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17.10.2007, 18:51 von YasaraProfil ansehen
Vermieten & Verwalten|dauchausbau
mein neuer mieter will das dachgeschoss auf eigene kosten ausbauen u zum jugendzimmer machen, die erlaubnis habe ich ihm gegeben. kann er beim auszug von mir dafür geld verlangen auch wenn wir es im mietvertrag so verankern, dass er es auf seine kosten mit meiner erlaubnis ausbauen wollte?
Alle 25 Antworten
19.10.2007, 17:54 von Cora
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Zitat:
das mit dem fachmann schreib ich auch mit in die nebenabrede bzgl. des dachausbaus.



das mach auf jeden Fall
19.10.2007, 15:41 von Yasara
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jepp, steigleitung liegt u steckdosen sind auch vorhanden...

das mit dem fachmann schreib ich auch mit in die nebenabrede bzgl. des dachausbaus.
19.10.2007, 15:18 von Cora
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Zitat:
einen heizkörper draufsetzen et voila!


wenn die Steigleitung für die Heizung da liegt wo der HK hin soll, kein Problem für einen erfahrenen Hobbyhandwerker. Trotzdem
würde ich hier darauf bestehen, dass das ein Fachmann macht, ist auch nicht übermäßig teuer und sollte der Mieter auch einsehen.

Und - sind die Elektroleitungen, sprich Dosen, Schalter schon verlegt? Wenn nicht, sollte hier auch sehr darauf geachtet werden, dass dies zumindest von einem Elektriker gemacht wird.

19.10.2007, 10:57 von Dernie
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@SH:


Neee, ich glaube die hießen folgendermaßen:

Industriemeister und
Handwerksmeister

Gruß,
Dernie
19.10.2007, 10:13 von Sledge_Hammer
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19.10.2007, 07:05 von Dernie
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Zitat:
Schlussabnahme durch Elektromeister vor Inbetriebnahme der Elektroanlage!!


Jap, so meinte ich es. Wobei ich meine mal gehört zu haben, daß es zwei verschiedene Arten von Meistern gibt. Und der eine darf datt dann und der andere nitt.

Gruß,
Dernie
18.10.2007, 18:10 von Yasara
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es ist so - unser dach hat ein grosses giebelfenster, estrich, strom, heizung bereits hochgelegt, es geht nur noch um die r-platten u tapezieren. einen heizkörper draufsetzen et voila!
18.10.2007, 14:43 von Cora
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Zitat:
Schlussabnahme durch Elektromeister vor Inbetriebnahme der Elektroanlage!!


hier spricht die Fachfrau
18.10.2007, 14:42 von johanni
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Zitat:
vor Einsatz der Anlage d.h nach getaner Arbeit aber vor der Inbetriebnahme.


Oder ganz einfach ausgedrückt:
Schlussabnahme durch Elektromeister vor Inbetriebnahme der Elektroanlage!!

Johanni
18.10.2007, 14:39 von Apfelkuchen
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Ich glaube Dernie meint vor Einsatz der Anlage d.h nach getaner Arbeit aber vor der Inbetriebnahme.
18.10.2007, 14:24 von Apfelkuchen
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Das meinte ich auch damit. Die Kabel verlegen kann jeder, nur anschliessen darf nur der Fachbetrieb bzw. Meister.
18.10.2007, 14:24 von Cora
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Zitat:
Es muß aber vor Einsatz von einem Meister mit entsprechender Erlaubnis abgenommen werden.



nicht vor sondern nach getaner Arbeit...
18.10.2007, 14:22 von Dernie
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@Apfelkuchen:

Zitat:
Da stellt sich die Frage, kann der Mieter das ? Normalerweise darf nur ein ausgebildeter Fachmann das machen.


M.W. darf das ein jeder machen. Es muß aber vor Einsatz von einem Meister mit entsprechender Erlaubnis abgenommen werden.

Ist zmindest mein Kenntnisstand.... .

Gruß,
Dernie
18.10.2007, 14:17 von Apfelkuchen
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Zitat:
Elektro verlegen?


Da stellt sich die Frage, kann der Mieter das ? Normalerweise darf nur ein ausgebildeter Fachmann das machen. Stell Dir vor durch einen Kabelbrand fackelt Dir die Hütte ab. Wer kommt dann für den Schaden auf ?

Wenn er alles selber machen will, würde ich nach Abschluß der Arbeiten darauf bestehen das sich ein Fachmann alles anschaut.
18.10.2007, 13:28 von Cora
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Dann sollten wir vielleicht nochmal abklären, welche Arbeiten vom Mieter durchgeführt werden sollen:

Wände ziehen? Decke zum Spitzboden einbauen? Elektro verlegen?

Ist schon eine TReppe zum DG vorhanden?

Wenn das DG zum Ausbau vorbereitet ist, d.h. es sind Fenster im Giebel, die obere Decke ist aus Beton mit Estrich o.ä. und die Leitungen liegen oben und müssen nur verteilt werden, sehe ich kein Problem mit irgendwelchen Genehmigungen und Brandschutz.

Das einzige Problem ist, dass elektrische Leitungen nur vom Fachmann verlegt werden sollten, ebenfalls Leitungen für die Heizung und ggf. Wasser.

Eine Wand zu mauern, diese zu verputzen oder eine Holzständerwand herzustellen ist ja kein großer Akt und bedarf auch keiner erneuten Genehmigung durch das Bauamt.

Du solltest vertraglich aber festhalten, dass elektrische Arbeiten sowie Heizungsverlegung nur durch einen Fachmann bzw. Fachbetrieb (mit Nachweis an Dich!!!) ausgeführt werden dürfen.
18.10.2007, 10:23 von johanni
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Hallo,

steht der Dachboden in der Baugenehmigung tatsächlich als genehmigte Wohnfläche? Wenn ja, sind sichlich Auflagen hisichtlich des Brandschutzes und Rettungswege Bauauflagen!!

Dieses würde ich erstmal prüfen bevor ich einem Mieter die Genegmigung zum Ausbau gebe.

Im Schadensfalls, sprich Brand, könnten, wenn die baurechtlichen Auflagen nicht eingehalten wurden, es arg für den Vermieter werden!!

Also erst mal die rechtliche Seite abklären!!

Johanni
18.10.2007, 08:27 von dunkelROOT
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dontpanic hat Recht, was den Ausbau anbelangt!
Außerdem ist der Mieter Fachmann für eine solche Aufgabe?

Ich würde Mieter niemals an meinem Haus rumbasteln lassen!

dR
17.10.2007, 23:29 von Cora
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@dontpanic

es soll ja keine abgeschlossene Wohnung errichtet werden, sondern 1 oder 2 Zimmer, das ist ein Unterschied. Bauliche Veränderungen finden auch nicht statt. Und wenn das Haus so ausgelegt ist, dass das Dach ausgebaut werden kann, muss keine Zustimmung erteilt werden.

17.10.2007, 21:52 von dontpanic
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Hallo,

ich bin leider absolut kein Fachmann und habe nur meine Bedenken geäußert.

Das habe ich beim googeln gefunden:

Zitat:
Der Einbau einer oder mehrerer abgeschlossener Wohnungen in den Dachraum ist genehmigungspflichtig.

Die Zulässigkeit und Realisierung des Dachausbaus wird durch Baugesetzbuch, Baunutzungsverordnung und durch Regelungen der jeweiligen Landesbauordnungen und Bebauungspläne bestimmt.

Diese geben Aufschluß über:
- Grundflächenzahl
- Geschoßflächenzahl
- Baumasse
- die einzuhaltende Abstandsflächen
- Erschließung
- Fluchtwege
- Aufzüge
- erforderliche Parkplätze
- Brand- und Schallschutz
- und vieles mehr

Bevor der Bauantrag durch den Planvorlageberechtigten eingereicht wird, sollte das Bauvorhaben mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde zu Anfang der Planung abgestimmt werden, um auf diese Weise unnötige Planungskosten zu vermeiden.


Gruß,
dp
17.10.2007, 20:34 von Yasara
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...was für eine genehmigung?? das dach steht doch ausbaubereit, wir haben es so bauen lassen, damit es ausgebaut werden kann u auch bereits leitungen hochlegen lassen, weil wir selber seinerzeit ausbauen wollten.
17.10.2007, 19:52 von dontpanic
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Hallo,

also ich würde zu garnichts zustimmen. Ohne Genehmigung vom Bauamt gibst du deine Zustimmung und vermietest die Fläche? Wenn auch für 0 EUR.

Was, wenn es brennt und Personen zu Schaden kommen? Der Ausbau entsprach nicht den feuerschutztechnischen Anforderungen und ein Schwarzbau war es auch noch!

Na dann viel Spaß, ich könnte nicht mehr ruhig schlafen!

Gruß,
dp
17.10.2007, 19:08 von Yasara
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klasse, so mach ich es, danke!!!
17.10.2007, 19:07 von frischebrise
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Hallo,

Individual,

der Dachausbau wird vom Vermieter geduldet. Kosten werden vom Vermieter nicht getragen.
Im Falle eines Auszuges verbleiben die eingebrachten Ausbauteile dem Vermieter.
Der Mieter hat den Nutzen an der zusätzlichen Nutzfläche
17.10.2007, 19:01 von Yasara
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also, einen rückbau würde ich gar nicht verlangen oder wollen, sehe es eher von vorteil, wenn er mir mein dachgeschoss ausbaut. wie formuliere ich es dann also, vonwegen wertverbesserung....?
17.10.2007, 18:57 von frischebrise
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Hallo,

dann sollte auch noch mit hinein, dass bei Auszug entweder der Rückbau durch den Mieter vorgenommen wird,
oder eine evtl. Wertverbesserung dem Vermieter verbleibt ohne Rückbau und VM die Abnutzung billigend in Kauf nimmt.

Jedoch keine Regelung zum Nachteil des Mieters, sonst ist alles null und nichtig. § 307 BGB
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
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