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08.10.2007, 13:57 von MelanieProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Dumme Mieter
mal ernsthaft, es gibt ja Leute denen man einfach sofort anmerkt das sie nicht sehr helle sind.
Extrem ungebildet, unbeholfen, unsicher, ect....
So richtige Dummwätze halt!
Wenn ihr Gehalt stimmt...wäre diese Dummheit für Euch ein Ablehnungsgrund, oder sogar eher ein Grund sie zu nehmen, da ihr denkt mit denen hat man keinen Ärger...
neugierige Grüße
Melanie
Alle 13 Antworten
11.10.2007, 09:09 von Augenroll
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Zitat:
... und dumme Trolle nicht zu vergessen!



Nein, natürlich nicht!
10.10.2007, 18:13 von Musti1000
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@ augen(t)roll

... und dumme Trolle nicht zu vergessen!
10.10.2007, 17:44 von Augenroll
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Möchte nur kurz drauf hinweisen, dass es auch dumme VERmieter gibt.
08.10.2007, 18:19 von Jobo
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Hallo Melanie,
Zitat:
Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit zu rechtfertigen warum ich jemanden nicht genommen....


und als privater VM brauche ich auch keine Begründung, warum ich gerade diesem Mieter die Wohnung vermiete.

Den ausführlichen Beitrag von Zaunkönig sehe ich hier auch nicht zutreffend, da Du ja keine Begründung für eine Ablehnung schreibst oder dem abgelehnten Mieter mitteilst, außer der Mitteilung, dass Du dich für einen anderen Mieter entschieden hast. Seit AGG würde ich einen Teufel tun und eine Begründung liefern.

Ansonsten kann ich mich Mortinghale nur anschließen.

Jo

08.10.2007, 17:43 von JollyJumper
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Zitat:
....
Extrem ungebildet, unbeholfen, unsicher, ect....
So richtige Dummwätze halt!
Wenn ihr Gehalt stimmt...wäre diese Dummheit für Euch ein Ablehnungsgrund....
Ich finde wie bei vielen Dingen im Leben sollte man auch beim Vermieten sein "Bauchgefühl" ernst nehmen, selbst wenn die Bonität für eine Neuvermietung OK wäre. Insbesondere wenn man vielleicht selbst noch mit im Haus wohnt.
Das müssen aber nicht immer die o.g. Merkmale sein.
Oft ist doch schon, wenn der andere zu ersten mal den Mund aufmacht" klar ob er einem sympatisch oder nicht ist!
Vielleich weil er einen an den ehemaligen Nachbarn, Freund, örtlichen Blockwart, Lehrer oder gar die eigenen Elten erinnert.
Selbst Gründe, die unter das AGG fallen würden kann man hier sicher nicht ausschließen, auch wenn man sich selbst für die personifizierte Tolleranz selbst hält!
Menschen sind nun mal intollerant!
Fals man in die Verlegenheit kommt darüber Rechenschaft ablegen zu müssen, sollt man sich aber auch immer rechtzeitig überlegen warum nicht.
Aber auch das ist i.d.R. nicht maßgebend, da ja meistens genug weitere Bewerber zur Auswahl stehen, deren Wahl mit Gründen wie Bonität oder Berücksichtigung sozialer Aspekte zu rechtfertigen wäre.
Ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit zu rechtfertigen warum ich jemanden nicht genommen habe sondern maximal warum ich letztenendes den entsprechenden Bewerber (der es dann geworden ist) genommen haben.

Gruß JJ
08.10.2007, 17:09 von zaunkoenig
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Hallo,

Zitat:
§ 1 AGG - Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.


Zitat:
Kategorien und Ursachen

Grundsätzlich lassen sich Behinderungen grob kategorisieren in:

* körperliche Behinderung
* Sinnesbehinderung (Blindheit, Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Taubblindheit)
* Sprachbehinderung
* psychische (seelische) Behinderung
* Lernbehinderung
* geistige Behinderung

Hinsichtlich der Ursachen lässt sich unterscheiden zwischen:

* erworbenen Behinderungen

- durch perinatale (während der Geburt) entstandene Schäden
- durch Krankheiten
- durch körperliche Schädigungen, zum Beispiel Gewalteinwirkung, Unfall
- durch Alterungsprozesse

* angeborenen Behinderungen

- durch Vererbung bzw. chromosomal bedingt
- durch pränatale (vor der Geburt entstandene) Schädigungen.


Zitat:
Sozialrechtliche Definition

Im bundesdeutschen Recht wird die Behinderung im Sozialgesetzbuch IX (dort: § 2 Abs. 1), so festgelegt: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Um als Mensch mit Behinderung anerkannt zu werden und einen entsprechenden Ausweis zu erhalten, ist ein Antrag beim zuständigen Versorgungsamt erforderlich; alles Weitere hierzu siehe unter Schwerbehindertenrecht (Deutschland).

ICIDH(1980) und ICIDH-2

1980 entwickelte die WHO mit dem ICIDH („International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps“) ein Klassifikationsschema von Krankheiten und Behinderung. Dabei wird zwischen Impairment, Disability und Handicap unterschieden. 1999 wurde dieses Schema im ICIDH-2 (International Classification of Impairments, Activities and Participation: A Manual of Dimensions and Functioning) verändert und erweitert. Hierbei sind nicht mehr die Defizite einer Person maßgeblich, sondern die persönlichen Fähigkeiten und die soziale Teilhabe.

Beispielhaft für eine erweiterte Begriffsdefinition unter Einbeziehung der Umgebung ist die Formulierung Alfred Sanders: Behinderung liegt vor, wenn ein Mensch mit einer Schädigung oder Leistungsminderung ungenügend in sein vielschichtiges Mensch-Umfeld-System integriert ist (H. Eberwein, S. Knauer: Handbuch der Integrationspädagogik, Beltz 2002). Er führt Behinderung also nicht nur auf eine Schädigung oder Leistungsminderung eines einzelnen Menschen zurück sondern auf die Unfähigkeit des Umfelds des betreffenden Menschen diesen zu integrieren.


Bezüglich einer solchen Diskussion und einer eventuell damit verbundenen Ausgrenzung von Mietbewerbern wäre ich ausgesprochen vorsichtig.
Man kann in die Menschen nicht hineinschauen, daher kann man auch nicht beurteilen ob und in welchem Maße eine Behinderung vorliegt.

Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass jemand vorstellig wird, der aufgrund Erkrankung unter Medikamenteneinfluss steht und Ausfallerscheinungen hat;
eine Bewerberin vor einem steht, die gesundheitliche Probleme in der Menopause hat;
ein Bewerber vor einem steht, der ein Sprachproblem hat (Ursache sei dahingestellt);
ein Bewerber vor einem steht, der unter einer Phobie leidet und untypisch reagiert.

Mag die Frage auch eine gewisse Berechtigung haben, so ist die Diskussion darum doch einfach nur unsäglich.

08.10.2007, 16:19 von johanni
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Hallo Melanie,

Zitat:
Dummwätze nicht Dummschwätzer!


Ja wer lesen kann ist im Vorteil!!

Aber den Ausdruck Dummwätze kenne ich auch nicht

Johanni
08.10.2007, 16:08 von Melanie
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Johanni,
Dummwätze nicht Dummschwätzer!
08.10.2007, 15:59 von Lilibeth
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Zitat:
es gibt ja Leute denen man einfach sofort anmerkt das sie nicht sehr helle sind.



niemand hat sich selber gemacht

ihr habt hier Themen, ääääääh :-)

08.10.2007, 15:41 von johanni
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Hallo Melanie,

ich kann mit Dummschwätzer nichts anfangen, kannst mal ein Beispiel nennen?

Johanni
08.10.2007, 14:50 von Mortinghale
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Liebe Melanie,

"dumm" ist der erste Schritt zu "dummdreist" und irgendwann stehen sie "unter dem Schutz des Gerichts".

Das ist also alles andere als ein Bonuspunkt.

Ich würde es in etwas gleichsetzen mit einem Mieter, der die deutsche Sprache nur rudimentär beherrscht. Wenn Du dem etwas sagst, weißt Du auch nicht, wieviel davon "ankommt".

08.10.2007, 14:35 von Ich
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Mein Opa meinte immer: "Die Dummen sind die Gefährlichsten!"...

Ich kann vom aktuellen Fall bei uns dieser weisheit nur zustimmen.
08.10.2007, 14:10 von dunkelROOT
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Nun ja, ich gehe eigentlich immer nach den Zahlen vor.
Einkommen, Schufa, Vorvermieterbescheinigung, Kaution in bar usw.

Also wenn mir Leute direkt unsympathisch sind, dann lieber Leerstand aber ansonsten -ich will die Mieter ja nicht Heiraten!
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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