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24.02.2008, 10:53 von CMAX_65Profil ansehen
Vermieten & Verwalten|Christel Wegners heile Welt
Hi,

mein Beitrag mit obigem Titel wurde anscheinend vom Forumsbetreiber "kassiert". Ich find ihn jedenfalls nicht mehr.

Nichts desto trotz, folgender Artikel wurde in der Weltonline veröffentlicht:

Zitat:

22. Februar 2008, 04:00 Uhr Von Florian Hanauer

Lafontaines kommunistische Helfer

Wie die Linke in Hamburg zum Sammelbecken von DKP-Mitgliedern, Hausbesetzern und frustrierten Ex-Grünen geworden ist

Hamburg - Um halb sieben machen die Ordner die Türen vor der "Fabrik", dem Veranstaltungszentrum in Hamburg-Altona, zu. Knapp 1000 Leute sind drin, über 100 müssen jetzt draußen bleiben.

Von dem Andrang auf ihrer Wahlkampfschlussveranstaltung scheint die Linke selbst überrascht zu sein. Vor allem die Neugierde auf Gregor Gysi und Oskar Lafontaine ist es offenbar gewesen, die die Besucher in Scharen in die "Fabrik" gelockt hat. Und das ist ein fast schon bürgerliches Publikum, im Schnitt zwischen 30 und 40 Jahre alt. Wenige Alternative, keine linksextreme Szene und kaum "Altkommunisten" sind darunter.

Die Linke will in Hamburg ins Parlament einziehen, und es scheint, als ob sie das nicht nur locker schafft, sondern auch noch richtig abräumt.Mit fünf bis sechs Prozent fing die Partei im vergangenen Jahr bei den ersten Prognosen an. Man selbst traute sich sieben Prozent zu. Und jetzt ist die Linke in einer Umfrage schon bei neun Prozent gelandet. Sie könnte bei der Bürgerschaftswahl am kommenden Sonntag sogar noch stärker als die Hamburger Grünen werden. Aber was die Grünen denken, das interessiert an diesem Abend in der "Fabrik" nicht. Hier geht es um die SPD, den Hauptgegner der Linken, wie Spitzenkandidatin Dora Heyenn selbst gesagt hat.Als Gregor Gysi über den SPD-Spitzenkandidaten Michael Naumann schimpft, dieser sei keine Alternative zu Bürgermeister Ole von Beust (CDU), weil sich die beiden "edlen Herren" aber "so was von ähnlich" seien, da jubelt der ganze Saal. Nur die Linke wolle eine "Reichensteuer" einführen und Managergehälter begrenzen, stimmt Oskar Lafontaine mit sein.

Es gibt offenbar Potenzial links von der SPD in Hamburg. Und es ist nicht nur ein Protestpotenzial, das Extremwähler anlockt. Es scheint an diesem Abend, als ob die Partei in der Bevölkerung angekommen ist.Dabei hat sich eine, freundlich gesagt, auffällig bunte Truppe auf der Landesliste der Linken zusammengefunden, der Partei, die erst Mitte 2007 aus der Fusion von WASG und PDS entstanden war. Ex-SPD- und dann WASG-Mitglieder, Gewerkschafter, Hausbesetzer, DKP-Mitglieder und ehemalige Grüne finden sich hier zusammen. Nicht einzelne Personen, sondern die ganze Partei stehe unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, wie dessen Chef Heino Vahldieck betont. Mag die Liste auch von Spitzenkandidatin Dora Heyenn (58) angeführt werden, einer engagierten Lehrerin, die sich von der SPD losgesagt hatte. Auf Platz zwei folgt der Sozialwissenschaftler Joachim Bischoff, der nicht damit hinterm Berg hält, dass er Betroffener des "Radikalenerlasses" war. Er gilt genauso als Verfechter extrem linker Positionen wie Christiane Schneider auf Platz drei, die mit ihrer Zeitschrift "Gefangenen Info" Linksextremisten ein Forum bot.

Und natürlich hat die Hamburger Linke auch ihre DKP-Mitglieder, und zwar nicht irgendwelche: Olaf Harms, der Hamburger Landeschef der DKP, kandidiert auf Platz zehn. Bei einem Ergebnis von acht Prozent wäre dieser Platz nicht ohne Chancen. Harms wäre seit 1953 wieder der erste Kommunist, der in die Bürgerschaft einziehen könnte.Aber auch auf den Listen für die sieben Bezirksversammlungen, die ebenfalls am Sonntag gewählt werden, treten die Kommunisten an. Da gibt es zum Beispiel auf Platz drei in Harburg den DKP-Mann Eugen Schanz, der sich schon "auf den nächsten Schritt" freut, wenn "die Umverteilung von Blankenese nach Harburg geklappt hat", wie er in einer DKP-Zeitung ankündigt. Oder die Tischlerin Ulrike Grothusmann, die in Altona kandidiert und auf der Internetplattform kandidatenwatch.de beim Thema Stasi verkündet, man müsse schon darüber diskutieren, wie eine sozialistische Gesellschaft sich schützen könne.

Zwar hat sich auch die Hamburger Linke von den Stasi-Ideen der niedersächsischen Ex-Linke-Abgeordneten Christel Wegner distanziert, von der Hamburger DKP war aber auf Nachfrage keine Reaktion zu erhalten. Diese Partei, die noch 200 Mitglieder in der Hansestadt hat, ist laut Verfassungsschutz "eine Art marxistisch-leninistischer Traditionsverband, der sich als Gralshüter der reinen Lehre versteht".In ihren Schriften kündigt die DKP an, dass frei gewählte Parlamente "Tribüne zur Propagierung antikapitalistischer Alternativen" seien, sie distanziert sich nicht von der DDR, der SED oder den Lehren Lenins.

Das Urteil des Verfassungsschützers: Vom Namen, der Geschichte, der Programmatik und dem personellen Angebot wäre als Wahlergebnis "eine Null vor dem Komma" gewiss. Das ist unter dem Dach der Linken anders. Dabei hatten sich doch alle Kandidaten auf das "Sofortprogramm" der Linken verpflichtet. Im Gegensatz zu den Linken in Bremen etwa, die sich mit der Landespolitik in ihrem Wahlkampf 2007 kaum beschäftigten, haben die Hamburger ein Programm ausgearbeitet.

Allerdings ist das eine Wundertüte mit allem, was ein Sozialstaat ausspucken könnte: Angefangen bei der Abschaffung der Ein-Euro-Jobs, geht es weiter über Sozialtickets für Nahverkehr, kostenlose ganztätige Kita-Plätze bis hin zur Rückverstaatlichung von privatisierten Unternehmen. Das ist ein Füllhorn, das all diejenigen anziehen dürfte, die sich in der Hansestadt zu den sozial Abgehängten zählen - vom Studenten bis zum Rentner.Dann setzte der Vorstand der Linken noch einen drauf und bot an, man werde einen Minderheitensenat aus SPD und Grünen tolerieren.

Ein Parteitag fand, dies ginge doch zu weit, und so musste Heyenn zurückrudern und versprach, sie werde nicht mit Michael Naumann "flirten". Trotzdem: Die Linke könnte in Hamburg ein Machtfaktor werden. Sie verhagelt Grünen und SPD ihr Ziel, einen rot-grünen Senat zu bilden. Und sie könnte sich mehr als die Opposition vorstellen.Dossier zur Hamburg-Wahl: welt.de/hamburg-wahl

Lafontaines kommunistische Helfer
Wie die Linke in Hamburg zum Sammelbecken von DKP-Mitgliedern, Hausbesetzern und frustrierten Ex-Grünen geworden ist

Quelle:http://www.welt.de/welt_print/article1707928/Lafontaines_kommunistische_Helfer.html

MFG

Alle 32 Antworten
03.03.2008, 11:23 von CMAX_65
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Hi,

Ja das hab ich denen auch übel genommen.

na immerhin eine Gemeinsamkeit


Wirklich integere Politiker sind halt rar, ich denke das ist fast parteiunabhängig !

Link zu Ströbele:

http://www.inforadio.de/static/dyn2sta_article/121/147121_article.shtml

MFG
Die sind abgehauen, als es kritisch wurde und sie zu Ihrem Wort hätten stehen müssen.....

Ja das hab ich denen auch übel genommen.

Ich wähle die Linke nicht aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Alternativen.

Ich würde am liebsten Grün wählen, aber leider sind da auch nicht alle wie Christian Ströbele.
03.03.2008, 11:12 von CMAX_65
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Hi,

Das will die Linke übrigens auch nicht.

....da bin ich mir nicht so sicher. Wegners Meinung ist sicher keine Einzelmeinung in dieser Partei.

Nebenbei ich kann vieles kritisieren, im Sinne einer Fundametalopposition, muss aber auch konstruktive Vorschläge unterbreiten, muss nicht nur Wahlversprechen machen, das können die anderen auch, sondern muss es besser können.

Und da habe ich erhebliche Zweifel.............

Es ist eben nicht alles Schwarz Weiß zu beurteilen.

ich denke das tut keiner, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt.

Schaumschläger und Sprücheklopfer a la´Gysi und Lafontaine sind nicht eben die Garanten für Glaubwürdigkeit.

Die sind abgehauen, als es kritisch wurde und sie zu Ihrem Wort hätten stehen müssen.....
03.03.2008, 10:33 von Augenroll
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Hier herrschen ja so einige Unklarheiten über meine Ansichten.

Ich möchte die jetzige Gesellschaftsordnung doch gar nicht abschaffen. Das will die Linke übrigens auch nicht.

Ich möchte die BRD doch nur ein wenig gerechter, sozialer und lebenswerter für alle Bewohner machen. Die Einzelinteressen einiger weniger sollen hinter die Grundbedürfnisse sehr vieler zurücktreten. Das ist alles. Mehr will die Linke auch nicht.

Ich möchte auch die DDR nicht wiederhaben. Es war ein Unrechtsstaat, das steht außer Frage. Man muss aber auch anerkennen, dass es gute Ansätze gab. Es ist eben nicht alles Schwarz Weiß zu beurteilen.
01.03.2008, 08:52 von himme
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Nachtrag zu meiner Frage an Augenroll:

Wenn Dir eins von den untergegangenen sozialistischen /kommunistischen systemen besser gefällt als die beiden, die sich heute noch halten und die ja anscheinend in eine erbliche Monarchie der Bonzen übergegangen sind, dann nenne bitte das. Mich würde wirklich interessieren, wie sich die (für mich als Wessi) einseitige Geschichtsausbildung in der DDR auf dort wohnende auswirkt.

Wenn Du es dir aussuchen könntest, in welchem vergangenen oder noch existierenden System dieser Art würdest Du am liebsten wohnen? Natürlich interessieren mich auch Antworten von anderen Freunden der DDR, insbesondere von andreasM (egal mit welchem account er antwortet)

Was das mit Vermietung zu tun hat? Sehr viel, da in meinen Augen Mieter nicht vom Sozialismus profitieren, weil allen alles egal ist und alles vergammelt; siehe vorigen Beitrag.
Nur wenn wir den Sozialismus/Kommunismus überwinden, werden Mieter anständigen Wohnraum finden; der DDR-Sozialismus erzeugte für den kleinen Mann ja nur Plattenbauten. Wolln die Wähler der Linken das wirklich (mal wieder die immer profitierenden Bonzen/Parteiführer ausgenommen - Lafonataine lebt ja wirklich komfortabel dafür, daß er in seinem Leben nur dummes Zeug geschwätzt hat; Gysi etc. geht es auch besser als den meisten oder vermutlich sogar allen VM hier in diesem Forum)
29.02.2008, 20:01 von CMAX_65
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Hi,

Für mich jedenfalls endeten alle sozialistischen /kommunsistischen Versuche stets in Ausbeutung und Verelendung der Regierten und der hemmugslosen Bereicherung der Bonzen.

mir bekannt sind noch zwei sog. kommunistische Systeme

1) Nordkorea
2) Cuba

Über 1) hört fast gar nix, die wenigen m.E. seriösen Berichte (Auslandsjournal, Kontraste etc) sind unverdächtig parteiisch zu sein.......

zeigt einen wie auch immer gearteten "Führer", den die Welt sicher nicht braucht, Massenveranstaltungen a`la`Honecker und & Co

Über 2) kann ich nur sagen war schon selbst in Cuba.....

es gibt einzelne gute Seiten (kostenlose Gesundheitsversorgung, Schulbildung etc. für Lateinamerika durchaus vorbildlich !)) aber insgesamt erkauft mit einer Unfreiheit und politischen Gleichschaltung, die fast eine depressive, melancholische Grundstimmung der Bevölkerung zur Folge hat.

1) wie 2) als Systeme halte ich für wenig erstrebenswert, auch wenn man alle Mängel unseres Systems entgegenstellt, gehts uns im Schnitt deutlich besser !

Und die "Häuser" bzw. die Wohnungen, indem das normale Volk wohnt, die sind nun wirklich indiskutabel und vergammelt, weil, wie in der Ex-DDR, weder Geld noch Motivation vorhanden ist, was zu tun !

Da aber Meister AR ja nicht reist, kann er sowas ja auch nicht wissen !

MFG
29.02.2008, 19:21 von himme
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Ich kann mich jedenfalls nicht damit abfinden, daß hier eine Partei in die Parlamente kommt, die für Schießbefehl, Stasi und ähnliches steht. Lebenswerter wird Deutschland dadurch sicher nicht. Genauso kann ich mich natürlich auch nicht mit den Braunen abfinden. Beide Strömungen werden doch nur aus Protest gewählt.

Augendings: Bitte nenne mir doch den real existierenden sozialistischen / kommunistischen Staat, in dem Du am liebsten leben möchtest (von der Politik her, Nebensachen wie Wetter etc mal nicht berücksichtigt). Ich werde auch sicher nicht antworten: "Dann geh doch dahin", versprochen.

Für mich jedenfalls endeten alle sozialistischen /kommunsistischen Versuche stets in Ausbeutung und Verelendung der Regierten und der hemmugslosen Bereicherung der Bonzen.
29.02.2008, 17:17 von Augenroll
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sie wird dadurch besser gerechter und schöner leben.

Für mich wird's hier dadurch lebenswerter.

Und das ist auch gut so!
29.02.2008, 14:23 von JollyJumper
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Kaum!
29.02.2008, 14:17 von Augenroll
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Und? Die Bundesrepublik Deutschland wirds überleben.

Sie wird nicht nur überleben, sie wird dadurch besser gerechter und schöner leben.
29.02.2008, 14:13 von Augenroll
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Müssen wir uns dann auch damit abfinden und das gut finden?

Nein wir müssen das nicht gut finden. Aber wir müssen es akzeptieren und uns damit demokratisch auseinandersetzen.

Die NPD ist nunmal nicht verboten.

Ich verwehre mich außerdem dagegen, die NPD mit der Linken zu vergleichen.

Die Linke besteht auch aus der ehemaligen WASG! Schon vergessen?
29.02.2008, 14:12 von JollyJumper
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Die Linken sind drin, in den westdeutschen Landesparlamenten.
Und? Die Bundesrepublik Deutschland wirds überleben.

JJ
29.02.2008, 14:03 von stefan_nuernberg
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Halten wir uns mal an die Fakten:

Die Linken sind drin, in den westdeutschen Landesparlamenten.

Findet Euch damit ab und kommt damit klar!


Die NPD ist auch drin in einigen ostdeutschen Landesparlamenten. Müssen wir uns dann auch damit abfinden und das gut finden?

Sie wahrscheinlich schon bei den ausländerfeindlichen Sprüchen, die Sie hier so losgetreten haben.

29.02.2008, 14:00 von Augenroll
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Halten wir uns mal an die Fakten:

Die Linken sind drin, in den westdeutschen Landesparlamenten.

Findet Euch damit ab und kommt damit klar!
26.02.2008, 15:53 von JollyJumper
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Ist schon klar Trolli!

Zitat:
Die Amis haben jedenfalls ganze Arbeit geleistet, als sie 40 Jahre lang den Kommunistenhass genährt haben. Aber Gehirnwäsche konnten die schon immer gut.
Danke für ihr Kompliment.
Ich geb es gerne zurück.
Ich glaube Ihres gleichen können und konnten es besser!

Die CDU hat nie abgestritten, dass es nach Ihrer Ansicht rechts von Ihr kein andere Partei mehr erforderlich ist! Dies kommt allein schon aus der Historie der Weimarer Zeit heraus, wobei die CDU hier alles von der Mitte des politischen Spektrums bis rechts abdeckt.
In sofern ist sie in jedem Fall ein grunddemokratische Partei.
Sich um das Geld einer zutiefst menschenverachtenden und verbrecherischen Partei zu bewerben hat sie aber nicht fertig gebracht!
Wohl aber die ehemaliege PDS, jetzt Linke, die zwar die verantwortung für ihr vorhergehendes Rgime leugnet, gerne aber die Vermögen übernommen hätte!

Nach dem was sie hier so den ganzen Tag ablassen glaube ich, dass Ihre Schulbildung, die sie ja wohl noch zu DDR Zeit genießen durften hinisichtlich Gehinwäsche hier ein übieges bei Ihnen getan hat!
Vielleich standen sie dem Regime ja auch näher, als sie in Ihrer Mähr vom aufrechte Menschen hier allen immmer weismachen wollen!

JJ
26.02.2008, 15:27 von Augenroll
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Kohl hat auch gelogen. Darauf mein Ehrenwort!

Von FJS und allen anderen mal ganz abgesehen.

Argument taugt also gar nix.
26.02.2008, 15:24 von Ruppert1
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Augenroll,
die PDS hat aber Miliarden ins Ausland geschafft, (vermutlich nicht versteuert-Stichwort Steuerhinterziehung) der damalige Parteivorsitzende war Gregor Gysi.
26.02.2008, 15:21 von Augenroll
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Zitat:
auch die SPD hat nach dem 2.WK keinen entsprechenden Prozeß geführt.


Dieses ganze Argument ist doch total schwachsinnig.

Die Amis haben jedenfalls ganze Arbeit geleistet, als sie 40 Jahre lang den Kommunistenhass genährt haben. Aber Gehirnwäsche konnten die schon immer gut.

Ganz schön verblendet und dann verblödet.

Hallo Hallo: Der kalte Krieg ist vooooooooorbeiiiiiiiiiiiiiiiii!
26.02.2008, 15:16 von himme
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Augendings,

auch die SPD hat nach dem 2.WK keinen entsprechenden Prozeß geführt. Demnach ist sie nach deiner Logik ("ziemlich schwaches Argument") genauso zu sehen wie die CDU.

Mein Gott, was für ein Schwachkopf!
26.02.2008, 14:47 von Augenroll
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Zitat:
Die CDU hat aber nicht nach dem 2.WK Prozesse geführt um das Vermögen dieser oder jener Partei zu erhalten.


Hätten sie aber sicher, wenn Aussicht auf Erfolg dagewesen wäre.

Sehr schwaches Argument, Herr JJ
26.02.2008, 14:41 von JollyJumper
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Zitat:
CDU mit der NSDAP 19 Jahre

Die CDU hat aber nicht nach dem 2.WK Prozesse geführt um das Vermögen dieser oder jener Partei zu erhalten.

JJ
26.02.2008, 14:07 von Augenroll
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Zitat:
Ich will jedenfalls nicht in einem Land leben, in dem die Linke mitregiert.


Und ich will in einem Land leben, in dem nicht das Geld regiert, sondern faire und kluge Menschen (egal welcher Partei).

Zitat:
Falls Du es nicht mitgekriegt hast: Die Linke = PDS = SED.


Die Linke hat heutzutage genau so viel mit der SED zu tun, wie die CDU mit der NSDAP 19 Jahre nach Kriegsende.



26.02.2008, 13:34 von ShankOL
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Schade! Aber eigentlich hatte ich nicht die Absicht in ein Politforum zu geraden. In diesem Forum sollte es sich weiter mehr um die Miet- und Vermiet- probleme diskutieren lassen. Für Politsem inare gibt es doch bestimmt andere Gremien.
Danke
ShankOL
26.02.2008, 13:24 von Ruppert1
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Hallo,
ob Rot, ob Braun, ich mag alle Fraun.
Für Politiker trifft das aber nicht zu.

Ich bin froh, das die 56 Jahre Diktatur in Deutschland endlich vorbei sind. Wir müssen aufpassen, das sich die Geschichte nicht wiederholt.
26.02.2008, 13:14 von himme
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@augendings und andere Linke-Anhänger:

Ich will jedenfalls nicht in einem Land leben, in dem die Linke mitregiert. Falls Du es nicht mitgekriegt hast: Die Linke = PDS = SED.

Hier etwas Geschichtsunterricht, auch wenn Du es nicht hören willst: Die SED war die Partei mit dem Schießbefehl, der FDJ (mit den gleichen Strukturen wie eine andere Jugendorganisation in einer Zeit, die gottlob überstanden ist), mit Stasi (mit den gleichen Strukturen wie eine andere Spitzel-Organisation in einer Zeit, die gottlob überstanden ist), mit KGB-Gefängnissen (mit den gleichen Strukturen wie andere Freiheitsberaubnungs- und Tötungslager in einer Zeit, die gottlob überstanden ist) und vielen anderen Parallelen zu einer Partei aus einer Zeit, die gottlob überstanden ist.

Und bei diesen Parallelen zwischen den beiden deutschen Diktaturen soll irgendeiner über die Erfolge der SED=PDS=Linken froh sein? Außer den Parteibonzen natürlich.

Ich habe jedenfalls die Schnauze voll von Ewiggestrigen, ob sie sich nun braun oder dunkelrot färben. Die Auswirkung für die Menschen ist immer die gleiche.
25.02.2008, 15:33 von Augenroll
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Die Linke hat die etablierten Parteien an die Verpflichtungen in ihren Namen gegenüber dem größten Teil Ihrer Wähler erinnert und mal wieder bewusst gemacht.

Sozialdemokratische Partei D.

Christlich Soziale Union

Christlich Demokratische Union

Die Amis haben Euch damals erfolgreich den Antikommunismus eingeimft. Die Zeiten sind aber endgültig vorbei.

Willkommen in der neuen BRD!
25.02.2008, 11:21 von CMAX_65
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Hi,

man kann nur hoffen, dass es in den Parlamenten nicht so zugeht wie bei "Anne Will" gestern abend !

Ein Chaos sondersgleichen und eine Moderatorin, die einem schon fast leid getan hat !

Kann eigentlich nur noch besser werden !

MFG
24.02.2008, 20:45 von tommytulpe
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Hier ist einer von den Menschen, die nicht mehr zur Wahl gehen. Anfangs dachte ich noch ich mache meinen Stimmzettel ungültig. Dann wird aber das Stimmgeld für die abgebene Stimme, ja ungültig machen heißt Stimmgeld, nach einem gewissen Schlüssel unter den Parteien aufgeteilt. Dieses Geld, habe ich beschlossen, möchte ich dem Steuerzahler ersparen.
24.02.2008, 20:17 von CMAX_65
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Hi,

habe die gesamte Wahlberichterstattung des heutigen Abends verfolgt.

Es könnte einem wirklich schlecht werden, jeder der Parteien hat gewonnen

im Verhältnis zu anderen,
im Verhältnis zum Wahlergebnis von 1760,
im Verhältnis zu nichts,
im Verhältnis zum Goldfisch des Nachbarn,
im Verhältnis zu dem dass keine Sinflut kam,
im Verhältnis zum chinesischen Reisbauern,
bla,bla,bla..........................

immer die gleichen Worthülsen,

auch der Becksche`Kurti hat selbsteverständlich "gewonnen" der FDP-Wichtel hat selbstverständlich auch gewonnen (ca. 19:00 Uhr FDP Prog. 5,0, bangt ums überleben aber sie kommen ja von 2,4% also haben sie sich verdoppelt, lustige Argumentation !)
etc.

Ok ich bin selbst schuld, dass ich soetwas überhaupt noch anschaue, kann aber die Menschen verstehen, die gar nicht mehr zur Wahl gehen.

Ergebnis ist, die vermeintlichen Heilsbringer und Füllhornausschütter nehmen immer mehr zu, da helfen auch keine warmen Worte.

Wäre nicht schlecht, wenn die Kameras mal eine Zeit ausgeschaltet wären, wäre sicher kein Verlust für die Demokratie !

Schönen Abend trotzdem.......................
24.02.2008, 17:33 von himme
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Die Ultrarechten haben wir ja einigermaßen gut überwunden; jedenfalls sind sie aus den Parlamenten raus und kein normaler wird mehr z.b. den Holocaust leugnen - das wird zurecht strafrechtlich verfolgt.
Aber nun steht die SED wieder auf (heißt nun Linke) und tönt ihre Heilslehren herum. Viele Anhänger der Linken leugnen nun den schießbefehl und ähnliche sozialistische Untaten. Ich finde, es wird Zeit, daß wir nun eine Ent-Kommunisiserung unserer Gesellschaft durchführen. Aber leider sind viele Mdien zu blöd, um die Linke zu durchschauen.
24.02.2008, 11:21 von CMAX_65
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Hi,

ich denke mal die "Linke" ist derzeit tatsächlich "angesagt".

Eher kaum, weil sie gute Konzepte in der Tasche haben, sondern eher weil sich die grossen Parteien, spez. die SPD unglaublich schwertut und Ihres dazu beiträgt, ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Aktuell in Hessen: Ypsilanti und Beck, die Stein und Bein schworen, "mit denen nie" und keine 2 Wochen später plötzlich ihre Meinung geändert haben !

Ich denke aber dass die Partei, sobald sie in eine Regierungsverantwortung auf Länderebene kommt, ziemlich schnell ihren "Charme" verlieren wird. Da muss Sie beweissen, wer´s zahlt und realisiert und dann wirds spannend !!!

MFG
24.02.2008, 11:07 von cavalier
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Zitat:
Zwar hat sich auch die Hamburger Linke von den Stasi-Ideen der niedersächsischen Ex-Linke-Abgeordneten Christel Wegner distanziert

..und die Linke in Hanburg tickt genau so

http://www.mopo.de/2008/20080218/hamburg/politik/jetzt_tappt_auch_hamburgs_linke_in_die_stasi_falle.html
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
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