch nicht.

freundlichst
dunkelROOT
29.03.2007, 09:29 von Augenroll
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@Rita:
Zitat:
Die Briefträgerin sagte aus, sie habe den Brief eingeworfen, musste allerdings einräumen, den Auslieferungsbeleg schon in der Postfiliale ausgefüllt und unterschrieben zu haben. Sie erklärte, die Belegzettel der Einwurfschreiben würden regelmäßig schon in der Filiale abgenommen, dann würden diese Schreiben wie normale Briefe in die Fächer für die auszutragende Post gelegt.

Ich glaube kaum, das dieses Vorgehen den Postbestimmungen entspricht. Weiterhin kann nicht verallgemeinernd gesagt werden: es läuft bei der Post immer so.

In diesem Fall hätten die Mieter imho Schadensersatzforderungen bei der Post in Höhe von 3 MM + X geltend machen können. Die Aussage der Postbediensteten vor dem Gericht wäre die absolute Steilvorlage dafür gewesen (vielleicht war es ja dann auch so). da hilft auch kein Haftungsausschluss in den AGB, denn das Fehlverhalten war mutwillig und grob fahrlässig.

Zusammenfassend, kann man wohl sagen, dass die korrekte Zustellung weiterhin in Einzelfällen betrachtet werden muss.
29.03.2007, 09:17 von Rita
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@ Melanie: auch von mir noch Alles Gute zum Geburtstag!


Über "beweisbare Zustellung" haben wir ja schon ausreichend diskutiert - die Beiträge sind über die Suchfunktion zu finden. Dabei ging es aber immer um die Frage, wie der Vermieter beweisbar zustellen kann!

dunkelROOT: ich habe die Kündigung nun in dieser Form (einschreiben/rückschein) erhalten bzw. nicht abgeholt. Also das es eine Kündigung ist, ist eine Vermutung von mir -mehr nicht.

FM_24 hat aber m.E. genau das passende Urteil zu Frage von dunkelROOT zitiert, denn der Vermieter sollte bedenken, dass der umgekehrte Fall (Mieter ist für die Zustellung beweispflichtig) ganz anders bewertet werden könnte.
Hier noch ein zwar schon älteres, ähnliches Urteil
http://www.mietrecht-saar.de/modul1e2.asp?spr=1&InhaltID=1029

Das muss allerdings nicht immer so sein - bei einer Kündigung nur per Einwurfeinschreiben haben Richter auch schon gegen den Mieter entschieden:

Zitat:
Kündigung als 'Einwurfschreiben' verschickt: Streit um Zustellung - Gerichte entscheiden unterschiedlich
Es ging um die Kündigung eines Mietverhältnisses. Der Mieter bediente sich der Post und verschickte die Kündigung als so genanntes 'Einwurfschreiben'. Die Vermieterin bestritt, das Schriftstück mit der Post erhalten zu haben, und verlangte die Miete für ein weiteres Vierteljahr.

Die Angelegenheit landete beim Landgericht Potsdam (11 S 233/99). Die Briefträgerin sagte aus, sie habe den Brief eingeworfen, musste allerdings einräumen, den Auslieferungsbeleg schon in der Postfiliale ausgefüllt und unterschrieben zu haben. Sie erklärte, die Belegzettel der Einwurfschreiben würden regelmäßig schon in der Filiale abgenommen, dann würden diese Schreiben wie normale Briefe in die Fächer für die auszutragende Post gelegt.

Unter diesen Umständen stehe nicht fest, ob die Kündigung tatsächlich bei der Vermieterin angekommen sei, folgerte das Landgericht. Denn immerhin gehe Tag für Tag eine gewisse (wenn auch prozentual geringfügige) Anzahl von Postsendungen verloren. Zwar sei hier anhand des Auslieferungsbelegs nachweisbar, dass die Postsendung bei der zuständigen Poststelle eingegangen sei. Es könne aber auch danach beim Einsortieren in die Zustellfächer oder beim Austragen zu Fehlern kommen, der Brief z.B. im falschen Briefkasten landen.

Weil demnach der Zugang seines Kündigungsschreibens nicht zu beweisen war, ging für den Mieter der Prozess verloren. Er hätte eine sicherere Möglichkeit der Zustellung, z.B. das Einschreiben mit Rückschein, wählen sollen, meinten die Richter. Das Amtsgericht Paderborn dagegen urteilte in einem ähnlichen Fall anders: Wenn eine Kündigung als Einwurfschreiben verschickt werde, spreche dies dafür, dass sie auch zugestellt worden sei (51 C 76/00). Denn der Denn der Postzusteller bescheinige auf dem Auslieferungsbeleg den Einwurf des Schreibens.

Urteile des Landgerichts Potsdam vom 27. Juli 2000 - 11 S 233/99 und des Amtsgerichts Paderborn vom 3. August 2000 - 51 C 76/00
Quelle:
http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/bw-001-1147.htm


Hier noch eine verallgemeinernde Beschreibung, die womöglich dunkelROOT den Rücken stärken könnte:
http://www.swr.de/ratgeber-recht/archiv/2002/01/13/index3.html

@dunkelROOT
> Wenn du deinen Lieblingsmieter noch etwas ärgern willst, dann kann dieser Zweikampf ganz leicht auch ins Auge gehen!
> Wie weit würdest du denn gehen wollen?
> Rechtssicherheit für diesen Fall hast du erst dann, wenn du "dein" Urteil schwarz-auf-weiss vor dir liegen hast.

Abgesehen davon halte ich absolut nichts davon, als Vermieter solche Spielchen zu spielen. Wie Melanie schon sagte:
was ist eigentlich für ne Art ne eventuelle Kündigung mutwillig nicht anzunehmen? Ich glaub mir wird schlecht!
Mir auch.
Haufe Immo Office drückt sich nicht klar aus, und vernebelt die Problematik.

Das Urteil ist von 2000 und mir damit als Diskussionsgrundlage zu alt.

Außerdem hatte dROOT bereits gesagt, das er behaupten möchte dass der Benachrichtigungsbeleg nicht angekommen sei.

Weiterhin hat er wohl von den Mietern momentan nicht grundsätzlich mit Einschreiben zu rechnen.
28.03.2007, 20:39 von FM_24
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@ MEANIE

Auch von mir herzliche Geburtstagsgrüße.
Alles gute für das neue Lebensjahr.

28.03.2007, 20:35 von Fixfeier
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@ Melanie

die allerbesten Wünsche zum Geburtstag auch von mir.
28.03.2007, 19:12 von FM_24
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Un noch ein Nachschlag mit URTEIL!!

Zitat:
Überblick
Dass es wichtig ist, nach einer Benachrichtigung über die Hinterlegung ein Einschreiben bei der Post rechtzeitig abzuholen, zeigt für den Fall einer Kündigung ein Urteil des LG Osnabrück (LG Osnabrück, Urteil v. 16.6.2000, 12 S 1325/99 (495), WuM 2001 S. 196).

Dem Urteil lag der Sachverhalt zugrunde, dass der Mieter das Mietverhältnis eingeschrieben gekündigt hatte, wobei der Vermieter das Einschreiben nicht innerhalb der Lagerfrist bei der Poststelle abholte und es deshalb an den Absender zurückging. Damit war es zwar nicht zugegangen. Das Gericht wies aber darauf hin, dass sich der Vermieter so behandeln lassen müsse, als sei der Zugang erfolgt. Auch wenn der Vermieter dem Benachrichtigungszettel weder Absender noch Inhalt des Schreibens entnehmen konnte, musste der Vermieter sich den Brief als zugegangen zurechnen lassen. Dies wurde aus dem Umstand gefolgert, dass zwischen den Parteien ein Rechtsstreit gerade um die Wirksamkeit einer vorherigen Kündigung schwebte, wobei der Verhandlungstermin lediglich zwei Wochen vor dem neuerlichen Schreiben des Mieters lag. In einer derartigen Lage muss eine Vertragspartei damit rechnen, dass bedeutsame Erklärungen per Einschreiben vom Vertragspartner kommen können.


28.03.2007, 18:58 von FM_24
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Hallo Liebe Vermieter-Geminde,
Hallo Augentroll,

das habe ich von Haufe immo Office:

Zitat:
Wie wird der Zugangsbeweis geführt?
Der einfache Brief, das Einschreiben und das Einwurfeinschreiben per Post sind untauglich zur Führung des Zugangsbeweises.

Das Einschreiben mit Rückschein per Post ist der geeignete, schnelle und kostengünstige Weg, um den Zugang zu bewirken. Zu beachten ist bei fristwahrenden Erklärungen, dass abwesenden Empfängern nur der Einschreibebenachrichtigungsschein übergeben wird. Erst mit Abholung des Briefes bei der Post geht das Einschreiben zu. Holt der Empfänger die Postsendung nicht ab, geht sie an den Versender zurück. Das Einschreiben ist somit nicht zugegangen. Vereitelt der Empfänger den Zugang oder holt er bewusst das postlagernde Einschreiben nicht ab, gilt der Zugang zu dem Zeitpunkt als erfolgt, zu dem der Empfänger den Brief hätte zur Kenntnis nehmen können. Der Erklärende hat allerdings die Zugangsvereitelung und -verhinderung zu beweisen, was meist nur schwer gelingt.

Fristgebundene Erklärungen
Fristgebundene Erklärungen sollten so zeitig versandt werden, dass vor Ablauf der Frist mit dem Eingang des Rückscheines gerechnet werden darf. Geht der Rückschein nicht vor Ablauf der einzuhaltenden Frist ein, ist dringend die wirksame Zustellung zu überprüfen und notfalls eine erneute Zustellung in anderer Form zu versuchen.



Vielleicht hilft es ja weiter....

Gruß @ all
28.03.2007, 16:56 von Augenroll
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@dR:
Zitat:
Und wo Postings's sind...

Was meinen Sie???

Und was soll überhaupt das s-Apostroph hinter den "Postings". fyi: Plural in Deutsch und Englisch wird mit einfachem -s gebildet: posting -> postings. Capiche?
28.03.2007, 16:53 von dunkelROOT
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Und wo Postings's sind, sind auch Trolle! Nicht wahr Herr augen(t)roll?

dunkelROOT
28.03.2007, 16:42 von Augenroll
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Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen:

Ein Zeuge kann auch dabei zuschauen, wie ich ein Schreiben bei der Post eintüte, den Umschlag zuklebe und als Einwurfeinschreiben der Postbediensteten übergebe.

Der Postzusteller quittiert den Einwurf in den Briefkasten. Somit ist das Schreiben in den Einflußbereich des Adressaten gelangt, was rein rechtlich ausreicht.

Der entnimmt mit Zeugen das Schreiben aus dem Briefkasten und öffnet es unter Zeugenaugen.

Lückenlose Beweiskette ohne Übergabeeinschreiben und Kinkerlitzchen.

Ich wundere mich lediglich, warum Vermieter die Miete zwar sehr gern entgegennehmen, aber Schreiben der Mieter äußerst ungern erhalten bzw. annehmen. Denn wo Licht ist, ist auch Schatten.

Ps. Mein Vermieter weiß jedoch nicht, das ich ihm nachweisen kann, dass er von allen Briefkästen einen Nachschlüssel hat. Und er bei behaupteten Zustellungen ganz schön ins Hintertreffen geraten wird. Aber das hebe ich mir auf!
28.03.2007, 16:17 von Sommer
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Also nach meinem ganzen Kenntnisstand dazu: Das ist vollkommener Murks so zuzustellen - weder als Einwurf-Einschreiben noch mit Rückschein!
Denn keine dieser Methoden besagen, was denn nun eigentlich in dem Briefumschlag drin ist. Es könnte ein leerer Umschlag sein, ein Liebesbrief, ein Kleeblatt...oder eine Kündigung.

Letztlich machen es viele einfach denkende Figuren so aber wer korrekt zustellen lassen will muß das
a) mit GV machen
oder
b) selber mit neutralem Zeugen unverschlossen in den Kasten werfen, Zeugen auf Kopie mit Uhrzeit/Datum gegenzeichnen lassen.

Alles andere ist IMMER angreifbar!
Allerdings würde ich mich rechtlich über solche Sachen nur im Zuge größerer Auseinandersetzungen streiten...

S.
28.03.2007, 14:42 von Augenroll
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Zitat:
Das war wohl nun "Fishingforgratulations"

Aber ehrlich mal, wer scrollt schon soweit runter.

Schönen Nachmittag, bzw. Abend!
28.03.2007, 14:24 von Melanie
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ui, dankeschön
Das war wohl nun "Fishingforgratulations"
28.03.2007, 14:12 von Augenroll
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@Melanie:

Uups. Ich wünsche Alles Gute zum Geburtstag!



28.03.2007, 14:10 von Melanie
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Ich ungehalten
Niemals!
Und heute erstrecht nicht, schaut mal auf die Forenübersicht und scrollt ganz runter
28.03.2007, 14:07 von dunkelROOT
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augendings Sie sind ein schlechter Mensch!

unhöflichst
dunkelROOT
28.03.2007, 14:05 von Augenroll
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28.03.2007, 14:04 von dunkelROOT
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Zitat:
ja wohl zurecht.


Wieso? Wegen meiner bescheidenen Frage oder warum. Anmerken muss ich aber, dass dieses Problem so leicht ja nun nicht zu lösen ist. Ich will ja aus meiner Sicht keinen Fehler machen.

freundlichst
dunkelROOT
28.03.2007, 14:00 von Augenroll
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Zitat:
ui ui
Sie sind etwas ungehalten heute!


ja wohl zurecht.
28.03.2007, 13:53 von dunkelROOT
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ui ui
Sie sind etwas ungehalten heute!

freundlichst Ihr

dunkelROOT
28.03.2007, 13:45 von Melanie
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vielleicht war es ja garkeine Kündigung, sondern eine freiwillige Mieterhöhung um 50%, mit Vorschuß für ein Jahr in bar beiligend
28.03.2007, 13:39 von Augenroll
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@johanni:
Zitat:
Richter vom LG hat uns bestätigt, dass ein Einschreiben mit Rückschein, welches per Benachrichtigungsschein zugestellt wurde und nicht abgeholt wurde, als zugestellt anerkannt wurde!

Ein Einschreiben per Einwurf gilt jedoch nicht als Zustellungsnachweis.


Von wann ist dieser Prozess und gab es ein Urteil?

Denn vor kurzem war hierin die Rechtssprechung noch uneinheitlich.
28.03.2007, 13:32 von dunkelROOT
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Zitat:
was willst Du eigentlich machen?

entschuldigung, ich wollte nur einmal klarheit bekommen
mann wird wohl mal fragen dürfen oder

dR
28.03.2007, 13:12 von Melanie
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was willst Du eigentlich machen?
Wenn die Mieter sich stur stellen ziehen sie einfach aus und zahlen keine Miete, da sie ja gekündigt haben!
Und dann?
Willst Du dann Mahnbescheid machen und das ganze Prozedere, nur um die zu ärgern?
Ist Dir langweilig?

28.03.2007, 13:08 von Ich
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Unsere Erfahrung:
Das Einschreiben/Rückschein gilt als zugestellt, WENN nach Rücksendung des nichtabgeholten Schreibens das Einschreiben sofort wieder versucht wird, zuzustellen. Wir hatten das kürzlich erst bei unseren Mietern... Auch wenn das zweite Schreiben dann nicht abgeholt wird, gilt die Zustellung als erfolgt.
28.03.2007, 12:47 von dunkelROOT
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Zitat:
Richter vom LG hat uns bestätigt, dass ein Einschreiben mit Rückschein, welches per Benachrichtigungsschein zugestellt wurde und nicht abgeholt wurde, als zugestellt anerkannt wurde!


Was ist denn nun richtig? Donner Kiesel!

Einschreiben/Rückschein nicht abgeholt Frage: zugestellt oder nicht?????
Also doch kompliziert das Thema.

gerade gefunden zu diesem Thema:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/12477,0.html
Hallo,

gebe hier nur meine tatsächlichen Erfahrungen bekannt.

Richter vom LG hat uns bestätigt, dass ein Einschreiben mit Rückschein, welches per Benachrichtigungsschein zugestellt wurde und nicht abgeholt wurde, als zugestellt anerkannt wurde!

Ein Einschreiben per Einwurf gilt jedoch nicht als Zustellungsnachweis.

Johanni
28.03.2007, 12:42 von dunkelROOT
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Nein Herr augendoll, so ist es leider nicht. Das gerade dieser Mieter kündigt hat etwas, zumindest für mich, besonderes. Klar, sobald der raus ist wird die Whg neu vermietet und auch zu einem anderen Preis. Aber so einfach mache ich es diesem Mieter nicht.

Er ist halt einer meiner Lieblinge!
Und er hat nur per Einschreiben/Rückschein gekündigt , heute ist der Zettel im Briefkasten und wir haben den 28.03.07

dunkelROOT
28.03.2007, 12:37 von Melanie
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ich dachte bei kommendem Sonntag eher an einen Aprilscherz!
28.03.2007, 12:22 von Augenroll
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Zitat:
wäre dieser Beitrag am kommenden Sonntag geschrieben worden...

Das heißt einen Monat mehr die alte Miete.

Alter Trick übrigens, aber ich dachte es geht um mehr.

Nach dunkelRoots Meinung, würde er aber doch sowieso die Miete bei einem neuen Mietverhältnis erhöhen können, weil ihm ja die Wohnungen in seiner Toplage aus der Hand gerissen werden. Also würde er sich ja selbst ins Fleisch schneiden, wenn er Mieter künstlich hält.

Da passt doch was nicht.
28.03.2007, 12:18 von Melanie
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wäre dieser Beitrag am kommenden Sonntag geschrieben worden...
28.03.2007, 12:14 von Augenroll
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Eigentlich sollten Sie doch froh sein, dass Mieter kündigen. Das wäre jedenfalls die Essenz aller Ihrer Beiträge.

Sie haben hoffentlich einen Grund, warum Sie Ihre Mieter so reinreiten wollen. Wie sieht der aus?
28.03.2007, 12:09 von Melanie
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was ist eigentlich für ne Art ne eventuelle Kündigung mutwillig nicht anzunehmen?
Ich glaub mir wird schlecht!
28.03.2007, 12:07 von Melanie
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Zitat:
Ich frage mich gerade, wie ich dann zustellen soll, wenn der Empfänger mal ein paar hundert km entfernt wohnt?


Und was sollte dann diese Frage wenn Du das Einwurfschreiben scheinbar doch kanntest?
28.03.2007, 12:04 von dunkelROOT
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Melanie,

EINWURFSCHREIBEN!!!! ist richtig, ist das gleiche wie Zustellung durch Boten. Nur ein Einschreiben/Rückschein wohl nicht und ich habe die Kündigung nun in dieser Form (eischreiben/rückschein) erhalten bzw. nicht abgeholt. Also das es eine Kündigung ist, ist eine Vermutung von mir -mehr nicht.

dR
28.03.2007, 12:02 von Augenroll
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DANKE @Melanie.
28.03.2007, 12:01 von Augenroll
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@Johanni:
Zitat:
wenn Eincschreiben mit Rückschein ordnungsgemäß zugestellt wurde, d.h. Benachrichtungsschein an den Adressaten und dieser das Schreiben nicht abgeholt hat,gilts als zugestellt.


Das bezweifle ich stark. Benachrichtigungszettel ist keine amtliche Zustellung (wie z.B. Klageschrift).

Ihre Ansicht ist vom Adressaten sehr leicht auszuhebeln.
28.03.2007, 12:00 von Melanie
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mit EINWURFSCHREIBEN!!!!
Mannmannmann!
Ein Einwurfschreiben wird vom Postboten in den Briefkasten eingeworfen, und der Postbote bestätigt durch seine Unterschrift das er es eingeworfen hat.
Ist was anderes als Einschreiben mit Rückschein!
Das hat der Naserümpf *äh* Augenroll aber doch wirklich geschrieben!!!
28.03.2007, 11:58 von Augenroll
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Habe ich doch bereits mehrfach gesagt.



Ps. Wir scheffeln heute wohl wieder Beiträge, was?
28.03.2007, 11:58 von johanni
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Hallo Dunkelrot,

wenn Eincschreiben mit Rückschein ordnungsgemäß zugestellt wurde, d.h. Benachrichtungsschein an den Adressaten und dieser das Schreiben nicht abgeholt hat,gilts als zugestellt.

Johanni
28.03.2007, 11:56 von dunkelROOT
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Wo hinein gefallen?

Aber Spass auf Seite, im Endefekt ist es doch so. Ich frage mich gerade, wie ich dann zustellen soll, wenn der Empfänger mal ein paar hundert km entfernt wohnt?

dunkelROOT
28.03.2007, 11:53 von Augenroll
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Mist, reingefallen (wieder mal).
28.03.2007, 11:48 von dunkelROOT
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Zitat:
Natürlich NICHT zugestellt.


Aha, der Herr augendings wieder!
Und nun, wie kündigt nun Mieter? Ist doch klar,
Zitat:
NICHT zugestellt
beudetet Miete muss weiter gezahlt werden!

dunkelROOT
28.03.2007, 11:45 von Augenroll
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Natürlich NICHT zugestellt.

28.03.2007, 11:40 von dunkelROOT
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Zitat:
Einwurfeinschreiben ziemlich richtig und wertvoll war!!!


Wie das?
Wenn ein Einschreiben/Rückschein nach Zustellung der Abholkarte nicht abgeholt wird, dann ist es ja nicht zugestellt. Und die Karte zur Benachrichtigung kann ja einer aus dem Briefkasten genommen haben. Soderle nach 7 Tagen Einlagern sendet die Post das Einschreiben an den Versender zurück.

Und nun??? Zugestellt oder nicht???

Deswegen stelle ich immer durch Boten zu, aber das ist nicht meine Frage!

dunkelROOT
28.03.2007, 11:29 von Augenroll
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oh Gott, muss das sein?

Bitte können andere User mal bestätigen, dass mein Hinweis auf Einwurfeinschreiben ziemlich richtig und wertvoll war!!!

Einwurfeinschreiben ist im Rechtswesen derzeit "Stand der Technik".
28.03.2007, 11:25 von dunkelROOT
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Denk doch selber mal nach trolli, eventuell darüber Deinen Account hier zu löschen!

dunkelROOT
28.03.2007, 11:17 von Augenroll
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Mit meinen Supertipps möchte ich gerade Sie allerdings nicht versorgen.

Nur soviel: denken Sie mal gründlich über die Problematik "Einwurfeinschreiben" nach, es lohnt sich.
28.03.2007, 11:14 von dunkelROOT
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hallo augentrolli,

du bist dir aber auch nicht sicher, weil außer einem dummen kommentar hast du nix dargelegt!

Also wie ist das nun?

dR
28.03.2007, 11:07 von Augenroll
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Ha, ist angeblich Vermieter und weiß nicht mal, wie ordentlich zugestellt wird (und ich meine damit nicht Keller- oder Wohnungstüren bzw. Einfahrten).
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
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