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13.09.2007, 17:46 von SommerProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|Die perfekte Schönheitsrep-Klausel?
Also ich kenne einen Vermieter, dessen Mietverträge unter "Schönheitsrparaturen" nur einen Satz enthalten:

"Die Schönheitsreparaturen trägt der Mieter."

Das und nicht mehr.
Überlege, ob das nicht eine sinnvollere Klausel ist als jede detailversessene Ausführung. Denn diese Klausel ist 100% kipp-sicher und läßt eben den Raum für die aktuelle "Rechtssprechung": Also eben die Ausführung der Schönheitsreparaturen nach Erfordernis und Bedarf.

Was haltet ihr davon?

S.
Alle 35 Antworten
20.09.2007, 10:48 von Augenroll
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Zitat:
@AR:

Wer lesen kann der lese!
Und wer lesen kann ist deutlich im Vorteil!


Naja, wenn Sie halt ausweichend antworten wollen/müssen. Mir eigentlich auch egal.
20.09.2007, 10:43 von Dernie
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@AR:

Wer lesen kann der lese!
Und wer lesen kann ist deutlich im Vorteil!
20.09.2007, 10:01 von Augenroll
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Zitat:
Also: Mieterhöhungen an der Mietermeinung vorbei, gehen eben doch!


Na wie denn?
20.09.2007, 09:59 von Dernie
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@Augentroll:

Zitat:
Also: Mieterhöhungen an der Mietermeinung vorbei, gehen eben nicht.


SIE sind doch sonst so schnell bei der Hand mit Richtern und Gerichten.... .

Also: Mieterhöhungen an der Mietermeinung vorbei, gehen eben doch!
20.09.2007, 09:09 von Augenroll
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Zitat:
Die aber nach oben angepaßt werden kann (was ua auch in diesen Verträgen steht).



Die Klauseln können nichtig sein.

Für die "Anpassung" der Miethöhe nach BGB oder durch Modernisierung ist auch die Zustimmung durch den Mieter einzuholen.

Also: Mieterhöhungen an der Mietermeinung vorbei, gehen eben nicht.
20.09.2007, 09:05 von Mortinghale
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Zitat:
Was hat das mit den Verträgen zu tun ?

Dort ist die Mietzinshöhe geregelt.


Die aber nach oben angepaßt werden kann (was ua auch in diesen Verträgen steht).

Also, was soll's ?

20.09.2007, 08:19 von Augenroll
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@Dernie,

Zitat:
Sie stellen ein Angebot dar! Und wenn das alles unrealisitsche Wünsche wären, dann würde sich das ganz schnell ändern.


Die Wohnungsanbieter wollen aber oft erst nach einigen Monaten wahrhaben, dass ihre Preise total unrealistisch sind. Sie haben rrecht, es sind Angebote! Nicht mehr! Das ist also kein Festpreis sondern ein Verhandlungsangebot. Und dann sollte man eben auch verhandeln.

Zitat:
Über das, was nachher in den Mietverträgen steht, herrrscht im Übrigen kein Schweigen, sondern das fließt in die Mietspiegel ein.


Es wurde bereits nachgewiesen, dass der Mietspiegel 2007 in Berlin manipuliert wurde, und zwar nach oben! Der Senat hatte daran auch ein großes Interesse, da er hier auch großer Vermieter ist. Dass ein rot-roter Senat so etwas macht hat mich extrem enttäuscht. Das war sehr schmerzlich (und heilsam) für mich!
20.09.2007, 07:57 von Dernie
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@Andileinchen:

"Dernie" bitte mit "ie". Soviel Zeit muß sein!

Wenn Leipzig ein Ballungsgebiet mit stark steigender wirtschaftlicher Zukunft wäre, dann wäre ein Rückbau von ca. 30.000 Whg wohl nicht geplant. Ich zähle Leipzig sicherlich nicht zu den klassischen Ballungsgebieten.

Wenn Sie sich in den alten Bundesländern auch nur ein bißchen auskennen würden, wüßten Sie in ezwas, wie groß Diusburg ist! Eine wirkliche Großstadt!!! (Vorsicht: Ironie...)

Ihr Gevatter AR erwähnte ja schon ein paar Beispiele, ich würde Köln auch auf jeden Fall dazu zählen. Die Liste würde sich fortführen lassen.

Also wenn Sie wirklich ein Mieter sind, dann ziehen sie in eine billigere Wohnung (aber bitte im Osten bleiben!) wenn denn alles so viel billiger wird. Soll mir durchaus recht sein.

Ihr Versuch durch provokante Aussagen, wie "kapitalistische Stadt aus dem Westen" sind billig, nicht sachdienlich und deuten auf Ihren geistigen Horizont, sowie Ihre überholte Gesinnung. SIE behaupten doch immer, sie würden sachliche, fundierte und "wertvolle" Beiträge liefern. Ich suche immer noch..... .

Wenn die fetten Jahre vorbei sind, empfehle ich Ihnen dringend eine Diät.

Eine Frage: Sind Sie im Fremdwörterlexikon schon bei "p" angekommen?
Ich empfehle erst einmal einen Deutschkurs für "Runaways".

VW wird nicht zerschlagen, sondern von Porsche aufgekauft!

@Augendrollig:

Zitat:
Die Preise, die in Anzeigen, bei Immobilienscout oder in den Mietspiegeln genannt sind, stellen lediglich den Wunsch der Anbieter dar.


Sie stellen ein Angebot dar! Und wenn das alles unrealisitsche Wünsche wären, dann würde sich das ganz schnell ändern. Marktwirtschaft läuft halt so.
Über das, was nachher in den Mietverträgen steht, herrrscht im Übrigen kein Schweigen, sondern das fließt in die Mietspiegel ein. Daran kann doch ein jeder sehen, wie sich die Mieten in seinem Ballungs- oder Nichtballungsgebiet entwickelt.
Und wenn sie diesen Statistiken nicht glauben, könne Sie ja selbst von Tür zu Tür wandern und eine eigenen erstellen.
19.09.2007, 16:06 von Sommer
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Unud vor allem wie es beide Chaoten wieder mal schaffen, vom eiegntlichen Thema des Threads abzuschweifen...das ist ja schlimmer als in einer Polittalkshow hier...

S.
19.09.2007, 15:35 von nass01
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Ich finde das zum schießen wie AR auf die Beiträge von AM sich sebst antwortet.
19.09.2007, 14:16 von Augenroll
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Zitat:
Was hat das mit den Verträgen zu tun ?

Dort ist die Mietzinshöhe geregelt.

Zitat:
z.B. in Ballungsräumen nicht fraglich, sondern Fakt!


Bestenfalls in den Innenstädten von Stuttgard und München und in Bad Homburg und auf Sylt.

Alles andere fällt, das lässt sich doch schon lange nicht mehr wirksam leugnen.

PS: Die Preise, die in Anzeigen, bei Immobilienscout oder in den Mietspiegeln genannt sind, stellen lediglich den Wunsch der Anbieter dar. Maßgebend allein sind nachher nur die Preise, die in den Miet- oder Kaufverträgen stehen. Und darüber herrscht wohlweislich Stillschweigen. Ich glaub auch nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.
19.09.2007, 13:36 von andreasM
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@Derni

Ihre Antworten zeigen ja ganz klar auf, dass Sie es leider nicht verstanden haben!
Zitat:
z.B. in Ballungsräumen nicht fraglich, sondern Fakt!


Sagen Sie nur, lesen Sie wenigstens ab und an mal eine Zeitung oder lauschen einer Nachrichtensendung in den Medien zu? Dann erklären Sie doch mal mit wenigen Worten, warum in Ihren Ballungsgebieten überall Whg rückgebaut werden? Nehmen wir mal Leipzig , Ballungsgebiet mit stark steigender wirtschaftlicher Zukunft. Rückbau von ca. 30.000 Whg geplant. Wir können auch eine kapitalistische Stadt aus dem Westen nehmen z.B. Duisburg. Ist das gleiche Bild.

Also wenn sie wirklich ein VM sind, dann öffnen Sie doch einmal Ihre Augen für die Wahrheit. Mieten sind am Rückgang, Whg werden abgerissen; auf dem Wohnungsmarkt sind die fetten Jahre vorbei!

Früher oder später werden sicherlich auch die VW Kartelle zerschlagen. Das große Sterben der Dinosaurier hat begonnen und Sie können es nun wahrlich mit Ihren peripheren Aussagen nicht aufhalten!

AM

AM
19.09.2007, 13:02 von Dernie
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Zitat:
Ob weitere Mietsteigerungen am Markt überhaupt durchsetzbar sind, ist doch sehr fraglich.


z.B. in Ballungsräumen nicht fraglich, sondern Fakt!

Fraglich sind Ihre Äußerungen.... .
19.09.2007, 09:04 von Mortinghale
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Zitat:
Verträge können nämlich nur im Einvernehmen von Mieter und Vermieter geändert werden.


Was hat das mit den Verträgen zu tun ?

19.09.2007, 08:23 von Augenroll
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Zitat:
Das heißt aber auch, daß die Mieten sich weiter erhöhen werden, da ja diese Kosten auf die Miete aufgeschlagen werden dürfen!


Ob weitere Mietsteigerungen am Markt überhaupt durchsetzbar sind, ist doch sehr fraglich.

Ob diese Kosten während eines Mietverhältnisses überhaupt wirklich abgewälzt werden können, wird die Praxis zeigen. Verträge können nämlich nur im Einvernehmen von Mieter und Vermieter geändert werden.

Das Thema bleibt also sehr spannend.
19.09.2007, 08:11 von Dernie
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Zitat:
Ist und wird weiter ausgehebelt.


Das heißt aber auch, daß die Mieten sich weiter erhöhen werden, da ja diese Kosten auf die Miete aufgeschlagen werden dürfen!

Sehr klever!!!!!

Mit formalem Gruß......
18.09.2007, 15:43 von Augenroll
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Zitat:
Der VM kann dieses aber vertraglich auf den wirksam umlegen


Ist und wird weiter ausgehebelt.

18.09.2007, 15:40 von MarieP
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18.09.2007, 15:35 von Augenroll
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@marieP,

verstehe ich nicht, denn laut BGB schuldet der Mieter dem Vermieter überhaupt keine Schönheitsreparaturen sondern lediglich die Miete.

Naja, "lediglich" ist gut, das reicht ja auch wohl!
18.09.2007, 15:16 von MarieP
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18.09.2007, 15:08 von Augenroll
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Ich habe einen Vorschlag:

"Entgegen der gesetzlichen Regelung im BGB kann der VM vom M während der Vertragslaufzeit nicht verpflichtet werden, Schönheitsreparaturen durchzuführen."

Der Vermieter wäre aus seiner Haftung raus und der Mieter malert alles selber.
14.09.2007, 14:20 von Augenroll
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Zitat:
Also vielleicht besser:
"Mieter und Vermieter vereinbaren, daß in Abweichung zu § xx BGB nicht der Vermieter, sondern der Mieter diese Aufgaben übernimmt."

Wenn man es "weicher" haben will, dann fügt man ein:
"wobei der Bedarf für Art und Umfang der Schönheitsreparaturen ausschlaggebend ist."



Bedarf, Art und Umfang werden immer Kriterien sein, über die man sich auseinandersetzen und einigen werden muss.
14.09.2007, 12:42 von Sommer
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Ich weiß nicht ob das "starr" ist. Starr war bisher wenn man den Mieter zu einem bestimmten Zeitpunkt unabhängig vom Zustand der Wohnung dazu verpflichtet. Diese Klausel sagt nur aus, daß er sie trägt aber wenn z.B. eben nichts zu tun ist weil die Wohnung eben nur ein halbes Jahr bewohnt ist, dann kann der Mieter ohne einen Handschlag ausziehen.
Denn letztlich sagt das BGB ja auch nicht, daß der Vermieter zu einem bestimmten Zeitpunkt unbedingt renovieren muß - der Vermieter hat auch keine "starren Fristen" einzuhalten.

Also vielleicht besser:
"Mieter und Vermieter vereinbaren, daß in Abweichung zu § xx BGB nicht der Vermieter, sondern der Mieter diese Aufgaben übernimmt."

Wenn man es "weicher" haben will, dann fügt man ein:
"wobei der Bedarf für Art und Umfang der Schönheitsreparaturen ausschlaggebend ist."

Punkt und nicht mehr - müsste doch eigentlich gehen, oder?

S.
14.09.2007, 11:38 von Melanie
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Zitat:
Die Schönheitsreparaturen trägt der Mieter

Ähm, starrer gehts ja wohl nicht, oder?
14.09.2007, 10:11 von andreasM
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Zitat:
Mieter und Vermieter können vereinbaren, daß bestimmte Rechte und Pflichten


Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. In dem von mir angesprochenem Kommentar ging es um aushebeln!

AM
14.09.2007, 10:00 von Sommer
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Zitat:
Das BGB ist ein Gesetz und Gesetze kann man nicht aushebeln. Bitte auch als VM bei der Wahrheit bleiben! VM die dies tun, sprich Gesetze umgehen und nicht beachten, was in der Praxis wohl häufig passiert, machen sich strafbar.


Dem widerspreche ich ausdrücklich. Mieter und Vermieter können vereinbaren, daß bestimmte Rechte und Pflichten die sich aus dem BGB ergeben anders verteilt werden. Das ist möglich und wird in sehr vielen Verträgen (und zwar auch in anderen Bereichen) so gemacht.

Das ist also kein "Gesetzesbruch". Informier Dich doch mal beim Anwalt! Und denk mal nach - stell Dir mal vor, wieviele Vermieter hinter Gitter wandern müßten wenn das strafbar wäre. Es gilt das Prinzip der Vertragfreiheit in Deutschland (noch).

Und der Mieter hat IMMER eine Wahl - entweder er schlägt eine andere Klausel vor, er unterschreibt oder er läßt es.

Aber die Frage steht weiter im Raum: Ist die initial aufgeführte Formulierung eine sinnvolle ALternative für diese üblichen Schönheitsrep.-Klauseln?

S.
14.09.2007, 09:53 von Sommer
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@ Ulrich,
Danke für den Hinweis; die gucke ich mir gerne mal an

@ Endu,
klar kann man das so machen - aber es ist ja kaum kalkulierbar was am Ende einer Mietzeit erforderlich ist. Im Regelfall wollen Mieter ja eher eine niedrige Grundmiete und um die zu erreichen, sind solche Aufschläge kontraproduktiv.

Der Vorteil ist ja auch die Flexibilität; je nachdem wie schonend der Mieter mit der Mietsache umgehend kann er sich viel Aufwand und Kosten am Ende sparen - es liegt also durchaus im Interesse des Mieters, eben nicht alles mit Dübeln anzuknallen wenn nicht unbedingt notwendig.
Außerdem kann der Mieter selber entscheiden, wie aufwendig er das gestaltet - da wird dann eben die ALDI-Wandfarbe in Eigenarbeit an die Wände gebracht und keine Brillux-Seidenmatt-Töne durch eine Fachforma mit 25 € netto die Stunde.

Weiterhin ist es auch die Frage der Zeitersparnis. Wenn ich am Ende des Mietverhältnisses erst mit Firmen durchrenovieren muß, muß ich neben den Firmenkosten auch noch den Mietausfall auf ein (zu Beginn ja unbekannt langes) Mietverhältnis umlegen. Angesichts der heutzutage eher kurzen Mietverhältnisse (wer wohnt noch 30 Jahre in ein und der selben Wohnung) geht das m.E. zu oft nach hinten los.
Idealerweise schließt sich ja das neue Mietverhältnis nahtlos an das alte an...

Im übrigen schätze ich konstruktive Kritik und genau DESHALB eröffne ich hier einen Thread. Aber davon kann bei AR/AM leider nur ausgesprochen selten die Rede sein...wie leider auch hier.

S.
14.09.2007, 09:52 von andreasM
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Zitat:
Das ist Quatsch - viele Dinge sind im BGB geregelt und können durch privatrechtliche Vereinbarungen ausgehebelt


Nein das geht wohl nicht. Das BGB ist ein Gesetz und Gesetze kann man nicht aushebeln. Bitte auch als VM bei der Wahrheit bleiben!
VM die dies tun, sprich Gesetze umgehen und nicht beachten, was in der Praxis wohl häufig passiert, machen sich strafbar.

AM
14.09.2007, 09:41 von Mortinghale
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@Endu

Das wäre zwar schön, läßt sich in der Praxis aber nicht/schlecht durchführen.

Zum einen würde es für den Mieter viel teurer (durch Wegfall möglicher Eigenleistung). Außerdem wäre ein starrer Fristenplan vonnöten, um die Sache kalkulierbar zu machen.
Renovierungen würden also erfolgen, obwohl sie noch garnicht nötig sind bzw. obwohl der Mieter sie garnicht will.

Auf Sonderwünsche des Mieters könnte allenfalls bei Zeitverträgen Rücksicht genommen werden.

Hinzu kommt das psychologische Problem, daß Mieter sich daduch herausgefordert fühlen könnten, "die Sau raus" zu lassen, um von ihrem Geld auch möglichst viel zu haben.

Wenn hingegen der Mieter selbst für die anschließende Renovierung zuständig ist, wird er sich schon überlegen, welche Behandlung der Mietsache für ihn letztlich die kostengünstigste sein wird.

14.09.2007, 09:31 von Augenroll
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@Sommer,

Zitat:
Das ist Quatsch - viele Dinge sind im BGB geregelt und können durch privatrechtliche Vereinbarungen ausgehebelt oder geändert werden.


Das ist doch reine Makulatur, denn die Mietverträge werden von den Vermietern vorgegeben und der Mieter hat diese eben zu "fressen".

Ob er dann daran erstickt, ist dem VM doch egal.
14.09.2007, 09:25 von Endu
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Warum macht ihr Vermieter euch das mit den Schönheitsreparaturen immer so schwer? Ich würde das anders angehen.

Die Schönheitsreparaturen werden vom VM gemacht, dafür würde ich ein etwas höhere Miete nehmen. Fristen ähnlich wie ihr sie bisher von eurem Mieter gerne gehabt hättet. Fertig! Dies dem Mieter vor Vertragsabschluss auch mitteilen dann kann er es selbst entscheiden was ihm das Wert ist. Evtl. werdet ihr dann für einen potenziellen Mieter interessanter, zumindest bei den Mietern die Wert auf eine schöne Wohnung legen.

Wie gesagt ist nur mal so ein Gedanke von mir, dies kann man natürlich in alle möglichen Richtungen ausbauen.

Zitat:
aber da wollte ich eher Fachleute als das üblicherweise unqualifiziere Salbadere des Komiker-Duos AR und AM zu Wort kommen lassen


@Sommer: Wenn Sie auf kritische Beiträge keinen Wert legen sollten Sie hier auch kein Thread eröffnen!
14.09.2007, 09:20 von Ulrich
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Die aktuellen Mustermietverträge des Bundesverbandes deutscher Wohnungsunternehmen - GdW - dort sind überwiegend die ehem. gemeinnützigen Wohnungsunternehmen (kommunale und Genossenschaften) organisiert - haben wegen ihrer Ausgewogenheit bislang alle Wirren der Rechtsprechung unbeschadet überstanden.

Sie können zu geringen Kosten vom Hammonia-Verlag bezogen werden:

http://www.hammonia.de/product_info.php?cPath=22_65&products_id=239

Zitat:
Auch diese Klausel wird demnächst gekippt werden, da es das BGB bereits eindeutig anders regelt.



Das ist Quatsch - viele Dinge sind im BGB geregelt und können durch privatrechtliche Vereinbarungen ausgehebelt oder geändert werden. Das hat das BGH übrigens auch schon mehrfach festgestellt. Das BGB greift eben immer dann, wenn eine Sache ÜBERHAUPT nicht geregelt wurde und das ist bei dieser Formulierung nicht der Fall - sie ist eindeutig; diese Klausel ist daher m.E. nicht zu kippen. Frage ist eben die der "Ausgestaltung" aber da wollte ich eher Fachleute als das üblicherweise unqualifiziere Salbadere des Komiker-Duos AR und AM zu Wort kommen lassen.

Vielleicht gibt es ja jemanden mit mehr Ahnung vom Thema?

Grüße
S.
14.09.2007, 09:02 von Augenroll
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Zitat:
"Die Schönheitsreparaturen trägt der Mieter."


Auch diese Klausel wird demnächst gekippt werden, da es das BGB bereits eindeutig anders regelt.
13.09.2007, 17:48 von andreasM
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Zitat:
Was haltet ihr davon?


Nichts!
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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