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02.01.2008, 14:05 von nass01Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Eine gute Seite für Energiesparer/Sanierer
Hier habe ich eine wirklich gute Seite Zur energetischen Gebäudesanierung.
http://www.energiesparhaus.at/

Hier sind Berechnungstabellen und Baustoffvergleiche aufgeführt sowie ganze Sanierungskonzepte gegenüber gestellt.

Die Seite finde ich recht gut!!!
Alle 3 Antworten
05.01.2008, 17:48 von frischebrise
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Hi Rita,

scheinst ja zum Heizungsfreak zu mutieren.

Wenn also deine Anlage (Brenner) von 38 zu 38,5° eingestellt ist und der Spread gering ist, deine Heizflächen=Heizkörper überdimmensioniert sind, wäre es ein Versuch Wert, die Umwälzpumpe ganz aus zu schalten, den Wasserdruck auf 1,8 oder 1,9 erhöhen - kurz vor Überdruckablass - und die Anlage ganz über Schwerkraft laufen zu lassen. Könnte klappen. Evtl. Höchsttemperatur Brenner etwas höher einstellen.

Durch Düsenwechel (kleinere) kann man den Durchsatz am Brenner reduzieren und die Laufzeit erhöhen. Die Neueinstellung ist nicht gravierend. ( Luftüberschuss )

Das Abschalten der Pumpe - ohne Anforderung - spart zwar elelektische Energie, führt aber zu Anforderungsschüben.
05.01.2008, 12:21 von Rita
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Zitat:
Und ich hoffe, sie wird rege von Vermietern genutzt!

Na dann sollte natürlich auch der Hinweis auf § 559 BGB Mieterhöhung wegen Modernisierung/Energieeinsparmassnahmen nicht fehlen ;-)
Wenn der Mieter anschliessend Energie und Kosten einspart, wird er das doch gerne über die entsprechende Mieterhöhung mittragen (sollte man meinen)
http://dejure.org/gesetze/BGB/559.html

Seit ich im "eigenen" ermieteten Reihenhaus wohne, habe ich jedoch festgestellt, dass man "im Bestand" auch ohne jegliche Investition > einfach nur durch sein Heizverhalten und durch Ändern einiger Parameter an der Heizungsanlagen-Steuerung erhebliche Verbrauchs-/Kosteneinsparungen realisieren kann. Natürlich ist die Einsparquote abhängig von der Heizungsanlage (uns hat unser VM nur einen einstufigen und zudem erheblich überdimensionierten Brenner "gegönnt", Anlage ist hydraulisch nicht abgeglichen und das ist auch nicht möglich, die Pumpe ist nicht an die Heizungssteuerung angeschlossen und läuft 24 Std/Tag und 365 Tage/Jahr durch).
Am meisten erschreckt hat mich dabei, dass so ein (durchaus noch erlaubter) Brenner nur EIN=Vollgas oder AUS kennt (also lediglich über die Brennerstart-Vorgänge "geregelt" wird) - das ist so als würde ein Auto nur die Zustände "Vollgas" oder "Motor aus" kennen ...

Dennoch verbrauchen wir (p.J. gesehen) nun nur noch 35 % der Heizenergie im Vergleich zu unseren Mietvorgängern (Jahresmittel aus 6 Jahren).
Dabei haben wir aber auch auf den unsinnigen "Komfort" verzichtet, ständig mehr Wärme zu produzieren als benötigt wird und regeln z.B. die Totalabschaltung in der Übergangszeit per Hand (Stichwort: Heizgrenze, Jahres-Heizarbeit), weil die Heizungssteuerung das nicht hinkriegt.
http://www.heizungsbetrieb.de/de/heizgrenze.html.

Daneben haben wir den Stromverbrauch der Heizungsumwälz-Pumpen durch einfache Zeitschaltuhr von 8.760 Std/Jahr reduziert auf 2920 Std/Jahr; und die Pumpenleistung von Stufe 3=99W auf Stufe1=55W reduziert (ohne merkbaren Einfluss auf die Heizleistung der Heizkörper).
=> Also alleine beim Stromverbrauch der Pumpe von rund 867 kWh/Jahr runter auf auf 160 kWh/Jahr !!!

Im vermieteten MFH sind derartige Reduzierungen natürlich nur sehr gemäßig praktizierbar bzw. hängen davon ab, was die Mieter mitmachen/wieviel sie sparen wollen.
Man kann aber auch so anfangen, dass keine Komforteinbussen bemerkbar sind und keine "Handarbeit" nötig ist, d.h. die Einstellungen jeweils auf das tatsächlich benötigte Mass reduzieren - bei WW-Temperatur, Vorlauf-Temperatur, Heizkurve, Niveauanhebung/-absenkung.
Erste geringfügige Veränderungen machen sich hier ebenfalls schon bzgl. Verbrauch/Kosten bemerkbar

Kopfschütteln kann ich aber nur über meine Nachbarn (hauptsächlich Mieter).
Sparen wollen sie eigentlich auch gerne und schimpfen auch über hohe Heiz- und Stromkosten ...
Trotz einiger Gespräche hat es aber noch keiner geschafft, z.B. auch nur seine Heizungspumpe im Sommer vom Strom zu trennen (Stecker ziehen) oder die Heizung im Sommer auf "nur WW-Bereitung" umzuschalten (ein Knopfdruck würde genügen) - an der Heizungsanlage (im DG) geht man mehrmals täglich vorbei ...
Wenn der Vermieter kostenlos isolieren würde, würde man das natürlich bereitwillig annehmen -
aber selber nicht mal einen winzigen Handgriff tun wollen, um Energie und Kosten zu sparen - arme Menschheit!

Dazu hier noch ein paar Seiten:
http://www.beitzke.de/de/index.html
http://www.heizungsbetrieb.de/de/Heizungfaqs.html
http://www.heizungsbetrieb.de/de/def-stat.html#gtz

http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-123.html
Ratgeber, dort auch Lüftung > richtig!!!

http://www.klint.de/hdefekt.htm
Probleme und Behebung

http://www.hydraulischer-abgleich.de/index,deu,1,1,1,0,0.html
Heizungsanlage - Aufbau und Funktion

Zitat:
Die Seite finde ich recht gut!!!


Und ich hoffe, sie wird rege von Vermietern genutzt!
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