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06.08.2005, 13:44 von ninoProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Dringende Frage
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir hier jemand kurzfristig eine AW geben:

Folgender Fall: Ein Mieter (wir haben bisher keine Probleme mit ihm, er zahlt seine Miete, kommt allen Pflichten uns gegenüber nach und nutzt aufgrund seiner ständigen Abwesenheit die Whg. kaum) hat anscheinend anderweitig Geldprobleme. Gestern rief der GV bei uns an und teilte mit, dass er die Whg-Tür aufbrechen müßte, um die Vollstreckung zu vollziehen, da er den Schuldner bisher nicht angetroffen hat. Gleichzeitig teilte der GV uns mit, dass dadurch ein größerer Schaden - wohl auch für uns als VM - entstehen würde, da es sich um eine Schließanlage handelt.
Da wir ein sehr gutes Verhältnis mit unseren Mietern haben, möchten wir weitere Schäden abwenden, sind uns aber nicht sicher, ob wir richtig handeln, daher unsere Frage:

Würden wir uns als VW strafbar machen, wenn wir mit dem vorhandenen Whg-Schlüssel(hat Mieter uns für Notfälle überlassen) die Mieterwohnung öffnen, damit der Gerichtsvollzieher dort rein kann?

Vielen Dank schon mal
Gruß Nino

Alle 4 Antworten
06.08.2005, 15:53 von ich_bins
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Viel Glück!
Hoffentlich gibt´s jetzt in den kommenden Monaten nicht noch irgendwelche Mietrückstände.

06.08.2005, 15:50 von nino
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Hallo

Danke für die AWs. Uns ist nicht wohl bei dem Gedanken, den Schlüssel ohne seine Kenntnis rauszugeben, andersrum wollen wir natürlich auch nicht, dass die Schließanlage unnötig beschädigt wird. M. hat sich grade gemeldet, wir werden uns morgen mit ihm persönlich dazu austauschen.

Schönes WE
Nino

06.08.2005, 14:54 von ich_bins
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... ich würde genauso handeln wie ChrisP schon schrieb.
Auch wenn Sie den Mieter nicht erreichen, reicht meiner Meinung nach ein vom GV vorgelegtes
Vollstreckungsurteil aus, um ihm den entsprechenden Wohnungsschlüssel auszuhändigen.

06.08.2005, 14:24 von ChrisP
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Ich bin in diesem Fall schon fast am überlegen, ob Sie auf Grund der Schadensminderungspflicht nicht sogar dazu verpflichtet wären, den Schlüssel zu Verfügung zu stellen.
Mein Ratschlag dazu wäre folgendes:
1. Versuche Sie den Mieter zu erreichen, evtl. haben Sie ja noch andere Kontaktaddressen und fragen Sie ihn.
2. Informieren Sie den GV über den Zweitschlüssel und Ihre rechtlichen Bedenken, diesen einfach zu Verfügung zu stellen. Dieser hätte dann die Möglichkeit den Schlüssel mit einer gerichtlichen Verfügung herauszuverlangen, wodurch Sie Rechtssicherheit hätten und der GV die Kosten für die ZV niedriger halten würde (keine Kosten für Schlüsseldienst und keine Schäden an der Schließanlage.)

CP
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