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31.01.2007, 18:11 von NaniProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Eigenbedarf
Meine Mutter hat der Mieterin Ihrer Eigentumswohnung wegen Eigenbedarf letztes Jahr im Juni das Mietverhältnis gekündigt.Die Kündigungsfrist ist 9Monate. Das wäre dann jetzt im April soweit das Sie draußen sein müsste.Wir befürchten aber das Sie nicht auszieht.Im Gegenteil Sie ist ziemlich dreißt und frech.Kann mir jemand einen Rat geben was man da tun kann.Gruß Nani
Alle 7 Antworten
03.02.2007, 10:19 von ChristophL
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Man müsste dann die Räumungsklage anstreben.

Gruß Christoph
02.02.2007, 19:51 von Nani
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Vielen Dank für die Antwort.
02.02.2007, 09:36 von gilowyn
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Gerade bei Eigenbedarf kann man ja nun wirklich viel falsch machen... Sind Sie sich ganz sicher, dass die Kündigung hieb- und stichfest war? Eine solche Angelegenheit würde ich direkt dem Anwalt übergeben, bzw mit Unterstützung des Eigentümerverbandes.

Wenn die Kündigung nicht richtig ausgesprochen wurde, u.a. mit Hinweis auf alle Widerspruchsfristen etc, ist sie eh hinfällig.

Falls die Kündigung richtig ausgesprochen wurde und kein Widerspruch erfolgte, darf man vom Auszug ausgehen... nur wenn der Mieter nicht auszieht, hat man immer noch schlechte Karten. Genauere Beratung kann sicher ein Anwalt geben - aber dann kommen sie irgendwann nur noch schwerlich um die sehr teure Räumungsklage herum.
01.02.2007, 15:36 von Nani
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Vielen Dank vorerst mal für die Antwort.Was mich am mesten daran ärgert ist die arroganz der Frau,wie sie meine Mutter behandelt.Hat man denn keinerlei Handhabe,wenn ein Mieter nicht ausziehen will,wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist?
01.02.2007, 09:26 von RMHV
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Zitat:
Nani » 31.01.07 18:52 «
Ihre Begründung fürs wohnen bleiben ist,Sie findet kein vergleichbare Wohnung.Uns ist aber bekannt das Sie dieselben Wohnungen im gleichen Haus abgelehnt hat,wegen eventuellen renovierungskosten.Irgendetwas ist immer.


Es könnte sich als sinnvoll erweisen, dass die Ablehnung der Ersatzwohnung durch eine schriftliche Erklärung des Vermieters dokumeniert wird.
Nach § 574 Abs. 2 BGB liegt eine Härte vor, "wenn angemessener Ersatzwohnraum zu zumutbaren Bedingungen nicht beschafft werden kann". Dabei darf angemessen und zumutbar aber nicht so ausgelegt werden, dass alle Traumvorstellungen des Mieters erfüllt sein müssen. Weiter zu berücksichtigen sein, dass fehlender Ersatzwohnraum zwar als Härtegrund gilt, der Ausgang der Interessenabwägung damit aber keineswegs zwingend feststeht.
31.01.2007, 18:52 von Nani
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Ihre Begründung fürs wohnen bleiben ist,Sie findet kein vergleichbare Wohnung.Uns ist aber bekannt das Sie dieselben Wohnungen im gleichen Haus abgelehnt hat,wegen eventuellen renovierungskosten.Irgendetwas ist immer.
31.01.2007, 18:34 von Augenroll
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Zitat:
Im Gegenteil Sie ist ziemlich dreißt und frech.

Na da kenn ich noch eine Menge mehr Patienten.

Die Infos sind bisher etwas dürftig!

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