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06.12.2006, 07:19 von fritziProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|eine Vermieter bzw. Eigentümergem.
hallo,

folgende Situation:

A zu 1/4 und B zu 3/4 sind Eigentümer eines EFH, welches vermietet ist. Seit 08.2004 ist nur A Vermieter.
Nun hat A den Mietern in 11/2005 fristlos gekündigt (2 offene Mieten) Die Anwaltsrechnung hat der Mieter auch bezahlt.

Jetzt kommt ein Schreiben zu meinem Anwalt vom Mieter:
Die Mieter fordern 450,- € Anwaltsgebühren zurück, weil die fristlose Kündigung in 2005 nicht rechtens gewesen wäre,
da A nicht allein (ohne Zustimmung von B) hätte kündigen können.

Was meint das Forum dazu ?
Alle 10 Antworten
07.12.2006, 14:36 von fritzi
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Danke !

so, nun fordert der Mieter die Anwaltsgebühren zurück, die er wegen der offensichtlich korrekten fristlosen Kündigung vor einem Jahr bezahlen mußte.
Da dürfte er doch keine Chance haben? Vielmehr entstehen für ihn doch neue Anwaltsgebühren?

06.12.2006, 11:05 von fritzi
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06.12.2006, 10:35 von RMHV
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Zitat:
Susanne » 06.12.06 10:13 «
Wenn A Vermieter ist und mit ihm der Mietvertrag abgeschlossen wurde und im Mietvertrag def. nicht Eigentümergemeinschaft xy als Vermieter steht, dann war A als Vermieter auch berechtigt zu kündigen.


Genau das ist der Punkt. Es ist absolut sinnlos, sich im Zusammenhang mit einem Mietverhältnis über das Eigentum Gedanken zu machen. Das Mietverhältnis besteht zwischen Vermieter und Mieter und nicht zwischen Eigentümer und Mieter und kann damit auch nur vom Vermieter gekündigt werden. Der Eigentümer ist nicht zur Kündigung berechtigt.
Das ist selbstverständlich auch dem Anwalt bekannt...
06.12.2006, 10:13 von Susanne
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Wenn A Vermieter ist und mit ihm der Mietvertrag abgeschlossen wurde und im Mietvertrag def. nicht Eigentümergemeinschaft xy als Vermieter steht, dann war A als Vermieter auch berechtigt zu kündigen.
06.12.2006, 09:44 von fritzi
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A steht im Mietvertrag als Vermieter und ist zu 1/4 Eigentümer!

Die Mieter kannten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Verhältnisse (das A und B eine Eigentümergemeinschaft sind)
Nur jetzt wo es Ärger gab und gibt, behaupten die Mieter, dass für Handlungen das A auch die Zustimmung von B nötig ist.
06.12.2006, 09:13 von Susanne
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Wer war denn Vermieter? Eigentümer heißt ja nicht immer Vermieter.
Wenn z.B. im Mietvertrag "Eigentümergemeinschaft" oder "Erbengemeinschaft" steht, dann müssen immer alle unterschreiben. Wenn als Vermieter ein Name genannt ist, dann ist dieser auch der Vermieter, wer Eigentümer ist ist dann für den Mieter egal.
06.12.2006, 08:12 von fritzi
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naja B wußte schon davon, weil B immer seinen Teil der Miete eingefordert hat und A dies in Form von bezahlten Rechnungen auch geleistet hat.
Wenn man das unter konkludentes Handeln versteht, dann dürfte es doch keine Probleme geben, oder?
06.12.2006, 08:05 von pbsenn
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Das stillschweigende Einverständnis wird wohl vorliegen. Ist natürlich ohne Schriftstück schwer zu beweisen. Auch wenn A und B zerstritten sind ist es offensichtlich von schwerwiegendem Nachteil, wenn man sich nicht im Nachhinein einigen kann. Schließlich geht es um Geld für beide Eigentümer mutmaße ich mal.

Mitunter kann man ja mit Zeugen arbeiten, die das Einverständnis durch mündliche Vereinbarung oder konkludentes Handeln bezeugen können. Konkludent Handeln ist schließlich auch nur bei Kenntnis von B über die Vermietung möglich. Wenn B nun seinerseits behauptet von der Vermietung nichts gewusst zu haben, ist diese Kündigung auch in meinen Augen mehr als wackelig.

Gruß

Torsten
06.12.2006, 07:50 von fritzi
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@pbsenn

Also nachträglich wird A von B keine schriftliche Genehmigung mehr erhalten, da untereinander Differenzen bestehen.

Hat denn B nicht stillschweigend zugestimmt? B wußte ja seit 2 Jahren davon!
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