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15.01.2007, 15:39 von IgorProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Eigenbedarf
Hallo, liebe Vermieter,

ich bitte Euch um die Beurteilung der Begründung des Kündigungsschreibens wegen Eigenbedarf:
(evtl. Verbesserungsvorschlage zu machen oder auf Fehler hinzuweisen)

Begründung:
Ich bewohne ein gemietetes Einzimmerappartement mit einer Wohnfläche von 40 gm in der Musterstrasse 20, 50000 XXXXXX.
Die Wohnung besteht aus eine 22gm Zimmer, 6gm Kochnische, WC / Badezimmer, Diele und Balkon.

Ich benötige einen weiteren Raum, damit ich mein Sorge- und Besuchsrecht gegenüber meiner leiblichen Tochter Monika, die 12 Jahre alt ist, erfüllen kann.

Die von Ihnen bewohnte Zweizimmerwohnung entspricht meinen Bedürfnissen und bittet mir neben der größeren Wohnfläche zahlreiche Vorteile, unter anderem getrennte Wohn- und Kinderzimmer, eine große Küche sowie einen großen Balkon.
Daher habe ich ein berechtigtes Interesse daran, den Mietvertrag mit Ihnen zu kündigen.
---------------------------------------------------------
Ich weis wirklich nicht, was ich noch dazu zuzufügen muss.
Reicht das, als Kündigungsgrund?

Igor
Alle 10 Antworten
28.02.2007, 15:34 von Augenroll
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@Igor,

da Sie gerade wieder im Forum unterwegs sind, wie ist es denn gelaufen?

Offenbar haben Sie ja die Kündigung übermittelt. War denn auch alles Rechtens?

Hat der Mieter schon widersprochen?
17.01.2007, 11:40 von Vermieterheini1
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Nachdem die Moderatoren nicht gewillt sind User, wie Augenrolls, HaJos, usw. aus dem Forum zu schmeißen und all deren "Kotze" zu löschen müssen ALLE meine Beiträge unwiderbringlich gelöscht werden!
Ich kann diese Beiträge/Infos NICHT wieder herstellen/einstellen!

Solange Asoziale, wie Augenrolls, HaJos, usw. im Forum sind, kann es keine Beiträge von mir geben.
17.01.2007, 09:47 von Igor
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Liebe Vermieter,
Danke für eure Antworten.

Ein persönliches Gespräch mit dem Mieter steht leider nicht in Frage. Der Mieter lenkt das kategorisch ab. Eine angemessener Aufwandsentschädigung für Umzugkosten + neue Tapeten und Teppiche für neue Wohnung will er auch nicht. Mein Mieter möchte gerne streiten.
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Hier ist noch einmal meine Begründung für Eigenbedarfkündigung:

Ich bewohne ein gemietetes Einzimmerappartement mit einer Wohnfläche von 40 gm in der Musterstrasse 20, 50000 XXXXXX.
Die Wohnung besteht aus eine 22gm Zimmer, 6gm Kochnische, WC / Badezimmer, Diele und Balkon.

Ich benötige einen weiteren Raum, damit ich mein Sorge- und Besuchsrecht gegenüber meiner leiblichen Tochter Monika, die 12 Jahre alt ist, erfüllen kann. Sie ist immer am Mittwoch bei mir und von Freitag bis Sonntag über Nacht zu Besuch. Zusätzlich verbringt Monika die Hälfte der Sommer-, Herbst- und Winterferien bei mir.
Meine Mietwohnung genügt nicht den Ansprüchen eines 12 Jähriges Kind, da die Wohnung weder über ein getrenntes Schlafzimmer für mich noch über ein Kinderzimmer für meine Tochter verfügt.

Die von Ihnen bewohnte Zweizimmerwohnung entspricht meinen Bedürfnissen und bittet mir neben der größeren Wohnfläche zahlreiche Vorteile, unter anderem getrennte Wohn- und Kinderzimmer, eine große Küche sowie einen großen Balkon.
Daher habe ich ein berechtigtes Interesse daran, den Mietvertrag mit Ihnen zu kündigen.

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Ich würde gerne die Begründung etwas sachlicher und geschickter formulieren.

Ich würde mich auf eure Verbesserungsvorschlage evtl. auf Fehler hinweisen sehr freuen.
16.01.2007, 09:21 von Augenroll
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Falls eine Eigenbedarfskündigung notwendig sein sollte, nie ohne Anwalt!

Vor Gericht würden wahrscheinlich die jeweiligen Interessen sehr genau geprüft und gegeneinander abgewogen werden. Es kommt massgeblich auf den speziellen Einzelfall an.

Also auch: Wie lange dauert die Fahrt zu Ihrer Tochter? Wie oft haben Sie Besuchsrecht? Wie hoch ist der Aufwand wirklich.

Sie könnten die Möglichkeit in Betracht ziehen, Ihrem Mieter einen Aufhebungsvertrag mit angemessener Aufwandsentschädigung (für Umzug und Wohnungssuche) anzubieten.
16.01.2007, 08:09 von Vermieterheini1
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16.01.2007, 00:09 von RMHV
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Zitat:
Vermieterheini1 » 15.01.07 19:17 «
Wie lange dauert es VOR dem gerichtsfesten Zustellen der Kündigung ein persönliches Gespräch zu suchen?
Maximal 3 Tage!

Und wie lange braucht Igor um die Kündigung formvollendetet und perfekt zu formulieren?
Bestimmt viel länger als die 3 Tage!

Also wo ist der Zeitverlust?


Ist es vorstellbar, dass ein Mieter, den man mit der Situation konfrontiert - und sei es in einem noch so freundlichen Gespräch - sofort sagt: alles klar, in 2 Monaten ziehe ich aus? Das mag in einem Einzelfall, in dem der Mieter ohnehin Umzugspläne hat, vielleicht zufällig gelingen. In den allermeisten Fällen wird die Antwort aber wohl lauten, dass er sich das überlegen muss. Und schon tickt die Uhr...
15.01.2007, 19:17 von Vermieterheini1
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15.01.2007, 18:51 von RMHV
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Zitat:
Igor » 15.01.07 15:39 «
Ich weis wirklich nicht, was ich noch dazu zuzufügen muss.
Reicht das, als Kündigungsgrund?


Es ist nicht vorhersehbar, ob die Begründung im Ergebnis ausreicht zur Beendigung des Mietverhältnisses. Für die Zulässigkeit der Kündigung ist eine Begründung nicht erforderlich. Der Wunsch zum Bezug der eigenen Wohnung reicht formal bereits für eine zulässige Kündigung wegen Eigenbedarf aus. Das ergibt sich m.E. zwingend aus einer Entscheidung des Verfassungsgerichts. Dort ist zu lesen:
"Sie (die Gerichte) müssen die Entscheidung des Eigentümers über seinen Wohnbedarf grundsätzlich achten (vgl. BVerfGE 79, 292 <303 ff.>). Denn es unterliegt der alleinigen, sich aus dem Eigentumsgrundrecht ergebenden Befugnis des Vermieters zu bestimmen, welchen Wohnbedarf er für sich und seine Angehörigen als angemessen ansieht (vgl. BVerfGE 68, 361 <373 f.>). Diese Befugnis umfaßt auch die Entscheidung darüber, von welchem Zeitpunkt an dieser Bedarf Anlaß für eine Eigenbedarfskündigung sein soll"(BVerfG, 1 BvR 29/99 vom 20.5.1999, Absatz-Nr. 15, http://www.bverfg.de).

Mit einer zulässigen Kündigung ist das Mietverhältnis aber noch nicht beendet. Der Mieter kann der Kündigung nach § 574 BGB widersprechen und wegen einer besonderen Härte Fortsetzung verlangen. Es ist dann eine Interessenabwägung vorzunehmen, bei der der Vermieter, der die Kündigung nicht ausführlich begründet, sicher eine schlechte Position hat.

Was der vorgestellten Kündigung fehlt, ist der Hinweis auf Möglichkeit, Form und Frist des Widerspruchs. Fehlt dieser Hinweis, kann der Mieter den Widerspruch noch im Räumungsprozess erklären (§ 574b Abs. 2 BGB).

Einvernehmliche Lösungen sind immer gut. Man sollte sich aber deswegen nicht von einer Kündigung abhalten lassen. Die Kündigungfrist sind mindestens 3 MOnate, häufig auch deutlich länger. Das ist viel Zeit für einvernehmliche Lösungen.

15.01.2007, 16:10 von ChristophL
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Ich würde auch erstmal mich versuchen gütlich zu einigen. Das erspart die meisten Probleme mit den Mietern.

Gruß Christoph
15.01.2007, 16:04 von Vermieterheini1
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